Wachtablösung am Wirzweli
DALLENWIL - Die Wirzwelibahn hat ein sehr erfolgreiches Jahr hinter sich. Und seit kurzem auch einen neuen Verwaltungsratspräsidenten.
Die Zahlen lassen sich sehen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 167 367 Personen befördert. Im Sommer waren es 90 033 und im Winter 77 334 Personen. Dies sind 14 Prozent mehr als im Vorjahr (2003: 146 787) und 20 Prozent mehr als im Vier-Jahres-Schnitt. Insgesamt wurden seit dem Bau der neuen Gondelbahn 256 743 Gäste aufs Wirzweli transportiert.
Die Steigerung bei den Personenfrequenzen schlug sich auch im Verkehrsertrag nieder. Mit 84 898 Franken liegt er um 12,30 Prozent höher als im Vorjahr. Der gesamte Betriebsertrag stieg dagegen nur um 49 479 Franken. Dies ist wegen den Kosten für die neue Bahn in erster Linie auf die tieferen Zinserträge zurückzuführen. Der gesamte Betriebsertrag belief sich auf 1,28 Millionen Franken, der Betriebsaufwand auf 1,12 Millionen Franken. Der Cash-flow belief sich auf 156 455 Franken. Dies sind 37,77 Prozent mehr als im Vorjahr. Doch damit konnten nicht alle Rückstellungen gedeckt werden. Eine Dividende konnte nicht ausgeschüttet werden.
Hans Wälti neuer Präsident
An der Generalversammlung kam es zu einer Wachtabslösung. Verwaltungsratspräsident Meinrad Hofmann gab sein Amt an Hans Wälti, Wirzweli, ab. Neben Hofmann demissionierten auch Toni Durrer, Dallenwil, und Sepp Niederberger, Wirzweli. Die beiden gehörten seit 1990 dem Verwaltungsrat der Luftseilbahn Dallenwil Wirzweli an. Neu Einsitz nehmen Josef Langenegger, der Geschäftsführer der Zentralbahn sowie der Dallenwiler Uertevogt Felix Odermatt. Bestätigt wurden Margrit Niederberger, Wirzweli, Paul Niederberger, Lungern sowie Hans Wälti.
Fokus auf Familien und Senioren
Unter Meinrad Hofmann wurde die neue Wirzwelibahn gebaut, die vor zwei Jahren ihren Betrieb aufnahm. Nun gelte es die Entwicklungen wachsam zu verfolgen, um jeweils die richtigen Lösungen zu finden, betonte der ehemalige Nidwaldner Volkswirtschaftsdirektor an der Generalversammlung.
Grosse Veränderungen soll es derzeit auch nicht geben, wie der neue Verwaltungsratspräsident erklärt. «Kurzfristig gilt es, die Strukturen zu festigen», so Wälti. Daneben will er die Frequenzen weiter erhöhen. Dabei will er nicht nur auf die neue Bahn setzen. «Der Effekt der neuen Bahn ist bald vorbei. Wir müssen vor allem auch über Events im Sommer und Winter versuchen, neue Gäste zu gewinnen», erklärt er. Im Fokus hat er dabei Familien und Senioren. Mittelfristig will er schliesslich die Strategie für die Zukunft der Wirzwelibahn festlegen.
dominik buholzer
Erfolgreiches Jahr für die Wirzwelibahn
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