Sommersaison: Tirol droht Rekordminus
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berg
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Sommersaison: Tirol droht Rekordminus
wen wunderts? mehr in den sommer investieren und nicht immer alles in den winter.
ganzer artikel:
Im Mai konnte Tirol noch ein Nächtigungsplus verzeichnen - nicht zuletzt wegen der vielen Feiertage. Dafür schaut es jetzt im Juni offenbar nicht so gut aus. Die Tiroler Tourismusvereinigung schlägt Alarm, in der Sommersaison drohe ein saftiges Minus.
Zahlen erschreckend
Die Zahlen sind erschreckend. Laut Ander Haas, Präsident der Tiroler Tourimusvereinigung, gibt es schon im Juni ein Minus von 13 bis 15 Prozent bei den Nächtigungen. Das hat eine Blitzumfrage der Tourismusvereinigung ergeben. Und auch im Juli und August kommen offenbar weniger Gäste.
Wenig Vorausbuchungen
Ander Haas: "Bei den Vorausbuchungen schaut es auch nicht rosig aus, besonders was den deutschen Markt betrifft."
Minus-Rekord droht
Viele Touristiker seien überzeugt, wenn nicht bald die entscheidende Kehrtwende eintritt, dann drohe für diesen Sommer der absolute Minus-Rekord. Zu Rettung der laufenden Sommersaison fordert Haas die Aufstockung der Werbemittel für kurzfristige Werbekampagnen zum Beispiel in Deutschland und in der Schweiz. Längerfristig fordert Haas eine professionelle Strategie zur Imageverbesserung des Sommerurlaubs in Tirol.
http://tirol.orf.at/stories/45583/
ganzer artikel:
Im Mai konnte Tirol noch ein Nächtigungsplus verzeichnen - nicht zuletzt wegen der vielen Feiertage. Dafür schaut es jetzt im Juni offenbar nicht so gut aus. Die Tiroler Tourismusvereinigung schlägt Alarm, in der Sommersaison drohe ein saftiges Minus.
Zahlen erschreckend
Die Zahlen sind erschreckend. Laut Ander Haas, Präsident der Tiroler Tourimusvereinigung, gibt es schon im Juni ein Minus von 13 bis 15 Prozent bei den Nächtigungen. Das hat eine Blitzumfrage der Tourismusvereinigung ergeben. Und auch im Juli und August kommen offenbar weniger Gäste.
Wenig Vorausbuchungen
Ander Haas: "Bei den Vorausbuchungen schaut es auch nicht rosig aus, besonders was den deutschen Markt betrifft."
Minus-Rekord droht
Viele Touristiker seien überzeugt, wenn nicht bald die entscheidende Kehrtwende eintritt, dann drohe für diesen Sommer der absolute Minus-Rekord. Zu Rettung der laufenden Sommersaison fordert Haas die Aufstockung der Werbemittel für kurzfristige Werbekampagnen zum Beispiel in Deutschland und in der Schweiz. Längerfristig fordert Haas eine professionelle Strategie zur Imageverbesserung des Sommerurlaubs in Tirol.
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Das kann ich so nicht so recht glauben. Was aber anscheinend krass ist, dass einiege Orte in der Alpenrepublik kaum Sommerurlauber anziehen. Ich weiß aus sicheren Quellen, dass selbst in einigen Skiorten die Sommersaison ertragreicher, als die Wintersaison ist, und umgekehrt gibt es Orte, ab denen sich kaum einer im Sommer aufhält.
Das zu pauschalisieren und in einen Topf zu werfen halte ich für falsch.
Und noch was: für den Wintertourismus machens werbung im Osten, .. für den Sommertourismus wohl nicht.
Das zu pauschalisieren und in einen Topf zu werfen halte ich für falsch.
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Emilius3557
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Kannst du das präzisieren bzw. Quellen nennen? Nach gängiger Lehrmeinung ist das nämlich so gut wie ausgeschlossen, da der Wintertourismus deutlich wertschöpfungsintensiver ist (natürlich auch Investitionen höher).Ich weiß aus sicheren Quellen, dass selbst in einigen Skiorten die Sommersaison ertragreicher
- Turm
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allerdings ist die Saison im Sommer länger..Marius hat geschrieben:Kannst du das präzisieren bzw. Quellen nennen? Nach gängiger Lehrmeinung ist das nämlich so gut wie ausgeschlossen, da der Wintertourismus deutlich wertschöpfungsintensiver ist (natürlich auch Investitionen höher).Ich weiß aus sicheren Quellen, dass selbst in einigen Skiorten die Sommersaison ertragreicher
z.B. Kössen
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- Downhill
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Also geben tut es zumindest Skiorte, die im Sommer mehr Gäste haben als im Winter. Wie es mit dem Gewinn aussieht - sehr schwer zu sagen wenn man keine internen Einblicke hat.Marius hat geschrieben:Kannst du das präzisieren bzw. Quellen nennen? Nach gängiger Lehrmeinung ist das nämlich so gut wie ausgeschlossen, da der Wintertourismus deutlich wertschöpfungsintensiver ist (natürlich auch Investitionen höher).
Bei der Seiser Alm und ihren Talorten (Kastelruth, Seis) z.B. könnte ich es mir gut vorstellen. Da ist im Sommer einiges los. Der Winterbetrieb läuft natürlich auch nicht schlecht. Aber die Vermieter sind im Sommer jedenfalls so gut wie ausgebucht.
Kosten im Winter:
- ca. 25 Liftanlagen, davon sind selbst in der Hauptsaison vielleicht 4-5 voll ausgelastet... der Rest ist eher so à la Geheimtip
- Präparierung von Pisten und etlichen Loipenkilometern
- quasi Vollbeschneiung
Kosten im Sommer:
- ca. 7 Lifte in Betrieb
- Wanderwege (?)
Könnt sich also durchaus ausgehen...
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.
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- Gletscherfloh
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Der Sommertourismus ist heuer bislang in ganz Österreich (mit Ausnahme des Städtetourismus) wohl etwas problematisch. Hier ein neuer Bericht von ORF-on:
Katerstimmung im Tourismus
Sommertourismus kämpft mit Rückgängen.
Der österreichische Sommertourismus kämpft mit Einbußen. Das schlechte Wetter und die Verschiebung von Feiertagen haben den heimischen Tourismusbetrieben im Juni teils zweistellige Nächtigungsrückgänge gebracht, etwa in Kärnten und Tirol. Auch die Prognose für die kommenden Monate sieht laut einer Umfrage nicht rosig aus.
Die Tourismussparte der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) erwartet laut Spartenobmann Johann Schenner dennoch weiterhin Zuwächse für die gesamte, bis Oktober dauernde Sommersaison.
Zweistelliges Minus
Die Kärntner Tourismusverantwortlichen blicken mit Sorgenfalten in die Tabellen und Statistiken. Es liegen zwar noch keine offiziellen Nächtigungszahlen für Juni vor, man rechnet aber mit einem zweistelligen Minus.
Der Geschäftsführer der Kärnten Werbung, Werner Bilgram, meinte auf Anfrage der APA: "Ich denke, der Rückgang wird im niedrigen zweistelligen Bereich liegen."
Miserables Wetter
Bilgram weist auf das extrem schlechte Wetter Anfang des Monats hin, zudem sei dieses Jahr Pfingsten sehr früh gewesen. Im vergangenen Jahr sei ein Teil der deutschen Pfingstferien in die Juni-Bilanz eingeflossen, allein dadurch ergebe sich ein Rückfall in diesem Jahr.
Allerdings, so konzedierte Bilgram, sei auch bei einer Zusammenrechnung der Mai- und Juni-Zahlen, die auf Grund der "wandernden Feiertage" gemeinsam betrachtet werden müssten, ein Minus bei den Nächtigungen zu erwarten. Wie groß dieses sein wird, will Bilgram man aber noch nicht sagen.
"Kaum noch aufzuholen"
Nachdem auch der Juli bis dato eher schlecht gelaufen ist - das ohnehin magere Ergebnis von 2004 dürfte auch hier verfehlt werden - rechnen Experten mit einer negativen Gesamtbilanz.
Bedingt durch die deutsche Ferienordnungund der enormen Abhängigkeit der Kärntner Hotellerie und Beherbergungsbetriebe von den deutschen Gästen, werden die Verluste kaum noch aufzuholen sein, auch wenn der August allerorts volle Häuser bringt, ist Bilgram überzeugt.
"September fängt Juli nicht auf"
Bilgram hofft zwar immer noch auf eine starke Nachsaison, erfahrungsgemäß könne aber ein guter September einen schlechten Juli nicht wirklich auffangen.
Pessimismus in Tirol
Einbrüche von "bis zu einem Viertel" bei den Nächtigungen in einzelnen Tiroler Tourismushochburgen verzeichnete auch die Tiroler Tourismus Vereinigung (TTV) in einer Vorerhebung zum Monat Juni, das durchschnittliche Minus lag bei 13 bis 15 Prozent.
Die Buchungslage für Juli und August sei tendenziell ebenfalls rückläufig, sagte Präsident Ander Haas am Freitag. Die Umfrage wurde unter den zehn bis zwölf "wichtigsten Sommergebieten" durchgeführt, die einen erheblichen Anteil der Nächtigungen abdecken.
"Kurzfristige Werbemaßnahmen"
Viele Touristiker seien überzeugt, dass für diesen Sommer der absolute Minusrekord drohe, wenn nicht bald die entscheidende Kehrtwende eintrete, so Haas. Er forderte das Ergreifen kurzfristiger Werbemaßnahmen in den Hauptherkunftsländern wie Deutschland oder der Schweiz.
Viele Gäste würden kurzfristiger, teilweise gar nicht mehr buchen. Auch Sonderangebote sollten vermehrt publik gemacht werden. Damit ließe sich kurzfristig für den diesjährigen Sommer vielleicht doch noch einiges erreichen, so Haas.
"Nicht leicht"
Alois Thurner von der Tirol Werbung bestätigte einen Rückgang der Nächtigungszahlen im Juni. Genaue Zahlen liegen allerdings noch nicht vor. Eine wichtige Rolle für das Minus habe die diesjährige Lage der Feiertage gespielt, so Thurner.
Die Situation für den gesamten Sommer bezeichnete er auf Grund der aktuellen Wirtschaftslage in Hauptherkunftsländern wie Deutschland als "nicht leicht". Man werde damit "zufrieden" sein müssen, wenn die Nächtigungszahlen stabil gehalten werden können.
Zweite Negativ-Saison in Folge
In Tirol war bereits die vorjährige Sommersaison rückläufig. Bei den Nächtigungen wurde 2004 mit 17.349.766 Übernachtungen ein Minus von 2,5 Prozent verzeichnet. Mit den 3.702.286 Ankünften im Jahr 2004 hatte man einen Rückgang von 0,7 Prozent gegenüber 2003 verbuchen müssen.
WKÖ bleibt optimistisch
Die WKÖ-Tourismussparte weist darauf hin, dass die Sommersaison noch bis Oktober dauere und es daher für eine Bilanz zu früh sei.
Trotz des rückläufigen Juni halte man an der bisherigen Sommerprognose - von einem Plus von vier bis 4,5 Prozent beim Umsatz und einem kleinen Nächtigungszuwachs - fest, so Schenner.
- schifreak
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Orte im Sommer
Also ich könnte mir eigentlich nur Orte im Sommer vorstellen, die entweder einen See - wie z.B. Zell am See vorstellen, oder irgendwelche sonstigen Attraktionen vorweisen können, wie z. B. Schladming-- viele schöne Wander und Mountainbike Möglichkeiten, oder coole Sommerrodelbahnen... aber in irgendein enges Bergtal wie z. B. jetzt Sölden, was macht man da bei Regenwetter ? da lob ich mir wieder einen größeren Ort wie z.B. nähe von Innsbruck oder Kufstein-- da kanns dann ins Kino gehn, oder einfach nen Stadtbummel... es darf halt keine Langeweile aufkommen...auf jeden Fall würd ich nie wohinfahrn, wo s keine Bergbahnen -- oder nur ganz wenige gibt... nix fürn mi...
mein Top Urlaubsort war halt Zell am See-- da hats für jeden was, da kannst sogar über die Gletscher mit der 2 Motorigen fliegen
oder im Sommer schifahrn, was ich aber net gmacht hab, der Schnee war ganz grau... sowas mag ich net... und der Zeller See war damals jedenfalls ( 1978 ) der sauberste See Österreichs...
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Fabi,alpiner Schifreak
TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
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