Hochwasser in Vorarlberg

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crazy_chris
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Hochwasser in Vorarlberg

Beitrag von crazy_chris »

Nur kurz zur Einleitung:
In Vorarlberg sind besonders die Regionen Bregenzerwald, Montafon und Arlberg/Klostertal betroffen.
Speziell Lech und Gargellen seien hier erwähnt. Gargellen ist seit der Nacht von der Außenwelt abgeschnitten, die einzige Zufahrtsstrasse wurde an mehreren Stellen vom Bach und von Muren weggespült bzw. weggerissen.
Noch dramatischer ist die Situation in Lech. Seit der Nacht ist das Ortszentrum komplett überflutet, mehrere Hotels stehen unter Wasser und wurden evakuiert, Infrastruktur wurde zerstört. Die Strasse nach Zürs wurde ebenfalls an einige Stellen weggespült, die Strasse nach Warth durch Muren unpassierpar gemacht. Zudem ist Lech seit der Nacht nicht mit Strom versorgt, das Telefonnetz funktionniert nicht. Lech ist somit total von der Aussenwelt abgeschnitten.


Hochwasser: Todesopfer in ReutheEin verheerendes Hochwasser hat Vorarlberg heimgesucht: In Reuthe ist ein Todesopfer zu beklagen. Die Person wurde in einem Haus gefunden. Im Silbertal wird noch immer ein Mann vermisst.


Silbertaler wird vermisst
Ein Mann aus Silbertal wird im Bereich Silbertal/Montafon vermisst. Augenzeugen sahen wie das Auto weggeschwemmt wurde.

Der Mann war gegen 5.50 Uhr mit seinem Auto auf der Silbertalstraße unterwegs. Auf Grund des Hochwassers wurde ein Teil der Straße weggerissen. Der Mann übersah den Abriss, stürzte mit seinem Auto in die Litz und wurde vom Hochwasser mitgerissen. Ca. nach 300 Meter wurde das Fahrzeug nochmals von Feuerwehrleuten im Hochwasser treibend gesehen. Bisher konnte aber weder das Auto noch der Insasse gefunden werden. Es wird vermutet, dass es sich um einen 81 Jahre alten Mann aus Silbertal handelt.


Neun VerletzteAußerdem gibt es auch Verletzte: In Reuthe im Bregenzerwald kam es zu einer Gasexplosion. Sechs Personen wurden dabei verletzt.
Arlberg
Dramatische Situation in Lech
Dramatisch ist die Situation in Lech: Nicht nur dass der Arlberg von der Außenwelt abgeschnitten ist, die Wassermassen und zahlreiche Muren haben im Ort erhebliche Schäden angerichtet.


16 Hotels evakuiert
Kein Wasser, kein Strom, keine Heizung und auch kein Festnetztelefon, die einzige Verbindung zur Außenwelt ist derzeit das Mobiltelefon. 16 Hotels mussten auf Grund akuter Gefährdung evakuiert werden. Die gesamte Infrastruktur - beispielsweise die Bäckerei - wurde durch Muren und Wasser zerstört.


Vizebürgermeister schwer verletzt
Überschattet werden die Hilfs- und Aufräumeinsätze durch einen Unfall. Vizebürgermeister Stefan Schneider wurde schwer verletzt, bestätigt Bürgermeister Muxel
Bregenzerwald
Reuthe: Sechs Verletzte bei Gasexplosion
Das Unwetter in Vorarlberg hat nun doch die ersten Verletzten gefordert: In der Bregenzerwäldergemeinde Reuthe war es in einem Wohnhaus zu einer Explosion gekommen, nachdem das Hochwasser die Haustüre eingedrückt hatte.


"Mindestens drei der sechs Hausbewohner sollen schwere Verletzungen erlitten haben und wurden ins Krankenhaus Feldkirch gebracht", erklärte Bürgermeister Josef Gridling der APA. "Doch genaueres können selbst im Ort noch nicht sagen", räumte Gridling mehrere Stunden nach der Explosion ein.


Kommunikationsverbindungen unterbrochen
Auch im Bregenzerwald war man von den großteils unterbrochenen Kommunikationsverbindungen betroffen, und die Feuerwehr des kleinen Ortes konnte nicht zu dem Haus vordringen. Die Bergung musste durch die Kollegen aus Andelsbuch über buchstäblich andere Wege erfolgen. Die leichter Verletzten hatten geschildert, so Gridling, es sei zu der Gasexplosion gekommen, nachdem das Hochwasser die Haustür eingedrückt hatte. Vermutlich kam es durch einen Kurzschluss zu einer verhängnisvollen Kettenreaktion.


15 Gebäude evakuiert
In Reuthe hatten sich zwei Bäche in reißendes Wildwasser verwandelt. Aus insgesamt 15 Gebäuden mussten noch in der Nacht die Bewohner mit Booten evakuiert werden. Den Hilfseinsatz leitete das Gemeindeoberhaupt noch am Vormittag provisorisch vom Gerätehaus aus: "Zum Gemeindeamt kommen wir derzeit gar nicht hin." Wie mehrere andere Orte in Vorarlbergwar auch Reuthe zu diesem Zeitpunkt noch immer von der Außenwelt abgeschlossen.

Haus in Mellau weggespültAuch in Mellau ist die Situation dramatisch. Das Haus der Metzgerei Broger wurde bereits wegespült, um ein weiteres Haus wird gekämpft, sagt die Bürgermeisterin Wicke. 30 Personen mussten evakuiert werden. "Wir kämpfen mit allen verfügbaren Mitteln", sagt Wicke.

Bezau: Zentrum stand unter WasserSchwer getroffen hat es auch die Gemeinde Bezau, sagt Bürgermeister Georg Fröwis. Dort stand ebenfalls das Zentrum unter Wasser und die Gemeinde musste die Einwohner alarmieren, mit den Trinkwasser sparsam umzugehen und es vor dem Genuss abzukochen. An noch unbekannter Stelle war durch das Unwetter offensichtlich die Trinkwasserleitung beschädigt worden.
Montafon
81-Jähriger wird vermisst
Prekär ist die Lage im Silbertal und im Montafon. Gargellen ist noch von der Umwelt abgeschnitten, davon betroffen sind etwa 1.000 Menschen. Vom 81-Jährigen, der samt Auto weggespült wurde, fehlt noch jede Spur.

Straße ins Silbertal weggerissen
Die Straße ins Silbertal wurde von den Wassermassen weggerissen, Menschen mussten aus ihren Wohnhäusern evakuiert werden. 81-Jähriger wird noch immer vermisst
Die Suche nach dem 81-Jährigen wurde vorübergehend eingestellt, sagt Bürgermeister Willy Säly. Sobald wieder geflogen werden könne, werde mit dem Hubschrauber nach ihm gesucht.

Gargellen von der Außenwelt abgeschnittenVon der Außenwelt weiterhin abgeschlossen ist Gargellen. Etwa 1.000 Menschen sind davon betroffen. In Gargellen wurde ein Campingplatz mit 61 Personen geräumt, 80 Personen aus dem Ort mussten evakuiert werden, heißt es von der Gendarmerie.

Zwei Brücken wurden von den Wassermassen mitgerissen, es gibt auch erhebliche Flurschäden. Und in mindestens zehn Häusern musste Wasser aus dem Keller gepumpt werden.

Familie mit Hubschrauber geborgen
Dienstagfrüh musste von einem Maisäß im Silbertal eine 59-Jährige mit ihren zwei Enkeln von einem Hubschrauber des Innenministeriums evakuiert werden.

Die Straße war an mehreren Stellen gebrochen, die Brücke wurde weggeschwemmt.
vorarlberg.orf.at
Zuletzt geändert von crazy_chris am 23.08.2005 - 20:44, insgesamt 1-mal geändert.

crazy_chris
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Beitrag von crazy_chris »

hier bilder aus lech
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ortseingang.jpg
flutinlech.jpg
gotthard.jpg
lechzentrum.jpg
filomena.jpg
crazy_chris
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Beitrag von crazy_chris »

weiter bilder aus dem montafon und bregenzerwald
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strassesilbertal.jpg
strassemellau.jpg
haussilbertal.jpg
hausreuthe.jpg
hausmellau.jpg
evakuierung.jpg
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Beitrag von Olli »

In Stuben hat es laut Vn die Albona Talstation weggerissen
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Beitrag von dani »

In Stuben hat es laut Vn die Albona Talstation weggerissen
dürften bestimmt einige seilbahnen betroffen sein. denke da besonders an die rendlbahn (st.anton) und die diasbahn (kappl).
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mic
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Beitrag von mic »

erneuter Bilderupdate:
http://www.alpinesicherheit.com/bild/hochwasser2005/

und die diasbahn (kappl).
hier zu sehen!
Zuletzt geändert von mic am 04.11.2005 - 17:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Downhill
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Beitrag von Downhill »

Hmm, das Ortszentrum ist höher gelegen... die wissen warum :)
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.
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mic
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Beitrag von mic »

...ein Bild aus dem Vorarlberg das einiges aussagt:
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Ram-Brand
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Beitrag von Ram-Brand »

^^ Da ist wohl nix mehr mit Strom.
Bild Bild
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Die Ski-Saison kann kommen
In den vom August-Hochwasser betroffenen Tourismusgebieten kann die Wintersaison planmäßig beginnen. Nach Angaben von Vorarlberg Tourismus wird die Infrastruktur zu Saisonbeginn wieder voll intakt sein.
„Wir sind sehr froh, dass die Räumungs- und Reparaturarbeiten in den betroffenen Gebieten so rasch und professionell vorangeschritten sind“, sagte Christian Schützinger, Direktor von Vorarlberg Tourismus. Die Zufahrt nach Lech, die derzeit stellenweise nur einspurig befahrbar ist, wird laut Schützinger mit Saisonbeginn (25. November) wieder zur Gänze hergestellt sein. Ebenfalls bis Saisonstart werden die Gargellener Straße und die Straße ins Silbertal normal befahren werden können, sagte der Vorarlberg Tourismus-Direktor. Im Gargellental hatte das Hochwasser die Straße weggerissen, woraufhin es für fast eine Woche nur über eine Luftbrücke erreichbar war.

Im Nobelskiort Lech am Arlberg wurden durch den Zürsbach 16 Hotels schwer in Mitleidenschaft gezogen. Beim Großteil davon konnten die Reparaturarbeiten bereits abgeschlossen werden, nur zwei der betroffenen Häuser werden erst im Lauf des Dezembers eröffnen können. Das in Bezau im Bregenzerwald stark beschädigte Hotel Post wird am 22. Dezember wieder Gäste begrüßen können.

Quelle: http://www.vol.at/engine.aspx/page/vol- ... /ag/tp-apa
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Beitrag von crazy_chris »

Anscheinend wurde lediglich die Talstation der Albonabahn in Stuben etwas vermurt. Dürfte aber bald wieder in Ordnung gebracht worden sein.
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Startklar für Skisaison

Hochwasserfolgen weitgehend beseitigt
In den vom Hochwasser betroffenen Skigebieten in Vorarlberg kann die Wintersaison planmäßig beginnen. Auch in Lech am Arlberg, das von der Hochwasserkatastrophe besonders schlimm betroffen war, schaut man optimistisch in die Zukunft.


Am 25. November beginnt Wintersaison
Seit zwei Monaten wird Tag und Nacht gearbeitet, um planmäßig in die Wintersaison, die am 25. November beginnt, starten zu können.

16 Hotels mussten in Lech in der Nacht der Hochwasserkatastrophe evakuiert werden. Sechs davon sind schon wieder startklar für die Wintersaison, zehn Hotels werden Mitte Dezember wieder eröffnet. Darunter auch das Hotel der Familie Walch, das besonders schlimm betroffen war.


Enorme Kosten
Die Straße von Zürs nach Lech, die vom Hochwasser teilweise weggerissen worden ist, wird ab Anfang Dezember wieder zweispurig befahrbar sein.

Der schnelle Wiederaufbau hat Einiges gekostet. Laut Bürgermeister Ludwig Muxel wurden 25 Millionen Euro in die Renovierung der beschädigten Hotels investiert, 4,5 Millionen Euro in den Bau der zerstörten Straße von Zürs nach Lech.

Weitere 3,8 Millionen Euro fließen in den Wiederaufbau von gemeindeeigenem Gut, wie etwa Brücken und Wege, die noch nicht repariert werden konnten, aber auch in die geplante Murenverbauung.

Der Saisoneröffnung in drei Wochen kann man in Lech inzwischen gelassen entgegenblicken, denn die Gäste werden ihren Urlaub ohne Einschränkungen verbringen können.

Quelle: http://vorarlberg.orf.at/stories/68484/
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Beitrag von snowflat »

Schäden am Stromnetz sind beseitigt

Die Folgen des Jahrhundert-Hochwassers werden langsam aber sicher überall beseitigt. Auch die Illwerke/VKW-Gruppe, die von den Wassermassen besonders stark getroffen wurde, hat alle Schäden repariert.
Besonders hart hatte es die Illwerke/VKW-Gruppe im Arlberggebiet getroffen. Durch Hangrutschungen wurden gleich drei Erdkabel-Verbindungen gekappt.

Nun konnte die provisorische Verbindung wieder durch die normale Stromversorgung ersetzt werden. In Lech wurden dazu rund drei Kilometer Kabel im Wert von knapp 400.000 Euro neu verlegt.

Auch in Zürs wurden laut ORF zahlreiche Netzumbauten fertig. So ist künftig sichergestellt, dass auch beim Ausfall von zwei Leitungssystemen Lech und Zürs weiter mit Strom versorgt bleiben. Und zwar auch im Winter, wenn besonders viel Energie gebraucht wird.

Insgesamt gab es in Vorarlberg Stromnetz-Schäden in Höhe von 1,2 Millionen Euro.

Quelle: http://www.vol.at/engine.aspx/page/vol- ... /ag/tp-vol
Dann könne ja zumindest die Lifte wieder surren, Strom ist da :wink:
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Beitrag von snowflat »

Vorarlberger Nachrichten berichten:
Erster Zug nach Hochwasser über Arlberg

Nach dem Hochwasser gibt es auf der Bahnstrecke zwischen Vorarlberg und Tirol nur einen Schienenersatzverkehr. Am 3. Dezember soll der erste Zug nach wieder über den Arlberg fahren.
Rund 25 Mio. Euro mussten investiert werden. Seit Bestehen der Arlbergbahn, also seit über 120 Jahren, ist es das erste Mal, dass die Bahnstrecke mehrere Monate gesperrt werden musste. Derzeit werden auf einer Strecke von vier Kilometern neue Schienen verlegt, berichtet der ORF. Das größte Problem war, dass die Hänge, auf denen die Schienen verlaufen, vom Hochwasser weggespült worden waren.


35 Meter hohe Dämme

Um überhaupt mit den Reparaturarbeiten beginnen zu können, mussten bis zu 35 Meter hohe Dämme aufgeschüttet werden. Kommende Woche können die 15 beschädigten Oberleitungsmasten neu aufgebaut werden.
Mehrkosten für Schienenersatzverkehr

25 Mio. Euro mussten in die Reparatur der Arlbergbahn investiert werden. Hinzu kommen die Mehrkosten für den Schienenersatzverkehr. Täglich sind rund 30 Busse zwischen Bludenz und Landeck im Einsatz, so ÖBB-Pressesprecher Rene Zumtobel.
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Beitrag von snowflat »

Das Unmögliche wurde möglich gemacht, die L 192 Gargellner Straße, St.Gallenkirch - Gargellen, die beim Hochwasser fast komplett zerstört wurde, wird zum Start in die Wintersaison eröffnet:
All diejenigen, die mit der Instandsetzung unserer Zufahrtstraße beteiligt waren, haben außergewöhnliche Leistungen vollbracht. Viele sind noch immer mit größtem Einsatz dabei die Straßenverbindung nach St. Gallenkirch fertig zu stellen. Vielen herzlichen Dank!
Ein großer Teil der Straße wurde bereits asphaltiert. Die Straße wird für das Wochenende 26./27. November für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Ab 2. Dezember, rechtzeitig zu unserem Saisonopening, wird die Straße dann durchgehend geöffnet sein.

www.gargellen.at
Zur Zeit gibts noch die Behelfstraße:
Zufahrt für Anrainer, Zustell- und Baustellenverkehr tägl. möglich zw. 06:30-7:30, 12:30-13:30, 19:00-20.30 Uhr

Quelle: www.oeamtc.at
Nachdem man die Bilder im August gesehen hatte, war es fast nicht zu glauben, dass die Straße noch vor Dezember fertig wird. Hier nochmal die Bilder von der L192:
Dateianhänge
Straße09.jpg
Straße08.jpg
Straße07.jpg
Straße06.jpg
Straße05.jpg
Straße04.jpg
Straße03.jpg
Straße02.jpg
Straße01.jpg
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Beitrag von snowflat »

Straße ins Silbertal wieder frei befahrbar
Die Straße ins Silbertal ist seit Donnerstag wieder ungehindert befahrbar. Das Hochwasser im August riss Teile der Straße am Ortseingang völlig weg. Rund 2,7 Millionen Euro wurden in die Strecke investiert, so Bürgermeister Säly.


Derzeit läuft die Ausschreibung für die Litzverbauung. Der Uferbereich der Litz soll vom Silbertal bis nach Schruns neu konzipiert und saniert werden. In den letzten Monaten war das Silbertal nur über Bartholomäberg erreichbar.

Quelle: http://vorarlberg.orf.at/stories/76673/
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Beitrag von Wiede »

War seither jemand in den damals betroffenen Gebieten?

Sind noch Spuren der Zerstörung vorhanden oder wurde weitestgehend bereits alles beseitigt?
Skisaison 2018/2019: *** leider nur 4 Tage ***
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Oscar
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Beitrag von Oscar »

Meine Eltern waren vor kurzen in Lech und sageten man sehe nichts mehr, wie es bei den anderen Orten ausssieht weiss ich nicht

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