Preiserhöhungen 2005/2006 - Skigebiete verarschen Gäste

Allgemeine Diskussionen zu Skigebieten weltweit: Erfahrungsaustausch, Reisetipps und Entscheidungshilfen für die Planung des nächsten Skiurlaubs.
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F. Feser
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Preiserhöhungen 2005/2006 - Skigebiete verarschen Gäste

Beitrag von F. Feser »

Hey Leute,

nachdem ich gerade mal wieder die neuen Kartenpreise fürs Montafon gesehen habe und mich tierisch drüber aufrege, weil die jungs schon wieder aufschlagen, hab ich mir gedacht, wir sollten hier so eine art "schwarze liste" einführen, wo man die Skigebiete mit den inakzeptabelsten Preisen sowie inakzeptabelsten Preiserhöhungen nennt.

Spontan fallen mir hier (aus oben genannten Gründen) ein:


________________ Tabelle zu kopieren ___________________________

TAGESKARTENPREISE:

+ 2 ¤: 36 ¤ Silvretta Nova: 36 ¤ (+ 2 ¤ zum Vorjahr)
+ 2 ¤: 36 ¤ Hochjoch, Schruns: 36 ¤ (+ 2 ¤ zum Vorjahr)
+ 2 ¤: 34 ¤ Golm, Vandans (eigentlich 33.99 ¤) + 2 ¤ zum Vorjahr
+ 2 ¤: 34 ¤ Schafberg, Gargellen (bisher 32 ¤)


SAISONKARTENPREISE:

Vorverkauf:

Montafoner Skipass:
+12 ¤: 320 ¤ im Vorverkauf bis 1.11.05. Vorjahr: 308 ¤


Regulärer Preis ab 1.11.05:
432 ¤ vergleichspreis leider nicht vorliegend

_______________Tabelle Ende __________________________________



des weiteren gibts die Montafoner Familiensaisonkarte in diesem jahr zum ersten mal. gab es nicht ein urteil, welches verboten hat, dass man einheimische bevorzugt?

Familiensaisonkarte bis 1.11.05 - Gäste
2 Erwachsene + alle Kinder: 910 ¤

Familiensaisonkarte bis 1.11.05 - Vorarlberger
2 Erwachsene + alle Kinder: 802 ¤

Familiensaisonkarte bis 1.11.05 - Montafoner
2 Erwachsene + alle Kinder: 700 ¤

DAS SIND 210 EURO ERSPARNIS NUR DAFÜR DASS MAN IM MONTAFON NEN WOHNSITZ HAT....
FRECHHEIT

übrigens: tipp: wer im montafon keinen wohnsitz hat, einfach mit der vermieterin reden (wenn man stammgast ist) und dann nach Bludenz fahren, sich dort anmelden, als zweitwohnsitz (oder dritt...). Kostet keinerlei Steuern oder sonst was, schon hat man einen Wohnsitz in Vorarlberg bzw. Montafon und kriegt die Einheimischen Tarife!
(wer die Gäste verarscht, muss damit rechnen zurückverarscht zu werden!). Die Meldebescheinigung kostet ~ 10 ¤ einmalig!

Ich werde mir zum ersten mal seit langem KEINE Montafoner Saisonkarte kaufen. weil verarschen lass ich mich nicht. 21 ¤ mehr für NIX... wo kommen wir denn hin?

übrigens: wer die preise oben normal findet. schaut mal an den Arlberg, was da ne Tageskarte kostet, oder nach Ischgl. da zahlst um die 38 - 40 ¤ und dann überlegt mal was man dafür kriegt, und was man am Golm kriegt... die spinnen doch!
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Downhill
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Beitrag von Downhill »

Wenn selbst ein ausgewiesener Vorarlberg-Fan sowas schreibt, muss was dran sein :wink:

Erhöhungen sind mir bisher nicht aufgefallen, dafür das:
dolomitisuperski.com hat geschrieben: Unser Dankeschön: Tageskarte und Saisonskipass zum Preis von 2004/05

Im Winter 2005/06 überraschen wir alle Wintersportfreunde mit einem Preisstopp bei der Tageskarte und beim Saisonskipass. Beide gibt es zum Preis vom letzten Jahr. Dabei sind Tickets für Kinder und Jugendliche oder ältere Menschen noch einmal günstiger. Und das trotz Erneuerung von Aufstiegsanlagen, trotz verbesserter Schneeprogrammierung und hoher Investitionen zu mehr Sicherheit auf den Pisten. Das bedeutet: Mehr Komfort und bessere Dienstleitung zum gleichen Preis!

Bei den Mehrtageskarten von 2-28 Tagen gab es lediglich preisliche Anpassungen in der Größenordnung der Inflationsrate (2,49%). Das bereits bisher sehr günstige Preis/Leistungsverhältnis im Vergleich mit anderen Skigebieten ist damit für alle Wintersportfreunde noch attraktiver geworden
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Beitrag von starli2 »

.. die Vorarlberger sagen sich vielleicht "wir sind so nah an der Schweiz, wir können auch mehr verlangen, für die Schweizer sind wir trotzdem noch günstiger" ;-)

Serfaus ist übrigens auch wieder teurer geworden, soweit ich mich an die Tabelle Ende August erinnere. Glaub, die verlangen jetzt 39,- oder 39,50 für 'ne Tageskarte? Noch scheinen die 40,- ja überall eine kleine "Begrenzungsschwelle" zu sein, der aber Jahr für Jahr näher kommt ... hat heuer schon einer die 40,- in Österreich eingeführt?
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F. Feser
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Beitrag von F. Feser »

also St. Anton, Ischgl und Serfaus jeweils 39,50.... SFL und Stan stehen für mich dieses Jahr definitiv an.... das wird wieder ein teuer Winter...
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Beitrag von nsu251osl »

Stanton hat für mich den Bogen überspannt denn Ihre Schneekristallwochen(Saisonbeginn und Ende mit eingeschränktem Liftangebot)waren seit Jahren 50% auf die Tageskarte also die letzten Jahre immer zw. ~17-19€, heuer erlaubt man sich 25,50€ zu verlangen

prädikat tiefschwarz auf der Liste

Gruß Rainer
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Y3T1
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Beitrag von Y3T1 »

interressant finde ich auch wie sich der Skipass, bei Mehrtageskarten verhält:
Ischgl, Sölden und St. Anton haben alle den Tagepreis von 39,50
Aber für 6 Tage sind sie völlig verschieden:

Ischgl: 177,50 ¤
St. Anton 189,00 ¤
Sölden 193,50 ¤
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mic
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Beitrag von mic »

interressant finde ich auch wie sich der Skipass, bei Mehrtageskarten verhält
...genau, dazu wollte ich auch was schreiben:SFL sind zwar „nur“ 39 ,-- / 36,-- (Hoch,- Nebensasion) was aber auch genug ist.
Das Problem sind die Tageskarten. Irgendwie will keiner die Tagesgäste.
Wenn man in Ischgl oder auch SFL mit Gästekarte eine Mehrtageskarte (ab 2 Tg) kauft wird reduziert sich der Preis- zwar immer noch nicht auf Menschenwürdiges Niveau- aber es wird merklich billiger.

SFL 2 Tage = 66,50 / 61,00
Ischgl 2 Tage = 68,50 / 68,50

Noch eine Anmerkung zu Ischgl: Im Dez. hat man bei der schlechten Schneelage zu Sasionbeginn allen die Seniorenkarte verkauft. Eigentlich ja auch das mindeste was man erwarten kann wenn "nur die Hälfte geht".
jul
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Beitrag von jul »

Eine noch größere Frechheit finde ich eigentlich, dass am Semmering jetzt 27,50 für eine Tageskarte zu zahlen sind. Leider gibts aber viele die so blöd sind und für drei (!) Lifte diesen Preis zahlen!
NICHT MEHR IM FORUM AKTIV!!!!!
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lanschi
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Beitrag von lanschi »

Satte Preissteigerungen haben wir heuer auch in OÖ zu ertragen:

Saisonkarte Snow&Fun (Vorverkauf)

+16 € (315 € 2005/06, 299€ 2004/05) - heuer aber keine einzige neue Liftanlage (außer Schlepplifte)

Saisonkarte Dachstein-West

+15 € (300 € 2005/06, 285 € 2004/05) - eine absolute Frechheit, kein neuer Lift, gar nichts!!!

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GMD
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Beitrag von GMD »

Was bei der ganzen Frage noch interessant wäre: Wie hoch ist die allgemeine Teuerung in Österreich?
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Beitrag von Gletscherfloh »

GMD hat geschrieben:Was bei der ganzen Frage noch interessant wäre: Wie hoch ist die allgemeine Teuerung in Österreich?
Ca. 2,4 % im Jahr 2005.
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GMD
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Beitrag von GMD »

Bei ¤34.- wären das dann etwa 85 Cent.
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Beitrag von lanschi »

Bei den Saisonkarten ist man aber um etwa 5,5 % raufgegangen, ich seh daher in der Inflation dafür keine Rechtfertigung... :roll:

Naja, ich darf mich eh nicht beschweren, bei mir kommt dann pro Tag ein Umsatz von etwa 6 Euro raus, wieviel macht nochmals allein die Beschneiung umgerechnet auf Person/Tag aus?? :wink:
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Re: Preiserhöhungen 2005/2006 - Skigebiete verarschen Gäste

Beitrag von Dieter WISSEKAL »

Alpin-Forum|LSAP hat geschrieben:wir sollten hier so eine art "schwarze liste" einführen, wo man die Skigebiete mit den inakzeptabelsten Preisen sowie inakzeptabelsten Preiserhöhungen nennt.
Sang und klanglos bietet die NÖ-Vorteils-Card ab der Saison 2005/06 statt 20 % Ermäßigung nur mehr 15 % Ermäßigung. Damit es nicht so auffällt, wurde die Karte in Ostalpen-Vorteils-Card umbenannt.

Wer Student, Mitglied eines alpinen Vereins oder Mitglied eines Automobil-Clubs ist, für den zahlt sich die Vorteils-Card kaum mehr aus. Denn er bekommt in den meisten Schigebieten sowieso Ermäßigung und braucht sich nicht mit verlorengegangen oder falsch abgezogenen Punkten (mir vor einigen Jahren passiert) ärgern.

Beispielsweise gibt es auf der Lammeralm für Mitglieder des ÖAMTC bis zu 14 % Ermäßigung.
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Mad Banana
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Beitrag von Mad Banana »

Auf die Gefahr hin, dass ich mich nun unbeliebt mache...

Ich verstehe die ganze Polemik dieses Beitrags nicht. Wieso sollte ein Unternehmen wie z.B. die Silvretta Arena ihre Preise nicht erhöhen dürfen und sollen? Auch wenn die Jahresteuerung nur rund 2,5% beträgt ist es mir als Unternehmen in einer freien Marktwirtschaft doch erlaubt, meine Preise zu erhöhen. Vielleicht lässt sich diese Erhöhung nicht mit der Inflationsrate erklären, aber ein Unternehmen in dieser Art von Wettbewerb erhöht seine Preise nicht einfach aus Spass.
Da fängt die willingness to pay an: wenn ihr euch über die teuren Preise der Tageskarten beschwert, dann empfehle ich, einfach nicht mehr skifahren zu gehen. Es zwingt euch ja niemand, nach St. Anton (oder sonstwohin) zu fahren... Zumal ist das Gut "Skifahren" auch nicht unbedingt ein zum Überleben wichtiges Gut.

Anderes Beispiel: letztes Jahr waren wir mit der Uni Ende November im Pitztal beim traditionellen Winter-Opening des Unisports. Von Basel aus sind das rund 4,5 Stunden Anfahrt im Reisebus, was sich für drei Tage durchaus lohnt. In der Sesselbahn auf dem Gletscher kam ich mit einem Deutschen ins Gespräch, der sich massig über die teuren Preise der Tageskarten aufgeregt hat. Für die paar Lifte sei der Gletscher doch recht teuer... Auf meine Frage, wo er denn herkomme meinte er, sie seien heute morgen aus Bayern angereist - drei Stunden Fahrt PRO WEG.
Sorry, aber wer sechs Stunden Fahrt in Kauf nimmt um einen Tag Skifahren zu gehen und sich dann auch noch über die Preise der Tageskarten beschwert, der hat doch gelinde gesagt einen Sprung in der Schüssel!

Wer eine Woche Skifahren geht, der könnte genausogut auch Ferien auf Bali oder sonstwo in Südostasien machen. Preislich kommt das aufs gleiche raus und der Service dürfte auf Bali wohl noch besser sein als im unfreundlichen Europa...
Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit mit hundertprozentiger Mortalität.
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Petz
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Beitrag von Petz »

Man sollte meiner Erachtens die Preiserhöhungen nicht im Zusammenhang mit der allgemeinen Inflationsrate sehen, die Liftunternehmen sind vor allem durch die Dieselkosten für die Pistenraupen sowie die hohen Stahlpreise bei Errichtung von Neuanlagen stark betroffen daher habe ich für einen Preissprung über der Inflationsrate nach oben für die neue Saison durchaus Verständnis.
Die Größe eines Schigebietes ist nicht unbedingt maßgeblich da man die Summe Besucher : Anlagenanzahl als rechnerische Vergleichsmöglichkeit für die Kostenberechnungsbasis grundsätzlich heranziehen muß wobei größere Gebiete durch die Einkaufsmengen eher Preisvorteile lukrieren können.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Beitrag von Gletscherfloh »

Mad Banana hat geschrieben:Anderes Beispiel: letztes Jahr waren wir mit der Uni Ende November im Pitztal beim traditionellen Winter-Opening des Unisports. Von Basel aus sind das rund 4,5 Stunden Anfahrt im Reisebus, was sich für drei Tage durchaus lohnt. In der Sesselbahn auf dem Gletscher kam ich mit einem Deutschen ins Gespräch, der sich massig über die teuren Preise der Tageskarten aufgeregt hat. Für die paar Lifte sei der Gletscher doch recht teuer... Auf meine Frage, wo er denn herkomme meinte er, sie seien heute morgen aus Bayern angereist - drei Stunden Fahrt PRO WEG.
Sorry, aber wer sechs Stunden Fahrt in Kauf nimmt um einen Tag Skifahren zu gehen und sich dann auch noch über die Preise der Tageskarten beschwert, der hat doch gelinde gesagt einen Sprung in der Schüssel!
Ich würds ja nicht so drastisch formulieren. Aber es scheint mir, dass gerade bei älteren Deutschen da viel noch die Erinnerung durchschwingt, als Österreich für Deutsche (mit dem damals deutlich höheren Lohnniveau als in Österreich) tatsächlich noch ausgesprochen billig war. Zum Verständnis: In den 70er Jahren war das österreichische Lohnniveau ca. 30-40 % niedriger als in Deutschland und irgendwie konnten wir uns den Skiurlaub auch leisten. Für einen Deutschen müssen damals die Preise ja im Vergleich paradiesisch gewirkt haben. In den 50er und 60er Jahren müsste dieses Verhältnis noch deutlicher gewesen sein, zumal in Österreich das Nachkriegs-Wirtschaftswunder etwas später eingesetzt hat.

Zum Preisniveau der Liftkarten: Verglichen mit dem Aufwand, dem zumeist modernen Angebot etc. fand ich die Liftkarten eigentlich immer recht günstig. Die machen eigentlich auch einen vergleichsweise geringen Anteil an den Gesamtkosten des Produkts Skiurlaub aus.

Zum Thema freie Marktwirtschaft: Selbstverständlich darf der Unternehmer seine Preise nach seinem Gutdünken setzen. Genauso dürfen Konsumenten aber über das Preisniveau klagen und Informationen austauschen. Funktionierende Marktwirtschaft setzt bekanntlich Information bezüglich (relativer) Preise voraus.

Noch ein Punkt zu den Preiserhöhungen: Diesbezüglich habe ich gerade heuer Verständnis, wenn die Preiserhöhungen tendenziell über der allgemeinen Inflationsrate liegen, da die Skigebietsbetreiber ja von dem Anstieg der Energiepreise (bzw. Diesel etc.) besonders betroffen sind, wobei das mal interessant wäre, was z.B. die Treibstoffkosten für die Pistenpräparierung etc. anteilsmässig ausmacht.

Yeti01
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Beitrag von Yeti01 »

die Teuerunxrate liegt glaub ich dieses Jahr doch etwas höher, wenn ich bedenke, daß die Metallergewerkschaft die Lhnerhöhung mit 3,1 % ausgehandelt hat.

Unserem Finanzminister kann man nämlich nicht alles glauben :twisted: :wink:

Mir kanns ja egal sein, als Seilbahner fahr ich sowieso in ganz Österreich gratis!! 8)
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Beitrag von Gletscherfloh »

Yeti01 hat geschrieben:die Teuerunxrate liegt glaub ich dieses Jahr doch etwas höher, wenn ich bedenke, daß die Metallergewerkschaft die Lhnerhöhung mit 3,1 % ausgehandelt hat.

Unserem Finanzminister kann man nämlich nicht alles glauben :twisted: :wink:
Naja, ich hoffe doch schon sehr stark, dass die von den Tarifpartnern heuer verhandelte 3.1 %-Lohnerhöhung deutlich über der Inflationsrate liegt. Angesichts der guten Gewinnsituation der Unternehmen und der hohen Produktivitätszunahme wirds doch langsam wieder mal Zeit für eine auch arbeitnehmerfreundliche Aufteilung des "Kuchens".

Zur Inflationsrate: Zum Glück wird die ja nicht vom Finanzminister errechnet :wink:. Die Ermittlung der Inflationsrate ist ziemlich standardisiert (gerade auch wegen EU und Euro). Da gibts nicht viel Platz zum Schummeln (im Gegensatz etwa zur Ermittlung des Budgetdefizits, die einigen Raum für "Kreativität" bietet). Da passen schon genug Institutionen mit je unterschiedlichem Interesse drauf auf ...
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Beitrag von Yeti01 »

achduscheiße, da werd ich wieder als kompletter Drittel hingestellt, nur weil ich nen Smiley vergaß.

Nona, ich hab ja schließlich in PB in der Berufschule aufgepaßt, und man kann sie sehrwohl manipulieren, grade bei den momentan stark schwankenden Rohstoffpreisen,...:wink: !

Nur schade, daß die Arbeitszeitflexibilisierung noch nicht hinhaut, ich bewege mich immer am Rande der Legalität, da ich dann arbeite, wenn Arbeit ist, und dann Zeitausgleich nehme, wenn keine ist.
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Downhill
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Beitrag von Downhill »

Also jetzt werden manche inkonsequent. :?

Selbstverständlich darf der Golm - oder wer auch immer - seine Preise erhöhen so wie er will. Nur darf man dann wohl auch darauf hinweisen. Wenn euch das Topic nicht interessiert oder ihr "eh genug Kohle habt", dann lest es halt einfach nicht... :roll:
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Beitrag von cm »

Was die Statistiken der Lebenshaltungskosten betrifft, ist natürlich erheblicher Spielraum gegeben. Je nach dem wie ich den Warenkorb zusammenstelle und wie ich die einzelnen Waren und Dienstleistungen darin gewichte, verändert sich natürlich das Ergebnis. Da halte ich es lieber mit Churchill, der mal sagte: "Ich traue nur den Statistiken, die ich selbst gefälscht habe."

Wenn man sich aber die prozentualen Preissteigerungen anschaut, muss man natürlich auch sehen, wie sich die Liftpreise in den Vorjahren verändert haben. Wurden die Preise jedes Jahr moderat erhöht, ist so ein Sprung schon heftig. Waren sie aber über Jahre hinweg konstant und werden jetzt sprunghaft erhöht, springt das zwar ins Auge. Rechnet man aber eine Preiseerhöhung von 36 € auf 38 € beispielsweise über 4 Jahre entspricht das einer nicht sonderlich sensationellen Teuerung von weniger als 1,5% pro Jahr. Deshalb wäre es sinnvoll, dass wenn jemand die Preise der Vorjahre hat, diese hier zur Verfügung stellt. Dann kann man "objektiver" rechnen.

Es wurde sich weiter oben darüber beschwert, dass die Preise der kleineren Skigebiete relativ betrachtet gegenüber den größeren zu hoch seien. Aus Kundensicht natürlich völlig verständlich. Betrachtet man das aber aus der Sicht dieser kleinen Gebiete, dann können die gar nicht anders. Ich möchte das an einem Beispiel verdeutlichen:

Skigebiet 1 hat einen Lift und bedient damit durchschnittlich 1000 Leute täglich. Personalkosten, Abschreibung, Finanzierung, Strom usw. liegen bei 25.000 € täglich. Also braucht dieses Skigebiet einen durchschnittlichen Tagespreis von 25 €, um kostendeckend zu arbeiten.

Skigebiet 2 hat 4 Lifte und bedient 4000 Leute. Kosten: 100.000 €. Folglich durchschnittlicher Tagespreis: 25 €.

Die Zahlen sind natürlich völlig aus der Luft gegriffen, funtionieren aber auch mit realen Werten. Bei dieser Rechnung habe ich unterstellt, dass 4-faches Liftangebot auch 4-fache Kosten verursacht, was natürlich nicht stimmt. Das größere Skigebiet braucht natürlich nicht 4-mal so viele Pistenwalzen, Sekretärinnen usw. (Stichwort: Fixkostendegression). Das bedeutet, dass der Skipass der kleineren Skigebiete tendenziell sogar teurer als der der größeren sein müsste. Das können sich die Kleinen natürlich nicht erlauben, denn sonst kommt ja keiner mehr. Also legen sie ihre Preise etwas günstiger fest, was aber zu Lasten ihrer Gewinne geht. Deshalb haben ja so viele kleine Skigebiete finanzielle Probleme. Wenn wir nicht irgendwann nur noch in Ischgl, Sölden usw. skifahren wollen, werden wir mit diesen Preisen leben müssen.
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McMaf
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Beitrag von McMaf »

Gute Darstellung cm. Ich denke mit deinen Argumenten hast du Recht. Man kann den Betreibern nicht in allen Fällen totale Willkür bei ihrer Preispolitik vorwerfen.
Bei der Silvretta Nova frag ich mich aber auch manchmal ob Preis und Leistung im richtigen Verhältniss zueinander stehen?! Denn wenn man sich dort mal die Pistenpräparierung anschaut, können die Dieselkosten zumindest nicht den plötzlichen Preissprung erklären... :twisted:
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Beitrag von cm »

Ich wollte mit meiner Aussage niemanden verteidigen ( höchstens ein weinig die Kleinen), schon gar nicht die Silvretta Nova. Dass Du Dir die Frage nach dem Preis-/Leistungsverhältnis stellst, ist richtig und wichtig. Ich denke auch, dass die Silvretta Nova da gegen die nächsten größenmässig vergleichbaren Konkurrenten (Ischgl, St. Anton) den Kürzeren zieht.
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Downhill
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Beitrag von Downhill »

Auch der Skifahrer kann wohl nicht verlangen, daß ein halb so großes Skigebiet nur halb so teuer ist - denn auch in einem kleinen Skigebiet kann ich meinen vollen Spaß haben. Ein gewisser Unterschied muß natürlich bestehen, große Gebiete bieten ja auch mehr Auswahl bzw. Möglichkeiten... und die Nachfrage muß auch irgendwie ausgeschöpft werden. Jeder kann nicht nach Ischgl.
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