Beschneiung 07.10.2005
Kühltürme in den Bergen sorgen für Aufregung
Die künstliche Beschneiung sorgt wieder einmal für Zündstoff. Die Grünen kritisieren, dass Kühlaggregate extra in die Berge verfrachtet werden, um das Wasser für die Schneekanonen abzukühlen.
Michael Manhart, Beschneiungspionier am Arlberg, ist erbost. Die Grünen sollen sich zuerst informieren, bevor sie wie üblich loslegen, wettert Manhart.
Manhart: Geschenkte Energie
Es handle sich um geschenkte Energie, mittels Umgebungsluft und Ventilator werde das Wasser abgekühlt. Statt zu warmes Wasser mit den Schneekanonen abzukühlen, werde hier umweltfreundlich Energie gespart.
Kühlturm seit zehn Jahren am Golm
Am Golm im Monatafon kühlt seit zehn Jahren ein Kühlturm das Schneekanonen-Wasser, ganz ohne Proteste, bestätig Manfred Blum.
Kühltürme am Hochjoch geplant
Am gegenüberliegenden Hochjoch sind jetzt vier Kühltürme geplant, sämtliche Bewilligungen sind in der Tasche, bestätigt Geschäftsführer Markus Lutz. 30 Gutachter waren teilweise vor Ort.
Doch aufgestellt werden sie heuer nicht mehr. Man hat zuerst den alten Speicherteich saniert, die Schneekanonen teilweise erneuert. Durch die Türme kann künftig schneller beschneit werden.
Vorarlberg: Wieder Kritik an Beschneiung
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Vorarlberg: Wieder Kritik an Beschneiung
Aus dem ORF-on (Vorarlberg):