Ein warmer Sessellift soll Pistenflitzern einheizen

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
Antworten
Jay
Moderator a.D.
Beiträge: 5019
Registriert: 11.07.2002 - 01:06
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 1040 Mal
Danksagung erhalten: 460 Mal

Ein warmer Sessellift soll Pistenflitzern einheizen

Beitrag von Jay »

Aus Die Kleine Zeitung:
Ein warmer Sessellift soll Pistenflitzern einheizen

In sechs Wochen starten die Schigebiete in die Wintersaison. 55 Millionen Euro investieren die Liftbetreiber in neue Lifte, bessere Pisten und auch in mehr Komfort.
MICHAEL SAMEC


Griffiger Schnee auf steilen Pisten - in sechs Wochen starten die steirischen Schiberge die Wintersaison. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren, doch schon in den letzten Monaten waren die Liftbetreiber fleißig: 55 Millionen Euro haben sie investiert. Nicht nur, um Schifahrern bessere Lifte und Pisten zu bieten - Komfort wird ab nun groß geschrieben.

Auftakt.So wird auf der Reiteralm am 26. November eine neue 8er-Gondelbahn eröffnet, ausgestattet mit Design-Ledergarnituren. Und vom Parkplatz geht's per Rolltreppe zum Einstieg. Die neue 6er-Sesselbahn im Lachtal bietet sogar eine Sitzheizung. Zusatzangebote, die zum Verwöhnservice gehören, wie Georg Bliem, Chef von Steiermark Tourismus, meint. 1,1 Millionen Euro investiert die Tourismusgesellschaft in diesem Winter, um solche Neuigkeiten zu vermarkten - auf 13 Märkten, darunter Länder im Osten sowie Deutschland, die Niederlande und Belgien. Damit hoffen die Touristiker, einen neunten Rekordwinter hinlegen zu können. Oder zumindest das Ergebnis des Vorjahres zu halten. Kräftiger zulegen werde man im nächsten Jahr, versichert Bliem, wenn die großen Hotelneubauten zu Buche schlagen werden. Dafür muss aber das Basisangebot stimmen. Und so hat das Stuhleck sein Schigebiet erweitert: Die Steinbachalm wurde erschlossen, damit gibt es zwei neue, voll beschneite Pisten. Komplett mit Kunstschnee versorgt kann jetzt auch die Abfahrt von der Tauplitzalm ins Tal werden - eine der längsten Pisten, die bisher in der Vor- und Nachsaison nicht immer benützt werden konnte.

Gebaut.Auch rund um die Pisten wurde eifrig gebaut. Im Dezember öffnet am Fuße des Loser das Komfort-Hüttendorf: 15 Almhütten mit bis zu 95 Quadratmetern. Zugleich öffnet auf der Turrach das 4-Sterne-Mountain Resort mit 35 luxuriösen Appartements seine Pforten. Für jene, die nicht auf Schnee abfahren, lassen sich auch die steirischen Thermen die Weiterentwicklung viel kosten. 190 Millionen Euro fließen in die Quellen. Unter anderem in das Familienresort H2O in Sebersdorf, das nächste Woche in Betrieb geht.

Jay
Moderator a.D.
Beiträge: 5019
Registriert: 11.07.2002 - 01:06
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 1040 Mal
Danksagung erhalten: 460 Mal

Beitrag von Jay »

ähnlicher Artikel aus Die Presse:
Die Russen kommen - mit dem Bus
VON KLAUS HÖFLER (Die Presse) 12.10.2005
WINTERTOURISMUS. Investitionen in Lifte und Hotels sollen neu(nt)en Rekordwinter bringen.

GRAZ. "Es ist kein Jammern angesagt", verspricht Georg Bliem. Nicht nur der Chef der Steirischen Tourismusgesellschaft (STG) geht mit viel Zuversicht in die bevorstehende Wintersaison. Landesweit herrscht unter den Touristikern Optimismus. Ein breites Angebot im Sport-, Wellness- und Kulinariumsbereich, werbewirksame Großevents sowie eine anhaltend steigende Nachfrage bei Gästen aus dem Osten lassen auf den neunten Rekordwinter in Serie hoffen.

Als "wunderbare Grundlage" (Bliem) dient dabei der konstant hohe Anteil an inländischen Gästen: Zwei Drittel der in die Steiermark kommenden Gäste sind Österreicher. Wichtigster Auslandsmarkt bleibt Deutschland mit einem Gästeanteil von 16,6 Prozent, wobei es gegen den österreichweiten Trend im vergangenen Winter keine Rückgänge bei den Übernachtungszahlen gegeben hat.

Parallel weiterhin stark im Aufholen sind die Ostmärkte. Neben den schon traditionell treuen Ungarn (+ 18 Prozent oder 9231 zusätzliche Gäste) gab es auch bei den Slowaken (+ 20,3 Prozent) und Tschechen (+ 19,3 Prozent) stolze Zuwächse. Im bevorstehenden Winter zählen zudem die Russen zu den großen Hoffnungsträgern der obersteirischen Skigebiete. So wird auf jeden der russischen Charterflüge, die ab Dezember Salzburg anfliegen, ein eigener Shuttlebus der Dachstein-Tauern-Region (DTR) warten, der die Gäste direkt nach Schladming und Umgebung transferiert. "Die Russen kommen", freut sich Hermann Gruber (DTR) und hofft, mit den neuen Gästen das traditionelle "Jänner-Loch" bei den Buchungen stopfen zu können. Einziges Manko: Rund um die Planai und den Hauser Kaibling gibt es erst zwei Skilehrer, die Russisch sprechen.

Keine Verständigungsprobleme sollte es bei der Vermarktung der Steiermark im Ausland geben. Der Werbefolder, mit dem die 865 Pisten- und 2054 Loipenkilometer europaweit vermarktet werden, wurde in sechs Sprachen gedruckt.

Geworben wird darin mit einer ganzen Reihe von Neuerungen. So wurden allein in den Ausbau der Seilbahninfrastruktur und Pistenverbreiterungen 55 Millionen Euro investiert. Neue Lifte gebaut wurden unter anderem auf der Reiteralm (8er-Gondel), im Lachtal (6er-Sessellift mit Sitzheizung), am Stuhleck (6er-Sessellift) und auf der Riesneralm, wo es Österreichs erste Kinderskischaukel gibt. Noch im Planungsstadium ist eine Skischaukel von Bad Mitterndorf auf die Tauplitz.

Auch im Beherbergungsbereich warten auf die Wintergäste einige Neuerungen. So eröffnen Anfang Dezember auf der Turrach ein Ressort mit 35 luxuriösen Appartements und am Fuße des Altausseer Losers ein Almhüttendorf mit 31 Holzhütten, ebenfalls der Vier-Stern-Kategorie. Auf Selbstversorgerbasis sind dagegen jene zwölf "Holzboxen"-Appartements, die auf der Planneralm heuer erstmals den Gästen zu Verfügung stehen.

Bereits am kommenden Freitag wird die H2O-Therme samt 192 Betten-Hotel in Sebersdorf (Nähe Bad Waltersdorf) eröffnet, wo man vor allem auf den Fun-Faktor setzt. So gibt's in Sebersdorf Österreichs breitesten Rutschkanal. 30 Millionen Euro wurden in den Bau dieser jüngsten der steirischen Thermen investiert. Insgesamt sind es 190 Millionen Euro, die landesweit in die Weiterentwicklung der Gesundheits- und Thermeninfrastruktur fließen.

Nach Wintersport (53 Prozent) ist der Wellness- (29 %) und Erholungsurlaub (33 %) die häufigste Urlaubsart der Steiermark-Gäste.
Antworten

Zurück zu „Medienberichte“