Ungewisse Zukunft für das Skigebiet Roßkopf

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Jens
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Ungewisse Zukunft für das Skigebiet Roßkopf

Beitrag von Jens »

Ungewisse Zukunft für das Skigebiet Roßkopf

Die Roßkopf AG wird liquidiert und eine neu zu gründende Gesellschaft soll das Aus für das Skigebiet im Wipptal verhindern.

Die Roßkopf AG in Sterzing hat rund fünf Mio. ¤ Schulden. Um den drohenden Konkurs abzuwenden, wurde am Montag Abend bei einer außerordentlichen Vollversammlung der Aktionäre die Liquidation der Gesellschaft beschlossen.

Als Liquidator wurde Bernd Pircher eingesetzt. Dieser soll den Liftbetrieb so rasch als möglich verpachten, damit der Skibetrieb auch in diesem Winter gewährleistet werden kann.

Michael Seeber, Chef der Seilbbahnen Leitner, ist bereit, zur Rettung der Roßkopf AG beizutragen. Eine Übernahme des maroden Betriebes kam für ihn jedoch nie in Frage. Eine Einstellung des Skibetriebes am Roßkopf würde sich laut Seeber auch auf die übrige Wirtschaft im Wipptal negativ auswirken.

Er sieht für eine neue Gesellschaft nur dann eine Überlebenschance, wenn die Verwalter den Negativtrend der vergangenen Jahre umkehren können.

Rettung des Skigebietes Roßkopf in Sicht


Im Skigebiet Roßkopf bei Sterzing dürfte auch in diesem Winter der Betrieb regulär starten. Die Rettungsaktion läuft gut an.

Die Liquidierung der bestehenden Roßkopf AG ist beschlossene Sache. Um jedoch eine totale Einstellung des Betriebes zu vermeiden, soll am Montag eine neue Gesellschaft gegründet werden.

Für diese "Neue Roßkopf GmbH" haben bereits 100 Sterzinger Unternehmer und Private jeweils 1000 ¤ bei der Raika Wipptal eingezahlt.

Diese neue Gesellschaft soll von der alten Gesellschaft die Anlagen für mindestens zwei Jahre pachten. Die alte Gesellschaft hat jährlich rund 250.000 ¤ Verluste eingefahren.

Dazu kommen Investitionen in eine moderne Anlage, die sich noch nicht amortisiert haben. Der Chef der Leitner AG, Michael Seeber fordert eine starke Einbindung aller Wirtschaftstreibenden Sterzings zur Rettung des Hausberges.

Nur dann will auch er der Gesellschaft finanziell unter die Arme greifen. Eine Übernahme der Anlage durch die Leitner AG lehnt Seeber jedoch ab.
Quelle: beide www.tirol.com

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Chris
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Beitrag von Chris »

Tja, ein weiteres Kapitel der unendlichen Geschichte "Pleite am Rosskopf"
Ich kann mich noch daran erinnern als die PB ersetzt wurde gabs auch schon mal eine drohende Insolvenz und in den 90er Jahren gabs fast jedes Jahr Gerüchte, dass der Rosskopf zusperren muss.

Eigentlich traurig. Könnte Leitner den Rosskopf nicht als "Pilotberg" für neuen Bahnen benutzen? :wink:

Spass beiseite. Für mich das Hauptproblem am Rosskopf ist die fehlende richtige Talabfahrt.

Chris
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Alter, gibts denn hier keinen Lift?
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