HOFFNUNGSMARKT CHINA: Erfolge für Salzburger Ski-Anbieter

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HOFFNUNGSMARKT CHINA: Erfolge für Salzburger Ski-Anbieter

Beitrag von snowflat »

HOFFNUNGSMARKT CHINA

Erfolge für Salzburger Ski-Anbieter
Der Mittersiller Skihersteller Blizzard hat einen Vertrag mit einem chinesischen Importeur abgeschlossen. Zwei heimische Skilehrer werden zudem chinesische Kollegen ausbilden.


Wirtschaftsdelegation knüpfte Kontakte
Diese Kooperationen wurden beim Besuch einer Salzburger Wirtschaftsdelegation unter Führung von Landeshauptmann-Stellvertreter und Wirtschaftsreferent Wilfried Haslauer (ÖVP) in China vereinbart.

Wintertourismus noch in den Kinderschuhen
In China steckt der Wintertourimus noch in den Kinderschuhen. Die atemberaubende Entwicklung des riesigen Landes ermöglicht es jedoch, gute Geschäfte zu machen.

Wintersportorte und Skigebiete in China sind mit jenen in Salzburg nur schwer vergleichbar. Im Reich der Mitte beginnt sich der Wintersport erst langsam zu entwickeln. Diese Chance will die Salzburger Wintersportbranche nützen.


Stark wachsender Markt
Vertreter des Mittersiller Skiproduzenten Blizzard haben im nordostchinesischen Wintersportort Yabuli einen Vertriebspartner gewonnen, freut sich Blizzard-Marketingleiter Thomas Rakuscha:

"Im Moment kann man noch kaum konkrete Zahlen nennen. Der Markt wächst aber stark und bisher haben wir etwa 2.500 Paar Skier hier verkauft.

Natürlich setzen wir in diesen riesigen Markt große Hoffnungen. Allerdings sollte man in den nächsten Jahren noch keine explosionsartigen Steigerungen erwarten."

Atomic-Chef: "Wollen von Anfang dabei sein"
Auch der zweite große Skihersteller aus Salzburg, Atomic, hat China als Markt bereits entdeckt, betont Atomic-Geschäftsführer Michael Schineis:

"Ich glaube, es ist wichtig, von Anfang an dabei zu sein. Denn die Markenbildung beginnt natürlich mit den ersten Marken, mit denen man Kontakt hat.

Die kauft man dann später und diese Marken prägen auch den Zugang zum Sport. Und insofern muss man von Anfang an dabei sein."


Salzburger Skilehrer bilden Chinesen aus
Salzburg liefert aber nicht nur Skier und Ausrüstung, sondern auch Fähigkeiten und Fertigkeiten, sagt Helmut Lindenthaler vom Salzburger Landesskilehrer-Verband:

"Wir haben mit einem der chinesischen Skigebiete eine Kooperation abgeschlossen. Wir werden zwei Skilehrer zur Verfügung stellen, die vom 8. bis 28. Jänner 2006 künftige chinesische Skilehrer in China ausbilden werden.

Das wird ein dreiwöchiger Intensiv-Kurs sein, mit dessen Abschluss die Teilnehmer den Grad eines Salzburger Landesskilehrers erlangen."

Haslauer: "Man braucht einen langen Atem"
Wer im Reich der Mitte ins Geschäft kommen will, muss die Chinesen jedoch immer wieder besuchen und ihnen ihre Wertschätzung kundtun, berichtet Wirtschaftsreferent Wilfried Haslauer:

"Hier gibt es enorme Chancen. Aber man muss mit eigenen Leuten hier präsent sein, sich intensiv bemühen und man muss einen langen Atem haben.

Es geht nicht von heute auf morgen, sondern man muss 'dran bleiben' und nachhaltige Beziehungen aufbauen. Dann kann es gelingen. Das zeigen die vielen Österreicher, die hier schon erfolgreich sind."

Quelle: www.orf.at
Am 04.10.05 berichtete das ORF bereits darüber, dass immer mehr Chinesen nach Salzburg kommen. Hier der Link über China als neuer Schwerpunkt.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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