Also das hoffen hat doch gewirkt. Auf der Homepage vom Hungerberg ist es auch offizell vermerkt. Am Hungerberg wird es diesen Winter 2005/2006 Skibetrieb geben.
Die müssen irgendwie das Geld zusammenbekommen haben und somit startet die Saison am 10. Dezember und geht bis zum 23. April 2006.
Damit haben wir doch nochmal die Chance dieses kleine Gebiet zu testen und auszuprobieren.. Denn vielleicht ist es ja doch die letzte Saison in der man am Hungerberg Skifahren kann.
Ich selbst werde voraussichtl. Anfang Februar wenn ich eine Woche im Wallis bin, einen Vormittag am Hungerberg fahren. War mal vor 10 - 15 Jahren im Sommer oben, und im Februar 2004 Samstag abends mit einem Bekannten an der Talstation.
mehr Infos: www.hungerberg.ch
Oberwald VS, Skibetrieb am Hungerberg im Winter 2005/2006
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schwyberg?!
toll, dass man sich noch eine saison rüberretten konnte - hoffentlich ist das nicht kontraproduktiv.
was mich etwas verwundert, ist die trägerschaft des skigebietbetriebs:
--> SCHWYBERG / SEEWEID AG
ist das die betriebsgesellschaft des schwybergs in schwarzsee?! hat hier jemand mehr infos? das würd mich jetzt doch verwundern, soweit ich mich erinnern kann, sind die da doch selbst bankrott...?
was mich etwas verwundert, ist die trägerschaft des skigebietbetriebs:
--> SCHWYBERG / SEEWEID AG
ist das die betriebsgesellschaft des schwybergs in schwarzsee?! hat hier jemand mehr infos? das würd mich jetzt doch verwundern, soweit ich mich erinnern kann, sind die da doch selbst bankrott...?
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Jay
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Hier ein Artikel zum Thema:
Oberwald / Eine Freiburger Bergbahn tritt in Oberwald als Retter auf: Die Sport- und Transportanlagen Schwyberg/Seeweid AG mit Sitz in Schwarzsee (FR) führt künftig die Sportbahnen am Hungerberg.
Von German Escher
Totgesagte leben länger. Das trifft offenbar auch auf die Sportbahnen am Hungerberg zu. Seit Jahren kämpft das Bergbahnunternehmen ums wirtschaftliche Überleben. Diesen Sommer wurde der Betrieb ganz eingestellt. Niemand mehr hat an die Zukunft geglaubt – zumindest im Obergoms.
Freiburger Hoffnungen
Doch nun sollen die Sesselbahn und die beiden Skilifte, die bis auf 2080 Meter führen, diese Woche wieder in Betrieb gehen. „Wir haben rund 80’000 Franken in die notwendigen Unterhaltsarbeiten investiert. Wenns genügend Schnee hat, sind wir für den Betrieb bereit“, sagt Hans Niedermaier. Er ist der neue Chef am Hungerberg. Als grösster Aktionär und Delegierter des Verwaltungsrates der Schwy-berg/Seeweid AG, die in Schwarzsee ebenfalls eine Sesselbahn mit zwei Skiliften betreibt, ist er der grosse Retter im Obergoms. Aus Freundschaft engagiere er sich für den Hungerberg, erklärt Niedermaier gegenüber der RZ. Eine Verbindung, die bis ins Jahr 1973 zurückgeht. Damals war Hans Niedermaier Geschäftsführer der Bako AG, welche die Bahnen am Hungerberg erbaut hat. Aber auch andernorts im Oberwallis hat er sich als Projektierer und Planer von Sesselbahnen und Skiliften einen Namen gemacht. Heute betreibt Niedermaier in Thun die TTC Trans Tour Consult, ein auf Tourismus- und Bergbahnfragen spezialisiertes Beratungsbüro. Zudem verfolgt er in Schwarzsee grosse Pläne: Hier soll eine 1,8 Kilometer lange Sesselbahn durch eine Gondel-Gruppen-Umlaufbahn ersetzt werden.
Neuer Nutzungsvertrag
Niedermaier ist überzeugt, dass die Bahnen am Hungerberg wirtschaftlich geführt werden können. „Wir können die Synergien beider Skigebiete optimal nutzen, indem wir beispielsweise nur einen technischen Leiter beschäftigen.“ Formen der Zusammenarbeit sieht Niedermaier auch im Marketing und im Unterhalt.
Ihren Beitrag zur Wiederinbetriebnahme mussten auch die Bergbahnen Obergoms als bisherige Betreiberin und die Burgergemeinde leisten. „Weil der Baurechtsvertrag nicht verlängert worden ist, gingen die Anlagen an die Burgergemeinde über“, erklärt Burger- und Gemeindepräsident Thomas Käch der RZ auf Anfrage. „Anschliessend haben wir die Anlagen der neuen Betreiberfirma zur Nutzung überschrieben.“ Die Bergbahnen Obergoms ihrerseits haben laut Niedermaier die Konzession mit allen Rechten und Pflichten an die Freiburger Aktiengesellschaft abgetreten.
Neue Gondelbahn am Hungerberg?
Dem neuen Chef am Hungerberg schwebt denn auch ein längeres Engagement vor. Sein primäres Ziel sei es, den Hungerberg bis zum Konzessionsablauf 2008 zu betreiben und gleichzeitig Lösungen für die Zukunft zu studieren. So hält Niedermaier sogar den Bau einer kleinen Gondelbahn oder zumindest eine starke Modernisierung der bestehenden Sesselbahn am Hungerberg für denkbar. Selbst wenn das Skigebiet am gegenüberliegenden Sidelhorn je gebaut werden sollte, sieht Niedermaier den Hungerberg als sinnvolle Ergänzung.
WWF-Einsprache gegen Sidelhorn
Ob das Sidelhorn überhaupt je gebaut wird, muss wohl bezweifelt werden. Gegen die Teilrevision des Nutzungsplanes mit gleichzeitiger Schaffung einer Zone für Skipisten am Sidelhorn, wie sie gegenwärtig in Obergesteln öffentlich aufliegt, hat der WWF bereits eingesprochen, wie Ralph Manz, WWF-Koordinator Wallis, gegenüber der RZ bestätigt: „Bei dieser Neuerschliessung handelt es sich um eine Landschaftszerstörung zugunsten eines Projektes, das mit grösster Wahrscheinlichkeit nie wirtschaftlich betrieben werden kann.“
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Die RZ Oberwallis berichtet:
Trotz schlechtem Winter wird die Konzessionsverlängerung vorbereitet
Oberwald / Das Skigebiet am Hungerberg soll auch nach 2008 geöffnet bleiben – trotz markanten Umsatzeinbussen und der notwendigen Konzessionverlängerung.
Von German Escher
Am Ende der Wintersaison wird das Skigebiet Erner Galen still gelegt. Und ein weiteres Gommer Skigebiet kämpft seit Jahren ums wirtschaftliche Überleben: Doch am Hungerberg in Oberwald denkt niemand ans Aufhören. „Wir werden die Durststrecke überwinden“, gibt sich Hans Niedermaier zuversichtlich. Aber Grund zur Euphorie hat der Delegierte des Verwaltungsrates der Schwyberg/Seeweid AG, welche seit 2005 die Anlagen am Hungerberg betreibt, nicht: „Der Winter war markant schlechter als im Vorjahr. Wir rechnen bis zum Saisonende mit Einbussen von 15 bis maximum 20 Prozent.“ Niedermaier hofft, dass trotz der prekären Schneesituation ein Winterumsatz von rund 220 000 Franken erwirtschaftet werden kann. Im Sommerhalbjahr warens rund 50 000 Franken. Zu wenig zum Überleben, und zuviel um aufzugeben. Dennoch glaubt Hans Niedermaier an die Zukunft und an das Potential am Hungerberg. Dieser Tage werden die Werbeflyer für die Sommersaison und die nächste Wintersaison vorbereitet.
Konzessionsende naht...
Allerdings: Die Konzession für die 1973 erstellte Sesselbahn läuft 2008 aus. Die Betriebsgesellschaft Schwyberg/Seeweid AG führt gegenwärtig Gespräche mit der Konzessionsinhaberin, den Bergbahnen Obergoms AG. Diese Gesellschaft steht laut Niedermaier in der Pflicht, die notwendigen Vorkehrungen für die Konzessionsverlängerung zu treffen. „Selbstverständlich werden wir jetzt vom Bundesamt für Verkehr (BAV) die Anlage überprüfen lassen und eine Konzessionsverlängerung beantragen“, erklärt Hans Hallenbarter, Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Obergoms AG, gegenüber der RZ. „Aufgrund der notwendigen Anpassungen und Kosten werden wir dann eine Beurteilung vornehmen und über eine Kostenbeteiligung mit der Betriebsgesellschaft verhandeln.“
Investitionsbedarf noch unklar
Laut Vertrag muss die Betriebsgesellschaft für den Unterhalt aufkommen. Die von Niedermaier geführte Unternehmung hat denn auch ihre Hilfe angeboten, nachdem man im ersten Betriebsjahr bereits über 100 000 Franken in den Unterhalt der Anlagen investiert hat. Und Niedermaier hat klare Vorstellungen, wie der Hungerberg in Zukunft zu führen sei. Für die Sanierung und Komfortsteigerung der Sesselbahn sind mehrere hundert tausend Franken notwendig. So müssten nebst technischen Anpassungen beispielsweise die 100 Sessel ersetzt und in der Talstation allenfalls ein Einstiegsteppich eingebaut werden. Dadurch könnte die Förderkapazität in der nichtkuppelbaren Sesselbahn erhöht werden. Auf Niedermaiers Wunschliste steht zudem die Erneuerung des Bergrestaurants, die ebenfalls weit über eine halbe Million Franken kosten dürfte. Denn die Erfahrungen der letzten Wintersaison haben offenbar gezeigt, dass der imposante Ausblick vom Hungerberg gerade auch bei Langlaufgästen auf grosses Interesse stösst.
AK-Erhöhung unter Auflagen
Bereits letzten Sommer hat Hans Niedermaier die Erhöhung des Aktienkapitals von heute 200 000 auf 500 000 bis 600 000 Franken angekündigt. „Wir werden diese Erhöhung durchführen“, versichert Hans Niedermaier noch immer. Skeptische Stimmen im Tal beurteilen die Situation weniger optimistisch, zumal die Betriebsgesellschaft auch am freiburgischen Schwyberg noch Investitionen plant.
Finanzierung wird schwierig
Die Finanzierung der benötigten technischen Anpassungen könnte zum entscheidenden Stolperstein am Hungerberg werden. Hans Hallenbarter lässt durchblicken, dass eine Investition von mehreren hunterttausend Franken wohl wenig Sinn mehr machen würden. Und auch Hans Niedermaier verbindet ein finanzielles Engagement mit klaren Auflagen: „Bevor das Aktienkapital erhöht wird, müssen wir wissen, ob der Bund die Konzession verlängert und ob unsere Gesellschaft weiterhin für den Betrieb verantwortlich sein wird.“