Die Schwyzer Bergbahnen mit Rekordfrequenzen

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Jay
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Die Schwyzer Bergbahnen mit Rekordfrequenzen

Beitrag von Jay »

Von zisch.ch
Schwyzer Berge beliebt wie nie
SCHWYZ - Die Schwyzer Bergbahnen verzeichneten im Oktober Rekordfrequenzen. Bei den Rigi-Bahnen spricht man vom besten Sommer- monat seit 10 Jahren.
Das letzte Wochenende und der letzte Oktobertag sind Synonym für den Oktober 2005. Beispiel Rigi-Bahnen. 23 000 Personen liessen sich am letzten Wochenende auf die Königin der Berge fahren. Die drei Rigi-Bahnen, von Vitznau, Weggis und Goldau hatten Hochbetrieb. «Das kann man selten erleben. Das war das beste Wochenende in diesem Jahr», schwärmt Peter Pfenniger, Direktor der Rigi-Bahnen.

Wie seit zehn Jahren nicht mehr
Der Einsatz sämtlicher Ressourcen und des Personals sei notwendig gewesen, damit man den Ansturm habe bewältigen können, so Pfenniger weiter. «Wir können nur von Superlativen berichten, wenn wir den vergangenen Monat Revue passieren lassen», schwärmt der Rigibahn-Direktor weiter. «Während des Oktobers beförderten wir 182 000 Personen, das liegt 75 Prozent über den budgetierten Frequenzwerten», sagt Peter Pfenniger. Mit 104 000 Personenfrequenzen hatten di Rigi-Bahnen ursprünglich gerechnet. Dieser Wert entspreche einem guten Herbstmonat, sagte er weiter. Das sei, auf die letzten zehn Jahre betrachtet, der wohl beste Sommermonat in der Geschichte der Rigi-Bahnen. Das führe dazu, dass man eine weitere magische Zahl erreicht habe, sagte Peter Pfenniger. «Wir haben nach Ende des Oktobers die Millionengrenze bei den Beförderungen bereits erreicht.»

Nochmals höhere Werte
Von einem sensationellen Herbstwochenende sprach auch der Betriebsleiter der Sattel-Hochstuckli AG, Remo Gwerder. «Sensationell, am letzten Oktobersonntag beförderten wir 2700 Personen bergwärts und 2200 Personen talwärts, bereits am Samstag waren es 1500 Personen, die wir bergwärts befördern konnten.» Die Zahlen beginnen sich Woche für Woche zu drehen. Gwerder schreibt das dem herrlichen Herbstwetter, dem Angebot und natürlich der neuen Stuckli-Rotondo zu. «Wir sprechen von einem neuen Rekordwochenende. Die Rekordzahlen von anfangs Oktober wurden gar noch übertroffen. Während des Oktober hat wirklich alles zusammengepasst.»

Über 40 000 auf dem Stoos
Samstag und Sonntag beförderte die Stoosbahn je über 2000 Personen in den autofreien Ferienort. Dazu gesellen sich je Tag einige hundert Beförderungen mit der Luftseilbahn Morschach-Stoos. Dazu Betriebsleiter Roman Gwerder: «Ich führe seit 1998 genaustes Buch über die Frequenzen auf den Stoos, solche Zahlen hatten wir noch nie.» Mit über 40 000 Beförderungen im Oktober verzeichnen die Stoos-Bahnen eine Verdoppelung der Vorjahresfrequenzen. Die lagen bei knapp über 18 000 beförderten Personen.

Engpass im Schlattli
Die Infrastruktur auf dem Stoos habe sich einmal mehr bewährt, sagte Roman Gwerder auf Anfrage unserer Zeitung. Mit den neuen Sesselliftanlagen konnten die Sonnenhungrigen ohne Warteschlagen auf den Fronalpstock befördert werden. «Dank des neuen Gipfelrestaurants gab es auch auf dem Fronalpstock keine Engpässe», sagte Roman Gwerder weiter. Am Abend bei der Heimreise war die gute alte Daumentechnik wieder einmal gefragt. Während man auf dem Stoos den Ansturm also problemlos bewältigen konnte, zeigte sich die Situation abends im Schlattli etwas prekärer. Weil auch der Muotathaler Chäsmärcht an diesem Wochenende stattfand, gab es bei der Rückreise vom Schlattli Engpässe im Bereich öffentlicher Verkehr. «Aber auch der private Verkehr aus dem Muotathal war enorm, zum Teil kam es zu Stausituationen», sagte Roman Gwerder. Not macht erfinderisch, vor allem wenn man den nächsten Zug erreichen muss. Kurzerhand waren denn auch mehrere ältere Damen und Herren als Autostopper (der mit dem Daumen) beim Schlattli zu beobachten.

Revision im Hoch-Ybrig
Bei der Hoch-Ybrig AG hat man für das dritte Wochenende die Revisionsarbeiten einkalkuliert. «Das war leider nicht mehr rückgängig zu machen, die Termine mit der Garaventa waren bereits gebucht», sagte Geschäftsführer Wendelin Keller. «Aber mit den ersten Oktoberwochen sind auch wir mehr als zufrieden. Auch für uns war es ein aussergewöhnlicher Monat.» Im Hoch-Ybrig wurden 28 004 Personen im Oktober auf allen Bahnen bergwärts transportiert.

Erhard Gick


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