Coole Nächte im Eis
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s.oliver78
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Gibts auch auf der Zugspitze, hatten wir hier.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Und HIER ein Video zum Iglu-Bau auf der Zugspitze.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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HIER gehts zu den frostigen Bildern ...It's kuschelig, Man
Schlafen wie ein Eskimo im Eis? In einem Iglus auf 3000 Metern Höhe und das in Deutschland? Auf der Zugspitze gibt es erstmals ein Iglu-Dorf. Ausgestattet mit kuscheligen Lammfellen und warmen Expeditions-Schlafsäcken.
Ein außergewöhnliches Schlaferlebnis wird Wintersportlern und Bergwanderern jetzt in den Alpen geboten. Auf der Zugspitze können Reisende noch bis Mai in echten Iglus übernachten. Auf 3000 Höhenmetern schlafen die Gäste auf kuscheligen Lammfellen in Expeditionsschlafsäcken, die bis minus 40 Grad Celsius warm halten. Per Seilbahn gelangen die Möchtegern-Eskimos bis zum Gipfel der Zugspitze. Von dort führt ein zehnminütiger Fußmarsch bis ins Iglu-Dorf.
Das Eishotel aus 3000 Tonnen Schnee bietet Platz für 50 Gäste. "Unsere Iglu-Dörfer werden sehr persönlich geführt", sagt Daniel Hiederer vom Garmisch-Partenkirchener Team. Die Meisten gönnen sich die exotisch-eisige Nacht während ihres Winterurlaubs.
Wohlfühlatmosphäre auf dem Berggipfel
Die Schneehäuser wurden nach modernsten Methoden gebaut und von kanadischen Inuit-Künstlern verziert. Bei Glühwein und Schweizer Käsefondue an der Iglu-Bar können sich die Besucher stärken und aufwärmen. Zum Relaxen stehen zwei Iglu-Whirlpools bereit. Über Silvester ist zwar schon alles ausgebucht, aber ab Anfang Januar gibt es noch die Möglichkeit auf eine oder mehr außergewöhnliche Nächte.
Bisher sind die Gäste der verschiedenen Iglu-Dörfer sehr zufrieden, empfinden den Aufenthalt als angenehm, weil es etwas ganz Spezielles ist. "Wir halten auch immer etwas Abwechslung bereit. Zum Beispiel können unsere Besucher zuschauen, wie Eisskulpturen entstehen oder sie erfahren Wissenswertes über die Eskimo-Kultur, wenn wir zum Beispiel einen echten Inuit - wie an Silvester - zu Gast haben", sagt Berg-Guide Hiederer.
Die Iglu-Dörfer werden von Anfang Dezember bis Weihnachten aufgebaut. "Es ist die Natürlichkeit, die den Luxus repräsentiert", so Daniel Hiederer. In den Iglus herrschen Temperaturen zwischen 0 und 4 Grad Celsius. Ideal zum Kuscheln.
Idee und Vision
1996 wurden die ersten Iglus auf der Motta Naluns (Scuol) gebaut. Damals erstellten die Initiatoren lediglich drei Iglus.
Sie genossen das Basis-Camp als ideale Schlafgelegenheit, um am Morgen schneller die Berggipfel erklimmen zu können. Schnee, eine Schneesäge und Motivation bildeten die Ausgangslage. Seit der Wintersaison 2004/2005 verfügen sie über ein weiteres Iglu-Dorf am Fuß des Matterhorns in Zermatt. Iglus dieser Art entstehen in diesem Jahr erstmalig auch auf der Zugspitze. Ihre Vision: Iglu-Dörfer auf der ganzen Erdkugel zu realisieren.
Alle Iglu-Hotels werden jährlich gänzlich neu aus Schnee gebaut und bieten ein intensives Naturerlebnis, laut Veranstalter.
Weitere Informationen
Der Preis für Gruppeniglus und Romantiksuiten inklusive Fondue und Frühstück liegt zwischen 45 und 99 Euro. Weitere Informationen gibt es unter Tel.: 0041/818622211 oder im Internet unter www.iglu-dorf.com.
Quelle: Stern
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Gibts nun auch im Montafon:
Erschienen am 28. Januar 2006 im Hamburger AbendblattMontafon: Eine Nacht im Iglu verbringen
In einem echten Iglu schlafen können Urlauber jetzt auch im Montafon in Österreich. Zweitägige Schneeschuhwandertouren mit Übernachtung werden für zwei bis acht Personen angeboten. Die Kosten pro Kopf liegen bei 140 Euro. Die Wanderung beginnt mit einem Aufstieg auf den Bartholomäberg. Auf 2000 Meter Höhe wird unter fachkundiger Anleitung der Iglu gebaut und nach einem Abendessen am Lagerfeuer die Nacht im Schneehaus verbracht.
Info: Montafon Tourismus, Tel. 0043/5556/72 25 30, www.montafon.at
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Quelle: Hamburger AbendblattZugspitze: Auf dem Dach der Republik unter drei Metern Schnee wohnen
Prickelnde Nächte im 1000-Sterne-Hotel
Auf Deutschlands höchstem Berg steht ein Iglu-Dorf. Zum Abendessen gibt es Käsefondue und Glühwein, für die Nacht mollige Schlafsäcke.
Von Christian Haas
Luft: minus 10 Grad, Wasser: plus 39 Grad, Panorama: 180 Grad. Keine Geräusche, dafür sanftes Pool-Blau und Tausende von Sternen. Christoph und Steffi fühlen sich wohl in Deutschlands höchstem Whirlpool. Was für ein Prickeln auf 2600 Metern Höhe. Das junge Pärchen genießt ein Privileg, das Gästen des einzigen Igludorfs der Republik zuteil wird. "Fehlen nur noch Cocktails und Zigarren", meint Christoph. Aus Sorge um Scherben und Verunreinigung sind derartige Badezusätze zwar untersagt, aber das stört nicht weiter. Allein mit Sternegucken halten es die beiden problemlos eine Stunde im Sprudelbecken aus.
Allerdings erwägen sie angesichts festfrierender Haare und sinkender Temperaturen so langsam, sich etwas anzuziehen. Für einen schonenden Übergang von der warmen Wasser- in die frostige Eiswelt sorgt ein ausrangiertes Lifthäuschen samt Heizstrahler, Föhn und Spiegel. Bis zu vier Leute können sich hier im Warmen für den weiteren Abend präparieren. Sei es für die Nachtwanderung zum Windloch samt Blick hinunter ins tirolerische Ehrwald oder für Käsefondue und Wein im imposanten, bis zu sieben Metern hohen Gruppeniglu in der Mitte des Dorfes.
Doch so forsch man auch durch den Schnee stapft und so heftig man beim Glühwein hin und her wippt: Irgendwann spürt sie jeder, die Kälte, die selbst durch drei Lagen Pullover, vier Paar Socken, Strumpfhose und Skijacke kriecht. Das ist der Moment, an dem es entweder noch einmal in einen der beiden Whirlpools geht - oder ab in die Schlafhöhlen. Dort warten in der Arktis erprobte Daunenschlafsäcke, die vor Temperaturen bis minus 42 Grad schützen, was dazu führen kann, dass dem einen oder anderen in null bis vier Grad warmen Räumen sogar allzu mollig wird und er, wie Christoph, den Schlafsack in der Nacht öffnen muss. Schließlich wird man auf Matten und Schaffelle gebettet, die zusätzlich für wohlige Wärme sorgen.
Wenn man dann so auf dem aus Schnee gefertigten Schlafpodest ruht und im Kerzenschein die Decke anderthalb Meter über dem Lager betrachtet, kann einem schon ein bisschen mulmig werden: Immerhin lasten etwa 3000 Tonnen Schnee auf den Iglus. Doch die meisten Kurzzeit-Eskimos sind von den Erlebnissen des Tages so angetan oder auch nur erschöpft, dass sie schnell ins Land der Träume entschwinden.
Spielt man noch ein wenig die Worst-Case-Szenarien durch, kommt man zu dem Schluss, dass nicht nur das Vorhandensein von Notausgängen vertrauenserweckend ist, sondern auch die Geschichte, die zur Einstimmung ins abenteuerliche Dorfleben erzählt wurde: Sie handelt davon, wie einmal ein rund sechs Tonnen schwerer Pistenbully, der absichtlich über drei Suiten bretterte, die Höhlen nicht zum Einstürzen bringen konnte.
Von Inuit erbaute "Original-Iglus" könnte kein Pistenbully überfahren, viel zu rund sind die Eigenheime der Polarbewohner. Doch die Zugspitzvariante hat mit den traditionellen Schnee-Blockhäusern wenig zu tun. "Von außen sieht das Bauwerk eher aus wie ein riesiger Schneehügel, die Dörfer lassen wir im Inneren durch miteinander verbundene Gänge entstehen", erklärt Adrian Günter, Gründer und Geschäftsführer der Iglu-Dorf GmbH.
Günter hat ein Patent fürs Igluschnellaufbauen angemeldet, zehnmal schneller sei er mit seiner Methode als die Eskimos, und das trotz deren Erfahrungsvorsprungs. Günters Trick: Riesige Luftballons werden mit einer Schneefräse immer und immer wieder beschneit. Später wird die Luft abgelassen, und übrig bleibt nur noch das Iglu-Dorf auf Zeit.
In der Schweiz gibt es sie schon länger, die winterlichen Eishotels, in Zermatt, Engelberg, Gestaad und Davos-Klosters lässt Günter sie Winter für Winter errichten. Das (bislang) einzige deutsche Iglu-Dorf liegt auf dem Zugspitzplatt und ist von oben gar nicht als solches zu erkennen. Es befindet sich nämlich unter einer bis zu drei Meter dicken Schneeschicht.
Die ganzen Ausmaße der verbauten Fläche von 600 Quadratmetern erkennt erst, wer das Innere des Dorfs betritt. Mit Kerzen stimmungsvoll beleuchtete Gängen ziehen sich von Höhle zu Höhle und verbinden die Schlafzimmer, Küchen, Gruppenräume und WC miteinander. "Ehrlich gesagt hab ich's mir ganz anders vorgestellt", sagt Steffi ohne Anflug von Enttäuschung in der Stimme. "Viel kleiner, enger und niedriger. Hier sieht es ja eher aus wie in einem Hotel."
So wie Steffi geht es eigentlich allen. Jeder, der den Komplex zum ersten Mal betritt, ist fasziniert. Erst recht von den Kunstwerken, die die Eiskünstler, darunter eigens eingeflogene Inuit, gefertigt haben: Rosen, Krokodile, Ornamente. Und die sogenannten Romantiksuiten, die für Paare reserviert sind, werden, wie soll es anders sein, geschmückt von Herzen. Alle anderen Höhlen teilen sich bis zu sechs Bewohner, hier aber herrscht Intimität, die Schlafsäcke können miteinander verbunden werden, und Sekt steht auch bereit. Gekühlt muss er gar nicht werden, wie man sich vorstellen kann. Vom Februar an wird es gar eine Romantiksuite mit eigener Toilette geben. Dass die Zweisamkeit einen Aufpreis verlangt, versteht sich.
Einige im Igludorf gemachte Heiratsanträge sind offiziell überliefert, die Dunkelziffer dürfte höher liegen. Ein Paar aus Oberammergau verbrachte in der Romantiksuite gar die Hochzeitsnacht. Ein Gedanke, der auch Christoph und Steffi gefällt.
erschienen am 29. Dezember 2007
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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- oli
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Iglu-Übernachtungen gibt es auch in Sölden.
Eine Übernachtung für 2 Personen kann man auch bei ebay ersteigern. Der Preis lag in den letzten Wochen jeweils bei ca. 150 - 180 Euro.
HIER der Link, falls jemand überlegen sollte...
Eine Übernachtung für 2 Personen kann man auch bei ebay ersteigern. Der Preis lag in den letzten Wochen jeweils bei ca. 150 - 180 Euro.
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Planungen 2023/2024
Dez: SFL____________Dez: BKK
Jan: Wilder Kaiser_____Feb: Saalbach
März: Skitour _________März: 3 Vallees
Mai: Stubai
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Gute Geschäftsidee, leute quasi im freien schlafen lassen und (wahrscheinlich) auch noch eine Menge Geld dafür verlangen
Und das unter 3000 Tonnen Schnee
hier immerhin ehrlicherweis auf 2600 m Höhe.
Glaube nicht dass man da gut Schlafen kann, auf der Höhe...und dann ist der Nachbar vielleicht noch Schnarcher...
Und das unter 3000 Tonnen Schnee
Glaube nicht dass man da gut Schlafen kann, auf der Höhe...und dann ist der Nachbar vielleicht noch Schnarcher...