Die übliche Anreise wurde durch einen "Fußgängerausflug" zum Hafelekar angenehm unterbrochen, hier folgt noch ein Extra-Bericht.
Nachdem ich vom Pitztaler Gletscher ohnehin schon Unmengen von eigenen Bildern gemacht habe und auch im Forum schon genug Beiträge darüber verfaßt wurden, hab´ ich mir eigentlich vorgenommen, überhaupt keine Bilder zu machen, den Fotoapparat hab ich nur "zur Sicherheit" in den Rucksack gegeben, allerdings bin ich dann doch "rückfällig" geworden.
Am 12.12. standen wir gegen 9:30 brav bei der Bahn, der untere Parkplatz war bis auf ein Wohnmobil (stell ich mir kuschelig vor, in der Nacht hatte es etwa minus 15°) leer, oben war es maximal zu 1/3 voll. Schon im Tal war der wolkenlose Himmel eine unwiderstehliche Einladung, und nach dem Verlassen der Bergstation bot sich das erwartete und erhoffte Bild. Der Brunnkogellift liegt im strahlenden Sonnenlicht vor uns.
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Und auch der Blick zur Panoramabahn weckt Freude.
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Aber zuerst gehts ins Test-Center, wo wir uns für die neuen Cross-Carver von Salomon entscheiden, eine gute Wahl, wie sich später herausstellt, dieser Ski hat uns 100%ig überzeugt, hält überragend Spur und läßt sich auch im Tiefschnee sowie im verspurten Gelände ausgezeichnet bewegen.
Es waren noch weniger Leute als erwartet, man hatte nahezu unbegrenzt Platz, um messerscharfe Spuren in die perfekt präparierten Pisten zu schneiden. Die Pistenkommandos haben perfekte Arbeit geleistet.
Hier noch ein Eindruck vom Brunnkogellift.
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und der übliche Blick in den Hang Mittelberg 2
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Am 13.12. war der Himmel am Morgen bedeckt, wir machten zunächst einen kurzen Abstecher zum Riffelsee. Hier lag allerdings noch extrem wenig Schnee, auf der Abfahrt zum Muldenlift kam der Untergrund bisweilen durch, die Hänge der Muttenkopfbahn waren mit Kunstschnee versehen, die Verhältnisse aber ziemlich hart mit einer minimalen Neuschneeauflage aus der vergangenen Nacht. Die Grubenkopfbahn lief trotz gegenteiliger telefonischer Auskunft nicht, sie sollte erst am 16.12. in Betrieb gehen. Weder die Pistenverhältnisse noch das allgemeine Ambiente überzeugten uns, und so wechselten wir nach 2 Fahrten mit der Muttenkopfbahn bald wieder hinüber zum Gletscher. Dort gaben wir uns wieder dem Geschwindigkeitsrausch hin, was uns letztendlich doch einen gehörigen Muskelkater bescherte. Auch waren in der Nacht ca. 10 cm Neuschnee gefallen, sodaß wir auch einige Spuren im unverspurten Gelände ziehen konnten.
War das Wetter bis zum frühen Nachmittag noch mäßig spektakulär mit teilweise ziemlich schlechter Sicht, so riß die Wolkendecke gegen 14 Uhr auf und bot kitschig schöne Panoramen.
Mittelberg 1
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Hier erkennt man im Schatten die Braunschweiger Hütte, irgendwo in der Gegend soll die Mittelstation der neuen Bahn zum Fernerkogel hinkommen.
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Blick zum noch in den Wolken verborgenen hinteren Brunnkogel (vom Schlepper aus fotografiert)
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Und wieder Mittelberg 1
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Und ein Blick Richtung Sölden
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Hier sind am Vormittag einige Tourengeher aufgestiegen, allerdings dürften sie die Abfahrt noch im Nebel zurückgelegt haben, erst am Abend konnte man ihre Spuren bewundern.
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Am späten Nachmittag blicken wir zurück zum Mittelberg-Schlepper
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Über den 3. Skitag am 14.12. gibt es nicht viel zu berichten, außer daß es entgegen den Prognosen den ganzen Tag wolkenlos war und noch weniger Skifahrer als an den vergangenen Tagen unterwegs waren. Wir hatten phasenweise die ganze Piste (von oben bis unten) für uns alleine und merkten, wie sehr es in den Oberschenkeln brennen kann, wenn man von der Bergstation Mittelberg 2 bis zum tiefsten Punkt des Skigebiets ohne Stehenbleiben auf der Kante hinunterzieht.
Alles in allem 3 tolle Skitage, wir konnten uns so richtig austoben und waren an den Abenden jeweils entsprechend müde.