Sölden: Minderjährige beim Table-Dance

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snowflat
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Sölden: Minderjährige beim Table-Dance

Beitrag von snowflat »

So etwas kommt doch immer wieder mal vor, auch wenn ich mich schon wundere, wie bei den Kontrollen ein 15jähriger ins Bunnyhouse kommt (muss wohl wesentlich älter ausgesehen oder einen flaschen Perso vorgezeigt haben).
Sölden: Minderjährige beim Table-Dance

Heißes Nachspiel: Angeblich waren Minderjährige beim Table-Dance im Bunnyhouse. Der Besitzer wehrt sich und droht mit Klage.

Das Sölder Bunnyhouse geizt bekanntermaßen nicht mit seinen Reizen - und das wollten sich auch vier junge Deutsche nicht entgehen lassen. Das Problem dabei: Zumindest zwei der vier sind eindeutig zu jung für das kurvige Vergnügen.

Stefan Kasteel ist Reiseleiter einer Jugendgruppe aus Mönchengladbach. Seine Schutzbefohlenen waren es, die im Bunnyhouse landeten. "Zwei von ihnen sind 18, einer 17 und einer 15. Bei einem der 18-jährigen ist der Ausweis kontrolliert worden. Die anderen hat man einfach hinein gewunken", erzählt Kasteel das, was ihm die Jugendlichen schließlich erzählt haben.

Im Lokal amüsierten sich die vier offenbar prächtig - einer ließ satte 540 Euro in dem Nachtlokal liegen. "Das können wir beweisen", sagt Kasteel, "er hat nämlich mit Karte bezahlt."

Dazu kommt, dass die Jugendlichen nicht nur dem optischen, sondern auch dem flüssigen Vergnügen in Form von Alkohol gefrönt haben.

Kasteel findet die Vorgangsweise des Bunnyhouse skandalös. "Wenn ich als Betreuer meinen Jugendlichen gestatte, in Sölden auszugehen, dann muss ich mich darauf verlassen können, dass sie in Lokale, in denen sie nichts verloren haben, auch nicht reinkommen", ärgert sich Kasteel. "Dass sie den einen oder anderen Schluck an einer Schirmbar erwischen, weiß ich auch, aber das was passiert ist, ist nicht in Ordnung."

Kasteel hat nach eigener Aussage auch versucht, mit Alois Hörhager, dem Betreiber des Bunnyhouses, "die Sache zu regeln". Hörhager sei aber nicht darauf eingegangen.

Hörhager widerspricht. Es sei unmöglich, dass Jugendliche ins Lokal kommen, da jeder an der Tür kontrolliert werde. Er habe mit Kellnern, Türstehern und den Mädchen geredet. "Die, von denen hier die Rede ist, waren eindeutig über 20", erklärt Hörhager und wirft ihnen noch vor, "mit gefälschten Ausweisen in das Lokal gekommen zu sein."

Auch die Tatsache, dass einer der Jugendlichen mit seiner Karte bezahlt hat, irritiert den Betreiber nicht. "Dann hat der eben mit der Karte eines 15-Jährigen bezahlt." Im Übrigen werde man Kasteel wegen Erpressung anzeigen.

Für Hörhager könnte die Sache teuer werden. Laut BH-Stellvertreter Andreas Nagele würden in diesem Falle zwei Vergehen vorliegen: Den Eintritt in das Lokal (bis zu 3630 Euro Strafe) und dann der Ausschank von Alkohol an Jugendliche (bis zu 7260 Euro).
Quelle: Tiroler Landeszeitung
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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