Seilbahnen erwarten Umsatz- und Gästeplus
19. Jänner 2006 | 13:16
Die heimische Seilbahnwirtschaft rechnet für die laufende Wintersaison 2005/06 mit einem Plus bei den Beförderungen und den Kassenumsätzen. Es seien mehr Gäste in Österreichs Bergen und auf den Skispisten unterwegs, sagte Erik Wolf, Geschäftsführer des Fachverbands der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Im Durchschnitt gebe jeder Skiurlauber pro Tag 99 Euro aus.
"Die Seilbahnwirtschaft ist ein starker Umsatzbringer für eine Region," erklärte Wolf am donnerstag in Wien. Insgesamt 257 Seilbahnbetriebe konnten in der vorigen Wintersaison 2004/05 rund 49 Mio. Skifahrertage und rund 573 Mio. Beförderungen verzeichnen. Davon profitierten nicht nur der Primärsektor Bergbahnen und der Nebensektor Hotellerie, Gastgewerbe und Handel, sondern auch der gesamte Dienstleistungsbereich und das Baugewerbe in den Skigebieten.
Die durch die Seilbahnwirtschaft in den jeweiligen Skiregionen erwirtschafteten Bruttoumsätze belaufen sich auf 4,735 Mrd. Euro, wobei der Löwenanteil von den Übernachtungsgästen stammt. Der Anteil der Übernachtungsgäste an den Skifahrertagen liegt laut Studie bei 66,8 Prozent, gefolgt von Tagesgästen mit 21,4 Prozent und Saisonkartenbesitzern mit 11,8 Prozent Marktanteil. Jeder Urlaubsgast gibt demnach pro Tag 99 Euro aus - ohne Reisekosten.
In der Betonung des gesamtwirtschaftlichen Faktors Seilbahnwirtschaft sieht sich die Seilbahnwirtschaft gewappnet für die Diskussion rund um den so genannten "Beschneiungseuro" oder etwaige Kostenüberwälzungen auf die Skifahrer. Nach Angaben des Geschäftsführers liege der Gesamtumsatz der Seilbahnwirtschaft derzeit pro Person und Tag bei 21 Euro, während der Gesamtaufwand pro Tag inklusive Beschneiungskosten 18,5 Euro umfasse.
© SN/APA.
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