Zehn Snowboarder auf der Schmittenhöhe in Bergnot

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Jay
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Zehn Snowboarder auf der Schmittenhöhe in Bergnot

Beitrag von Jay »

Von salzburg.orf.at
Zehn Snowboarder in Bergnot
Eine Gruppe polnischer Snowboard-Schüler hat sich am späten Sonntagnachmittag auf der Schmittenhöhe bei Zell am See-Areit verirrt. Die zehn wurden von Berg- und Pistenrettern geborgen.


Schmittenhöhe bei Zell am See: Abfahrt in Richtung Areitbahn, Blick ins Kapruner Tal und zum Kitzsteinhorn. Graben als neuralgischer Punkt
Die zehn Kinder und Jugendlichen zwischen zehn und 15 Jahren sowie ihr Lehrer sind bei der Abfahrt zur Areit-Talstation irrtümlich in ein Waldstück des sehr steilen Breitenbachgrabens geraten. Hier passieren immer wieder ähnliche Zwischenfälle.

Die weitere Abfahrt durch den Wald hat der Lehrer laut Alpinpolizei für zu gefährlich gehalten.

Wettlauf mit Dunkelheit
Per Handy informierte der Pole gegen 16.40 Uhr zunächst seine Freundin, die dann die Pistenrettung zu Hilfe rief. Weil es bereits dämmerte und die Lage gefährlich zu werden schien, wurde auch die Bergrettung Zell am See alarmiert.

Acht Mann holten gemeinsam mit Pistenrettern die jungen Polen aus dem Hochwald. Der Einsatz wurde von der Bergbahn mit zwei Pistengeräten unterstützt.


"Gott sei Dank blieb Gruppe beisammen"
Gegen 19.00 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Es wurde niemand verletzt.

Ortsstellenleiter Hubert Blaickner von der Zeller Bergrettung lobt das Verhalten der Jugendlichen:

"Gott sei Dank blieben sie alle beisammen und teilten sich nicht auf, wie sie es zwischendurch geplant hatten. In Notsituationen sollten Gruppen immer zusammenbleiben.

Andernfalls kann so ein Abenteuer schnell böse enden, weil die Helfer ihre Kräfte aufsplittern müssen. Besonders in der Nacht kann das für einzelne Vermisste sehr gefährlich werden."


Zwei Hubschrauber zur Unterstützung
Bis zum Einbruch der Dunkelheit wurden die Einsatzkräfte auch von Besatzungen zweier Notarzthubschrauber bei der Suche nach den Snowboardern unterstützt.

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