Quelle: VNSturz aus Sessellift
Urlauber beugt sich zu weit aus Sessel - Pistendienst bei Bergung selbst in Gefahr. Wegen eines zu geschwätzigen deutschen Urlaubers wurde ein Rettungseinsatz am Hochjoch ausgelöst.
Der deutsche Skifahrer war mit zwei befreundeten Snowboardern mit der Kapellbahn von Silbertal auf das Hochjoch unterwegs. Unterwegs wollte der Mann den Snowboardern etwas zurufen, öffnete die Haube und beugte sich vor. Das Manöver ging schief, 100 Meter vor der Bergstation fiel der Deutsche aus dem Sessel und landete sechs Meter tiefer im Schnee. Weil die Abfahrt an der Stelle extrem gefährlich ist, rief ein Maschinist der Bahn dem Deutschen zu, er solle dort warten. Ein Pistenretter fuhr mit einem Abseilgerät mit der Sesselbahn talwärts, um zu versuchen, den Skifahrer zurück auf den Sessel zu ziehen. Als er an der Stelle ankam, war der Deutsche aber schon verschwunden. Daraufhin wurden zwei Mitarbeiter vom Pistendienst dem Skifahrer nachgeschickt. Da es immer dunkler wurde und die Männer vor einem Wasserfall nicht mehr weiterkamen, wurde um 18.54 Uhr die Bergrettung und die Feuerwehr alarmiert. Fünf Bergretter und ein Pistenretter fuhren bergwärts und begannen mit der Suche. Um knapp 21 Uhr wurden die beiden Männer vom Pistendienst auf knapp 1140 m Seehöhe gefunden.
Die beiden Männer mussten einige Meter abgeseilt werden und konnten anschließend mit den Bergrettern ins Tal abfahren. Der Deutsche war nach 17 Uhr selbständig im Tal eingetroffen.
Hochjoch: Sturz aus Sessellift
- snowflat
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Hochjoch: Sturz aus Sessellift
Ups ...
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Yeti01
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Das mußt du wohl falsch verstanden haben, das sollte eigentlich auf die sorgfältige Recherchen der heutigen Medien anspielen!!
Denn, auch wenn ich durchaus zugeben muß, daß ich auf gewisse Personen im "Hochjochteam", vor allem in leitender Position, nicht gut zu sprechen bin, so muß ich sagen, daß die Pistenretter am Hochjoch sehr gut ausgebildet sind, und über eine ausgezeichnete Ortskenntnis verfügen!
Tatsache ist nämlich, daß der Abgestürzte an diesem Tag wohl eine Armee von Schutzengeln gehabt haben mußte, und sich wahrscheinlich nicht bewußt war, in welche Gefahr er sich dort begab!
Die beiden Pistenretter setzten sich auf keinen Fall diesem Risiko aus, und den Rest kennt man ja!
Der Abgestürzte muß diesen Einsatz natürlich bezahlen!!!
Das wird sicher kein billiger Spaß für diesen Typen, und das ist gut so!!!
Kennst di aus?
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Tatsache ist nämlich, daß der Abgestürzte an diesem Tag wohl eine Armee von Schutzengeln gehabt haben mußte, und sich wahrscheinlich nicht bewußt war, in welche Gefahr er sich dort begab!
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- McMaf
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Allerdings muss ich auch sagen, dass mir die Silbertalbahn im "geöffneten Zustand" sehr unsicher vorkam. Das Gelände dort ist ja auch sehr steil und ich war schon froh meine Füße fest auf dem Raster gelegt zu haben als ich mit dem Teil hochgefahren bin. Und das, obwohl ich von Höhenangst normalerweise keine Spur zeige. Ich denk also schon, dass es nicht all zu schwer ist, aus dem Lift raus zu fallen