Imster Skilift soll ein Black-Out erspart bleiben
Die Stadtwerke Imst planen die Verlegung einer zusätzlichen 10-KV-Leitung nach Hoch-Imst. Das ist auch eine Investition in die Sicherheit.
Im Gegensatz zur bestehenden Überland-Leitung wird das neue Kabel unter der Erde verlegt. Hauptgrund für diese Investition: Sicherheits-Überlegungen für die Lift-Gäste der Imster Bergbahnen.
Die jetzige Leitung führt vom Imster Ortsteil Sirapuit über dicht bewaldetes Gebiet nach Hoch-Imst. Eine Beschädigung durch umstürzende Bäume könnte speziell für Liftgäste unangenehme Auswirkungen haben.
"Wir können nicht ausschließen, dass durch einen Sturmschaden oder Schneelast ein Baum umknickt. Würde die Leitung gekappt, käme es auch beim Lift zum Stromausfall", erklärt Stadtwerke-Direktor Gebhard Mantl. "Um so einen Vorfall zu vermeiden, wird noch heuer die neue, zusätzliche 10-KV-Leitung unter der Erde verlegt."
Luis Spiss, bei den Stadtwerken Leiter der Abteilung Stromversorgung, arbeitet derzeit an der Planung. "Der neue Leitungsverlauf erstreckt sich von der Umspannstation Putzen über die Holzbrücke nach Hoch-Imst. Die Kosten können wir mit 80.000 Euro vergleichsweise niedrig halten, weil wir sehr viel an Eigenleistung einbringen werden", erklärt Spiss.
Der Baubeginn kann nach der elektrizitätsrechtlichen Genehmigung durch das Land Tirol erfolgen - die Verantwortlichen rechnen damit, dass dies im August der Fall sein wird. Die neue Leitung soll dann noch vor der für die Bergbahnen Imst relevanten Wintersaison 2006/2007 in Betrieb gehen.
Von Gerhard Jäger
24.01.2006 19:21
Imster Skilift soll ein Black-Out erspart bleiben
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Tiroler Tageszeitung