Erste Lawinentrainingsanlage in Flumserberg

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
Antworten
Jay
Moderator a.D.
Beiträge: 5019
Registriert: 11.07.2002 - 01:06
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 1042 Mal
Danksagung erhalten: 460 Mal

Erste Lawinentrainingsanlage in Flumserberg

Beitrag von Jay »

Radio Liechtenstein:
Erste Lawinentrainingsanlage in Flumserberg
15. Feb, 07:00

Die erste permanente Lawinentrainingsanlage der Ostschweiz ist in Flumserberg in Betrieb genommen worden. In der Anlage kann der Umgang mit Suchgeräten geübt werden. Sie befindet sich auf dem Maschgenkamm in 2.000 Metern Höhe.


Auf einem Schneefeld von 30 mal 50 Metern Grösse sind sechs Sender mit Metallplatten vergraben. Die können von einer Zentrale aus einzeln aktiviert werden.

Zur Übung
So werden verschüttete Personen simuliert. Die Übenden können die vergrabenen Sender mit ihren eigenen Suchgeräten orten. Danach wird mit Lawinensonden der genaue Standort gesucht. Trifft die Sonde auf die Metallplatte, wird der Sender deaktiviert und der Verschüttete gilt als gefunden. Die Benützung der Trainingsanlage ist kostenlos.

Weiterbildung von Skilehrern
Laut René Zimmermann von den Bergbahnen Flumserberg, ist die Anlage für Wintersportler gedacht, die beim Touren- oder Variantenfahren abseits der markierten Pisten unterwegs sind. Sie eignet sich auch für die Weiterbildung von Lehrkräften von Skischulen, Touren-Gruppenführern und Angehörigen der Bergrettung. Wintersportler, die sich abseits markierter Pisten bewegen, müssen laut Zimmermann zunächst in einem Kurs den Umgang mit der Sicherheitsausrüstung lernen.

Zur Ausrüstung gehören Lawinenortungsgerät, Lawinensonde und Lawinenschaufel. Die Trainingsanlage ermöglicht ein selbstständiges Üben nach dem Kurs. Regelmässiges Üben könne Leben retten, erklärt Zimmermann, denn die Suche nach Verschütteten in einer Lawine sei immer ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem es unter

Antworten

Zurück zu „Medienberichte“