Föhnsturm legt Bergbahnen lahm
Ein Föhnsturm hat gestern vielen Wintersportlern einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zahl-reiche Bergbahnen mussten den Betrieb im Lauf des Tages einstellen.
sda. Die Lifte auf dem Montfort-Gletscher in Verbier VS wurden schon am Samstag gestoppt. Der ständig auffrischende Föhn brachte gestern auch die First- und die Männlichenbahnen im Skigebiet Grindelwald zum Er-liegen, am Nachmittag musste dann die Jungfraubahn angehalten werden. Sie fuhr nur noch bis Wengen.
Viel Schnee
Auch die Seilbahnen nach Mürren und auf das Schilthorn und die Titlis-Bahnen in Engelberg OW stellten im Lauf des Tages den Betrieb ein. In allen Skigebieten konnten sich die nach Angaben der Betreiber zahlreich angereisten Wintersportler nur an den tiefer gelegenen Liften vergnügen.
Am Schnee hätte es nicht ge-legen. In der zweiten Wochenhälfte waren im ganzen Alpenraum grosse Schneemengen gefallen, besonders in höheren Lagen. Im nördlichen Wallis gab es seit Mittwoch weit über einen Meter Neuschnee, was aber die Lawinengefahr entsprechend ansteigen liess. Am Wochenende schneite es auf der Alpennordseite dann nur noch wenig. Hier und da fielen noch einige Zentimeter, und im Flachland gab es etwas Regen. Dafür setzte nach Angaben von MeteoSchweiz ges-tern der Schneefall im Tessin ein.
Warm und windig
Nördlich des Alpenkamms bläst derweil der Föhn weiter. Laut einem Sprecher von MeteoSchweiz war der Wind gestern Nachmittag kräftig, aber nicht überdurchschnittlich: In Altdorf UR wurden 90 Stundenkilometer gemessen, in Glarus 77, in Vaduz 80, in Interlaken 69 und auf der Jungfrau 138 Stundenkilometer.
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Jay
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