Der Rückanstieg ins Schigebiet, je nachdem wie weit man abfährt bis zum 700hm, hat mich aber jedes Mal davor zurückschrecken lassen. Daher entschloß ich mich das Auto schon im Tal auf der Nordseite zu parken mit den Tourenschiern ins Schigebiet aufzusteigen, dort ein wenig herunmzufahren, um dann als "krönenden" Abschluß über die Nordseite zum Auto zurückzukehren.
Zu den Einzelheiten:
Wetter: stark bewölkt im Gipfelbereich extrem nebelig, Sichtweite ca. 20m
Temperatur: am Gipfel um -7° im Tal -2°
Schnee: bis zu 1,5m, an exponierten Stellen abgeweht, ca 2-3 cm Neuschneeauflage auf harter bis eisiger Unterlage, daher zwar keine lawinengefahr, aber auch kein wirklicher genuß, sondern bedingungen die mich sehr vorsichtig werden ließen
Hier die Fotos, vom eigentlichen Schigebiet hab ich aufgrund der schlechten Sicht keine Fotos gemacht:
Einfahrt von oben im dichten Nebel
von unten
Engstelle im felsigen Bereich
Durchfahrt geschafft
das "schroffe" gesicht des unterbergs, kein vergleich zum familienschigebiet auf der südseite...
kurzer flacher abschnitt
wieder steiler, die sich wird schön langsam besser...
500hm sind bereits "verbraucht", endlich brauchbare sicht
die hätte ich hier nicht erwartet (40km luftlinie nach wien!) seehöhe ca. 800m
nicht umsonst wird der unterberg als das kanada nö's bezeichnet
der schluß(eis)hang bevor's in den ziehweg geht
dann völlig überraschend eine lawine ca. 2-2,5m hoch, wahrscheinlich auf grund der hohen temperaturen der vortage abgegangen, seehöhe ca. 750m!
der hang wo's runtergekommen ist
alles in allem ein gelunger schitag in völliges neuland, der nach wiederholung schreit!