Grimentz-Zinal (CH) / 9.2.2006 / Geheimtipp

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Chasseral
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Grimentz-Zinal (CH) / 9.2.2006 / Geheimtipp

Beitrag von Chasseral »

Grimnetz/Zinal, 9.2.2006

Das Val d’Anniviers habe ich bereits im Kindesalter beim Studium des Skiatlanten auf meine „Wunschliste“ gesetzt. Leider hatte ich es bis dato nie dorthin geschafft. Ernsthaft interessierte ich mich dabei allerdings nur für die Ostseite des Tals mit dem Skigebiet St. Luc/Chandolin. Dieses sah bereits Ende der 70er Jahre für damalige Verhältnisse recht weitläufig aus und interessant fand ich vor allem die Tatsache, dass so ein unbekanntes Skigebiet bis auf annähernd 3000 Meter hinaufreicht. Zinal und Grimentz erschienen mir weniger interessant; die Panoramakarten im Skiatlas liessen dort jeweils nur ein unkoordiniert erscheinendes Konglomerat an Liften erkennen. Im Sommer 2005 habe ich endlich beschlossen, dieses Val d’Anniviers im darauf folgenden Winter zu besuchen. Um mich gut zu informieren habe ich mich erst mal an Jojo gewendet, der mir als profunder Anniviers-Kenner bekannt ist. In diesen Gesprächen wurde mein Interesse allmählich mehr auf Zinal/Grimentz gelenkt als auf St. Luc/Chandolin. Also erweiterte ich meinen Plan und beschloss, beide Gebiete anzusteuern.

Diese Pläne wurden im Verlauf des Winters durch den ausbleibenden Schneefall empfindlich gestört. Die maschinelle Beschneiung in diesem Tal beschränkt sich im Wesentlichen auf die Talabfahrten und ich ahnte schlimmes. Eine Rücksprache mit Jojo bestätigte diese Befürchtungen, er riet mir sogar von einem Besuch dieser Skigebiete ab. Gleichwohl seien, so sagte er, die Verhältnisse in Grimentz ganz brauchbar, obwohl dort der Anteil der geöffneten Pisten am geringsten ist. Also wurde der Besuch erstmal wieder auf Eis gelegt. In Anbetracht der insgesamt dürftigen Schneelage im Wallis zog ich die Chefin meines Hotels in Sierre zu Rate und diese sprach eine starke Empfehlung zu Gunsten von Grimentz aus. Als ich dann am 9.2. alleine unterwegs war und keine Lust auf eine zu lange Anfahrt hatte, entschied ich mich beim Frühstück kurzfristig für einen Grimentz-Besuch.

Normalerweise fährt man zum Parkieren nach Zinal, wechselt um die Mittagszeit über die Verbindungspiste Chamois ins Gebiet von Grimentz und fährt nach Betriebsschluss mit dem Bus wieder zurück nach Zinal. An Zinal hatte ich an diesem Morgen überhaupt nicht gedacht und bin deshalb zielstrebig nach Grimentz gefahren. Die Verbindungspiste war ohnehin nicht geöffnet.

Als ich dann in das Val d’Anniviers hinein fuhr, hat mich vom ersten Augenblick an die Landschaft fasziniert. Dies sollte sich den ganzen Tag fortsetzen. Daher bitte ich alle Ski- und Liftfreaks um Nachsicht, dass in diesem Bericht ein grosser Anteil an Landschaftsbilder eingebaut ist. Aber das Landschaftserlebnis gehört im Val d’Anniviers zum Skifahren und ist genau so wichtig wie die sportliche Betätigung. Das hätte ich auch vorher nicht geglaubt, aber jetzt weiss ich es. Gefördert wurde dieser Umstand natürlich auch durch die bedauerliche Tatsache, dass in Grimentz praktisch alle schwarzen Pisten gesperrt waren und in Zinal auch einige schwarze Varianten sowie der Freeride-Sektor gesperrt waren. So hielt sich der skifahrerische Anspruch an diesem Tag doch in Grenzen, mit einer krassen Ausnahme: Der Talabfahrt nach Zinal, aber dazu später mehr. Trotzdem wurde es ein toller Tag. Das Wetter hätte nicht besser sein können, der Schnee – wo halt welcher lag – war gut, die Pisten waren unglaublich leer, und die Landschaft ist fantastisch.

Ein abschliessendes Vorwort zur Landschaft: Was ist es, das den Reiz ausmacht? Die landschaftlichen Eindrücke sind nicht so brachial wie etwa in Saas Fee mit seinem amphitheaterähnlichen Halbkreis von Viertausendern oder wie in Zermatt mit dem alles dominierenden Matterhorn oder den steilen Gletscherflanken des Monte Rosa. Verglichen damit gibt sich die Landschaft zurückhaltender aber doch nicht minder eindrucksvoll. Woran liegt das? Möglicherweise am Charakter des gesamten Tals. Während die Dörfer Saas Fee und Zermatt ein hohes Mass an Zivilisation und kleinstädtische Betriebsamkeit vermitteln, wirkt das Val d’Anniviers fast schon zivilisationsfeindlich. Ein Talboden fehlt über weite Strecken und die Dörfer „kleben“ unnahbar an den steilen Bergflanken. Die Bergspitzen sind aus dem gesamten Tal sichtbar. Vor allem sieht man recht wenig Menschen. Die Lifte waren bei meinem Aufenthalt zu höchstens 10% ausgelastet, die Pisten menschenleer. Man fühlt sich wie in einer anderen Welt. Besonders beeindruckend wir das am Aussichtspunkt des Orzival. Auf der einen Seite das fast schon an einen Ballungsraum erinnernde Rhônetal, auf der anderen Seite die Abgeschiedenheit des Val d’Anniviers, die den Eindruck vermittelt, man wäre hunderte von Kilometern von der Zivilisation entfernt.

Die geringe Frequentierung der Skigebiete hat zur Folge, dass in diesem Doppel-Skigebiet noch sechs Schlepplifte als Hauptanlagen existieren, neben sieben Kabinen- und Sesselbahnen sowie weiteren Ergänzungsanlagen und Übungsliften. Die Einnahmen lassen eine weitere „Aufrüstung“ kaum zu. Immerhin wurden in den vergangenen drei Jahren vier moderne Sesselbahnen gebaut, was ich als einen sehr mutigen Schritt erachte. Langfristig will man Grimentz sogar vollständig „versesseln“, während in Zinal vor allem in eine umfangreichere Beschneiungsanlage investiert werden muss. Es bleibt abzuwarten wie es hier weiter geht. Auf jeden Fall kann ich mit der Schleppliftfahrerei sehr gut leben, wenn ich als Gegenleistung diese tollen leeren Pisten bekomme.

Jetzt noch ein paar Daten des 9.2.2006:

Wetter: Sonnig mit Temperaturen um – 5 Grad, also ideal

Schneehöhe: 20 cm – 60 cm Altschnee mit einer Neuschneeauflage von 5-15 cm

Schneebeschaffenheit: In Grimentz bester Pulverschnee, in Zinal auch mehliger oder harter Altschnee

Wartezeiten: keine

Geöffnete Lifte: alle

Geöffnete Pisten: Prinzipiell alle Hauptpisten; in Grimentz viele Parallelpisten geschlossen, darunter fast alle schwarzen; Verbindungspiste Chamois geschlossen, in Zinal schwarze Piste vom Corne de Sorebois sowie Freeride-Sektor geschlossen

Gefallen:
- Grandiose Landschaft
- Abwechslungsreiche Geländekammern in Grimentz
- Lange Pisten
- Qualität der Präparation, in Grimentz alle geöffnete Pisten perfekt bis ins Tal
- Neuschnee, der sogar ein paar Tiefschneeschwünge ermöglichte
- Hammer-steile Talabfahrt in Zinal
- Günstiger Skipass-Preis
- Absolut leeres Gebiet, soviel Platz hat man sonst nirgends
- Kultiger Aussichtspunkt Orzival
- Interessante EUB in Grimentz
- Gute Höhenlage mit 5 Liftketten bis auf etwa 2900 Meter
- Viele schwarze Pisten
- Keinerlei Wartezeiten
- Wetter

Nicht gefallen:
- Geschlossene Verbindung zwischen beiden Teilgebieten
- Viele schwarze Pisten und Freeride-Sektor geschlossen, Gebiet damit etwas anspruchslos
- Einige Steine und braune Stellen in Zinal
- Unglaublich langsamer TS-2 Les Crêts in Grimentz
- Etwas unfreundlich wirkendes Personal

Besonderheit:
- Ganz junge Ruine eines relativ neuen Liftes in Zinal (Gouilles)


Hier zunächst der Pistenplan. Durch Anklicken lässt er sich in höherer Auflösung in einem separaten Fenster öffnen.

Bild
^^ Pistenplan


Morgens um halb neun bei der Einfahrt in das Val d’Anniviers oberhalb von Sierre bietet sich dieses Bild:

Bild
^^ Am Ende eines unwirtlichen V-Tals mit steilen Flanken stehen die 4000er wie Monumente aus Fels (Zinalrothorn, Besso, Obergabelhorn)


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^^ Die ersten Dörfer an den Berghängen im Morgenschatten


Bild
^^ Jetzt kommt Grimentz in einem westlichen Seitenarm ins Bild. Über Nacht hatte es geschneit.


Bild
^^ Interessante regelmässige Anordnung der Walliser Häuser in Grimentz – wirklich sehenswert


Bild
^^ Einstiegsbereich der Von-Roll-TC-10 Bendolla. Ich hatte gerade meine erste Erfahrung mit Menschen hier gemacht, die war etwas ungewöhnlich. Anstatt mir den Preis für die Tagekarte zu nennen, zeigte der Kassierer nur stumm auf das Display. Komischer Kauz!


Bild
^^ Blick aus der Gondel auf die schwarze Talabfahrt „FIS“. Der Schneezustand erschliesst sich beim Betrachten der Piste von selbst.


Bild
^^ Blick aus der ansprechend geformten Bergstation nach draussen. Hier herrscht kein Alpen-Barock, sondern ansprechende Architektur.


Bild
^^ Tausendfach gezeigt, aber immer wieder interessant: Die Gondeltreppe in der zweistöckigen Bergstation. Der Maschinist liess mich hier auch ungestört fotografieren – auch in gefährlichen Bereichen – nachdem ich seine „jolie construction“ gelobt hatte.


Bild
^^ Blick von Bendolla auf die schwarze Piste „Les Crêts“


Bild
^^ Der Blick auf den Südhang der gegenüberliegenden Seite führt zu einem kleinen Schock. Im Bereich des TSD-4 Grands Plans liegt nur, quasi angezuckert“ der frisch gefallene Neuschnee. Es sollte sich allerdings herausstellen, dass die blauen Pisten – überwiegend Ziehwege – gut zu fahren sind.


Bild
^^ Blick aus dem TSD-4 Grands Plans auf die Trasse des TSD-6 Tsarva. An der Hütte im oberen Bereich rechts vom Lift startet der Lift zum Orzival


Bild
^^ Im TSD-6 Tsarva: Die Pistenverhälnisse sind so traumhaft wie sie hier erscheinen.


Bild
^^ Blick auf den 1700 Meter langen Schlepper „Becs-de-Bosson“ und der gleichnamigen Gipfelformation. Auch dieses Bild ist ein Klassiker und spricht für sich.


Bild
^^ Blick in die Gegenrichtung auf den südseitig gelegenen Orzival-Lift mit leichter Kurve. Der Lift endet im Joch, aber die Besteigung des links daneben gelegenen „Gipfels“ Roc d’Orzival ist quasi ein „Muss“. Aber dazu später mehr…


Bild
^^ Der oberste Teil des TSD-6 Tsarva. Das war vor 2 Jahren eine Neuerschliessung und verdient Anerkennung. Einfach nur Felsen und Schnee …


Bild
^^ Hier sind wir im Orzival-Lift und fahren hinauf zum „Roc“


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^^ Während dieser Liftfahrt fotografiert: Berge, Sonne und eine glitzernde Neuschneedecke


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^^ „Fliegende“ Seilscheibe an der Bergstation. Nördlich des Rhônetals formieren sich Wolken. Die Skifahren in Crans Montana spüren das bereits jetzt.


Bild
^^ Der Ausstieg am Orzival – ohne Worte …


Bild
^^ Einfach Kult: Der Aufstieg zum Aussichtspunkt Roc d’ Orzival


Bild
^^ Blick vom Aussichtspunkt zurück und zum Gegenhang unter den Becs-de-Bosson


Bild
^^ Moiry-Stausee und Dent Blanche?


Bild
^^ Blick in die zivilisierte Welt: Die Südhänge des Rhônetals mit den Weinbergen und das Skigebiet von Crans Montana darüber


Bild
^^ Im Skilift Becs-de-Bosson


Bild
^^ Oben muss man sich entscheiden: Nach rechts zur Lona-Liftkette oder nach links ins Tsarva-Gebiet. Ich ich bin hier noch geradeaus, aber am nächsten Schild dann links gefahren ...


Bild
^^ ... denn Pisten durch solche Felstore, wie hier auf dem Bild, liebe ich besonders.


Bild
^^ Im weiteren Verlauf habe ich die Pisten Couloirs und Tsayèt genommen. Letztere war als einzige Piste nicht präpariert, was mir ein paar schöne Tiefschnee-Passagen eingebracht hat, allerdings auch den ein oder anderen Stein. Viele Fahrer haben auf dieser Piste geflucht, weil sie mangels vernünftiger Tiefschnee-Technik mit den darunter liegenden Eisplatten zu kämpfen hatten. Auf diesem Bild bin ich jedoch bereits wieder auf präparierter Piste im Bereich des Skiliftes Marenda. Rechts im Bild ist die zentrale Station Bendolla zu sehen.


Bild
^^ Die ewig langsame Von-Roll-Sesselbahn Les Crêts


Bild
^^ Und noch mal Landschaft: Schöner Blick zum Stausee


Bild
^^ Im Skilift Lona 1. Die Perspektive sieht etwas merkwürdig aus, das liegt an der Tatsache, dass gleich eine Kurve folgt. Oben Knickt der Lift nach rechts ab und in der exakten Verlängerung des mittleren Streckenteils folgt der Skilift Lona 2. Die hat einen Grund: Früher war das ein einziger Lift mit 2,5 km Länge. Ein Bild dieser Konstruktion kann ich nachliefern, ich wollte aber den Bericht nicht mit technischen Dingen überfrachten.


Bild
^^ Ab Bergstation Lona 2 ging’s über eine wunderschöne rote Piste wieder runter zu den Les Crêts und dann weiter über die schwarze Piste nach Bendolla. Nach einigen Fahrten im gesamten Gebiet gings dann über die schwarze Talabfart „FIS“ zurück zum Parkplatz. Diese Piste sehen wir hier.


Bild
^^ Ein letztes Bild von Grimentz.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch folgendes Erwähnen: In den Daten oben habe ich das unfreundlich erscheinende Personal erwähnt. Bei den Bildern habe ich nur den Mann an der Kasse genannt. Was da noch fehlt: Oben an den Liften wurde kaum mein am Vormittag obligatorisches "Bon jour" erwidert. Das hat mich doch etwas stutzig gemacht - zumal so wenig Gäste da waren. Das bin ich nicht gewohnt. Jojo hat mir aber gesagt, dass er in den vielen Jahren einen ausgesprochen postitiven Eindruck von den Bewohnern bekommen hat. Man sollte meine Erfahrung dieses einen Tages also nicht auf die Goldwaage legen.

Inzwischen war Mittagszeit und ich hatte mich entschieden, doch noch das andere Teil-Gebiet, nämlich Zinal zu besuchen. Ich war zunächst mal gespannt, ob ich dort an er Seilbahn noch einen Parkplatz bekäme.

Bild
^^ Diese Sorge war unbegründet. Das Bild ist direkt von meinem Parkplatz aus entstanden. Unglaublich für 12 Uhr mitten in der Ferienzeit.


Bild
^^ Die Sorebois-bahn von der anderen Seite ...


Bild
^^ Blick aus der Kabine auf die Ostseite des Tals


Bild
^^ Oben angekommen bietet sich dieser Blick nach links in Richtung Combe Durand …


Bild
^^ ... und nach rechts zum Teller-Zwirbellift Tsarmettaz.


Bild
^^ Die Kabinenbahn mit dem Matterhorn im Hintergrund.


Bild
^^ In Richtung Osten gewaltige Gletscher unterhalb des Zinalrothorns.


Bild
^^ Der TS-4 Corne de Sorebois zum höchsten Punkt des Skigebiets. Die schwarze Piste, die man hier sieht, war nicht präpariert und zur Buckelpiste ausgefahren. Es lag aber zu wenig Schnee als dass ich da mit Freude hätte hineinfahren können. Insgesamt waren die präparierten Pisten gut zu fahren. Im Bereich der Talstationen Chiesso und Tsarmettaz gab es zwar ein paar braune Stellen und an anderen exponierten Punkten gab es Steine, aber diese Stellen konnte man bei vorausschauender Fahrweise gut umfahren.


Bild
^^ Blick über die Lifte Chiesso und Combe zur Combe Durand.


Bild
^^ Blick zur Kreuzung des TSD-4 Chiesso mit dem Tk Combe. Aber schöner ist sicherlich die Landschaft im Hintergrund.


Bild
^^ Der obere Teil der Combe-Durand-Piste. Man beachte links das enorme Spannfeld des rücklaufenden Seils dieses Dreiecks-Tellerlifts. Zusätzlich zur Dreieckskurve hat er weiter unten noch eine gegenläufige Kurve mittels schräger Rollen. Die Combe Durand ist das Geländekammer-Highlight von Zinal. Landschaftlich toll gelegen, super Pisten – rot und schwarz sowie einen Freeride-Sektor an der steilen Bergflanke.


Bild
^^ Blick von oben auf das Spannfeld. Es dürfte annähernd einen Kilometer lang sein. Jetzt sind auch einige Wolken gekommen, aber das Skigebiet von Zinal bleibt dauerhaft im Sonnenschein.


Bild
^^ Bergstationen Combe und Chiesso, aufgenommen aus dem TS-4 „Corne“.


Bild
^^ Blick von der Bergstation „Corne“ auf das Gebiet von Grimentz. Dort hat es inzwischen Wolkenschatten.


Bild
^^ Auf der Talabfahrt Piste de l’Aigle. Hinter dem Schild wird’s richtig steil. Dieser untere Teil bis runter ins Tal ist eine der steilsten präparierten Pisten, die ich je gesehen habe. Zum Glück war etwas Neuschnee auf dem spiegelglatten Maschinenschnee-Untergrund. Ansonsten hätte man kaum Halt gefunden. Vermutlich ist dies auch der Grund, warum in regelmässigen Abständen Fangnetze von beiden Seiten über die Piste gespannt sind. Diese Piste ist richtig krass. Unten endet sie dann abrupt und führt nach links als Ziehweg zur Talstation weiter. Ganz zum Schluss muss man dann schieben und letztendlich ein paar Meter zur Talstation hochlaufen. Leider bin ich dieses Steilstück so konzentirert hinuntergefahren, dass ich das fotografieren vergessen habe.

Der Skitag in diesem Gebiet geht zu Ende und zum Abschluss gibt’s noch …

Bild
^^ … eine Impression aus dem Tal vom Rückweg.

Das Gebiet von Zinal-Grimentz hat sich mir als typischer Geheimtipp präsentiert. Abwechslungsreiche und leere Pisten in toller Landschaft zu günstigen Preisen. Wer Halli-Galli sucht oder einen riesigen Skizirkus, ist freilich fehl am Platz.
Zuletzt geändert von Chasseral am 31.03.2006 - 13:59, insgesamt 5-mal geändert.
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fxgrossrgb
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Beitrag von fxgrossrgb »

:gut: Vielen Dank für diesen Bericht. Irgendwie habe ich geahnt, dass auch aus diesen Gebieten noch ein Bericht kommt ;) Vercorin kommt bestimmt auch noch einer, oder? Ein paar Technikbilder von den Lonaliften würden mich noch interessieren.
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Chasseral
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Beitrag von Chasseral »

Hier noch 3 Bilder von Grimentz. Die wollte ich nicht in den Original-Bericht einbauen, da ich den Original-Bericht nicht verwässern wollte:

Bild
^^ Blick vom Lona-Schlepplift 1 auf den Lona-Schlepplift 2. Hier macht der Lona 1 die nachträglich eingebaute Kurve nach rechts, um nicht mit dem Lona 2 zu kollidieren. Man erkennt, dass die Talstation des Lona 2 exakt in Verlängerung der Lona-1-Trasse liegt. Das liegt daran, dass es früher ein einziger Lift war. Man hat den Lift geteilt und den Lona 1 durch das neue "Endstück" rechts an der Talstation des Lona 2 vorbeigezogen, so dass man ohne zu schieben vom 1 zum 2 kommt. Der Lona 2 macht kurz nach der Talstation auch einen Knick nach rechts wie man sieht.


Bild
^^ Rote Piste am Lona 2. Diese zweigt an dem weiter oben gezeigte Schild von der Becs-de-Bosson-Piste ab. Hier ist sie aus der Richtung des Lona-2-Liftes fotografiert.


Bild
^^ Die Station der TC-10 Bendolla von aussen. Durch die zweistufige Bauweise passt sie sich gut in das Gelände ein und wirkt weniger wuchtig als eine "normale" Station.


p.s.: Von Vercorin kommt noch ein Bericht, von Crans Montana kommt noch einer und von Adelboden-Lenk auch einer. Kann aber nach Ostern werden. Ein Lona-Bild habe ich noch, das kommt gleich!
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Beitrag von Chasseral »

Hier noch ein weiteres Lona-Bild für fxgrossrgb:

Bild
^^ Die erste Linkskurve des Lona 1
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Beitrag von buzi »

:gut: Super guter interessanter und auch schön anzuschauender Bericht :gut:

Man könnte auch sagen: Eine Sternstunde des Alpinforums...

Schade nur, dass Du etwas wenig Schnee hattest. Die Liftspannweite ist wirklich sehenswert!

Grüßle Buzi
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Re: Grimentz-Zinal (CH) / 9.2.2006 / Geheimtipp

Beitrag von piano »

Chasseral hat geschrieben:Grimnetz/Zinal, 9.2.2006

Bild
^^ Am Ende eines unwirtlichen V-Tals mit steilen Flanken stehen die 4000er wie Monumente aus Fels (An die Experten: Zinalrothorn, Dent Blanche?)
Links Zinalrothorn, mitte Besso, rechts Obergabelhorn :) Dent Blanche wird noch verdeckt.
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Beitrag von piano »

Genialer Bericht, Vielen Dank

Genauso positiv sind auch meine Eindrücke aus Grimentz/Zinal. Wenn in Grimentz in einigen Jahren noch die Sesselbahn "Col du Pouce" kommt, ist mit dem mühsamen 2SB in Grimentz auch noch dieser Schwachpunkt ausgemerzt. Allerdings glaube ich nicht, dass die ihren ambitiösen 15-Jahres-Plan durchziehen können.
Wenn in Zinal die Hauptpisten auf dem Sorebois beschneit werden, was bald geschehen soll, lässt Zinal keine Wünsche mehr offen, höchstens noch einen kleinen Funpark.
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Beitrag von Jojo »

Super Bericht! Danke Oli!
Das trifft den Nagel so ziemlich auf den Kopf!

Ich erlaube mir, Dich zweimal zu verbessern:
Chasseral hat geschrieben:Blick zur Kreuzung des TSD-6 Chiesso mit dem Tk Combe. Aber schöner ist sicherlich die Landschaft im Hintergrund
Chiesso ist ein TSD-4, aber das weißt du ja eigentlich... :wink:
Chasseral hat geschrieben:Bild
Und das ist nicht das Weisshorn links, sondern das Zinalrothorn! Rechts ist der Besso. Das Weisshorn ist weiter rechts. Habe das Ganze mal auf einem Bild von mir beschriftet. Siehe Anhang.

Zur Talabfahrt in Zinal: Die ist wirklich krass steil. Bilder habe ich schon irgendwo gepostet, aber es kommt eh nie so rüber wie "in live"...

Freut mich, dass es Dir dort gefallen hat. Es ist aber wirklich noch mal um einiges besser, wenn viel Schnee liegt und die schwarzen Pisten offen sind!

Vielleicht schaffe ich es im April nochmal drei Tage zum Firnfahren dorthin :D
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Beitrag von Chasseral »

Vielen Dank für die Anmerkungen und Korrekturen. Diese habe ich jetzt eingebaut.

TSD-6 war ein Verschreiber und bei der Geographie war ich mir ohnehin unsicher. Da ich so kurzfristig da hin bin, habe ich mir das nicht mehr auf der Karte angeschaut. Und aus dem Val d'Anniviers sehen die Berge dann doch etwas anders aus als beispielsweise von Zermatt oder Verbier aus.
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Beitrag von Pilatus »

Cooler Bericht :gut:

Sieht super aus. (und ich muss in der Schule hocken :( )
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Beitrag von Chasseral »

Noch etwas grundsätzlich zu meinen Wallis-Touren: In euren Kommentaren zu meinen Wallis-Berichten lese ich immer wieder euer Bedauern wegen der geringen Schneemenge heraus. Klar wäre mir reichlich Schnee lieber gewesen und vor allem wäre ich gerne am Mont Gelé und am Stockhorn gefahren. Dennoch fühle ich mich nicht bedauernswert. Der vorhandene Schnee hat immerhin so viele Skimöglichkeiten eröffnet, dass ich kaum eine Piste zweimal fahren musste. Und das herrliche Wetter hat darüberhinaus zu einem tollen Skierlebnis beigetragen. Bei diesen Tagestouren war der Skispass kaum getrübt. Anders sieht es aus, wenn man eine ganze Woche in einem Gebiet ist. Dann stört es schon sehr, wenn man immer wieder die gleichen Pisten fahren muss, weil die anderen geschlossen oder schlecht sind.

Und was skifahrerisch der grösste "Hit" im Wallis war: Keine Wartezeiten und Platz auf den Pisten.
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Beitrag von Jojo »

@Chasseral: Die Antwort auf Deine PN schreib ich einfach mal hier rein:
Also den Grund, warum der Lona-Schlepplift geteilt wurde, weiß ich auch nicht.
Ich kann es mir nur damit erklären, dass die Trasse des Lona 2 sehr, sehr steil ist und man durch die Trennung des Liftes für die nicht so guten Skifahrer wenigstens den ersten Teil, sprich Lona 1 zugänglich macht und so die Frequentierung steigt. Außerdem kann man so auch nur den oberen oder unteren Teil der Piste befahren, ohne immer ganz hinauf oder ganz hinunter zu müssen...
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Beitrag von Chasseral »

Hier noch 2 Bilder von Zinal, die etwas in die Vergangenheit blicken lassen:

Bild
^^ Blick auf die Trasse des früheren Schleppliftes "Corne"


Bild
^^ Die Reste der Liftruine Gouilles. Diese Bauteile dürfte kaum älter als 10 Jahre sein.


Hier noch 2 Bilder von Jojo von der steilen Adlerpiste (ich hoffe er hat nichts dagegen).

Bild
^^ Das Steilstück der Piste de l'Aigle von oben ...


Bild
^^ ... und hier von unten mit den obligatorischen Fangnetzen
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piste de l'aigle

Beitrag von piano »

naja, ich finde, dass die Steilheit der Talabfahrt auch in diesen Bildern nicht vollständig zur Geltung kommt. Die muss man einfach selber erlebt haben.
zteph
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Beitrag von zteph »

Nettes Bericht und schöne Photos!
In der letzte Saisonswoche werde ich kurz in das Skigebiet von Zinal vorbei schauen .. ich hoffe jetzt reicht der Schnee zum variantenfahren :)
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silu
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Beitrag von silu »

@Casseral: Hättest du eventuell noch ein Bild von dem Antrieb der VR-EUB? Oder einfach gefragt: Hat die Bahn einen normalen Unterfluhrantrieb wie die meissten anderen VR-Bahnen? Ich frage, weil man auf Bild Nr. 7 (Innenansicht Bergstation) einen Fremdlüfter-artigen Zylinder im Vordergrund links sehen kann.
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Beitrag von Jojo »

Chasseral hat geschrieben:Hier noch 2 Bilder von Zinal, die etwas in die Vergangenheit blicken lassen:

Bild
^^ Blick auf die Trasse des früheren Schleppliftes "Corne"
Zwischen der Bergstation der 4KSB und der des SCHL war bis zum letzten Jahr übrigends das alte Restaurant "Buvette Marmottes" (passt grad zur "Vergangenheit"). Das neue, versetzte Restaurant sieht man auf diesem Bild:
Chasseral hat geschrieben:Bild
Chasseral hat geschrieben:Hier noch 2 Bilder von Jojo von der steilen Adlerpiste (ich hoffe er hat nichts dagegen).
Kein Thema! :wink:
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Nuno
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Beitrag von Nuno »

Toller Bericht, das Val d'Anniviers gehört zusammen mit dem Val d'Herens zu meinem Favoriten Bergtäler, allerdings eher zum bergsteigen. Ich finde das Weisshorn einer der schönsten Bergen der Westalpen.
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Chasseral
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Beitrag von Chasseral »

silu hat geschrieben:@Casseral: Hättest du eventuell noch ein Bild von dem Antrieb der VR-EUB? ...
Andere Bilder habe ich nur diese beiden hier. Alle weiteren sind doppelte Bilder

Bild
^^ Bergstation


Bild
^^ Talstation
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Beitrag von Jay »

Kurze Zwischenfrage zu diesem tollen Bericht:

Wäre eigentlich eine lifttechnische Verbindung der beiden Gebiete möglich oder ist das Gelände so ungeeignet, wie es die Panoramakarte vermuten lässt?

Jakob
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Beitrag von Jojo »

Nuno hat geschrieben:Ich finde das Weisshorn einer der schönsten Bergen der Westalpen.
...ist ja auch immerhin der 4. höchste Berg der Alpen, wenn ich richtig liege:
Montblanc 4807m
Dufourspitze 4637m
Dom 4545m
Weisshorn 4506m
jwahl hat geschrieben:Kurze Zwischenfrage zu diesem tollen Bericht:

Wäre eigentlich eine lifttechnische Verbindung der beiden Gebiete möglich oder ist das Gelände so ungeeignet, wie es die Panoramakarte vermuten lässt?

Jakob
Im News Teil unter Verbindung der Skigebiete Grimentz-Zinal im Wallis findest Du eine Diskussion über die Verbindung der beiden Skigebiete. Vielleicht findest Du da eine Antwort.
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Beitrag von Chasseral »

Uups! Dieses Verbindungstopic hatte ich noch gar nicht entdeckt.

Von mir aus sollen sie das Gebiet aber so lassen wie es ist. Ich bin froh, wenn ausser dem Skilift Gouilles nicht noch mehr zurückgebaut wird. Ausserdem bin ich froh, dass es so wenig überlaufen ist. Die lifttechnische Verbindung hätte nur den einen Vorteil, dass man die Verbindungspiste mehrmals am Tag fahren kann. Demgegenüber steht meine Erachtens aber ein grösserer Nachteil, nämlich die erforderliche höhere Frequentierung aufgrund der höheren Kosten.
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Beitrag von Michael Meier »

So??
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Beitrag von GMD »

Wo war der abgebaute Lift Gouilles?
Probably waking up
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Jojo
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Beitrag von Jojo »

GMD hat geschrieben:Wo war der abgebaute Lift Gouilles?
In Zinal!
Schau mal im Historischen: http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... ight=zinal
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