Markant mehr Skiunfälle im vergangenen Winter
Über 13'500 Ski- und Snowboard-Unfälle zählte allein der Unfallversicherer Suva im Erhebungs-Zeitraum November bis März, wie Recherchen der Tagesschau ergaben. Das entspricht einer markanten Zunahme: In den Wintern davor lag die Zahl mit rund 12'100 Verunfallten deutlich darunter.
Die Suva versichert in der Schweiz mit 1,8 Millionen Menschen knapp die Hälfte der Erwerbstätigen. Die effektive Unfall-Zahl der letzten Saison dürfte folglich mit etwa 30'000 Unfällen etwa doppelt so hoch sein, schätzt man bei der Suva.
Mehr Pisten-Rowdies
An der Zunahme der Unfälle sind nicht nur die höheren Pisten-Frequenzen wegen des schönen Wetters schuld. Eine entscheidende Rolle spielen auch die Pisten-Rowdies. Die Rücksichtnahme auf schwächere Skifahrer habe deutlich abgenommen, sagt Felix Maurhofer von Seilbahnen Schweiz gegenüber der Tagesschau. Und dies trotz dem vermehrten Einsatz von Pisten-Patrouilleuren.
Viel Arbeit für die Rega
Laut einer Erhebung der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega passierten die meisten Unfälle Mitte Februar. Auch die Rega verzeichnete seit Anfang Jahr mit 1236 Rettungen von Skifahrerinnen und Skifahrern einen einen Wert, der über dem langjährigen Mittel liegt. Besonders stark ist die Zunahme bei den Rettungen nach Lawinen-Niedergängen, wie Rega-Sprecher Gery Baumann sagt.
Und die Unfälle auf den Schweizer Pisten werden tendenziell immer schlimmer. Der Grund sind moderne Skis und Snowboards, die höhere Geschwindigkeiten erlauben.
Verändertes Verletzungsbild
Grundlegend verändert hat sich in den letzten Jahren auch das Verletzungsbild. 1970 wurden bei Skiunfällen sechsmal mehr Beinbrüche als Knieverletzungen diagnostiziert. Heute ist das Verhältnis gerade umgekehrt. Skibindungen und –Schuhe sind so stabil geworden, dass der Unterschenkel gut geschützt ist und seltener bricht. Die ganze Aufprallkraft wirkt deshalb aufs Knie.
Nach Wintersport-Unfällen müssen Patienten komplizierter operiert werden – und sie verbringen längere Zeit in der Rehabilitation. Und das kostet. Im Schnitt kostet die Behandlung eines Ski-Unfalls rund 5500 Franken. Das ist im Durchschnitt doppelt so viel wie ein Fussball-Unfall.
(tagesschau/reis/huwb)
Markant mehr Skiunfälle im vergangenen Winter
-
Jay
- Moderator a.D.
- Beiträge: 5019
- Registriert: 11.07.2002 - 01:06
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 1042 Mal
- Danksagung erhalten: 460 Mal
Markant mehr Skiunfälle im vergangenen Winter
Aus der SF Tagesschau:
- tEns0r
- Großer Müggelberg (115m)
- Beiträge: 285
- Registriert: 28.02.2006 - 17:23
- Skitage 25/26: 0
- Ski: nein
- Snowboard: nein
- Ort: Hamburg
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
schlim... mit dem Pistenraudis is es aber von gebiet zu gebiet unterschiedlich, auf der Tauplitz hab ich bisher immer mehr anfänger gesehen, in Kitzbühel fand ich waren extreme viele raudis die einfach drauflosgebretert sind und in Gastein waren Hauptsächlich Senioren die auf der Ganzen piste Gecarved sind
aber ich hab noch 3 andere Snowboarder gesehen und von denen Haben mich zwei um ein Haar umgefahren
, aber so lange ich Powder fahre stört mich das net
-
Pistenbully-Fan
- Großer Müggelberg (115m)
- Beiträge: 435
- Registriert: 13.11.2004 - 11:39
- Skitage 25/26: 0
- Ski: nein
- Snowboard: nein
- Ort: Benningen Deutschland
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0