www.tirol.comViele heiße Eisen bei neuen Liften in Tirol
Eine Welle an neuen Projekten plant die Tiroler Seilbahnwirtschaft. Etliche davon liegen bereits beim Land zur Prüfung.
Insgesamt 13 Projekte wurden beim Land bereits eingereicht, einige könnten noch dazukommen, glaubt die zuständige LR Anna Hosp. Wenig strittig ist meist der Ersatz alter Anlagen durch neue, leistungsstarke Sessel- und Gondelbahnen, wie sie etwa Kitzbühel, Serfaus oder St. Anton eingereicht haben.
Weit brenzliger sind drei weitere Projekte: das Projekt Pirchkogel und der Hochzeiger-Ausbau in Jerzens sowie die Talabfahrt für den Pitztaler Gletscher. Während letztere auf jeden Fall UVP-pflichtig ist, stehe dies bei den beiden anderen "Tendenz eher nein") noch nicht fest, sagt Hosp.
Vorprüfungen habe das Land bereits für den geplanten Zusammenschluss von Fiss-Serfaus nach See (kostet 30 Mio. Euro) aufgenommen, ebenso für die Verbindung von Matrei in Osttirol nach Kals. Weiters unter der Lupe stehen die Verbindung Spieljoch-Kellerjoch und der Dauerbrenner Piz Val Gronda in Ischgl.
Mögliche weitere Projekte, die aber vom Land mangels Information noch nicht beurteilt werden, sind der Zusammenschluss von Ischgl nach Serfaus, von St. Anton nach Kappl oder eine Talabfahrt von Fiss ins Obere Gericht bei Fließ.
Hosp stellt jedenfalls klar, dass die Regeln für Seilbahn-Ausbauten genau eingehalten würden. Grundsätzlich seien Zusammenschlüsse möglich, wenn diese in räumlicher Nähe sind. Neuerschließungen will das Land keine mehr zulassen. "Es steht aber auch fest, dass Schutzgebiete absolut geschützt sind."
Tirols Seilbahnen hatten für den zu Ende gehenden Winter mit 235 Mio. Euro so viel investiert wie noch nie.
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- Jens
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