Südtirol:Erneuter Rekordwinter – Gäste mit Preisen zufrieden

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snowflat
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Südtirol:Erneuter Rekordwinter – Gäste mit Preisen zufrieden

Beitrag von snowflat »

Erneuter Rekordwinter – Gäste mit Preisen zufrieden

Der vergangene Winter brachte wieder Rekordzahlen für den Südtiroler Tourismus. Das ergeben die Daten zum Fremdenverkehr vom Landesinstitut für Statistik (ASTAT). Bei den Ankünften ist eine Zunahme von 3,1 Prozent und bei den Übernachtungen von 0,2 Prozent zu verzeichnen.

Auf der Grundlage der durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausgabe der Gäste von 96 Euro, ergebe sich ein Fremdenverkehrsumsatz von 2,5 Milliarden Euro. „Das sind 18 Prozent des Südtiroler Bruttoinlandproduktes (BIP)“, unterstrich Tourismuslandesrat Thomas Widmann die Wichtigkeit des Tourismussektors. Erstmals wurde am Mittwoch auch eine Studie der Europäischen Akademie (EURAC) zur Zufriedenheit der Südtiroler Gäste vorgestellt.

Im Vergleich zum Winterhalbjahr 2004/05 konnten die meisten Südtiroler Tourismusverbände steigende Übernachtungszahlen melden. Die Ausnahmen davon sind Rosengarten-Latemar (- 4,7 Prozent), Tauferer Ahrntal (- 2,2 Prozent), Alta Badia (- 2,1 Prozent), Vinschgau (- 1,3 Prozent), Gröden (- 1,2 Prozent) und Crontour (- 1,0 Prozent). Die Tendenz einer verkürzten Feriendauer hat hingegen angehalten. Erstmals lag die durchschnittliche Aufenthaltsdauer unter der Marke von fünf Tagen (4,9 Tage). Jene Touristen, die Südtirol in der Wintersaison besuchten, gaben durchschnittlich 119 Euro am Tag aus, die Sommertouristen 82 Euro.

Ein großer Teil der Touristen kommt weiterhin aus Deutschland (46,1 Prozent), obwohl die Tourismusverbände im vergangenen Winterhalbjahr um sieben Prozent weniger Übernachtungen von deutschen Gästen verbuchten. Bei den italienischen Gästen, die 37,9 Prozent der Südtiroler Touristen ausmachen, ist ein Übernachtungszuwachs von 5,8 Prozent zu verzeichnen. „Wir dürfen die alten Märkte nicht vernachlässigen, müssen unsere Strategie aber auch auf andere Märkte ausrichten, um langfristig nicht ins Hintertreffen zu gelangen“, sagte Widmann und meinte damit vor allem die Schweiz, den Ostblock, Österreich, die Beneluxländer, sowie Großbritannien.

Für die Studie zur Preiszufriedenheit des Südtiroler Gastes hat die EURAC 2.330 Personen während der Sommer- und Wintersaison befragt. Unterschieden wurde zwischen Beherbergung und Gastronomie. 65,2 Prozent der Befragten gaben an sehr zufrieden mit der Preisgestaltung des Beherbergungsbetriebes zu sein. Mit der Preisgestaltung des Gastronomiebetriebes waren 30,5 Prozent sehr zufrieden und 43,7 Prozent eher zufrieden. Auffallend ist, dass die Preiszufriedenheit im Sommer höher ist, als im Winter. „Betrachtet man die Preiszufriedenheit nach Gästeherkunft, so achtet der italienische Gast vor allem auf Alternativangebote, während für den deutschen Gast die Höhe des Preises wichtig ist“, stellte Harald Pechlahner von der EURAC fest.

„Die Wertschöpfung hängt eng mit der Preiszufriedenheit der Gäste zusammen„ ist Pechlahner überzeugt. Deshalb sei es wichtig gewesen, diese Studie zu machen. In die gleiche Kerbe schlägt auch Landesrat Widmann. „Ich bin der Meinung, dass nicht nur die Nächtigungs- und Ankunftszahlen wichtig sind, sondern dass die Wertschöpfung ausschlaggebend ist“ und betonte nochmals die Wichtigkeit des Tourismus für die Wirtschaft: „Rund 30 Prozent der täglichen Ausgaben der Gäste fließen in Wirtschaftssektoren außerhalb des Tourismus.“

Die Statistik über die Entwicklung des Fremdenverkehrs ist entweder in Druckform beim ASTAT, Duca-d’Aosta-Allee 59 in Bozen verfügbar, oder in elektronischer Form auf der Homepage des Landesinstituts für Statistik (ASTAT).

Quelle: stol.it
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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