BUENOS AIRES, 1. Juni 2006 - Fast alle Hotels in den argentinischen Wintersportgebieten haben ihre Preise im Vergleich zum Vorjahr zwischen zehn und 20 Prozent angehoben. Somit ist klar, dass eine angedachte Vereinbarung zwischen Regierung und Tourismusunternehmen zur Einfrierung der Preise auf Vorjahresniveau hinfällig ist.
Im Hotel Las Leñas, einem der exklusivsten in der argentinischen Provinz Mendoza verlangt man in diesem Jahr für das preiswerteste Komplettpaket (eine Woche Übernachtung mit Frühstück, Versicherungen und Skipass) in der Hochsaison 1.965 Peso (496 Euro) pro Person. Das sind rund 15 Prozent mehr als im Vorjahr.
Im Hotel Penitentes, ebenfalls in Mendoza, schlägt eine Übernachtung mit Frühstück plus Skipass mit 250 Peso (63 Euro) zu buche.
Keine Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr gibt es hingegen in der absoluten Luxusklasse: Hierfür sind rund 10.000 Peso ( 2522 Euro) pro Person und Woche fällig.
Der preiswerteste Tarif im Hotel Caviahue in Neuquén liegt bei 100 Peso (25 Euro) pro Nacht im Doppelzimmer, während in Villa La Angostura und San Martín in den argentinischen Anden Zimmer schon ab 60 Peso (15 Euro) zu haben sind.
Im Esquel stiegen die Preise um durchschnittlich zehn Prozent. Eine Nacht im Doppelzimmer eines Drei-Sterne-Hotels ist ab 240 Peso (61 Euro) zu haben, wer auf Luxus vollständig verzichtet, kann jedoch Ein-Sterne-Hotel ab 50 Peso (13 Euro) buchen.