Harte Fronten rund um den Ausbau der Zillertalbahn

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
Antworten
Benutzeravatar
snowflat
Moderator
Beiträge: 16030
Registriert: 12.10.2005 - 22:27
Skitage 25/26: 3
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 249 Mal
Danksagung erhalten: 3472 Mal
Kontaktdaten:

Harte Fronten rund um den Ausbau der Zillertalbahn

Beitrag von snowflat »

Dem Allgemeinwohl des Zillertals - denke gerade an den immer wiederkehrenden Verkehrsinfarkt auf der Zillertalbundesstraße - müssten doch Einzelinteressen zurückstehen. Das ist jetzt zwar leicht gesagt, weil man selbst nicht betroffen ist, aber wenns dann eh in einer Zwangsenteignung endet, sollte man sich das ganze doch vorher überlegen ...
Harte Fronten rund um den Ausbau der Zillertalbahn

16 Mio. Euro fließen in Ausbau und Modernisierung der Zillertalbahn. Grundeigentümer legen sich quer. Enteignungen sind letztes Mittel.

Bild
Die Zillertalbahn soll künftig ganztags und ganzjährig im 30-Minuten-Takt fahren.
Bild: Zillertalbahn


Der zweigleisige Ausbau auf Teilen der Bahnstrecke ist ein Kernstück der neuen Zillertalbahn. Nur so ist der 30-Minuten-Takt täglich und ganzjährig machbar.

Eisenbahnrechtlich sind die Abschnitte Ramsau-Zell und Kaltenbach-Angererbach bereits bauverhandelt. Werden die Einsprüche abgewiesen, besteht keine aufschiebende Wirkung und es kann gebaut werden. "Die Bescheide werden demnächst erwartet", sagt Wolfgang Holub. Der Chef der Zillertaler Verkehrsbetriebe setzt auf Verhandlungen. Zumal Grundeinlöseverfahren noch abzuwickeln sind. "Einige Grundeigentümer haben bereits eingelenkt. Enteignungen sind das letzte Mittel", sagt Holub.

Für die Bürgerinitiative hält Josef Rahm fest: "Es geht uns nicht ums Geld. Wir glauben aber nicht, dass der Ausbau der Ziller­talbahn sinnvoll ist." Eine entsprechende Resolution haben fast alle betroffenen Grundeigentümer unterschrieben. Ihnen sei bei Infogesprächen mit Enteignungen gedroht worden.

Ihre Einwände gegen den Ausbau der Zillertalbahn machte die BI jüngst bei Landesrat Anton Steixner, zuständig für öffentlichen Nahverkehr, deutlich. "Enteignungen im großen Stil wird es nicht geben", hält Steixner fest. Wenngleich solche in Einzelfällen nicht auszuschließen seien. Diese Position teilte Steixner auch dem Zillertaler Landtagsabgeordneten Josef Geisler mit. Geisler ist Obmann des Planungsverbandes Zillertal, der sich zuletzt einstimmig für den Ausbau und die Modernisierung der Ziller­talbahn ausgesprochen hat. Geisler räumt aber ein, dass über das Projekt noch intensiver informiert werden müsse, um vorhandene Vorbehalte abzubauen.
Quelle: TT
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

Benutzeravatar
GMD
Ski to the Max
Beiträge: 12604
Registriert: 25.02.2003 - 13:09
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 39 Mal
Danksagung erhalten: 211 Mal

Beitrag von GMD »

Meiner Meinung nach sollte diese Strecke auf Normalspur umgebaut werden. Das würde auch den Güterverkerkehr stark vereinfachen.
Probably waking up
Antworten

Zurück zu „Medienberichte“