Neues in Glacier 3000 – Les Diablerets
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benito
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Neues in Glacier 3000 – Les Diablerets
auf dem Gletscher Les Diablerets tut sich mal wieder was:
Heute habe ich in der Zeitung "der Bund" gelesen, dass folgende Projekte noch vor der Wintersaison 2006/2007 verwirklicht werden:
-alpine Coaster von der Bergstation runter Richtung Gletscher (Länge: ca. 950m)
-Beschneiungsanlage vom Oldensattel bis nach Oldenalp, 50 Schächte und entsprechend Schneilanzen. Kosten CHF 10
Die Anlage kann ohne Speichersee gebaut werden, dann nun Wasser aus dem Sanetschsee, via einem Stollen, bezogen werden kann.
Weiter ist für Saison 2007/2008 die Beschneiung der Talabafahrt Oldenalp - Reusch geplant.
Heute habe ich in der Zeitung "der Bund" gelesen, dass folgende Projekte noch vor der Wintersaison 2006/2007 verwirklicht werden:
-alpine Coaster von der Bergstation runter Richtung Gletscher (Länge: ca. 950m)
-Beschneiungsanlage vom Oldensattel bis nach Oldenalp, 50 Schächte und entsprechend Schneilanzen. Kosten CHF 10
Die Anlage kann ohne Speichersee gebaut werden, dann nun Wasser aus dem Sanetschsee, via einem Stollen, bezogen werden kann.
Weiter ist für Saison 2007/2008 die Beschneiung der Talabafahrt Oldenalp - Reusch geplant.
Zuletzt geändert von maba04 am 23.04.2020 - 00:56, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Betreff angepasst.
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benjamin
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Quelle: Bund, 03.08.06
Rodelklamauk auf 3000 Meter
Im Diableretsgebiet werden für 17 Millionen Franken Rodelbahn, «Speed-Galerie» und Beschneiungsanlage gebaut
Die Gstaader Hochgebirgsszene wird auf Fun getrimmt: Wem die Aussicht, die Bergwege oder die Skipisten nicht genügen, der kann künftig sommers und winters auf 3000 Meter über Meer über eine grosse Rodelbahn auf den Glacier du ZENSIERT Rouge flitzen.
84 Millionen Franken sind in den vergangenen zehn Jahren ins Gletscherskigebiet Les Diablerets im Grenzgebiet Bern-Waadt investiert worden. Neue Luftseilbahnen, moderne Sessellifte und eine Gipfelstation von Stararchitekt Mario Botta entstanden. Doch statt des Erfolgs gab es zwei Nachlassstundungen und schliesslich den Konkurs. Als Retter mit neuem Geld sprangen im Herbst 2005 der Gstaader Immobilienhändler Marcel Bach zusammen mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone und dem französischen Agrarindustriellen Jean-Claude Miram ein, die für fünf Millionen Franken das Unternehmen übernahmen. Sie würden sich für Gstaad engagieren, gaben die Investoren damals bekannt.
Weitere 17 Millionen Franken
Dies war kein leeres Versprechen: Bis zur kommenden Wintersaison sollen weitere 17 Millionen Franken in Anlagen von «Glacier 3000» investiert werden. Spektakulärste Neuerung: Von der Gipfelstation auf 2940 Meter über Meer soll eine 931 Meter lange Gross-Rodelbahn in zwölf Kurven, über elf Wellen, drei Jumps und durch einen 560-Grad-Kreisel hinunter auf den Glacier du ZENSIERT Rouge führen. In «Alpine Coasters», wie die Rodelschlitten heissen, werden die Passagiere anschliessend über eine 350 Meter lange Bahn wieder hochgezogen. «Schöne Aussicht und gutes Essen im Gipfelrestaurant reichen nicht, damit die Leute auf den Berg kommen», begründet Marcel Bach die rund drei Millionen Franken teure Rodelbahn. Es brauche zusätzliche Attraktionen, gerade auch für Kinder und Gruppen. Im November werde die Rodelbahn eröffnet, denn auch im Winter sollen Fussgänger die Anlage benutzen können. Die Bewilligung des Kantons Waadt liege vor.
Walliser Wasser für Berner Piste
Die Rodelbahn, ähnlich wie es sie heute in Saas-Fee und Churwalden schon gibt, ist das ungewöhnlichste neue Projekt am «Glacier 3000». Das teuerste ist die Beschneiungsanlage: Zwischen dem Oldensattel (2737 m ü. M.) und der Oldenalp (1834 m ü. M.) werden 3,4 Kilometer Piste aus 50 Lanzetten oder Zapfstellen beschneit. Rund 100 000 Quadratmeter Gelände sollen mit 50 bis 80 Zentimeter Schnee eingeschneit werden und so die attraktivste Abfahrt vom «Glacier 3000» schneesicher machen. Das Wasser wird dem Sanetschstausee im benachbarten Wallis auf 2000 Meter über Meer entnommen, durch einen Stollen unter dem Gstellihorn ins bernische Oldental geleitet und zum Oldensattel hinaufgepumpt.
Schon vor zehn Jahren hat der Kanton Bern eine Beschneiung dieses Gebiets bewilligt, wobei in der gültigen Überbauungsordnung noch ein Speichersee im Oldenkessel vorgesehen war. Dieser See ist nun nicht mehr erforderlich. Das Projekt bringe damit auf bernischem Gebiet weniger Eingriffe in die Natur, sagt Flavio Turolla von der Koordinationsstelle für Umweltschutz des Kantons.
Wegen der komplizierten Wasserzufuhr und dem steinigen Gelände beträgt der Aufwand für die Beschneiung zehn Millionen Franken – zwei Millionen daran leistet die Gemeinde Saanen. Gemäss Marcel Bach soll in einer nächsten Etappe die Talabfahrt von der Oldenalp nach Reusch ebenfalls noch beschneit werden.
Panoramashow bei Nebel
Im Gipfelrestaurent soll schliesslich ein «Visiorama» eingerichtet werden, um bei schlechtem Wetter Gruppenreisenden die schöne Aussicht sowie Fauna und Flora zeigen zu können. Und schliesslich möchte Marcel Bach noch eine «Speed-Galerie» einrichten mit spektakulären Fotos von Autorennen und Ski-Abfahrtsrennen. Ziel sei eine Verdoppelung der Besucherfrequenzen, die heute zwischen 100 000 und 150 000 pro Jahr liegen, sagt Bach.
Dass die Umwandlung des Glacier-Gipfels in einen Funpark so reibungslos über die Bühne geht, scheint an der Dreikantonekonstellation zu liegen: Bern ist wenig betroffen, das Wallis liefert das Wasser, und Pro Natura Waadt hat keine Einsprache gemacht, «weil dort oben ohnehin schon viele Installationen sind», wie Geschäftsführer Michel Bongard sagt.
Rodelklamauk auf 3000 Meter
Im Diableretsgebiet werden für 17 Millionen Franken Rodelbahn, «Speed-Galerie» und Beschneiungsanlage gebaut
Die Gstaader Hochgebirgsszene wird auf Fun getrimmt: Wem die Aussicht, die Bergwege oder die Skipisten nicht genügen, der kann künftig sommers und winters auf 3000 Meter über Meer über eine grosse Rodelbahn auf den Glacier du ZENSIERT Rouge flitzen.
84 Millionen Franken sind in den vergangenen zehn Jahren ins Gletscherskigebiet Les Diablerets im Grenzgebiet Bern-Waadt investiert worden. Neue Luftseilbahnen, moderne Sessellifte und eine Gipfelstation von Stararchitekt Mario Botta entstanden. Doch statt des Erfolgs gab es zwei Nachlassstundungen und schliesslich den Konkurs. Als Retter mit neuem Geld sprangen im Herbst 2005 der Gstaader Immobilienhändler Marcel Bach zusammen mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone und dem französischen Agrarindustriellen Jean-Claude Miram ein, die für fünf Millionen Franken das Unternehmen übernahmen. Sie würden sich für Gstaad engagieren, gaben die Investoren damals bekannt.
Weitere 17 Millionen Franken
Dies war kein leeres Versprechen: Bis zur kommenden Wintersaison sollen weitere 17 Millionen Franken in Anlagen von «Glacier 3000» investiert werden. Spektakulärste Neuerung: Von der Gipfelstation auf 2940 Meter über Meer soll eine 931 Meter lange Gross-Rodelbahn in zwölf Kurven, über elf Wellen, drei Jumps und durch einen 560-Grad-Kreisel hinunter auf den Glacier du ZENSIERT Rouge führen. In «Alpine Coasters», wie die Rodelschlitten heissen, werden die Passagiere anschliessend über eine 350 Meter lange Bahn wieder hochgezogen. «Schöne Aussicht und gutes Essen im Gipfelrestaurant reichen nicht, damit die Leute auf den Berg kommen», begründet Marcel Bach die rund drei Millionen Franken teure Rodelbahn. Es brauche zusätzliche Attraktionen, gerade auch für Kinder und Gruppen. Im November werde die Rodelbahn eröffnet, denn auch im Winter sollen Fussgänger die Anlage benutzen können. Die Bewilligung des Kantons Waadt liege vor.
Walliser Wasser für Berner Piste
Die Rodelbahn, ähnlich wie es sie heute in Saas-Fee und Churwalden schon gibt, ist das ungewöhnlichste neue Projekt am «Glacier 3000». Das teuerste ist die Beschneiungsanlage: Zwischen dem Oldensattel (2737 m ü. M.) und der Oldenalp (1834 m ü. M.) werden 3,4 Kilometer Piste aus 50 Lanzetten oder Zapfstellen beschneit. Rund 100 000 Quadratmeter Gelände sollen mit 50 bis 80 Zentimeter Schnee eingeschneit werden und so die attraktivste Abfahrt vom «Glacier 3000» schneesicher machen. Das Wasser wird dem Sanetschstausee im benachbarten Wallis auf 2000 Meter über Meer entnommen, durch einen Stollen unter dem Gstellihorn ins bernische Oldental geleitet und zum Oldensattel hinaufgepumpt.
Schon vor zehn Jahren hat der Kanton Bern eine Beschneiung dieses Gebiets bewilligt, wobei in der gültigen Überbauungsordnung noch ein Speichersee im Oldenkessel vorgesehen war. Dieser See ist nun nicht mehr erforderlich. Das Projekt bringe damit auf bernischem Gebiet weniger Eingriffe in die Natur, sagt Flavio Turolla von der Koordinationsstelle für Umweltschutz des Kantons.
Wegen der komplizierten Wasserzufuhr und dem steinigen Gelände beträgt der Aufwand für die Beschneiung zehn Millionen Franken – zwei Millionen daran leistet die Gemeinde Saanen. Gemäss Marcel Bach soll in einer nächsten Etappe die Talabfahrt von der Oldenalp nach Reusch ebenfalls noch beschneit werden.
Panoramashow bei Nebel
Im Gipfelrestaurent soll schliesslich ein «Visiorama» eingerichtet werden, um bei schlechtem Wetter Gruppenreisenden die schöne Aussicht sowie Fauna und Flora zeigen zu können. Und schliesslich möchte Marcel Bach noch eine «Speed-Galerie» einrichten mit spektakulären Fotos von Autorennen und Ski-Abfahrtsrennen. Ziel sei eine Verdoppelung der Besucherfrequenzen, die heute zwischen 100 000 und 150 000 pro Jahr liegen, sagt Bach.
Dass die Umwandlung des Glacier-Gipfels in einen Funpark so reibungslos über die Bühne geht, scheint an der Dreikantonekonstellation zu liegen: Bern ist wenig betroffen, das Wallis liefert das Wasser, und Pro Natura Waadt hat keine Einsprache gemacht, «weil dort oben ohnehin schon viele Installationen sind», wie Geschäftsführer Michel Bongard sagt.
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Ich weiss nicht, ob dieser Text bereits im Forum stand, aber wenn er schon drinnen ist kann ich ihn ja wieder löschen.
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SMI: Beschneiung Glacier 3000
Ein SMI Projekt ist die Beschneiung vom „Glacier 3000“ – und hierbei besonders die Talabfahrt der Oldenalp-Piste, welche mit einem Höhenunterschied von 1000 m besonders spektakuläre Anforderungen an die Wintersportler stellt.
Spektakulär ist aber auch die Schnee-Anlage, die vor allem wegen seiner aufwändigen Wasser-Zuleitung außergewöhnliche Leistungen erforderte: Das Wasser wird vom Sanetsch-Stausee entnommen und dann per Leitung durch den See selbst und in der Folge durch diverse Tunnels und vertikal aufgehängte Felsleitungen in einer Gesamtlänge von 8 km bis zum Einsatzgebiet geführt.
Wie bereits erwähnt, wird das Wasser dem Sanetsch-See entnommen: Von einem neu errichteten Pumpwerk führt eine 1,1 km lange Seeleitung direkt durch den See selbst und wird dann mit einem Maximaldruck von 100 bar über den Sanetsch-Pass bis nahe zum Tsanfleuron-Gletscher geleitet – es gibt kaum ein vergleichbares Referenzprojekt für See- und Druckleitungsbau in dieser Seehöhe.
Die Rohre wurden auf einem „Ponton“ auf dem Sanetsch-See zusammengebaut und mit Gewebeschalungen versehen. Mit Auftriebskörpern wurde die Leitung dann über den See gelegt und in der Folge kontrolliert bis an den Seegrund abgesenkt – so waren z. B. permanent sechs Taucher eingesetzt. Unter Wasser wurden die Gewebeschalungen dann mit Flüssigbeton ausgegossen. Die Leitung ist also nicht eingegraben, sondern wird von den Betonblöcken fixiert.
Nach dem Austritt aus dem See gibt es eine „konventionelle“ Leitung über 6 km, die das Wasser von einer Seehöhe von 2.000 m auf 2.700 m bringt. Die Leitung führt über den Sanetsch-Pass, wo das Wasser zudem die Kantonsgrenze von Wallis nach Bern überschreitet. Hier wurde ein 270 m langer Stollen mit einem Durchmesser von 3 m aus dem Felsen gesprengt. Und in der Folge wird das Wasser über eine 260 m hohe, vertikale Felsleitung zum Verbindungsschacht der „Tube“ geführt: Von dort wird der ganze Oldenkessel mit 66 Beschneiungslanzen versorgt.
Die Felsleitung gilt als das technisch anspruchsvollste Teilstück der Anlage: Da in diesem Bereich mit einem Druck von 45 bar gerechnet werden muss, war die Befestigung der Rohre in dem felsig-lockeren Gestein äußerst problematisch – und wurde mit einer speziellen Seilbrücke gelöst. Neben den diversen technischen Spezialisten kamen dabei u. a. 10 Bergführer permanent zum Einsatz.
Insgesamt wurden bei der Anlage fast 40 km Rohre (Beschneiungsleitung, Kabelschutzrohre und Druckluftleitungen) verlegt. Und neben den technischen Anforderungen kamen Faktoren wie Höhenlage, Unzugänglichkeit, Wetterlage, Lawinengefahr oder Schneeschmelze dazu – das ganze Projekt war also nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch eine Sonderleistung in perfekter Planung/Koordination und ausgeklügelter Logistik: So musste ab dem Umschlagplatz Col du Pillon das gesamte Material per Helikopter ins Gelände geflogen und montiert werden.
In den kommenden Jahren wird die Beschneiungsanlage von der Oldenalp weitergeführt - bis nach Reusch, dem Einstieg in das „Glacier“-Gebiet von der Berner Seite und von der Oldenegg durch das Martistal bis hinauf zur Cabane.
Weiter wird das PW Sanetsch auf 6 Pumpen à 355 kW FU-gesteuert ausgebaut und es kommen weitere 145 SMI Airstick Schneilanzen und SMI Snow Bunker Zapfstellen zum Einsatz.
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SMI: Beschneiung Glacier 3000
Ein SMI Projekt ist die Beschneiung vom „Glacier 3000“ – und hierbei besonders die Talabfahrt der Oldenalp-Piste, welche mit einem Höhenunterschied von 1000 m besonders spektakuläre Anforderungen an die Wintersportler stellt.
Spektakulär ist aber auch die Schnee-Anlage, die vor allem wegen seiner aufwändigen Wasser-Zuleitung außergewöhnliche Leistungen erforderte: Das Wasser wird vom Sanetsch-Stausee entnommen und dann per Leitung durch den See selbst und in der Folge durch diverse Tunnels und vertikal aufgehängte Felsleitungen in einer Gesamtlänge von 8 km bis zum Einsatzgebiet geführt.
Wie bereits erwähnt, wird das Wasser dem Sanetsch-See entnommen: Von einem neu errichteten Pumpwerk führt eine 1,1 km lange Seeleitung direkt durch den See selbst und wird dann mit einem Maximaldruck von 100 bar über den Sanetsch-Pass bis nahe zum Tsanfleuron-Gletscher geleitet – es gibt kaum ein vergleichbares Referenzprojekt für See- und Druckleitungsbau in dieser Seehöhe.
Die Rohre wurden auf einem „Ponton“ auf dem Sanetsch-See zusammengebaut und mit Gewebeschalungen versehen. Mit Auftriebskörpern wurde die Leitung dann über den See gelegt und in der Folge kontrolliert bis an den Seegrund abgesenkt – so waren z. B. permanent sechs Taucher eingesetzt. Unter Wasser wurden die Gewebeschalungen dann mit Flüssigbeton ausgegossen. Die Leitung ist also nicht eingegraben, sondern wird von den Betonblöcken fixiert.
Nach dem Austritt aus dem See gibt es eine „konventionelle“ Leitung über 6 km, die das Wasser von einer Seehöhe von 2.000 m auf 2.700 m bringt. Die Leitung führt über den Sanetsch-Pass, wo das Wasser zudem die Kantonsgrenze von Wallis nach Bern überschreitet. Hier wurde ein 270 m langer Stollen mit einem Durchmesser von 3 m aus dem Felsen gesprengt. Und in der Folge wird das Wasser über eine 260 m hohe, vertikale Felsleitung zum Verbindungsschacht der „Tube“ geführt: Von dort wird der ganze Oldenkessel mit 66 Beschneiungslanzen versorgt.
Die Felsleitung gilt als das technisch anspruchsvollste Teilstück der Anlage: Da in diesem Bereich mit einem Druck von 45 bar gerechnet werden muss, war die Befestigung der Rohre in dem felsig-lockeren Gestein äußerst problematisch – und wurde mit einer speziellen Seilbrücke gelöst. Neben den diversen technischen Spezialisten kamen dabei u. a. 10 Bergführer permanent zum Einsatz.
Insgesamt wurden bei der Anlage fast 40 km Rohre (Beschneiungsleitung, Kabelschutzrohre und Druckluftleitungen) verlegt. Und neben den technischen Anforderungen kamen Faktoren wie Höhenlage, Unzugänglichkeit, Wetterlage, Lawinengefahr oder Schneeschmelze dazu – das ganze Projekt war also nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch eine Sonderleistung in perfekter Planung/Koordination und ausgeklügelter Logistik: So musste ab dem Umschlagplatz Col du Pillon das gesamte Material per Helikopter ins Gelände geflogen und montiert werden.
In den kommenden Jahren wird die Beschneiungsanlage von der Oldenalp weitergeführt - bis nach Reusch, dem Einstieg in das „Glacier“-Gebiet von der Berner Seite und von der Oldenegg durch das Martistal bis hinauf zur Cabane.
Weiter wird das PW Sanetsch auf 6 Pumpen à 355 kW FU-gesteuert ausgebaut und es kommen weitere 145 SMI Airstick Schneilanzen und SMI Snow Bunker Zapfstellen zum Einsatz.
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Am Balmberg da gehts ab im Schnee,
man muss nicht immer an die See!
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- b12
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Re: Glacier 3000 - les Diablerets
am http://www.diablerets.com/ gibt es ein Bild von ein neue 8EUB (CWA Gondel) mit die Text 'neue 8EUB Les Diablerets-Isenau-Pillon' geplant 2011 (?)
So veilleicht im 2011 kein 4-er Rote EUB mehr...
Jederfall ist ein EUB Verbindung mit das Talstation Col du Pillion - Glacier 3000 und das Skigebiet Les Diablerets - Isenau ein aufwertung!
So veilleicht im 2011 kein 4-er Rote EUB mehr...
10. /17 märz LAAX
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Re: Glacier 3000 - les Diablerets
Versteh ja nicht was das Fragezeichen hinter 2011 auf der Gondel soll. Sind die sich selber noch nicht sicher ob die neue Bahn 2011 schon realisiert werden kann?
Schade um die alte Bahn jedenfalls, die ist schon kultig...
Schade um die alte Bahn jedenfalls, die ist schon kultig...
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