Bin gespannt wie sie das machen mit die Bahnen am Hintertuxer Gletscher. Denn in 1820 gabs die noch ned und sicher nicht auf der Zugspitze. Bin auch gespannt welcher Berg als Zugspitze zu sehen ist in der film.Gipfelsturm im Filmland OsttirolIm Auftrag des Bayrischen Fernsehens wird derzeit die Erstbesteigung der Zugspitze verfilmt. Neben dem Hintertuxer Gletscher ist Matrei in Osttirol Haupt-Drehort. In den Hauptrollen zu sehen: Josef Naus, Andreas Nickl und Konstantin Wecker. Regie in der „Sonne, Mond und Sterne“-Produktion führt Bernd Fischerauer.
Es rankt sich eine dramatische Geschichte rund um die Erstbesteigung der Zugspitze: 1820 kam ein junger Leutnant Naus (Johannes Zirner) ins Zugspitzgebiet, um im Auftrag des bayerischen Heeres das Land topographisch zu vermessen. Doch er strebt nach Höherem. In der Hoffnung, seine Aufstiegschancen beim Militär und seine gesellschaftliche Reputation zu erhöhen, will er die Zugspitze bezwingen. Die Einheimischen, die noch stark unter den Nachwirkungen der napoleonischen Kriege leiden, sehen in ihm lediglich einen Störenfried. Allgemein herrscht der Glaube, dass auf dem Gipfel der Zuggeist eine Springwurzel bewacht, die ewigen Reichtum verspricht. Bisherige Versuche, die Springwurzel zu finden, endeten tödlich. Doch der Leutnant lässt sich davon nicht abhalten.
„Hier gibt’s fantastische Motive“
„Gipfelsturm“ ist eine Geschichte zwischen Aberglauben und moderner Wissenschaft, zwischen Traditionsbewahrung und Fortschritt – ein noch heute aktuelles Thema. Drehbuchautor und Regisseur Bernd Fischerauer ist kein Unbekannter in der Filmszene. Schon 1975 drehte er mit Kurt Sowinetz und Maria Schell den Film „Change“, in vielen TV-Serien wirkte er als Regisseur, drehte Folgen von „Ein Fall für zwei“, „Dr. Schwarz und Dr. Martin“ und viele andere. In jüngerer Zeit liefen sehr erfolgreich Filme wie „Apollonia“, „Mozart“ oder „Der Salzbaron“. In Osttirol dreht Fischerauer zum ersten Mal. „Osttirol ist ein wunderschönes Land, es gibt hier fantastische Motive, wir haben Glück mit dem Wetter und werden im Hotel Rauter bestens versorgt“, lässt er wissen.
„Osttirol ist ein Naturparadies“
Am Set in Matrei spielen bekannte Darsteller wie Johannes Zirner, der den jungen Landvermesser Leutnant Naus spielt. „Ich war als Kind mit meinem Vater schon bei Dreharbeiten in Tirol, habe hier auch das Skifahren gelernt. Osttirol ist ein Naturparadies, hier könnte ich gut auch meinen Hobbys Paragleiten und Snowboarden frönen. Auch Mountainbiken könnte man hier gut.“ Zirner klettert auch ein wenig, „aber die extremen Stunts für diesen Film werden am Hintertuxer Gletscher gedoubelt“, verrät er. Johannes Zirner ist der Sohn des Schauspielers August Zirner, absolvierte seine Ausbildung (Studiengänge Schauspiel und Schauspielregie) bei Klaus Maria Brandauer am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und spielte 2003 in Andrea Breths Inszenierung von Arthur Schnitzlers „Das weite Land“ bei den Salzburger Festspielen.
Mit Kind und Kegel angereist
Andreas Nickl gibt den Helfer des Leutnants, einen verwegenen jungen Burschen, der es auch auf die einheimischen Mädchen abgesehen hat. „In dieser Geschichte gibt es im Ort kaum Männer, denn die sind im napoleonischen Krieg gefallen oder auf der Zugspitze geblieben“. Mit bei den Dreharbeiten ist auch Nickls Sohn David (3). An Osttirol gefällt dem gebürtigen Münchner, der in Berlin lebt, vor allem das wunderschöne Gebirgspanorama.
Der bekannteste Schauspieler am Drehort ist aber wohl Konstantin Wecker, dessen 6-jähriger Sohn Tamino ebenfalls in einer tragenden Rolle als Enkel des Bärenwirtes mitspielt. Wecker selbst ist der „Bärenmartel“ und hat damit eine der Hauptrollen. „Lienz kenne ich schon von früher, ich habe da auch schon Konzerte gegeben“, sagt Wecker. „Ich bin froh, dass ich auf Grund der Dreharbeiten jetzt länger in dieser herrlichen Gegend sein kann. Vielleicht werde ich auch einmal einen Urlaub hier verbringen“, zeigt er sich von Osttirol begeistert.
Innergschlöß und Roanerhof als Kulisse
Nicht im Scheinwerferlicht, aber umso wichtiger bei Filmproduktionen ist immer der Produktionsleiter. Hier ist es Günther Degenfelder, der Matrei und Umgebung schon von den Dreharbeiten zu „Franz und Anna“ im Jahr 2001 kennt. Deshalb wurde neben dem Innergschlöß auch der 400 Jahre alte Roanerhof wieder als Drehort ausgewählt. „Mit der Unterstützung der Einheimischen bin ich sehr zufrieden. Baumeister Steiner baute uns sogar eine Kirchefassade für die Dreharbeiten. Das Catering ist sehr gut, im Hotel Rauter sind wir gut untergebracht. Nur von TVB und Gemeinde hätten wir uns vielleicht ein wenig mehr Unterstützung erhofft“, so Degenfelder.
Bereits sein zehnter Film
60 heimische Komparsen waren viele Drehtage vor Ort und sind in diesem Film, der voraussichtlich im Frühjahr 2007 im Bayrischen Fernsehen ausgestrahlt wird, zu sehen. Darunter auch „Loipencharly“ Karl-Heinz Egger, der einen der wenigen im Dorf verbliebenen Bauern spielt und für den dies bereits der zehnte Film ist. Er erinnert sich: „Als wir eine Kirchprozession nachstellen mussten, hätte fast einer der dressierten Adler den Pfarrer angegriffen.“ Ein anderer büchste bei den Dreharbeiten im Innergschlöß aus und wurde erst eine Woche später in Kals gefunden.
Ob der Film auch im ORF laufen wird, ist noch nicht klar. Vergangenen Mittwoch verließ die Filmcrew Osttirol, um mit den Dreharbeiten am Hintertuxer Gletscher zu beginnen.
Erstbesteigung der Zugspitze wird verfilmt
- maartenv84
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Erstbesteigung der Zugspitze wird verfilmt
Vielleicht gehört es nicht hier rein, dann soll der mod vom dienst es verschieben.
- stivo
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hehehe...
bin auch mal gespannt, welchen berg sie nehmen, allerdings sieht man oft bei so filmkulissen nicht das gesamte umfeld, was bei nem film, der in die vergangenheit zurückblickt ja auch nicht geht....da kann man nicht so leicht mal nen rundflug machen.... kommt ja irgendwie komisch, wenn man dann plötzlich moderne siedlungen oder straßen (im heutigen Sinne) entdecken würde... ganz zu schweigen vom GB 3
aber wenn die jetzt drehen passt doch das bild des gletschers nicht ganz.... ich behaupte mal dass 1820 noch den ganzen sommer schnee lag auf der zugspitze... aber okay... den wenigsten wird es auffallen
bin auch mal gespannt, welchen berg sie nehmen, allerdings sieht man oft bei so filmkulissen nicht das gesamte umfeld, was bei nem film, der in die vergangenheit zurückblickt ja auch nicht geht....da kann man nicht so leicht mal nen rundflug machen.... kommt ja irgendwie komisch, wenn man dann plötzlich moderne siedlungen oder straßen (im heutigen Sinne) entdecken würde... ganz zu schweigen vom GB 3
aber wenn die jetzt drehen passt doch das bild des gletschers nicht ganz.... ich behaupte mal dass 1820 noch den ganzen sommer schnee lag auf der zugspitze... aber okay... den wenigsten wird es auffallen
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würde mal sagen deswegen wird nicht in .de gedreht? Hier mal die koulisse (Innergschlöss)stivo hat geschrieben:aber wenn die jetzt drehen passt doch das bild des gletschers nicht ganz.... ich behaupte mal dass 1820 noch den ganzen sommer schnee lag auf der zugspitze... aber okay... den wenigsten wird es auffallen
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Emilius3557
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Gespannt wie das aussehen wird.
In Hiebelers Zugspitz-Buch ist der im übrigen hochinteressante Erstbesteigungsbericht von Joseph Naus. Um 1820 muss der Schneeferner richtig ernstzunehmende Spalten gehabt haben und wirklich etliche Teile des oberen Platts bedeckt haben. Heute kaum mehr vorstellbar. Er wird damals auch immer als "Plattach Ferner" bezeichnet.
In Hiebelers Zugspitz-Buch ist der im übrigen hochinteressante Erstbesteigungsbericht von Joseph Naus. Um 1820 muss der Schneeferner richtig ernstzunehmende Spalten gehabt haben und wirklich etliche Teile des oberen Platts bedeckt haben. Heute kaum mehr vorstellbar. Er wird damals auch immer als "Plattach Ferner" bezeichnet.
- Roberto
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Re: Erstbesteigung der Zugspitze wird verfilmt
Ich mag Filme mit aktuellem Bezug.Die Einheimischen, die noch stark unter den Nachwirkungen der napoleonischen Kriege leiden, sehen in ihm lediglich einen Störenfried.
- maartenv84
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Ernstzunehmende Spalten gibts sehr viel in der Venedigergruppe. War schon freiwillig mehrmals in einer Spalte dort, sieht toll ausMarius hat geschrieben:Gespannt wie das aussehen wird.
In Hiebelers Zugspitz-Buch ist der im übrigen hochinteressante Erstbesteigungsbericht von Joseph Naus. Um 1820 muss der Schneeferner richtig ernstzunehmende Spalten gehabt haben und wirklich etliche Teile des oberen Platts bedeckt haben. Heute kaum mehr vorstellbar. Er wird damals auch immer als "Plattach Ferner" bezeichnet.
- k2k
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Welche Route, wenn man fragen darf? Gibt da ja ein paar zur AuswahlTurm hat geschrieben:apropos Erstbesteigung
Ich plane meine personliche Erstbesteigung der Zugspitze in den nächsten 2-3 Wochen
Bin vor Jahren mal via Höllental hoch, geniale Tour mit Klettersteig und Gletscherquerung. Und ich vergesse nie die glotzenden Blicke der Halbschuhtouristen von der Bergstation - "Schau mal, ein richtiger Bergsteiger"
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)