Bergen. Eine schwierige Entscheidung muss der Gemeinderat in der Sitzung am kommenden Donnerstag in der Sache Skibetrieb am Hochfelln fällen. Bürgermeister Bernd Gietl stellte im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt heraus, dass der Skibetrieb nicht alleine das jährliche Defizit der Hochfelln-Seilbahn verursache. Dieses Defizit schwanke je nach Witterung jährlich zwischen 70 000 und 130 000 Euro. Eine komplette Einstellung des Skibetriebs würde nach seinen Worten ein Einsparpotenzial von etwa 40 000 bis 60 000 Euro bringen. Die Beschränkung des Skibetriebes auf das Wochenende hätte ein Einsparvolumen von etwa 13 000 bis 25 000 Euro zur Folge.
In den letzten Jahren habe man durch Schließtage bei sehr schlechtem Wetter konsequent versucht, die Unterdeckung zu reduzieren. So hatte zum Beispiel im letzten Winter die Seilbahn 20 Schließtage. In den Weihnachts- und Faschingsferien sollte nach Meinung des Bürgermeisters täglicher Skibetrieb sein. Der durchschnittliche Umsatz an den Winter-Wochentagen betrage zirka 800 Euro, am Wochenende durchschnittlich 2700 Euro pro Tag. Die Betriebsausgaben belaufen sich auf etwa 1800 Euro pro Tag (Personal, Sprengungen, Pistenpräparierung). Es sei auch zu bedenken, dass bei reduziertem Skibetrieb die Saisonkarten im bisherigen Umfang nicht mehr angeboten werden könnten und ein Verbund mit anderen Skiorten nicht mehr möglich wäre, gab er zu bedenken.
Diese Zahlen habe er bereits in der Gemeinderatssitzung im Juli vorgestellt und das Schreiben des Skiclubs Bergen vorgelesen, in dem sich der Vorsitzende Georg Anfang mit aller Deutlichkeit für den täglichen Skibetrieb aussprach. Begründet wurde dies mit einem zu erwartenden Image-Verlust, der Gefährdung von Arbeitsplätzen und einer Minderung der Sportmöglichkeiten für Jugendliche. Gietl sagte, in dieser Sitzung hatten auch die Räte die Möglichkeit, ihre Sichtweise darzustellen. Dabei wurden auch die Punkte Image-Verlust, Gefährdung der Arbeitsplätze und Nachteile für den Tourismus mit ins Gespräch gebracht. Bisher seien die Beratungen und Gespräche im Gemeinderat und in der Öffentlichkeit sehr sachlich verlaufen, lobte Gietl.
Was geschieht mit der Hochfelln Seilbahn?
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Jay
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Das Traunsteiner Tageblatt berichtet:
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Hochfelln
Alos ich bin der Meinung, das Hochfellngebiet sollte jeder Mal gsehn habn.
Erst mal den Tallift anschaun, stell ich mir sehr aufregend vor, dann n paarmal den Hang an der Mittelstation fahrn, und wer ganz gut drauf iss, sollte mal die Gipfelabfahrt probiern. Aber Vorsicht, soll ne sehr steile Rinne sein. Und oben der Gipfellift, war damals noch im Bau, iss n eher sehr kleiner steiler Lift. Den hab ich mal im Sommer gesehn. Wer ins Tal möchte, kann natürlich nicht bis zur Seilbahn fahrn. Dafür gibts so ne Erfindung wie Schibus. Und das was da rechts Richtung Ruhpolding runtergeht, war der abgebaute Steinbergalm ESL, der aber zu Ruhpolding gehörte. Das kann ma vergessen, weil man da ne ziemliche Strapaze auf sich nehmen muß, um wieder nach Bergen zurückzukommen.
Wenn ich mal ganz ehrlich bin, mich wunderts, daß die net schon viel früher zugemacht haben.
Erst mal den Tallift anschaun, stell ich mir sehr aufregend vor, dann n paarmal den Hang an der Mittelstation fahrn, und wer ganz gut drauf iss, sollte mal die Gipfelabfahrt probiern. Aber Vorsicht, soll ne sehr steile Rinne sein. Und oben der Gipfellift, war damals noch im Bau, iss n eher sehr kleiner steiler Lift. Den hab ich mal im Sommer gesehn. Wer ins Tal möchte, kann natürlich nicht bis zur Seilbahn fahrn. Dafür gibts so ne Erfindung wie Schibus. Und das was da rechts Richtung Ruhpolding runtergeht, war der abgebaute Steinbergalm ESL, der aber zu Ruhpolding gehörte. Das kann ma vergessen, weil man da ne ziemliche Strapaze auf sich nehmen muß, um wieder nach Bergen zurückzukommen.
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Fabi,alpiner Schifreak
TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
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Carvergirl
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