TTLkw-Fahrer fuhr mit brennender Ladung durch Arlberg-Tunnel
Mit brennender Ladung ist am Montag gegen 19.00 Uhr ein 33-jähriger Lkw-Chauffeur durch den Arlberg-Straßentunnel gefahren. Auf dem Zugfahrzeug verstaute Bitumenbahnen hatten Feuer gefangen, woraufhin der Lastwagenlenker in einer Nische des Tunnels einen Löschversuch startete.
Da er gegen die Flammen nicht ankam, setzte er die noch rund 6,5 Kilometer lange Fahrt durch den Tunnel fort. Sowohl Polizei als auch Tunnelwarte bewerteten dies als "richtig".
Nachdem er mit seinem Schwerfahrzeug den Tunnel verlassen hatte, stellte der 33-jährige Lenker aus Bings (Bezirk Bludenz) den Lastwagen in Langen am Arlberg auf dem Vorplatz eines Unternehmens ab.
Dort konnte die mit zwei Fahrzeugen und zehn Mann ausgerückte Feuerwehr Klösterle die Ladung löschen. Weshalb das Bitumen in Feuer geriet, war vorerst nicht bekannt.
"Wäre der Mann stehen geblieben und der Lkw in Vollbrand geraten, hätte es im wahrsten Sinne des Wortes brenzlig werden können", hieß es bei der Tunnelwarte in St. Jakob am Arlberg. Es habe sich um eine mutige, für die Verkehrsteilnehmer und den Tunnel aber gute Entscheidung des 33-Jährigen gehandelt.
Zum Zeitpunkt der Durchfahrt des Lkw befanden sich rund 30 Fahrzeuge in der rund 14 Kilometer langen Röhre. Die Tunneltechnik habe bestens funktioniert, wurde seitens der Tunnelwarte betont. Die starke Rauchentwicklung sei sofort bemerkt und der Tunnel automatisch gesperrt worden.
Der Chauffeur habe mit Sicherheit richtig gehandelt, kommentierte die Autobahnpolizei Bludenz das Verhalten des 33-Jährigen. "Ein Tunnelbrand hätte anders ausgehen können", so der Auskunft gebende Polizeibeamte.
24.10.2006
mit brennender Ladung durch Arlberg-Tunnel
- mic
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Zum Glück ist nichts passiert.
Der Fahrer hat schon richtig gehandelt als er weiter fuh. Noch besser wäre allerdings gewesen er hätte gar nicht erst anhalten und einen Löschversuch starten sollen.
Das ist zwar auch leichter gesagt als getan, bei der heutigen Arbeitsmarktsituation will natürlich keiner seine Ladung verlieren.
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- snowflat
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Da ich beruflich nix direkt mehr damit zu tun habe, ist meine Ahnung von GGVS(Gefahrgut-Verordnung-Straße) nur relativ gering, aber bei den GGVS-Schulungen ist seit einigen Jahren bei Tanklastwagen mit brennb. Flüssigkt. es schon allgemeingült. Lehrstoff, daß man bei einem Reifenbrand sich sehr genau überlegen muß, ob man den Brand noch mit dem Bord-Feuerlöscher löschen kann(meistens klappt dies nur, wenn man den Brand sofort bemerkt und unverzüglich mit dem Löschen beginnt); wenn man den Brand des Reifens erst bemerkt, wenn das Ding schon ordentlich fackelt, dann soll man weiterfahren, denn der brennende Reifen löscht sich gewissermaßen selber(würde zu weit führen, welche Aspekte da alles eine Rolle spielen; war 'ne längere Abhandlung in der u. a. Temperaturabführung und Zentrifugalkräfte 'ne Rolle sielten; ich fand es interessant, daß da etliche Studien/Versuche angestellt wurden, damit solche Thesen belastbar sind) und man fährt auf der Felge weiter(wir reden hier icht von Geschwindigkeiten um die 80km/h sondern deutlich langsamer, damit keine Mißverständnisse auftreten
), wobei das etwas ungenau ausgedrückt ist, wenn man auf der Felge angelangt ist, dann kann man anhalten, weil ja nix mehr an brennbaren Reifenteilen da ist, durch diese Methode(die starke Nerven erfordert) wird sehr effizient verhindert, daß der Brand auf den Tanklastwagen übergreift.
Hängt auch davon ab, wo das geschieht; aber einen Tanklastzug mit 'nem brennenden Reifen im Arlbergtunnel "auf den Rand" stellen wäre sicherlich nicht die optimale Variante, es sei denn ein TLF ist dabei.
Im oben genannten Fall ist die Situation anders gewesen.
Es war aber richtig aus dem Tunnel rauszufahren.
Hängt dann von den örtlichen Verhältnissen ab, was die optimale Variante ist.
Auf jeden Fall war's gut, daß der LKW nicht im Tunnel abgestellt wurde.
Rajiv
Hängt auch davon ab, wo das geschieht; aber einen Tanklastzug mit 'nem brennenden Reifen im Arlbergtunnel "auf den Rand" stellen wäre sicherlich nicht die optimale Variante, es sei denn ein TLF ist dabei.
Im oben genannten Fall ist die Situation anders gewesen.
Es war aber richtig aus dem Tunnel rauszufahren.
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Auf jeden Fall war's gut, daß der LKW nicht im Tunnel abgestellt wurde.
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Ich wünscht' ich wär ein Elefant,
dann wollt ich jubeln laut,
mir ist es nicht um's Elfenbein,
nur um die dicke Haut.
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- snowflat
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Quelle: ORFAuszeichnung: LKW-Fahrer vom Arlbergtunnel geehrt
Die Asfinag hat am Montag den LKW-Fahrer geehrt, der vor einer Woche seinen brennenden Lastwagen aus dem Arlbergtunnel gefahren hat. Mit seinem Verhalten habe er eine mögliche Katastrophe verhindert, so die Asfinag.
"Mutig und selbstlos gehandelt"
Der 33-jährige Christian Vonblon erhielt die Auszeichnung in der Tunnelwarte St. Jakob. Der Einsatz des LKW-Fahrers bei dem Brand sei mutig und selbstlos gewesen, erklärte die Asfinag.
Vonblon hatte zunächst versucht, den Brand an seinem Lastwagen selbst zu löschen. Als ihm das nicht gelang, fuhr er mit dem brennenden LKW noch mehr als sechs Kilometer weiter und hielt erst an, als er wieder im Freien war. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich etwa 30 Fahrzeuge im Tunnel.
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