Quelle: sueddeutsche.de/ddpKlimawandel: Aus allen Rohren weiße Pracht
Warme Winter statt weißer Weihnacht - in Bayerns Tourismusbranche herrscht Angst vor leeren Hängen. Nun wappnen sich die Ski-Kommunen gegen die Schneeschmelze.
"Mei, schon wieder das Thema." Hubert Wildgruber, Bürgermeister von Oberaudorf wirkt ziemlich genervt, wenn er auf den Klimawandel angesprochen wird. Gerade hat die Tourismusgemeinde im Inntal bei Kufstein sechs Millionen Euro in das kleine Skigebiet Hocheck investiert, um es zukunftstauglich zu machen.
Der alte Lift aus den 50er Jahren wurde durch einen modernen Vierersessellift ersetzt, eine Flutlichtanlage hat man gebaut fürs Nachtskifahren und eine Beschneiungsanlage. Damit glaubt sich Oberaudorf, das tiefer liegt als München, auf der sicheren Seite. Oberaudorf sei schon immer ein Schneeloch gewesen, sagt Wildgruber. "Daran wird sich auch in den nächsten 50 Jahren nichts signifikant verändern."
Wolfgang Seiler ist da ganz anderer Meinung. Der Experte vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung in Garmisch-Partenkirchen hat errechnet, dass die Durchschnittstemperatur in den Alpen in den vergangenen 120 Jahren um mehr als zwei Grad angestiegen ist, doppelt so stark wie im globalen Mittel. "In den nächsten 30 bis 40 Jahren kommen noch einmal zwei Grad oben drauf", sagt Seiler. Mindestens.
Eine Folge: Die Wintersaison verkürzt sich erheblich, die Schneebedeckung in tiefen und mittleren Lagen bis 1200 Meter - so hoch liegen die meisten bayerischen Wintersportorte - wird um die Hälfte abnehmen. Außerdem kommt der Schnee nach Seilers Analysen immer später. Eine Horrorvision für Bayerns Touristiker.
Um dem Klimawandel zu trotzen, setzt nicht nur Oberaudorf, Geburtsort des bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, auf Hightech am Berg. Nach Angaben des Bundes Naturschutz in Bayern (BN) laufen derzeit im Allgäu Ausbaumaßnahmen unter anderem am Fellhorn, Nebelhorn und im Gunzesrieder Tal, außerdem in Garmisch-Partenkirchen, am Götschen im Berchtesgadener Land sowie am Brauneck bei Bad Tölz.
Eine Schneegarantie aus der Kanone soll es ab diesem Winter auch in dem bei Münchnern beliebten Skigebiet am Spitzingsee geben. Am Predigtstuhl bei Bad Reichenhall soll möglicherweise ein stillgelegtes Skigebiet mit einem Berghotel wiederbelebt werden.
Bislang werden 12,5 Prozent der bayerischen Skipisten vom Allgäu bis zum Bayerischen Wald künstlich beschneit. Doch in den nächsten Jahren, fürchtet Ruth Paulig, Grünen-Abgeordnete im Bayerischen Landtag, wird die Zahl der Schneekanonen weiter zunehmen. Allein Garmisch-Partenkirchen will den Anteil der beschneiten Pisten in seinem "Classic"-Skigebiet von 20 auf 60 Prozent verdreifachen.
Schließlich soll die Skiweltmeisterschaft im Jahre 2011 nicht auf braun-grünen Wiesen stattfinden. In Österreich werden schon rund 40 Prozent aller Pisten im Bedarfsfall mit Kunstschnee berieselt, in Südtirol sogar zwei Drittel der Abfahrten.
Druck der Seilbahn-Lobby
In Sachen Kunstschnee hatte sich Bayern lange Zeit zurückgehalten. Doch unter dem Druck der Seilbahn-Lobby und der Kommunen, die von Österreich und Italien nicht abgehängt werden wollen, gab die Staatsregierung ihren Widerstand nach und nach auf.
Für die Umweltschützer bahnen sich dadurch nicht nur neue Umweltgefahren - wie Erosion oder das Aussterben von Pflanzenarten - in den Bergen an, sondern auch gigantische Fehlinvestitionen. "Wer jetzt sein Geld mit Schneekanonen vergräbt, braucht sich nicht wundern, wenn er bald trotzdem im Grünen sitzt und dann keine Mittel mehr für die Förderung von Alternativen hat", sagt der Vorsitzende des Bund Naturschutz in Bayern (BN), Hubert Weiger. Für ihn ist das alles "Torschlusspanik".
Auch das Bayerische Umweltministerium steht dem Einsatz von Schneekanonen kritisch gegenüber und rät Ski-Kommunen, wegen der Klimaerwärmung weitere touristische Lockmittel zu erschließen.
Was jedoch Umweltschützer als Alternativen zum klassischen alpinen Skitourismus empfehlen, scheint Oberammergaus Bürgermeister Rolf Zigon wenig überzeugend. Winterwandern? Radfahren? Kutschfahrten durch die Natur? "Die Leute kommen im Winter wegen des Schnees zu uns", sagt der Lokalpolitiker.
Hoffnung auf den Langlauf
Einstweilen hofft er, dass zumindest noch genügend Flocken für die Langlaufloipen fallen. Sollten die Temperaturen im Januar dereinst bei 20 Plusgraden liegen, könne man vielleicht das unbeheizte Passionsspielhaus öffnen und dort Kulturveranstaltungen bieten, räsoniert Zigon. Die zehn Schneekanonen, die man gerade im Skigebiet Kolben aufgestellt hat, werden bis dahin wohl abgeschrieben sein.
Im Treibhausklima der Zukunft wird es neben zahlreichen Verlierern zunächst wohl auch ein paar Gewinner geben. Seiler prognostiziert, dass in wenigen Jahrzehnten nur noch auf den hochgelegenen Skipisten von Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf alpiner Skitourismus rentabel sein wird. "Die Leute verzichten sicher nicht aufs Skifahren", sagt Seiler. "Deshalb wird sich dort dann alles drängen." Wohl selbst dann, wenn der Zugspitzgletscher, wie Experten prophezeien, in wenigen Jahren komplett abgetaut sein wird.
Klimawandel: Aus allen Rohren weiße Pracht
- snowflat
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Klimawandel: Aus allen Rohren weiße Pracht
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Carvergirl
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Also ich finde es toll, wenn die Betreiber der deutschen Skigebiete weiter in Schneekanonen investieren...! Hoffentlich kommen schon zur Saison 07/08 die Kanonen an die Talabfahrten in GAP und an der Lyrabfahrt am Spitzing!! Und die Grünen ? Naja die können sich mal mit China und den USA zusammen setzten und den SChadstoffausstoß verringern...! Dann sind die mal beschäftigt und machen zum ersten Mal was venünftiges!
Naja und zum Zugspitzgletscher: Retten kann den Schneeferner wohl nicht mehr, aber zumindest mit der Abdeckung von wesentlich mehr Schneefelder die Lebensdauer noch etwas verlängern...!
Naja und zum Zugspitzgletscher: Retten kann den Schneeferner wohl nicht mehr, aber zumindest mit der Abdeckung von wesentlich mehr Schneefelder die Lebensdauer noch etwas verlängern...!
Bis Weihnachten nur selten online.
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vielleicht sollte man auch mal mehr Werbung "hinten raus" machen!
Hauptsache ganz ganz bald aufmachen damit man zu den Ersten und Besten gehört. Wenns aber dann eigentlich wirklich schön wär zum Skifahren ; so ende März (und noch später!) dann denken halt die Leut schon wieder daran den Rechel rauszuholen und den Garten zu beackern.
O k ist halt nur ein Gefühl von mir, aber oft gings doch "noch" hinten raus viel besser zum Skifahren als am Anfang der Saison!
MFG
Mannerl, der nie seinen Rechen rausholt, weil er die Ski ja gar nicht wegräumt
Hauptsache ganz ganz bald aufmachen damit man zu den Ersten und Besten gehört. Wenns aber dann eigentlich wirklich schön wär zum Skifahren ; so ende März (und noch später!) dann denken halt die Leut schon wieder daran den Rechel rauszuholen und den Garten zu beackern.
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- schifreak
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Klima
Hi, genau so isses-- die Leut wolln dem Novembergrau entfliehn-- und auf die Berge. Leztes Jahr um diese Zeit, hatt ich schon den 1. Schitag. Heute dagegen hattes lt. BR 3 über 20 Grad in Oberstdorf. Und alle machen sich Sorgen wegs Klimawandel. Derweil wars 1970 auch so warm ( in etwa ) wie heut. Und 1985 da war ich beim Bund, da kam der große Winter anfangs Dezember-- und Mitte Dez wars vorbei-- und erst so Februar wars dann wieder n richtiger Winter. Also, hattn wir alles schon, und auch ganz früher warn mal schlechtere Winter dabei. Und jedes Mal heißts, der wärmste( Monat)... seit Wetteraufzeichnugen.
Die meistn Leut was ma so hört, wolln von Anfang Dez. bis zumidascht Fasching fahrn, danach flauts bei vielen ab. Wenns dann am abend wiedr heller iss, und wärmer, dann mögn d Leut den Sommer wieder ham.
Und nur die echten Schifahrer freun sich, wenns weiter kalt bleibt. So isses doch-- und heuer schauts so aus, als wenn sich der Winter weit nach hinten verlagern wird, naja man kann nix dagegen machen, und das iss das Gute an der Sach. Das kann Keiner beeinflussen. Man sagt immer, mit Geld kann ma alles machen, aber mit Temparaturen, da hat ma noch nix erfunden.
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Und nur die echten Schifahrer freun sich, wenns weiter kalt bleibt. So isses doch-- und heuer schauts so aus, als wenn sich der Winter weit nach hinten verlagern wird, naja man kann nix dagegen machen, und das iss das Gute an der Sach. Das kann Keiner beeinflussen. Man sagt immer, mit Geld kann ma alles machen, aber mit Temparaturen, da hat ma noch nix erfunden.
Fabi,alpiner Schifreak
TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
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Martin_D
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Ich bestreite nicht die Tendenz, dass die Schneesicherheit in tieferen Lagen mittel- und langfristig höchstwahrscheinlich abnehmen wird. Allerdings finde ich alle Aussagen, in denen eine feste Höhenmeterangabe vorgenommen wird, unseriös. Jeder weiß, dass die absolute Höhe nur eines von mehreren Kritieren ist. Ebenfalls wichtig ist die Frage nach der Hangrichtung und die Frage nach dem lokalen Klima (z.B. inneralpines Trockental oder Staulage).
- snowflat
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Quelle: ORFForschungsprojekt : Kunstschnee als Lösung für Klimawandel?
Klimaforscher haben die Region Schladming für ein Forschungsprojekt zum Thema Schneemangel auserkoren. Experten sind zu dem Schluss gekommen, dass Kunstschnee die Lösung für die Folgen des Klimawandels sein kann.
Klimawandel erfordert Umdenken
Klimaforscher machen immer wieder darauf aufmerksam, dass der Wintertourismus im Zuge des Klimawandels umdenken muss und zusätzliche oder gar neue Angebote für Urlauber machen sollte. Stichwort: Schneemangel.
Die Expertin für Landschaftsentwicklung, Erholung- und Naturschutzplanung von der Wiener Universität für Bodenkultur, Ulrike Pröbstl sagt, man müsse von Pauschalaussagen absehen und den Klimawandel kleinräumig betrachten.
Schladming hat günstige Schneelage
Als Beispiel für ihre Studie hat sich Ulrike Plöbstl den obersteirischen Wintersportort Schladming genauer angesehen. Bei der Präsentation der Schladminger-Studie ist vor allem von Kunstschnee als Lösung für die Folgen des Klimawandels die Rede.
Entgegen vieler Aussagen, dass in Zukunft Schnee nur mehr für Skigebiete ab bestimmten Höhenlagen sicher sei, scheint Schladming relativ günstig zu liegen, zumindest für Dezember bis Februar. Schneehöhe ist also unabhängig von Seehöhe
"Klimawandel ist nicht zu leugnen"
Erstaunlicherweise sind im Dezember und Jänner die Bedingungen im Tal wesentlich besser als auf der mittleren Station. Ulrike Plöbstl spricht in diesem Zusammenhang von Inversionslagen, die man auch als Skifahrer kennt. Hier wirkt sich auch das eng eingeschnittene Ennstal positiv auf die Temperaturverteilung aus.
Der Klimawandel sei nicht zu leugnen, das zeige sich in der steirischen Tourismusregion anhand der Beschneiungszeiträume, so Plöbstl.
Beschneiungszeiträume stark verändert
In den vergangenen Jahren war die Beschneiung an deutlich weniger Tagen und Stunden möglich als noch in der 60er bis 80er Jahren. Die Alternativen zum klassischen Skiurlaub als Wintervergnügen kommen weniger gut weg. Dabei beruft sich die Studienautorin Ulrike Plöbstl auf eine Meinungsumfrage:
"Wenn man tolles Essen, gute Kinderbetreuung und tolle Wellnessanlagen anbietet, dann bleiben zumindest besser verdienende Touristen. Jene, die nicht viel Geld ausgeben können, werden nicht nur abreisen wollen, sondern abreisen müssen".
Kunstschnee als Energiefresser
Experten sehen die künstliche Beschneiung also als Lösung für die Folgen des Klimawandels, der Preis dafür ist aber hoch: Laut Energie Steiermark verpulvern allein die steirischen Schneekanonen pro Saison den Strombedarf von 10.000 Haushalten pro Jahr.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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- snowflat
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Quelle: ORFKünstliche Beschneiung: Schneesicherheit trotz Klimawandel
Innsbrucker Wissenschaftler haben sich mit der Frage, inwieweit sich die globale Erwärmung auf die Erzeugung von Kunstschnee auswirkt, beschäftigt. Laut Studie ist die Beschneiungssicherheit trotz Klimawandel kaum beeinträchtigt.
Änderungen der letzten Jahrzehnte untersucht
Schneesicherheit ist ein wichtiger Faktor für die Wintersportorte und wird auch durch den Einsatz von Schneekanonen garantiert.
Die Wissenschaftler vom Institut für Meteorologie und Geophysik der Universität Innsbruck sowie von der ZAMG-Regionalstelle für Tirol und Vorarlberg haben die Bedingungen für Schneeproduktion und deren Änderungen in den letzten Jahrzehnten erforscht.
Tage möglicher Beschneiung (Bild: Institut für Meteorologie und Geophysik)
Blauer Balken: 1960 - 2007
Roter Balken: 1990 - 2007
Fünf Schneitage in der Vorsaison
Österreichweit wurde an 13 Stationen (in Höhenlagen zwischen 585 und 3105 Metern) untersucht, zu welchen Zeiten und wie lange die Witterungsbedingungen die Schneeproduktion ermöglicht haben.
Obwohl sich im Untersuchungszeitraum von November bis Mai in einigen Gebieten eine Temperaturerhöhung von fast 2°C feststellen ließ, hat sich die Anzahl der möglichen Schneitage in der Vor- und Hauptsaison kaum verändert:
In allen Gebieten wurden die für die Sicherung des Skibetriebes nötigen fünf Schneitage in der Vorsaison (November) im Mittel erreicht.
Hauptsaison schneesicher
Auch in der Hauptsaison (von Dezember bis Februar) gab es kaum Veränderungen, da es in dieser Zeit meist so kalt ist, dass auch bei einer geringfügigen Temperaturzunahme noch geschneit werden kann. Die Hauptsaison bietet also nach wie vor hohe Schnei- und damit auch Schneesicherheit.
Für die gesamte Wintersaison änderten sich die Beschneiungszeiten in mittleren Höhenlagen um 2000 Meter am meisten. An tief gelegenen Stationen gab es keine signifikanten Änderungen, in sehr hohen Lagen nur kleine.
Winter 06/07: Statistischer Ausreißer
Die meteorologischen Rahmenbedingungen für die Beschneiung sind von Jahr zu Jahr verschieden. Diese jährlichen Unterschiede sind in den meisten Fällen größer als ein Trend, das heißt, dass die Auswirkung der Temperaturerhöhung sich nicht signifikant in den Beschneizeiten niederschlägt.
Der Winter 2006/2007 war bezüglich der Zeiten, in denen Beschneiung möglich war, ein statistischer Ausreißer. Eine Wiederholung eines solchen Winters ist zwar nicht unmöglich, aber sehr unwahrscheinlich.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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