Quelle: TTSaisonstart ohne Schnee wird in Tirol zur Norm
Bei 20 Plusgraden Ende November machen auch Schneekanonen keinen Winter mehr. Das wird die Norm werden, mahnen Klima- und Zukunftsforscher.
Grüne Streif in Kitzbühel.
Bild: Fusser
"Aus meteorologischer Sicht war der viele Schnee der Vorjahre eher die Ausnahme", sagt Herbert Formayer, Klimaforscher an der Wiener Universität für Bodenkultur. Die hohen Temperaturen im September, Oktober und noch im November seien heuer zwar "ganz extrem und bei weitem neuer Rekord im Alpenraum und in Mitteleuropa" - aber kein Zufall.
Lauer November
"Wir arbeiten gerade an zwei Projekten, wo es um Wintertourismus und Klimaänderungen geht", erklärt Formayer. "Bisher waren die hohen Temperaturen vor allem im Jänner, Februar sichtbar, doch jetzt werden sie auch im Herbst stärker spürbar." "Das Schlechteste für die Skigebiete", nämlich ein lauer November, werde eher die Norm werden, prophezeit Formayer. "Dass es für die Grundbeschneiung zu warm ist, damit muss man in Zukunft öfter rechnen."
Um vier bis sechs Grad soll die Temperatur bis 2100 steigen, sagen die Klimaforscher. Probleme bekämen nicht nur Skigebiete in tieferen Lagen, warnt Formayer: Auf jene Gebiete, die dann noch Schnee haben, steige der Druck, in noch höhere Regionen auszubauen.
Thema wird verdrängt
Ein Tirol, in dem Schnee Mangelware werden könnte? "Dieses Thema wird gerne verdrängt", glaubt der Zukunfts- und Trendforscher Andreas Reiter. Dabei seien die drohenden Veränderungen nicht mehr von der Hand zu weisen. "Von 1950 bis 2000 ist die Durchschnittstemperatur in den Alpen um 1 Grad gestiegen."
Kitzbühel z.B. wäre bei einer weiteren Erwärmung in den nächsten Jahren "rein theoretisch zum Tode verurteilt". "Doch die Gamsstadt hat sich einen Namen als Lifestyle-Ort gemacht. Da zählen Boutiquen oft mehr als Schnee auf der Piste", regt Reiter zum Umdenken an - und liefert ein Beispiel. "Die Alpen gehören anders inszeniert. Als Energietankstelle, als Gesundheitsbrunnen, als spiritueller Kraftplatz", schweben dem gebürtigen Tiroler Möglichkeiten für den unter Schneemangel leidenden Tourismus vor.
Dass die Klimaveränderungen im Tiroler Tourismus ein Tabuthema sind, will aber vor allem einer nicht auf sich sitzen lassen. "Natürlich denken wir darüber nach. Es gibt nahezu keine Sitzung mehr, in der das nicht ein wichtiger Diskussionspunkt ist", stellt Josef Margreiter, Chef der Tirol Werbung, klar.
Auf die Erwärmung reagiere man an mehreren Fronten: Weil man wisse, dass die Tage mit geschlossener Schneedecke abnehmen, investiere die Seilbahnwirtschaft Millionen in die technische Beschneiung. Auch über Innovationen für den Sommer- und Herbsttourismus werde nachgedacht. Denn: "Von einer radikalen Änderung des Winterangebots halte ich wenig", sagt Margreiter.
Saisonstart ohne Schnee wird in Tirol zur Norm
- snowflat
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Saisonstart ohne Schnee wird in Tirol zur Norm
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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- schifreak
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Schnee
Hi Leut, i kanns nur immer wieder sagen, laß ma uns net verrückt machen, es gab immer schon schlechte und gute Winter, bin 43 jahr alt, und hab da scho so einiges mitgmacht. Zum Schifahrn gings bis jetzt jedes Jahr noch, grad Kitz mit seinen Nordpisten am Steinbergkogel, und der Höhenlage am Hahnenkamm war oft sehr im Vorteil, gegenüber der Schiwelt z.B. Zu Zeiten, wo Schneekanonen noch Mangelware war.
Und irgendwann wirds kalt-- ganz bestimmt. Der Nachteil iss halt bei uns, daß ma relativ leicht nen Föhn habn ( können)-- aber das war auch schon immer so.
Bestes Beispiel, vor einigen Jahren bin ich bei Föhnstimmung nach Kiefersfelden ( war Weihnachten ), am 24. 12 wars am Vormittag noch heiter, am Nachmittag hats zuagezogn, und dann s schnein angfangen-- 2 Tage geschneit, herrliche Pisten. Da war alles vergessen, was vorher war.
So schnell kanns gehn-- Hoffnung net aufgebn, und immer positiv denken, dann kommt der Schnee... ( Früher brauchte man Schnee und Kälte, heut reichts meistns wenns kalt iss...die Kanonen stehn bereit...)
Und irgendwann wirds kalt-- ganz bestimmt. Der Nachteil iss halt bei uns, daß ma relativ leicht nen Föhn habn ( können)-- aber das war auch schon immer so.
Bestes Beispiel, vor einigen Jahren bin ich bei Föhnstimmung nach Kiefersfelden ( war Weihnachten ), am 24. 12 wars am Vormittag noch heiter, am Nachmittag hats zuagezogn, und dann s schnein angfangen-- 2 Tage geschneit, herrliche Pisten. Da war alles vergessen, was vorher war.
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Fabi,alpiner Schifreak
TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
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- Dachstein
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Also es ist immer noch besser, der Schnee kommt Anfang Dezember, als der Schnee kommt im November, und dann kommt der große Föneinbruch, und aus ist es mit den schönen Pisten.
Der Schnee kommt so sicher wie das Amen im Gebet. Klar wäre es schön, jetzt schon welchen zu haben, aber die Jahre waren immer etwas spät. Und naja, ich hänge heuer sicher an die Saison noch ein paar Skitage drann, und wenn es im Juli ist
MFG Dachstein
Der Schnee kommt so sicher wie das Amen im Gebet. Klar wäre es schön, jetzt schon welchen zu haben, aber die Jahre waren immer etwas spät. Und naja, ich hänge heuer sicher an die Saison noch ein paar Skitage drann, und wenn es im Juli ist
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Skitage 2012/13: 62 Stubaier Gletscher 11.10.12 Kurzbesuch, Hintertuxer Gletscher - 8.11.12 - Nach getaner Arbeit..., KSH 15.11.12 - Überm Nebelmeer, Obertauern (S) / 26.11.2012 / (Noch) klein, aber fein, Loferer Alm 8.12.12 - 8er Schwarzeck, Flachauwinkl - Kleinarl 9.12.12 - eine unbekannte Seite...,Schiwelt 13.12.12 - ein kalter Skinachmittag, Verbindungsbahn Alpbachtal 14.12.12,Dachstein West - 24.12.12 Antiweihnachtsstressski, Zinken, 31.12.12 --Jahresendski--, Heutal, 9.1.13 - Spaß im Schnee in der Näh', Rauris 9.1.13, Gemischte Gefühle, Gaißau Hintersee - 16.1.13 *Nebelflucht* Zauchensee 23.1.13, Reitherkogel 24.1.13 - Nachtschi überm Inntal, SFL - Ersatz Stubaier Gletscher 25.1.13, Fanningberg 2.3.13, Silvretta - Arena 24. / 25. 4. 13 - Ischg(ei)l, Sölden 5.5.13 - und die wollen wirklich zusperren?!
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Das ist mal wieder echt typisch hat es mal im November keinen 1m Schnee wie letztes Jahr fühlen sich diese Zukunfts-Prognosen-Trottel wieder bestätigt. Schlechte Winter hat es immer schon gegeben, gibt es immer noch und wird es ewig geben. Das gleiche gilt für GUTE (siehe letztes Jahr). Ich habe neulich was über die Olympischen Winterspiele 1936 in Garmisch gelesen. Die sollten damals irgendwann Anfang Februar beginnen ... bis 5 Tagen vor Beginn hatte es damals keinen einzigen Flocken geschneit... aber dann kam er, der Schnee. Naja nur weil wir im November keinen Schnee haben brauchen wir noch lange nicht den Kopf in den Sand stecken... bis jetzt sind wir noch jedes Jahr schön Ski gefahren egal ob schlechter oder guter Winter. Das wollte ich schon lange hier mal loswerden. Das wars.
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- Pharao
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Schnee
Am Arberg gabs vor vielen Jahren mal eine Tourismusbroschüre in der, die kummullierten jährlichen Schneefälle von 1930 bis dato in einer Balkengrafik dargestellt waren. Da wurde einem tendenziell schon übel. Ich hab mal im Netz gewühlt ob ich die irgendwo wiederfinde. Leider erfolglos, wäre interessant die Weiterentwicklung zu sehen.
Kennt jemand diese Statistik?
- snowflat
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Quelle: OberlandOnlineWo bleibt das erlösende kostbare Weiß?
Beschneiungsanlagen stehen still, kein Neuschnee in Sicht – Touristiker werden unruhig
Es bläst der Föhn, die Herbsttage sind lau wie Sonnentage zur Frühjahrszeit. Schön langsam werden die Touristiker nervös. Denn auch in den nächsten Tagen scheint kein Schnee in Sicht. Und auch die Beschneiungsanlagen ruhen wegen der Plus-Temperaturen. Noch ist die Stimmung in der Mega-Schimetropole Sölden halbwegs optimistisch. Aber: "Wenn es in den nächsten Tagen nicht schneit, bahnt sich nach der Weltcup-Absage ein weiterer wirtschaftlicher Dämpfer an”, erklärt Klaus Falkner, Geschäftsführer der Bergbahnen Sölden. Tausende Schilauf-Hungrige frequentieren derzeit täglich die Gletscher oberhalb von Sölden. Die Bedingungen sind ideal. Trotzdem drohen im Ort rigorose Umsatzeinbußen, wenn es nicht bald schneit. RS-Foto: Schnöll
Tausende Schilauf-Hungrige frequentieren derzeit täglich die Gletscher oberhalb von Sölden. Die Bedingungen sind ideal. Trotzdem drohen im Ort rigorose Umsatzeinbußen, wenn es nicht bald schneit. RS-Foto: Schnöll
"Frau Holle” ruht sich seelenruhig aus, Touristiker wie Liftbetreiber kommen immer mehr ins Schwitzen. "Wann kommt endlich der erlösende Schnee?”, lautet die Kernfrage. Auch in den nächsten Tagen scheint kein Wetterumschwung in Sicht zu sein. Die freundlichen Herbsttage halten an. Und auch die Minus-Temperaturen fehlen. "An eine Beschneiung ist derzeit nicht zu denken, es ist für die Jahreszeit viel zu warm”, erklärt Klaus Falkner, der Geschäftsführer der Bergbahnen Sölden. Die Gletscher oberhalb von Sölden erleben derzeit einen Boom. Tausende Gäste tummeln sich täglich am Tiefenbach- und Rettenbachgletscher, wo die Bedingungen ideal sind. Wichtig wäre allerdings, dass in den nächsten Tagen auch die Talabfahrten und die Schigebiete am Giggijoch und am Gaislachkogel in Betrieb gehen. "Zehn Tage haben wir noch, dann muss der Schnee her. Sonst bahnt sich neuerlich ein wirtschaftlicher Dämpfer an”, so Falkner.
HOFFEN. Einen Dämpfer hat Sölden heuer schon hinnehmen müssen. Die Weltcup-Absage Ende Oktober verursachte enormen Schaden. Dennoch: Wenn auch in den nächsten Tagen kein Schnee vom Himmel fallen sollte, werden die Sölder Gastronomen und Liftbetreiber mit einem weinenden und einem lachenden Auge dastehen. "Wenn anderen Gebieten ebenso der Schnee fehlt, wirkt sich das bei uns positiv aus. Weil wir ja die Gletscher zur Verfügung haben”, so BB-Geschäftsführer Falkner weiter. Einen Umsatzverlust wird es heuer in jedem Fall geben. Das könnte im nächsten Jahr für viele Betriebe im Hinterötztal, die von den Bergbahnen Sölden in der Sommerpause Aufträge für infrastrukturelle Verbesserungen erhalten, den sprichwörtlichen Schwanz nachziehen. Unter Umständen werden die Bergbahnen Sölden nächstes Jahr weniger in die Infrastruktur investieren. Noch besteht aber die Hoffnung, dass das "Weiße Gold” doch noch rechtzeitig vom Himmel fällt und damit Gastronomen und Liftbetreibern positive Bilanzen bringt, von denen schlussendlich auch viele andere Glieder in der Wirtschaftskette profitieren.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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