Doppelmayr verbucht deutliches Umsatzplus

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lanschi
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Doppelmayr verbucht deutliches Umsatzplus

Beitrag von lanschi »

vorarlberg.ORF:at
Doppelmayr verbucht deutliches Plus
Der Seilbahnhersteller Doppelmayr hat im
Geschäftsjahr 2005/2006 ein deutliches Umsatzplus verbucht. In der gesamten Gruppe stieg der Umsatz nach Unternehmensangaben um rund 19 Prozent auf 580 Millionen Euro.

Neue Produkte und neue Märkte
Weltweit hat Doppelmayr insgesamt 180 Seilbahnprojekte umgesetzt. Auch die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr seien vielversprechend. Grund für die gute Bilanz ist laut Vorstandschef Michael Doppelmayr unter anderem die Einführung neuer Produkte wie des Cable Liner Shuttles.

Große Erwartungen setzt man bei Doppelmayr in die ropecon-Technologie - ein System, das Seilbahn und Förderband kombiniert. Eine große Nachfrage gebe es vor allem von Betreibern von Goldminen.

Zudem gebe es vor allem in den neuen Märkten eine gute Entwicklung. So würden in der Ukraine, in Slowenien oder auch in Russland ständig neue Skigebiete gebaut.

Umsatzeinbußen im heimischen Markt
Der größte Anteil des Umsatzes entfällt mit 16 Prozent aber nach wie vor auf Österreich. Allerdings musste Doppelmayr hier in den letzten zwei Jahren Einbußen von 40 Prozent hinnehmen. Grund sei, dass mit einer Änderung der Ö-Norm vor zwei Jahren zahlreiche Investitionen vorgezogen worden seien, so das Unternehmen.

Die Doppelmayr-Gruppe beschäftigt weltweit 2200 Mitarbeiter, 960 davon in Österreich.

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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Aus der VN:
Doppelmayr baute Poleposition aus

Mit einer Umsatzsteigerung um knapp 20 % auf 581 Mill. Euro im Geschäftsjahr 2005/06 (per 31.3.2006) hat die Doppelmayr-Gruppe ihren Platz als weltweite Nummer 1 im Seilbahnbau erfolgreich verteidigt und weiter ausgebaut.
Wie heute die Vorstände der Doppelmayr Holding AG, Inf. Michael Doppelmayr und Hanno Ulmer, am Firmenstandort „Hohe Brücke“ erklärten, haben im Berichtszeitraum 2223 Mitarbeiter 180 Seilbahnprojekte verwirklicht. Der dabei erwirtschaftete Bilanzgewinn kletterte von 4,6 auf 7,7 Mill. Euro. Während sich das Hauptgeschäft von Doppelmayr nach wie vor im europäischen Alpenraum und in Nordamerika abspielt, trägt intensive Aufbauarbeit auch in den Märkten Ost-, Zentral- und Südosteuropas zunehmend Früchte.

Größter Einzelmarkt ist nach wie vor Österreich mit 16 Prozent Umsatzanteil – freilich bei erneut rückläufigem Neuanlagengeschäft. Am stärksten gestiegen ist die Nachfrage nach Neuanlagen in Frankreich. Doppelmayr unterstrich seine Technologieführerschaft erneut mit teils spektakulären Weltneuheiten wie den „Riesenrädern“ in St. Anton a. A. und zeigte auch im Bereich Cable Liner Shuttle mit Projekten wie beim größten Flughafen Kanadas auf, wo es hier in Zukunft lang gehen dürfte. Imposant ist auch das von 16 auf 26 Mill. Euro gesteigerte Investitionsvolumen – sowohl in Qualitäts- und Kapazitätsverbesserungen als auch in neue Märkte. Im Berichtszeitraum hat der attraktive Arbeitgeber 124 neue Jobs geschaffen bzw. auch die Aus- und Weiterbildungsaktivitäten den enorm gestiegenen Anforderungen weiter angepasst. Für das zur Hälfte ebenfalls schon zurückgelegte neue Geschäftsjahr signalisierten Doppelmayr und Ulmer heute durchaus Optimismus, wiewohl hohe Energie- und Rohstoffpreise ordentlich zu schaffen machen und der Preiswettbewerb auch in dieser Branche immer unerbittlicher wird.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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