Technischer Defekt legte neue Nordkettenbahn lahm
Am Sonntagnachmittag stand die Seilbahn zwei Stunden lang still. 550 Ausflügler saßen auf der Seegrube fest.
Ca. 150 Personen wollten nicht auf die Behebung des Defekts warten und begannen auf dem sehr eisigen Wirtschaftsweg den Abstieg in Richtung Hungerburg.
Ein Teil dieser Personen wurde auf halber Strecke von einem eingerichteten Shuttle-Dienst der FFW zur Talstation gefahren.
Nach der Behebung des Schadens konnten ca. 400 Leute ordnungsgemäß mit der Nordkettenbahn ins Tal gebracht werden.
Verletzungen von Personen wurden nicht bekannt.
Gebrechen der Nordketten Bahn (24.12.06)
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BlauschneeSäntisälbler
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Quelle: TTTechnischer Defekt legte neue Nordkettenbahn lahm
Die Nordkettenbahn: zuerst mit Pauken und Trompeten eröffnet, dann stand sie still.
Laufen hieß es für viele Besucher.
Bild: Fischer
Ein Kontaktfehler am Überwachungsschalter und der Heilige Abend geriet zum langen Nachmittag. Zwischen 14.40 und 16.30 Uhr hing die Gondel in der Station, anstatt zwischen Seegrube und Hungerburg zu pendeln.
Wandertag
Während gut 300 Sonnenanbeter am Plateau zuwarteten, zeigten Leute wie Wolfgang Kos Eigeninitiative. Mit Frau und zwei Kindern an der Hand machte sich der Innsbrucker wie 120 andere auf den Weg über vereiste Serpentinen ins Tal, um auch tatsächlich eine schöne Bescherung zu erleben.
Nicht nur die Gondel, auch er wäre in der Luft gehangen: "Ich vermisste beim Auftreten des Problems klare Lautsprecherdurchsagen", ärgerte sich der Familienvater nach 1:35 Stunden Marschzeit. Pikanterie am Rand: Selbst IVB-Chef Martin Baltes als Geschäftsführer der Nordkettenbahn verzichtete auf die Gondel, äußern wollte sich der Deutsche dazu nicht. Vom Einsatz der Bergrettung und der Feuerwehr, die Wanderer einsammelten und zu Fuß selbst die Skipisten ausleuchteten, profitierte allerdings auch er.
"Personen kamen keine zu Schaden, um 18.30 Uhr war alles vorbei", schilderte Bergretter Rene Schuss. Für das Einsatzteam ja, für Nordpark-Geschäftsführer Thomas Schroll nicht: "Uns tut es Leid", gestand der Innsbrucker. Zwei Stunden dauerte es, bis man den Fehler im Stromkreislauf überbrücken konnte.
Freigetränke
Zeit, in der man den Gästen im Seegruben-Restaurant ein Freigetränk anbot und um gute Stimmung bemüht war: "Die wenigsten haben sich aufgeregt", befand etwa Seegruben-Pächter Oliver Schulz. Ganz im Gegensatz zu einer Italienerin: Lautstark forderte sie einen Hubschrauber an, der dann auch auf der "Gruabn" landete. 5000 Euro wollte die Dame für den Transport dann doch nicht berappen, der Heli schwirrte ohne Fahrgast ab.
Bis zum späten Abend und am Christtag ab 6 Uhr morgens bemühte man sich um Aufarbeitung, ehe die Gondel wie gewohnt den Betrieb aufnahm.
Übliche Kinderkrankheiten
Betriebsleiter Hermann Nolf vermutet hinter dem technischen Gebrechen die Temperaturschwankungen, beharrt aber wie Schroll: "Das kann immer wieder passieren." So sei das bei neuen Gondeln. Den Vorwurf, der Termindruck (Eröffnung am 22. Dezember) hätte zu einer vorschnellen Freigabe geführt, wollte keiner gelten lassen.
Was das für die Gondel auf das Hafelekar bedeutet? Die Arbeiten an der zweiten Sektion würden weiterlaufen, erst am 8. Jänner wolle man laut Nolf mit der behördlichen Abnahme beginnen: "Einen Termin für die Verhandlung haben wir noch nicht."
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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