1,5 Mio. m3 Kunstschnee am Nassfeld

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lanschi
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1,5 Mio. m3 Kunstschnee am Nassfeld

Beitrag von lanschi »

"Kunstschnee bestand alle Blindtests"
Arnold Pucher schießt aus seinen Schneekanonen 1,5 Millionen Kubikmeter Schnee auf das Nassfeld. Die Stromrechnung dafür beträgt rund eine halbe Million Euro.

Bild

Schneekanone zaubern ein herrliches Weiß auf einige Kärntner Pisten Foto: APA

Was wäre der heurige Schiwinter ohne Kunstschnee? "Es ist fast der Normalfall. Bei einem Drittel aller Winter gab es vor Weihnachten kein Stäubchen Schnee", liest Arnold Pucher aus seinen Klima-Aufzeichnungen. Der Nassfeld-Pionier, der 1986 die erste Schneekanone von den Rocky Mountains nach Kärnten holte, musste heuer trotz 80 cm Neuschnee auf dem Nassfeld seine Schnee-Flak aus vollen Rohren feuern lassen.

Beschneiung. Mit 110 Propellermaschinen und 37 sogenannten Lanzen beschneit Pucher knapp 300 Hektar von 420 Hektar Schipisten auf dem Nassfeld. Einschließlich der anderen Liftbetreiber stehen insgesamt rund 220 Schneekanonen und Lanzen auf den Nassfeld. "Die Schneekanonen erzeugen mit Luft und fünf Sekundenliter Wasser die 2,3-fache Schneemenge", erklärt Pucher. Für die rund 1,5 Millionen Kubikmeter Kunstschnee, die er auf das Nassfeld niederrieseln lässt, ist die Stromrechnung beträchtlich. "Wir haben im Jahr rund eine Million Euro Stromkosten, die etwa je zur Hälfte für die Seilbahnen und für die Schneekanonen anfallen."

Grundbeschneiung. Dabei muss die Grundbeschneiung, so die Auflage der Wasserrechtsabteilung der Landesregierung, bis 31. Dezember abgeschlossen sein. Pucher hofft, dass bis dahin auch die Talabfahrt befahren werden kann. "Nachbeschneien auf Kanten und Hügelnist bis Ende März möglich."

Schnee-Proben. Weil Kunstschnee aus lauter gleichen Kristallen besteht, ist er viel kompakter als Naturschnee. Dass er sich anders anfühlt und daher das Schifahren auf Kunstschnee anders ist, wischt Pucher vom Tisch: "Wir haben von Anfang an Testpersonen den Maschinenschnee und den Naturschnee vergleich lassen - sogar mit verbundenen Augen. Der Kunsschnee bestand jeden Blindtest. In neun von zehn Fällen konnte niemand einen Unterschied erkennen."

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Baldwin
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Beitrag von Baldwin »

Und ein Unterschied zu Naturschnee ist trotz der heftigen Demenz zu erkennen^^


Aber schon heftig, welche Kosten für das Beschneien anfallen - das Wasser muss man ja auch noch dazu rechnen.
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bergfex
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Beitrag von bergfex »

Baldwin hat geschrieben:Und ein Unterschied zu Naturschnee ist trotz der heftigen Demenz zu erkennen^^
Naja ich sag mal das man alten (schon of präparierten) Naturschnee wirklich schwerer von Kunstschnee unterscheiden kann. Ich möchte nicht behaupten das da kein unterschied ist aber ich finde besser Kunstschnee als kein Schnee

Aber schon heftig, welche Kosten für das Beschneien anfallen - das Wasser muss man ja auch noch dazu rechnen.
Nicht unbedingt das kommt ja meist aus Beschneiungsteichen am Berg und die werden meist aus Quellwasser gespeist was den Bergbahnen soweit ich informiert bin nichts kostet, na gut den Stromverbrauch der Pumpen kommt noch hinzu.
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Baldwin
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Beitrag von Baldwin »

Es kommt jedoch immer wieder zu Meldungen, dass in den Skiorten Trinkwasser knapp wird - ich denk mal, die benutzen auch Trinkwasser dafür; wenn auch nur in geringen Maßen^^

Joa, Kunstschnee ist schon noch besser als kein Schnee - ich glaub da sind sich alle einig *gg*
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Bogner
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Beitrag von Bogner »

Das mit dem Wasser ist von Skigebiet zu Skigebiet unterschiedlich. Zell am See z.B. bekommt das Wasser aus dem Zeller See und zahlt nichts dafür, andere Skigebiete speisen ihre Speicherteiche aus Quellwasser für das sie an die Bauern, denen die Wasserrechte gehören, zahlen müssen. Ein Faktor ist auch die Wasserqualität: In Tirol muss Beschneiungswasser Trinkwasserqualität aufweisen, in Kärnten soweit ich weiß "nur" Badewasserqualität was natürlich auch Kosten für Wasseraufbereitung verursachen kann bzw. manche Quellen ausschließt.
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Baldwin
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Beitrag von Baldwin »

Hm, dann ist es doch eigentlich Verschwendung, Trinkwasser für die Beschneiung zu verwenden :roll:
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Beitrag von extremecarver »

Am Semmering (Hirschenkogel) prahlten sie vor dem Rennen im TV damit mit Trinkwasser beschneien zu können.
Von Anwohnern hörte man schon über Trinkwassermangel. Trotzdem schafften sie es nur 1 Piste zu beschneien. :?
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Beitrag von Schwoab »

Meinten die nicht eher die Qualität des Wassers....den in den meisten Fällen handelt es sich bei dem verwendeten Wasser von der Qualität her um Trinkwasser!
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BigE
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Beitrag von BigE »

wie sind denn die runtergefahren, dass sie kunstschnee nicht von naturschnee unterscheiden konnten!? im stemmbogen?

wichtiger als die wasserQUALITÄT ist eher der mineralgehalt - all die keime überleben das verschnetwerden wohl eh nicht.
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Downhill
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Beitrag von Downhill »

BigE hat geschrieben:wie sind denn die runtergefahren, dass sie kunstschnee nicht von naturschnee unterscheiden konnten!? im stemmbogen?
Ich denke, es ist die Rede von einer gewalzten Piste, nicht von Tiefschnee. :)
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Beitrag von bergfex »

In Niederösterreich ist auch Trinkwasserqualität für die Beschneiung vorgeschrieben.
In Österreich ist es von Bundesland zu Bundesland verschieden
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Pharao
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Beitrag von Pharao »

Downhill hat geschrieben:
BigE hat geschrieben:wie sind denn die runtergefahren, dass sie kunstschnee nicht von naturschnee unterscheiden konnten!? im stemmbogen?
Ich denke, es ist die Rede von einer gewalzten Piste, nicht von Tiefschnee. :)

Momentan wird ja fast überall vollflächig beschneit. Da spürt man es nicht. bei einer partiellen Beschneiung z B auf tiefergelegen Abschnitten merkt man den Unterschied an den Übergangsstellen deutlich.
Den Wert eines Menschenlebens bestimmt nicht seine Länge, sondern seine Tiefe.
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Manfred
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Beitrag von Manfred »

Baldwin hat geschrieben:Hm, dann ist es doch eigentlich Verschwendung, Trinkwasser für die Beschneiung zu verwenden :roll:
Es verschwindet ja nicht :roll:
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