Quelle: TTLechtal: Schneemangel füllt Almhütten und neues Hallenbad
Seit Jahren setzt das Lechtal auf sanften Tourismus. Gerade in den schneearmen Wochen entpuppte sich dies jetzt als Vorteil.
"Natürlich freut man sich, wenn es schneit. Aber unser Vorteil war bislang, dass der Talboden immer weiß und damit - zumindest optisch - Winter war", erklärt Michael Kohler, Geschäftsführer des TVB Lechtal.
Keine Beschwerden
Er glaubt, dass es von Vorteil gewesen sei, in Sachen Werbung vor allem auf das Wandern zu setzen. "Es gab an sich keine Reklamationen über zu wenig Schnee. In Elbigenalp, Bach und Holzgau waren die Loipen immer gespurt. Außerdem waren sämtliche Winterwanderwege die ganzen Tage über begehbar. Die Gäste konnten überall wandern."
Profitiert hätten dabei vor allem Almhütten wie das Kasermandl oder die Stablalm. "Sie waren zu Fuß gut erreichbar und hatten über die Weihnachtstage immer geöffnet", sagt Kohler. Auch in punkto Skilauf könne man zufrieden sein. Im nahen Warth seien die Lifte immer gelaufen, ebenso wie jene in Elbigenalp und Stanzach.
Der Gföllberglift in Holzgau sei im Notbetrieb bis zur vierten Stütze gefahren worden. Lediglich die Jöchelspitze wurde im Sommerbetrieb geführt, da die Beschneiung dort nicht bis zur Bergstation reicht. "Dafür waren dort sehr viele Winterwanderer unterwegs, welche die Chance nützten einen der umliegenden Gipfel zu erwandern", weiß Kohler.
Einzig der Regentag vom 1. Jänner pfuschte ins Winterflair. Kohler: "Dafür haben wir an diesem Tag im neuen Hallenbad in Steeg ganze 400 Eintritte gezählt. Das Bad hat sich also schon jetzt als Schlechtwetterprogramm bestens bewährt."
Auch mit der Zimmerbelegung zeigt sich der Talverbands-Geschäftsführer zufrieden: "Die Bettenbelegung ist in etwa mit jener der letzten Jahre vergleichbar. Genaueres lässt sich aber erst nach Einlangen der Meldezettel sagen."
Neuer Bus im Testlauf
Neu ist diesen Winter ein Buszubringer, der die Gäste aus dem Unteren Lechtal am Morgen gratis zum Hahnenkamm nach Höfen bringt und am späten Nachmittag wieder dort abholt. "Das ist jetzt mal ein Testlauf, der zum größten Teil von den Reuttener Bergbahnen finanziert wird. Aber es soll ein Angebot für die Gäste im Untertal sein, weil deren Weg ins Skigebiet Warth ein viel zu weiter ist."
Und da der - wenn auch bislang flaue Winter - Kohler kein Kopfzerbrechen bereitet, kann er sich bereits auf das Frühjahr vorbereiten. Dann soll die Lauf- und Walkingregion Lechtal eröffnet werden.
Lechtal: Derzeit alternativer Wintertourismus
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Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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