Skispringen Titisee-Neustadt 2. - 4. Februar 2007

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stivo
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Skispringen Titisee-Neustadt 2. - 4. Februar 2007

Beitrag von stivo »

Hier mal einige Berichte zum Weltcup - Skispringen, das vom 2. bis 4. Februar in Titisee-Neustadt stattfindet.
Jetzt ist Solidarität gefragt

Generalsekretär Häfker wie auch Bürgermeister Hinterseh appellieren an alle Freunde des Skispringens in der Region: Jetzt ist Solidarität gefragt. Das Publikum muss strömen und die Menschen müssen zeigen, dass ihnen der Weltcup im Schwarzwald wichtig ist. Je voller die Ränge beim Springen im Schmiedsbachtal sein werden, desto sicherer ist Neustadts künftiger Platz im Weltcup-Terminkalender der FIS.

Häfker will ungeachtet aller noch offenen Fragen jetzt mit seinem Team alle Anstrengungen auf eine professionelle und optimale Vorbereitung für das Springen richten. „Die Messlatte liegt hoch: Wir haben uns durch die Veranstaltungen der letzten Jahre, die oft unter widrigen Bedingungen stattfanden, einen ausgezeichneten Ruf bei den Sportlern und Funktionären erarbeitet. Den wollen wir verteidigen“, so Häfker.
20.12.2006

Countdown-Uhr

Ab heute tickt auf dem Rathausbalkon im Ortsteil Neustadt wieder die Weltcup-Countdown-Uhr. Sie zählt rückwärts die Stunden runter bis zum Beginn des Skispringens am Freitag, 02. Februar 2007.


Der erste „Maschinenschnee“

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch waren die magischen Minusgrade erreicht. An der Hochfirstschanze konnte der erste Schnee produziert werden.
„Genug Schnee für den Weltcup“




Im Schmiedsbachtal an der Hochfirstschanze liegt genug Schnee für das Weltcup-Springen am 3. und 4. Februar 2007. „Das reicht zu 99 Prozent“, freut sich Generalssekretär Joachim Häfker und verteilt ein dickes Lob an die Schneemacher vom Schanzenteam. Denn die haben ab dem 2. Weihnachtsfeiertag bis zum Freitagmorgen (29. 12.) unermüdlich die Minus-Temperaturen genutzt und Schnee produziert. Während andernorts die Veranstalter wegen Schneemangels die Fahnen streichen müssen, verkündet Joachim Häfker zum Jahreswechsel stolz: „Unser Weltcup-Springen ist gesichert!“

Aufatmen bei allen Helfern, die zuletzt bei frostiger Kälte nächtelang an der Schanze gearbeitet haben. Am zweiten Weihnachtsfeiertag haben Schanzenchef Matthias Schlegel und sein Schanzenteam endlich mit der Schneeproduktion für den Doppel-Weltcup der Skispringer vom 2. bis 4. Februar auf der Hochfirstschanze beginnen können. Davor haben einfach die Temperaturen nicht gereicht. „Bei 9 Grad Minus hatten wir ideale Produktionsverhältnisse“, berichtet Matthias Schlegel. Unten im Auslauf sind nun hohe Schneeberge aufgehäuft, aus denen für alle Fälle noch Reservedepots angelegt werden sollen. „Aber ein paar Regentage halten wir jetzt schon aus“, gibt sich Generalsekretär Häfker optimistisch.
Die für die Schneeproduktion erforderlichen Minustemperaturen von mindestens minus drei Grad stellten sich erst nach Weihnachten ein, nachdem noch am Heiligen Abend und in den Tagen zuvor zu hohe Luftfeuchtigkeit eine ergiebige Schneeproduktion verhindert hatte. Fünf kalte Nächte haben nun gereicht, alle Schneesorgen zu beheben.
Joachim Häfker verspricht obendrein: „Wenn es irgendwie möglich ist, wollen wir auch noch die Jugendschanze mit Schnee belegen, damit auch dort gesprungen werden kann.“
Das war am 29.12.06 ..."genug Schnee für den Weltcup"....damals war alles weiß....inzwischen sind noch ein paar kleine Schneedepots übrig geblieben.

Leider sind die Bilder von damals nicht mehr online, zumindest finde ich sie nicht... außer dem winzigen hier... Auf jeden Fall war unten in der Auslauffläche alles voller meterhoher Schneeberge... niemand glaubte, dass das alles in 4 Wochen schmelzen kann.
Bild
„Es schneit auf jeden Fall“
Weltcup in Neustadt zu hundert Prozent gesichert:

Für das Weltcup-Skispringen in Neustadt an der Hochfirstschanze wird in dieser Woche noch Schnee produziert. Es schneit auf jeden Fall, den Temperaturen zum Trotz! In Absprache mit der Versicherung hat Generalsekretär Joachim Häfker die Firma Snow-Promotion (Sitz in Mülheim a. d. R) beauftragt, direkt vor Ort im Schmiedsbachtal Maschinenschnee zu produzieren.

Diese Firma ist in der Lage, Maschinenschnee auch noch bei sommerlichen Temperaturen herzustellen, während die fest installierten Schneilanzen an der Schanze mindestens minus drei bis minus vier Grad brauchen. Snow-Promotion wendet ein spezielles Verfahren an. Um den Schnee vor weiteren Regenschauern zu schützen, werden im Skistadion zwei große Zelte aufgebaut. Auf die gleiche Weise hat die Firma bereits etlichen Veranstaltern von Wintersportwettbewerben in dieser Saison aus der Patsche geholfen. Unter anderem hat Snow-Promotion auch die Maschinenschnee-Loipe für den Weltcup-Langlauf im Münchner Olympia-Stadion angelegt.

Die Schneeproduktion im Schmiedsbachtal beginnt bereits am Mittwoch. Snow-Promotion ist in der Lage, etwa 100 bis 120 Kubikmeter pro Tag zu erzeugen. Bis zum Weltcupspringen am 3. und 4. Februar können auf diese Weise etwa 1500 Kubikmeter Schnee produziert werden, genau die Menge, die derzeit noch fehlt. Sollte es aber in den nächsten Tagen bis zum Springen noch einmal richtig kalt werden, dann könnten auch die eigenen Schneilanzen wieder in Betrieb genommen werden und den Schnee selbst machen. Die Kosten werden komplett von der Weltcup-Versicherung übernommen, weil für sie ein Ausfall der Veranstaltung wesentlich teurer käme.

Generalsekretär Joachim Häfker bekräftigt: „Das Weltcup-Springen ist zu hundert Prozent gesichert, egal, wie das Wetter in den nächsten Tagen wird.“ Für diese Gewissheit gibt es noch einen weiteren Grund. Das Schanzenteam hat aufgrund der guten Kontakte zu den Weltcup-Kollegen im schweizerischen Engelberg von dort großzügige Hilfe erfahren. Die Engelberger haben sich bereit erklärt, ihre Anlaufkühlung für den Weltcup in Neustadt leihweise zur Verfügung zu stellen. Die Neustädter fahren am Donnerstag in die Schweiz, um die Anlage abzumontieren, und bauen sie dann am Samstag in Neustadt ein. „Das ist eine ganz großartige Hilfe, für die ich mich herzlich bedanken will“, so Joachim Häfker. Mit der Anlaufvereisung ist es selbst bei warmem Wetter und Regen möglich, eine hundertprozentig stabile Anlaufspur bereitzuhalten. Damit in Neustadt nicht passiert, dass das Springen wegen einer dahinschmelzenden Anlaufspur abgebrochen werden muss.

„Diesen ganzen Aufwand sind wir den Springern und ihren Fans schuldig“, sagte Generalsekretär Joachim Häfker. „Aber auch den Politikern und Funktionären, die sich in den letzten Wochen und Monaten gegenüber DSV, Sponsoren und Fernsehstationen für unseren Weltcup eingesetzt haben.“

Die Weltcupspringen unter Flutlicht im Schmiedsbachtal beginnen am Samstag 3. und Sonntag 4. Februar jeweils um 16.15 Uhr. Davor ist um ca. 15 Uhr an beiden Tagen der Probedurchgang. Training und Qualifikation finden am Freitag, 2. Februar ab ca.15.00 Uhr statt. An allen drei Tagen ist bereits ab 11 Uhr Einlass ins Stadion und dort in den verschiedenen Zelten und unter freiem Himmel Unterhaltung, Musik und Remmidemmi bis spät in die Nacht. Die Eintrittspreise liegen für Erwachsene zwischen 12 Euro am Freitag, 23 Euro am Samstag und Sonntag und 39 Euro für eine Dauerkarte an allen drei Tagen. In den Karten sind kostenlose Anfahrt mit dem ÖPNV und kostenloser Eintritt ins Festzelt enthalten.
Skisprung und Narrensprung

Beim Weltcup-Skispringen in Neustadt an der Hochfirstschanze am 3. und 4. Februar kommt es zu einer originellen Kombination: Skisprung und Narrensprung! Im Stadion im Schmiedsbachtal werden nämlich nicht nur die Top-Skispringer erwartet, sondern auch allerlei Narrenvolk aus der Region. Mehrere Zünfte, Vereine und Guggenmusiken haben ihr Kommen zugesagt.



Das Springen fällt diesmal mitten in die Fasnetzeit, außerdem wird es erstmals als Flutlichtspringen ausgetragen. Das bietet tolle Möglichkeiten für das Rahmenprogramm. „Einen farbenfrohen Anblick und möglichst viele Masken- und Hästräger aus der Region“ haben sich Weltcup-Generalsekretär Joachim Häfker und Bürgermeister Armin Hinterseh als Präsident des Organisationskomitees gewünscht. Mehrere Zünfte und Fasnetvereine aus Titisee-Neustadt und Umgebung haben daraufhin ihre Terminplanung umgestellt und sich für einen Auftritt beim Weltcup-Skispringen entschieden.

So treten etwa die Neustädter Lumpenmännle, die Waldschrättele aus Hölzlebruck oder die Waldhexen aus Rudenberg mit Häs und Maske jetzt im Rahmenprogramm des Neustädter Skispringens auf. Sie haben spontan bereits geplante Veranstaltungen abgesagt, um den Weltcup im Schmiedsbachtal mit närrischem Leben zu erfüllen. Auch der Spielmannszug der Narrenzunft Neustadt hat sein Kommen zugesagt.

Bürgermeister Hinterseh hat schon früh erkannt: „Der Termin mitten in der Fasnet bedeutet ein Alleinstellungsmerkmal. Das hat kein anderer Ski-Weltcup zu bieten!“ Sein großes Lob gilt deshalb den Vereinen, die sich kurzfristig zum Mitwirken bereiterklärt haben. Er erhofft sich davon Ansporn für weitere Gruppen und Vereine, ebenfalls mit Häs und Maske im Schmiedsbachtal aufzutauchen. Damit die Auftritte solcher Gruppen optimal koordiniert und auch für die Fernsehkameras und die Live-Übertragung möglichst telegen in Szene gesetzt werden können, ist eine gewisse Koordination und Absprache erforderlich. Interessierte Zünfte und Gruppen werden deshalb gebeten, Kontakt mit dem Ressortleiter Rahmenprogramm Michael Abeln unter Tel. 07651-20792 aufzunehmen.

Auch verschiedene Guggenmusiken haben bereits ihr Kommen angekündigt und wollen im Stadion für lautstarke Stimmung sorgen. Aus Bad Peterstal-Grießbach hat sich die Guggenmusik Los Cravallos angesagt, aus Bad Säckingen kommen die Rhy-Gugger.



Die Weltcupspringen unter Flutlicht im Schmiedsbachtal beginnen am Samstag 3. und Sonntag 4. Februar jeweils um 16.15 Uhr. Davor ist am Samstag um 15 Uhr der Probedurchgang und am Sonntag um ca. 14.30 Uhr die Qualifikation. Am Freitag, 2. Februar finden ab 15.30 Uhr Training und die Qualifikation für Samstag statt. An allen drei Tagen ist bereits ab 11 Uhr Einlass ins Stadion und dort in den verschiedenen Zelten und unter freiem Himmel Unterhaltung, Musik und Remmidemmi bis spät in die Nacht. Die Eintrittspreise liegen für Erwachsene zwischen 12 Euro am Freitag, 23 Euro am Samstag und Sonntag und 39 Euro für eine Dauerkarte an allen drei Tagen. In den Karten sind kostenlose Anfahrt mit dem ÖPNV und kostenloser Eintritt ins Festzelt enthalten.

In Titisee wird ein riesen Aufwand betrieben, gute Verhältnisse zu bieten... kann man nur hoffen, dass nachher auch alles perfekt über die Bühne geht und z.B. kein Sturm alles durcheinanderwirft.

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