Neuer Seilbahnbauer
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benjamin
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Neuer Seilbahnbauer
Lichtensteiner Tagblatt
Bergbahnen hoffen auf Bartholet
Viele Bergbahnen stecken in einer Investitionsfalle: Tun sie nichts, verlieren sie Gäste. Bauen sie neu Anlagen, müssen dafür überhöhte Preise bezahlt werden. Die Flumser Firma Bartholet könnte immerhin für ein bisschen mehr Wettbewerb sorgen.
Von Christoph Ammann
Allein die Schweizer Bergbahnen investieren in den nächsten zwei Jahren 800 Mio. Franken in neue Anlagen. Der allergröste Teil davon wird in den Kassen von Doppelmayr-Garaventa und Leitner landen. Die beiden Seilbahnhersteller aus dem Vorarlberger Wolfurt und Sterzing (Vipiteno) in Südtirol sind die unangefochtenen Dominatoren in der Seilbahnbranche, nachdem es in den letzten zehn Jahren mehrere Zusammenschlüsse und Übernahmen gab. Die Folge davon sind ein kaum mehr spielender Wettbewerb, Preisabsprachen und somit kartellähnliche Zustände, die den Bergbahngesellschaften Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Denn im Gegensatz zu den Herstellern stehen die Bergbahnen selber in einem erbitterten Konkurrenzkampf; Feriengäste und Tagestouristen haben die Qual der Wahl.
Da blieben nur noch zwei
Die Veränderungen im Markt der Hersteller haben etwa die Wildhaus Bergbahnen hautnah mitbekommen. Denn sie bestellten im Jahr 1995 eine neue Sesselbahn und danach wieder eine in den Jahren 2002/03 (als Ersatz für eine andere Anlage). In der ersten Ausschreibung hatten sich noch vier völlig unabhängige Hersteller beworben: Die Schweizer Unternehmen Von Roll und Garaventa sowie Doppelmayr und Leitner. «Damals war deutlich spürbar, dass jeder unseren Auftrag unbedingt wollte – Marktwirtschaft wie im Lehrbuch», sagt Geschäftsführer Urs Gantenbein. In den folgenden Jahren übernahm dann aber zuerst Garaventa die Seilbahn-sparte von Von Roll bis dann im Jahr 2003 schliesslich beide zusammen in die Doppelmayr-Garaventa-Gruppe eingebunden wurden. Die heutige Situation entstand, nachdem in einer weiteren grösseren Übernahme ein französischer Hersteller unter dem Dach von Leitner verschwand. «Bei der Ausschreibung vor vier Jahren stand die Fusion von Doppelmayr und Garaventa kurz bevor, dementsprechend wollten sie sich kaum mehr konkurrenzieren. Leider zeigte sich auch Leitner nicht zu grossen Zugeständnissen bereit», sagt Gantenbein.
Preissprung innert weniger Jahre
Ähnliche Erfahrungen hat Hans Peter Lötscher, Geschäftsführer der Bergbahnen Grüsch-Danusa gemacht. Er ist überzeugt, dass sich heute Verhandlungen zwischen den Betreibern und den Herstellern «ganz anders» gestalten als noch vor vier bis fünf Jahren. «Seit es im Grunde nur noch die Doppelmayr-Gruppe und Leitner gibt, sind die Preise für die technischen Anlagen um 20 Prozent gestiegen», sagt Lötscher, der seit 28 Jahren in der Seilbahnbranche tätig ist. Hätten zudem früher die Angebote noch deutlich auseinander gelegen, bestehe heute auf höherem Preisniveau kaum mehr ein Unterschied.
Markt wird aufgeteilt
Verschiedene Indizien lassen die Bergbahnvertreter zudem zum Schluss kommen, dass sich die beiden grossen Hersteller den Markt gütlich untereinander aufgeteilt haben. «Diese Gefahr besteht sicherlich», so Gantenbein. «1995 entschieden wir uns nur ganz knapp gegen ein sehr attraktives Angebot von Leitner, da unsere anderen Anlagen bereits von Garaventa erstellt worden waren und eine einheitliche Ausrüstung eben Kosten spart. Im Jahr 2003 erschien mir der Konkurrenzkampf dann eher unter dem Motto ‹leben und leben lassen›», sagt Gantenbein. Für dieselbe Bahn würde gemäss seiner Einschätzung dieses Jahr bereits wieder 1 Mio. Franken mehr verlangt werden, was aber nur teilweise mit gestiegenen Stahlpreisen erklärbar sei. Auch für Lötscher gibt es diverse Hinweise, die dafür sprechen, dass nicht mehr konsequent versucht wird, in fremdem Gehege Aufträge zu ergattern: «Beide haben mehr davon, wenn sie den Bahnen die Preise diktieren können.»
Malbun war zufrieden
Ein Kartell unter den Seilbahnherstellern wurde auch in Malbun befürchtet, wo in den letzten Jahren mit grosszügiger finanzieller Unterstützung des Landes und der Liechtensteiner Gemeinden für 12 Mio. Franken zwei neue Lifte erstellt wurden. «Glücklicherweise kam es anders – der Markt spielt voll und ganz», sagt Verwaltungsrat und Projektleiter Peter Sparber. «Wir konnten in tagelangen Verhandlungen gute Preisnachlässe erreichen.» Leitner sei wohl besonders ehrgeizig gewesen, gleich «vor der Haustüre» von Doppelmayr einen Auftrag zu ergattern, was aber schliesslich doch nicht gelang.
Von einer «harten Konkurrenz» spricht auch Doppelmayr-Garaventa selber. Dass es ausser Leitner keinen grösseren Konkurrenten mehr gibt, wird aber nicht bestritten. In den letzten Jahren habe man versucht, die Preise konstant zu halten. «Im Weiteren können nicht einfach verschiedene Projekte miteinander verglichen werden, um daraus Rückschlüsse auf die Preisentwicklung zu ziehen», heisst es auf Anfrage. Von Leitner liegt keine Stellungnahme vor.
Bartholet holt auf
Die Hoffnungen der Bergbahnen ruhen nun auf der Bartholet Maschinenbau AG (BMF) in Flums. Sie hat in den letzten Jahren ihr Sortiment im Bereich Sessel- und Gondelbahnen ständig erweitert. Geschäftsführer Thomas Spiegelberg sieht die BMF nun in den Startlöchern, um die Idylle unter den beiden grossen Herstellern etwas zu stören, auch wenn er sich diesbezüglich nicht weit aus dem Fenster lehnen will: «Vielleicht sind Preisabsprachen im Einzelfall vorgekommen, insgesamt spielt der Markt aber nicht schlecht. Und da wir nun eine gewisse Grösse erreicht haben, sieht es sowieso wieder anders aus.»
Für dieses Jahr konnte sich die BMF fünf Aufträge in der Schweiz, zwei in Costa Rica und einen in Luxemburg sichern. Dabei handelt es sich um komplette Eigenleistungen, was dazu führt, dass in Flums «praktisch jedes Jahr» eine neue Halle errichtet werden müsse. Auch zu den mittlerweile 110 bis 120 Arbeitsplätzen dürften bald weitere hinzu kommen. Aus Sicht der Bergbahnen lieber heute als morgen.
Bergbahnen hoffen auf Bartholet
Viele Bergbahnen stecken in einer Investitionsfalle: Tun sie nichts, verlieren sie Gäste. Bauen sie neu Anlagen, müssen dafür überhöhte Preise bezahlt werden. Die Flumser Firma Bartholet könnte immerhin für ein bisschen mehr Wettbewerb sorgen.
Von Christoph Ammann
Allein die Schweizer Bergbahnen investieren in den nächsten zwei Jahren 800 Mio. Franken in neue Anlagen. Der allergröste Teil davon wird in den Kassen von Doppelmayr-Garaventa und Leitner landen. Die beiden Seilbahnhersteller aus dem Vorarlberger Wolfurt und Sterzing (Vipiteno) in Südtirol sind die unangefochtenen Dominatoren in der Seilbahnbranche, nachdem es in den letzten zehn Jahren mehrere Zusammenschlüsse und Übernahmen gab. Die Folge davon sind ein kaum mehr spielender Wettbewerb, Preisabsprachen und somit kartellähnliche Zustände, die den Bergbahngesellschaften Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Denn im Gegensatz zu den Herstellern stehen die Bergbahnen selber in einem erbitterten Konkurrenzkampf; Feriengäste und Tagestouristen haben die Qual der Wahl.
Da blieben nur noch zwei
Die Veränderungen im Markt der Hersteller haben etwa die Wildhaus Bergbahnen hautnah mitbekommen. Denn sie bestellten im Jahr 1995 eine neue Sesselbahn und danach wieder eine in den Jahren 2002/03 (als Ersatz für eine andere Anlage). In der ersten Ausschreibung hatten sich noch vier völlig unabhängige Hersteller beworben: Die Schweizer Unternehmen Von Roll und Garaventa sowie Doppelmayr und Leitner. «Damals war deutlich spürbar, dass jeder unseren Auftrag unbedingt wollte – Marktwirtschaft wie im Lehrbuch», sagt Geschäftsführer Urs Gantenbein. In den folgenden Jahren übernahm dann aber zuerst Garaventa die Seilbahn-sparte von Von Roll bis dann im Jahr 2003 schliesslich beide zusammen in die Doppelmayr-Garaventa-Gruppe eingebunden wurden. Die heutige Situation entstand, nachdem in einer weiteren grösseren Übernahme ein französischer Hersteller unter dem Dach von Leitner verschwand. «Bei der Ausschreibung vor vier Jahren stand die Fusion von Doppelmayr und Garaventa kurz bevor, dementsprechend wollten sie sich kaum mehr konkurrenzieren. Leider zeigte sich auch Leitner nicht zu grossen Zugeständnissen bereit», sagt Gantenbein.
Preissprung innert weniger Jahre
Ähnliche Erfahrungen hat Hans Peter Lötscher, Geschäftsführer der Bergbahnen Grüsch-Danusa gemacht. Er ist überzeugt, dass sich heute Verhandlungen zwischen den Betreibern und den Herstellern «ganz anders» gestalten als noch vor vier bis fünf Jahren. «Seit es im Grunde nur noch die Doppelmayr-Gruppe und Leitner gibt, sind die Preise für die technischen Anlagen um 20 Prozent gestiegen», sagt Lötscher, der seit 28 Jahren in der Seilbahnbranche tätig ist. Hätten zudem früher die Angebote noch deutlich auseinander gelegen, bestehe heute auf höherem Preisniveau kaum mehr ein Unterschied.
Markt wird aufgeteilt
Verschiedene Indizien lassen die Bergbahnvertreter zudem zum Schluss kommen, dass sich die beiden grossen Hersteller den Markt gütlich untereinander aufgeteilt haben. «Diese Gefahr besteht sicherlich», so Gantenbein. «1995 entschieden wir uns nur ganz knapp gegen ein sehr attraktives Angebot von Leitner, da unsere anderen Anlagen bereits von Garaventa erstellt worden waren und eine einheitliche Ausrüstung eben Kosten spart. Im Jahr 2003 erschien mir der Konkurrenzkampf dann eher unter dem Motto ‹leben und leben lassen›», sagt Gantenbein. Für dieselbe Bahn würde gemäss seiner Einschätzung dieses Jahr bereits wieder 1 Mio. Franken mehr verlangt werden, was aber nur teilweise mit gestiegenen Stahlpreisen erklärbar sei. Auch für Lötscher gibt es diverse Hinweise, die dafür sprechen, dass nicht mehr konsequent versucht wird, in fremdem Gehege Aufträge zu ergattern: «Beide haben mehr davon, wenn sie den Bahnen die Preise diktieren können.»
Malbun war zufrieden
Ein Kartell unter den Seilbahnherstellern wurde auch in Malbun befürchtet, wo in den letzten Jahren mit grosszügiger finanzieller Unterstützung des Landes und der Liechtensteiner Gemeinden für 12 Mio. Franken zwei neue Lifte erstellt wurden. «Glücklicherweise kam es anders – der Markt spielt voll und ganz», sagt Verwaltungsrat und Projektleiter Peter Sparber. «Wir konnten in tagelangen Verhandlungen gute Preisnachlässe erreichen.» Leitner sei wohl besonders ehrgeizig gewesen, gleich «vor der Haustüre» von Doppelmayr einen Auftrag zu ergattern, was aber schliesslich doch nicht gelang.
Von einer «harten Konkurrenz» spricht auch Doppelmayr-Garaventa selber. Dass es ausser Leitner keinen grösseren Konkurrenten mehr gibt, wird aber nicht bestritten. In den letzten Jahren habe man versucht, die Preise konstant zu halten. «Im Weiteren können nicht einfach verschiedene Projekte miteinander verglichen werden, um daraus Rückschlüsse auf die Preisentwicklung zu ziehen», heisst es auf Anfrage. Von Leitner liegt keine Stellungnahme vor.
Bartholet holt auf
Die Hoffnungen der Bergbahnen ruhen nun auf der Bartholet Maschinenbau AG (BMF) in Flums. Sie hat in den letzten Jahren ihr Sortiment im Bereich Sessel- und Gondelbahnen ständig erweitert. Geschäftsführer Thomas Spiegelberg sieht die BMF nun in den Startlöchern, um die Idylle unter den beiden grossen Herstellern etwas zu stören, auch wenn er sich diesbezüglich nicht weit aus dem Fenster lehnen will: «Vielleicht sind Preisabsprachen im Einzelfall vorgekommen, insgesamt spielt der Markt aber nicht schlecht. Und da wir nun eine gewisse Grösse erreicht haben, sieht es sowieso wieder anders aus.»
Für dieses Jahr konnte sich die BMF fünf Aufträge in der Schweiz, zwei in Costa Rica und einen in Luxemburg sichern. Dabei handelt es sich um komplette Eigenleistungen, was dazu führt, dass in Flums «praktisch jedes Jahr» eine neue Halle errichtet werden müsse. Auch zu den mittlerweile 110 bis 120 Arbeitsplätzen dürften bald weitere hinzu kommen. Aus Sicht der Bergbahnen lieber heute als morgen.
- TPD
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So ein Quatsch.In den folgenden Jahren übernahm dann aber zuerst Garaventa die Seilbahn-sparte von Von Roll
Von Roll wurde direkt von DM übernommen.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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Michael Meier
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Da haben wir mal wieder einen ganz Schlauen Seilbahnspezialisten am Start.Die Veränderungen im Markt der Hersteller haben etwa die Wildhaus Bergbahnen hautnah mitbekommen. Denn sie bestellten im Jahr 1995 eine neue Sesselbahn und danach wieder eine in den Jahren 2002/03 (als Ersatz für eine andere Anlage). In der ersten Ausschreibung hatten sich noch vier völlig unabhängige Hersteller beworben: Die Schweizer Unternehmen Von Roll und Garaventa sowie Doppelmayr und Leitner. «Damals war deutlich spürbar, dass jeder unseren Auftrag unbedingt wollte – Marktwirtschaft wie im Lehrbuch», sagt Geschäftsführer Urs Gantenbein. In den folgenden Jahren übernahm dann aber zuerst Garaventa die Seilbahn-sparte von Von Roll bis dann im Jahr 2003 schliesslich beide zusammen in die Doppelmayr-Garaventa-Gruppe eingebunden wurden. Die heutige Situation entstand, nachdem in einer weiteren grösseren Übernahme ein französischer Hersteller unter dem Dach von Leitner verschwand. «Bei der Ausschreibung vor vier Jahren stand die Fusion von Doppelmayr und Garaventa kurz bevor, dementsprechend wollten sie sich kaum mehr konkurrenzieren. Leider zeigte sich auch Leitner nicht zu grossen Zugeständnissen bereit», sagt Gantenbein
Wundert mich aber ehrlich selber, dass da die hochdekorierte EU Kartellschutzbehörte nicht mal das ganze unter die Lupe nimmt. Bei andern haben sies schon gründlich gemacht. Siemens?? Kaum schliessen sich 2 Mobilfunkanbieter zusammen kommt die Kartellkommision.
- Af
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Ist Poma jetzt komplett von Leitner geschluckt worden? Dachte, die wollten ähnlich wie DM-Garaventa "fusionieren"...Auch wenns kein Unterschied zum Geschluckt werden war.....
Also ich bin ja mal auf die weitere Entwicklung der kleinen gespannt....BMF, LST...was gabs denn noch?
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Wo hat die Ropetrans AG formal ihren Sitz? Richtig, in der Schweiz. Von wegen EU-Kartellbehörde...
Die müssen nicht fusionieren. Dem Seeber gehört einfach beides (wenn ich mich recht erinnere / edit: siehe hier).Af hat geschrieben:Ist Poma jetzt komplett von Leitner geschluckt worden? Dachte, die wollten ähnlich wie DM-Garaventa "fusionieren"...Auch wenns kein Unterschied zum Geschluckt werden war.....![]()
Zuletzt geändert von k2k am 10.02.2007 - 20:46, insgesamt 1-mal geändert.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
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Michael Meier
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Mit der Übergabe der Geschäftsführung an einen Jungen Herren ausserhalb der Familie ist das Ende dieser Firma schon bald abzusehen. Denen geb ich noch max 2 Jahre. Sobald der Herr Dollazeichen sieht verschachert er den Betrieb an DM.Christoph Lütz hat geschrieben:Steurer aus Vorarlberg gibt es noch. Die bauen zur Zeit die Krippensteinbahn in Obertraun auf 60er-Kabinen um.
- k2k
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Ich kenn den jungen Herrn nicht, aber nach dem was ich gehört habe scheint die alte Führung den Laden nicht mehr so richtig im Griff gehabt zu haben. Das wäre also vielleicht durchaus eine Chance, zumal Steurer am Krippenstein ja bald zwei Pendelbahnsektionen bauen darf.Michael Meier hat geschrieben:Mit der Übergabe der Geschäftsführung an einen Jungen Herren ausserhalb der Familie ist das Ende dieser Firma schon bald abzusehen. Denen geb ich noch max 2 Jahre. Sobald der Herr Dollazeichen sieht verschachert er den Betrieb an DM.Christoph Lütz hat geschrieben:Steurer aus Vorarlberg gibt es noch. Die bauen zur Zeit die Krippensteinbahn in Obertraun auf 60er-Kabinen um.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
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Wird er nicht können weil die Firma nach wie vor dem Besitzer gehört. Und einen Sohn gibt es meines Wissens auch noch, der dann die Firma erben sollte, wenn das unvermeidbare eintritt.Michael Meier hat geschrieben:Mit der Übergabe der Geschäftsführung an einen Jungen Herren ausserhalb der Familie ist das Ende dieser Firma schon bald abzusehen. Denen geb ich noch max 2 Jahre. Sobald der Herr Dollazeichen sieht verschachert er den Betrieb an DM.
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GAG
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Re: Neuer Seilbahnbauer
Warscheinlich hat der Spiegelberg als er noch bei Garaventa war die Preise selbst abgesprochenbenjamin hat geschrieben:Lichtensteiner Tagblatt
Die Hoffnungen der Bergbahnen ruhen nun auf der Bartholet Maschinenbau AG (BMF) in Flums. Sie hat in den letzten Jahren ihr Sortiment im Bereich Sessel- und Gondelbahnen ständig erweitert. Geschäftsführer Thomas Spiegelberg sieht die BMF nun in den Startlöchern, um die Idylle unter den beiden grossen Herstellern etwas zu stören, auch wenn er sich diesbezüglich nicht weit aus dem Fenster lehnen will: «Vielleicht sind Preisabsprachen im Einzelfall vorgekommen, insgesamt spielt der Markt aber nicht schlecht. Und da wir nun eine gewisse Grösse erreicht haben, sieht es sowieso wieder anders aus.»
Bartholet ist sicher ein ernstzunehmender Konkurrent in der Schweiz. Denke aber, dass ihnen die aktuelle Lage im Seilbahmarkt entegegen kommt. Die aktuelle Grösse von Bartholet scheint mir eher kritisch sollte die Luft wieder dünner werden so wie Anfang 2000.
Bin gespannt wie es weitergeht...
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Michael Meier
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Dürfte kaum Enger werden. Denn bis 2010 laufen diverse Betriebsbewilligungen für in den 80er und anfangs 90er gebaute Anlagen aus. Vor allem Ältere kuppelbare Anlagen oder fixe Sesselbahnen müssten dann entweder überholt werden oder ersetzt. Mit dem neuen Seilbahngesetzt auch eher schwieriger. Auf die Betrieber kommen da harte Zeiten zu. Auf die Bauer eher weniger. Da gibts ganze Skigebiete die in einem oder 2 Jahren ihren Park überholen müssen. Könnte da einige Aufzählen für die die Zeit Eng wird. Naja mir solls recht sein. Gibt mehr Taschengeld.
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Die Frage, wie es da noch einen Markt geben kann, habe ich mir auch schon lange gestellt bei der derzeitigen Situation. Interessant, endlich mal einen Artikel zu lesen, der meine Einschätzung bestätigt.
Ohne mich im Detail mit der Materie auszukennen, erscheint mir diese Regelung sehr schwierig. Ich glaube, dass Kartelle im mittleren Bereich der Wirtschaft, viel leichter zu realisieren sind und ihrer Summe gesamtwirtschaftlich viel größere Schäden bewirken können, als die paar Geschichten bei den ganz großen. Wie gesagt, nur so ein Eindruck von meiner Seite.
Ich glaube, dass dafür die Umsätze nich hoch genug sind, ehrlich gesagt. Jetzt mal unter Vorbehalt: ich meine mich erinnern zu können, dass das europäische Kartellrecht keine Marktanteile mehr beücksichtigt, weil die Abgrenzung der Märkte zu schwierig war, und stattdessen ein Regelwerk aus Umsatzgrenzen kennt, bei deren Erreichen Überprüfungen stattfinden. Die sind aber utopisch hoch.Wundert mich aber ehrlich selber, dass da die hochdekorierte EU Kartellschutzbehörte nicht mal das ganze unter die Lupe nimmt
Ohne mich im Detail mit der Materie auszukennen, erscheint mir diese Regelung sehr schwierig. Ich glaube, dass Kartelle im mittleren Bereich der Wirtschaft, viel leichter zu realisieren sind und ihrer Summe gesamtwirtschaftlich viel größere Schäden bewirken können, als die paar Geschichten bei den ganz großen. Wie gesagt, nur so ein Eindruck von meiner Seite.
- Theo
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Ich persönlich finde es sehr gut das es mit BMF noch einen einigermassen unabhängigen Seilbahnhersteller gibt, welcher mehr als einen Seilbahntyp im Programm hat. Einigermassen unabhängig deshalbm weil BMF auch schon Leitner Anlagen montiert hat.
Der momentane Markt würde sicher 3-4 unabhängi Hersteller vertragen, man muss aber auch sehen weshalb es so gekommen ist.
Die einzelnen Hersteller waren auf dem Heimmarkt des anderen fast nur in den Bereichen präsent, in denen der Hausherr keine Lösung anzubieten hatte.
Es gab dann aber Kreise die glaubten jeder Markt müsse für jeden Anbieter offen sein. Gleichzeitig hatten ein paar Hersteller eine Krise weil auf ihrem Heimmarkt die Nachfrage zuwenig gross war oder ihr Produkt nicht grade die gewünschten Verkaufszahlen hatte.
Da bot sich VR doch gerade für eine Übernahme durch eine ander Firma an. DM hat zugegriffen und hatte damit auf den schweizer Markt zugriff den man seit der damaligen trennung von Garaventa nur mehr begrenzt hatte.
Gleiches gilt eigentlich auch für Girak / Garaventa und Waagner-Biro / Leitner.
Das da jetzt Kartellvorwürfe kommen ist ein Witz. Diejenigen welche jetzt am lautesten schreien sind doch seber schuld an der jetztigen Situation, waren sie doch an der erarbeitung der Gesetze welche die jetztige Situation herbei führten selber beteiligt.
Das man einander leben lässt finde ich in Ordnung. Ein Preiskampf ums verrecken kann auch nach hinten losgehen. Wenn man knapp kalkuliert und dann mal was unvorhergesehenes passiert ist man dann schnell mal am ende. Städeli lässt grüssen.
Der momentane Markt würde sicher 3-4 unabhängi Hersteller vertragen, man muss aber auch sehen weshalb es so gekommen ist.
Die einzelnen Hersteller waren auf dem Heimmarkt des anderen fast nur in den Bereichen präsent, in denen der Hausherr keine Lösung anzubieten hatte.
Es gab dann aber Kreise die glaubten jeder Markt müsse für jeden Anbieter offen sein. Gleichzeitig hatten ein paar Hersteller eine Krise weil auf ihrem Heimmarkt die Nachfrage zuwenig gross war oder ihr Produkt nicht grade die gewünschten Verkaufszahlen hatte.
Da bot sich VR doch gerade für eine Übernahme durch eine ander Firma an. DM hat zugegriffen und hatte damit auf den schweizer Markt zugriff den man seit der damaligen trennung von Garaventa nur mehr begrenzt hatte.
Gleiches gilt eigentlich auch für Girak / Garaventa und Waagner-Biro / Leitner.
Das da jetzt Kartellvorwürfe kommen ist ein Witz. Diejenigen welche jetzt am lautesten schreien sind doch seber schuld an der jetztigen Situation, waren sie doch an der erarbeitung der Gesetze welche die jetztige Situation herbei führten selber beteiligt.
Das man einander leben lässt finde ich in Ordnung. Ein Preiskampf ums verrecken kann auch nach hinten losgehen. Wenn man knapp kalkuliert und dann mal was unvorhergesehenes passiert ist man dann schnell mal am ende. Städeli lässt grüssen.
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Mirco
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Ist zwar ein bisschen OT: Das meiste habe ich ja verstanden, das hier aber nicht. Ich habe gemeint, Habegger sei so pleite gegangen und Städeli hat sich einfach Garaventa verkauft?Theo hat geschrieben:Das man einander leben lässt finde ich in Ordnung. Ein Preiskampf ums verrecken kann auch nach hinten losgehen. Wenn man knapp kalkuliert und dann mal was unvorhergesehenes passiert ist man dann schnell mal am ende. Städeli lässt grüssen.
Ist noch interessant, vor allem bei fixen SB's kommen bei BMF viele Aufträge an. Hingegen bei kuppelbaren Systemen, haben die überhaupt ein eigenes?
Ob eine Sache gelingt, erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst, sondern wenn du es ausprobierst.
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- Ram-Brand
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Habegger ist Pleite gegangen weil zugesagte Projekte doch nicht verwirklicht wurden. Die Palnung kostet ja auch Geld und wirst meist vorab gemacht bevor der Kunde überhaupt kauft.
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...und die ubs macht dann wieder jährlich 10'000'000'000 gewinn
wünsche jedenfalls meinen flumser "nachbarn" mehr glück
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Saison 14/15: Gotschna/Parsenn 38, Madrisa 9, Rinerhorn 3, Jakobshorn 4, Schatzalp 1, Grüsch Danusa 1, Brambrüesch 3, Lenzerheide/Arosa 1, Flims/Laax 1, Brigels/Waltensburg 1, Tschappina 1, Diavolezza 4, Corviglia 1, Samnaun/Ischgl 2, Livigno 1, Skitour 2 - Total: 73
skiing all day keeps the doctor away!
Saison 14/15: Gotschna/Parsenn 38, Madrisa 9, Rinerhorn 3, Jakobshorn 4, Schatzalp 1, Grüsch Danusa 1, Brambrüesch 3, Lenzerheide/Arosa 1, Flims/Laax 1, Brigels/Waltensburg 1, Tschappina 1, Diavolezza 4, Corviglia 1, Samnaun/Ischgl 2, Livigno 1, Skitour 2 - Total: 73
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