Vor allem die kleinen Skigebiete klagen

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lanschi
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Vor allem die kleinen Skigebiete klagen

Beitrag von lanschi »

Vor allem die kleinen Skigebiete klagen
Nach der ersten Woche Semesterferien klagen vor allem kleinere Skigebiete über dramatische Rückgänge. Der Umsatz der Bergbahnen Abtenau (Tennengau) hat sich etwa halbiert. Die großen Skigebiete melden dagegen konstante Umsätze.

"Schmerzhaft aber nicht existenzbedrohend"
Knapp 7.500 Gäste lösten in der letzten Woche eine Liftkarte in Abtenau. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum rund 15.000.

Die Tagesgäste seien heuer ausgeblieben, sagt Geschäftsführer Josef Aichinger. Dabei hatten die Bergbahnen Abtenau erst im im letzten Jahr 5,8 Millionen Euro in Lifte und Pisten investiert.

Dieses Ergebnis sei zwar schmerzhaft, aber nicht existenzbedrohend, meint Aichinger. "Wir haben das Glück, dass wir weitsichtig waren und 80 Prozent Eigenkapital aufgebracht haben. Deshalb werden wir es sicher überstehen", so Aichinger.

Tagesskifahrer nur bei optimalen Bedingungen
Auch das Skigebiet Lofer (Pinzgau) ist auf Tagesgäste angewiesen. Hier gab es in der vergangenen Woche 20 Prozent weniger, so Geschäftsführer Willi Leitinger.

"Tagesskifahrer fahren los wenn die Bedingungen optimal sind. Und die sind eben nicht so hundertprozentig wie es sich der Tagesskifahrer vorstellt", sagt Leitinger.

Trotzdem werde Lofer auch in der kommenden Saison wieder kräftig in Beschneiungsanlagen investieren, um konkurrenzfähig zu bleiben, so Leitinger.

Große Skigebiete: "Auf dem Vorjahresniveau"
Anders ist die Situation der großen Salzburger Skigebiete. Die Ski-Region Amade, zu der fünf Skigebiete gehören, sei mit dem Ergebnis der ersten Semesterferienwoche zufrieden, sagt Geschäftsführer Christoph Eisinger.

"Die Umsätze und Gästeeintritte waren in dieser Woche etwa auf dem Vorjahresniveau", so Eisinger.

Pistenverhältnisse: "Keine Schönfärberei"
Alle Manager der Bergbahnen werden nicht müde, immer wieder zu betonen, wie erstklassig die Pistenverhältnisse derzeit seien.

"Das ist keine Schönfärberei, das bestätigen uns auch die Kunden, dass sie von den positiven Verhältnissen überrascht seien", sagt der Sprecher der Salzburger Seilbahnunternehmen, Ferdinand Eder, auf die Frage, ob da nicht auch Zweckoptimismus dabei sei.
Danke für den Beitrag!
Thema existiert schon.

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mic

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