Schnee: meist sehr guter Kunstschnee, nur an der Hohen Mut Bahn etwas eisig.
Los: viel.
http://www.lifte.at/index.php?s=panorama&t=2
Seit 5 Jahren bin ich nun schon fast im Alpinforum und es gab keinen Winter, in dem es nicht mindestens einen Kühtai Bericht von mir gegeben hat. Was dem Feser der Golm ist/war, ist bei mir Kühtai. Heimatskigebiet par exellance (ok ,in Ochsengarten fing alles an, aber das erste und lange Zeit das einzige größere Gebiet welches ich kannte war einfach nur Kühtai). Hier und da ist es schon superpraktisch, nicht dran denken zu müssen wo man nun ist, wo man hinmuss und wo die besten Hänge sind. Man weiss es eben (mehr als ein paar Mal im Jahr kann ich das aber nicht mehr haben, mein Ziel heisst die letzten Jahre (leider) doch immer Neues sehen!).
Wie ist das Gebiet nun zu beschreiben? Am Einfachsten kann man es sich machen, wenn man es einfach in einen Süd- und einen Nordhang aufteilt. Dies wäre mir aber zu einfach. Deshalb will ich nun kurz die Pisten an den einzelnen Liften beschreiben:
Hochalterkar:
3 nette rote Abfahrten. Alle fast 500 Höhenmeter, grad recht zum durchlaufen lassen. Oben 2 größere Stufen mit steileren Hängen, nach der Teilung der Pisten dann laufen die 2 und die 1 durch 2 sogenannte Kanonenrohre (kleines und großes), wodurch die Pisten recht eng werden.
Die rote 3 läuft offener, gleichbleibender Bergab. Leider nur bei genug Schnee offen. Einzig schade ist der Ziehweg am Ende.
Schwarzmooslift:
Die blaue 4 ist im oberen Bereich noch ganz ok, läuft dann aber am Ende sehr flach aus, so dass man es schon spätestens ab der Mitte gut laufen lassen muss, um wieder zur Talstation zu gelangen.
Die rote 4a ist eine nette Piste mit einem engen Steilhang kurz nach dem Start, danach läuft sie angenehm (bis auf 1 oder 2 Wellen bei viel Schnee) in die rote 5 aus.
Kaiserlift:
Die rote 5 ist meiner Meinung nach eine wahre Freude. Zuerst flach startend, kippt sie schliesslich in einen dunkelroten Hang hinein. Links begrenzt durch den Schlepper, rechts durch einen Hang. 4 oder 5 Raupen breit, immer in der Sonne, manchmal vereist (nicht bei meinem Besuch dieses Jahr!)
Generell ist noch zu sagen, dass alle bisher aufgeführten Pisten fast reine Südhänge sind und deshalb einerseits schön sonnig gelegen, dafür aber auch schneller sulzig sind.
Auf der Gegenseite gibt’s die folgenden Abfahrten:
Hohe Mut Bahn/Alpenrosenlift:
Die rote 13 ist am Anfang eigentlich eine schwarze, nur musste es hier runter eine rote Piste geben, da man sonst die 4KSB-B umsonst wohl da hingestellt hätte. Geht mittelsteil los, fällt dann in einen gut schwarzen Hang rein (meist eisig!!) und läuft dann zwischen den beiden Liften mittelsteil weiter. Wenn wenig los ist gut zu fahren, wenn viel los ist eher zu meiden.
Die schwarze 14 war dieses Mal leider nicht fahrbar – zu wenig Schnee. Der Starthang ist meiner Meinung nach einer der besten präparierten schwarzen Hänge die ich kenne. Ähnlich steil wie Harakiri oder G2, mit einem tollen ersten Blick auf den unten liegenden Stausee und den Abgrund, der sich zwischen den Ski da aufmacht. Meist leicht eisig, gute Kanten sollte man haben. Nach 10 Schwüngen ist dies dann überstanden, nach einem kurzen Treffen mit der roten 13 läuft die 14 dann schön rot weiter, immer wieder aufgelockert durch Wellen, die eine zu rasante Fahrt schnell in einen Flug verwandeln können.
Die rote 11 und 12 sind mittelschwere, gut laufende Abfahrten, schön zu fahren, leider ist eine meist von einem Skiclub belegt.
3-Seen Bahn:
6 und 6a: Normalerweise meine Lieblingsabfahrten in Kühtai. Dieses Jahr das erste Mal seit langem wieder durch die 1 und 2 abgelöst. Geht langsam los, an der 3-Seenhütte gibt es dann 4 Varianten, einen kurzen steileren Hang zu fahren. Alle 4 laufen wieder zusammen, nun kommt ein flach laufendes Stück, anschliessend kippt sie wieder in einen gut roten, dafür sehr breiten steileren Hang, am Astoria Hotel vorbei dann flach unten auslaufend (spätestens ab dem Hotel sollte man etwas mehr Fahrt aufnehmen, damit man nicht schieben muss).
Wiesberg:
Die beiden schwarzen 7ner sind ein kurzer, steiler Hang. Beide präpariert kein Problem, 7b meist unpräpariert. 7a war dieses Jahr nicht offen.
Gaiskogellift:
9 und 9a sind beides im oberen Teil tolle Carvingpisten, am Ende dann wird es steiler, meiner Meinung nach aber eher rote als schwarze Abfahrten. Dafür aber, da man diese Pisten nur per Schlepper erreicht und beide schwarz markiert sind, meist sehr leer und gut fahrbar. 9a war dieses Jahr noch zu.
Die 9b bin ich in den letzten Jahren nur an einem einzigen Tag gefahren. Ist nur offen bei wirklich viel Schnee. Schöne dunkelrote Abfahrt mit einem guten Schlussstück. Schade dass der Hang dort hinten nicht noch weiter entwickelt wird.
Bevor ich nun meine Route noch kurz skizzieren will, noch kurz zum neuen Ticketlesesystem in Kühtai: Freemotion.
Schon seit langem ein Skidata-Kunde, hat man sich wohl im Frühjahr überlegt, den Mix aus 370ger Lesern und den alten komisch-grünen Lesern durch was neues schickes zu tauschen und kam dann auf das Freemotion System.
Als Benutzer muss ich sagen, ich bin begeistert! Durch die großen Antennen ist ein Lesegerätumarmen gar nicht mehr nötig, wenn man normal durch den Antennenbereich geht klappt die Metallstange rechtzeitig weg, so dass man gar keinen Kontakt mit dieser mehr hat (anders als bei den 370gern). Leider scheint es so, als ob das System noch Kinderkrankheiten hat: am Gaisskogellift war die Metallbarriere ganz weg, am Kaiserlift verabschiedete sich der einzige Leser dort leider auch kurz vor Mittag. Die Geräte am Hochalterkar liefen dafür prächtig, an der Hohen Mut Bahn war ein Gerät ausser Betrieb.
So, los ging der Tag an der Hochalterbahn. 3 schnelle Fahrten dort (man, langsam kommt die gute alte 4KSB-B auch ins Alter), dann wurde es mir da zu voll (ging aber noch). Über den Schwarzmoosschlepper gings zum Kaiserlift. Einige Fahrten hier, nun wollte ich mal wieder sitzen. Also unter der Strasse durch zur 3-Seen. Uff, 5 Minutenanstehschlange da. Also gleich weiter (fast neuer Skiweg sei Dank!) zur Hohen Mut Bahn. Hier 2 oder 3 Fahrten, dann am Alpenrosenlift angestellt. Dauert hier auch fast 5 Minuten (für mich eine Ewigkeit). Eine Fahrt hat mir gelangt, am 3-Seen immer noch viel los und Hohe Mut wollte ich nicht mehr. Also die neue Skibrücke getestet. Wunderbar. Auf der anderen Seite wartet ein Förderband, die Strassenbrücke überquert gleichzeitig einen Bach und den Skiweg. Nur der Sonnenlift ist nun heillos überlastet. Eh schon kapazitiv am unteren Ende, kommen nun doch mehr Leute als er verkraftet. Hier stand ich fast 10 Minuten an. Noch ein oder 2 Kaiserliftrunden, dann wars Zeit für Mittagessen. Als Kind war hier immer die 3-Seenhütte Legion. Gab Zeiten da meinten meine Eltern, dass der Wirt, sobald ich die Hütte betrat, schon die Backerbsensuppe, das kleine Cola und die heisse Schokolade vorbereitete (wenn sie nicht schon um 11:30 bereit standen
Noch kurz was zum Schnee: Die Pisten am Hochalterkar, am Kaiserlift und am 3-Seen waren dank Beschneiung Top. Griffig, keine Steine, super zu fahren. Wirklich überraschend guter Kunstschnee.
im Hochalter 4er, irgendwie kommt es mir Italienisch vor. Wenig SChnee, aber gute Pisten.
Prichkogel, diesmal von der anderen Seite. Sehr beliebt bei Tourengehern.
Blick das Kanonenrohr runter, auf der Ggenseite der Wiesberg.
rechts die Hohe Mut, in der Mitte der Finstertaler Stausee.
im Schwarzmoosschlepplift.
Hotelsiedlung Kühtai.
auf den Knubbel in der Mitte könnte die Bergstation der neuen Bahn hinkommen.
Alopenrosenschlepper mit seinen Abfahrten.
neue Brücke, um vom Sonnenlift zur Hohen Mut Bahn zu gelangen.
Blick nach Ochsengarten.
Steilhang an der Hohen Mut Bahn.
Wenig Schnee...
Neues Förderband.
Neue Brücke.
neuer PB600. Nachdem es 2000 rum so aussah, als ob Leitner hier mehrere Raupen verkaufen könnte, scheint nun wieder auf Kässbohrer umgeschwenkt zu werden.
ältere Bullies und Talstation Hochalterkar 4KSB.
Bergstation Hochalterkarbahn. Schön ist was anderes...
Man könnte fast meinen, es ist Winter.
Auffahrt mit dem Wiesberglift. Zu zweit gar nicht so einfach.
Trasse 3-Seenbahn.
letztjährig erbaute neue Raupengarage