Nach einiger Zeit ging es weiter und als ich mich in einem kürzeren Seilfeld befand, gab es wieder eine Notbremsung, diesmal war die Amplitude der Schwingung geringer (wegen des kürzeren Seilfeldes), aber noch immer recht unangenehm.
Schlußendlich war ich froh, dass an diesem Tag wenige Minuten später Liftschluß war, denn diese Notbremsungen waren nicht ohne, insbesondere das recht intensive Aufschaukeln des Systems - ich möchte nicht wissen, ob sich ein Kind bei diesen Bewegungen problemlos im Sessel halten kann.
Mir ist klar, dass die Bahnen auf solche Belastungen gerechnet sein müssen, jedoch frage ich mich, was es für Vorschriften bezüglich der maximalen Bremsverzögerung und des Wiederanfahrens (Mindestwartezeit?) der Bahn gibt, schließlich sollte das ja nicht unbedingt geschehen, wenn das System noch stark schwingt, da es dadurch ja durchaus zu einer Seilentgleisung kommen könnte. Insbesondere sehe ich eine einseitige Belastung von Sesseln durch schlechte Gewichtsverteilung als Problem, da es dadurch auch zu einer nicht unerheblichen Seitwärtsschwingung des Seilfeldes kommen kann.
Wie sieht der Vergleich einer fast leeren mit einer vollbesetzten Bahn in so einem Fall aus, was ist Sicherheitstechnisch günstiger?
Was für Gründe gibt es eigentlich für eine Notbremsung, schließlich wird beim Sturz eines Fahrgastes normalerweise nur 'sanft' abgeschaltet?!?
Dieser Beitrag würde wohl auch in das Thema passen, ich habe mich am Weg zur Bergstation jedenfalls so gut ich nur konnte am Sessel festgeklammert.
(Ich bin 2 Tage danach wieder mit dieser Bahn gefahren, mir saß nur bei dieser Fahrt noch der Schock im Nacken)