Schnee im Gebirge: Jetzt ist die beste Zeit für Winterurlaub

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snowflat
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Schnee im Gebirge: Jetzt ist die beste Zeit für Winterurlaub

Beitrag von snowflat »

Schnee im Gebirge
Jetzt ist die beste Zeit für den Winterurlaub!


Auch wenn in unseren Breiten Cabriowetter herrscht, Gartenfans wieder auf Knien rutschen und die Damenwelt in Bikinitops unterwegs ist: In den Wintersportorten herrscht mit viel Schnee zum Saisonabschluss noch mal Hochbetrieb. Beispiel Kühtai, Tirol.

Paul ist schuld. Ein Tief namens Paul. Schneefall ohne Unterlass, drei Tage und drei Nächte. Spät kam er, der (zumindest in den gebirgigen Ferienorten) ersehnte Schnee. „Satte 90 Zentimeter Neuschnee in nicht einmal 72 Stunden und beste Pistenbedingungen“ melden beispielsweise die Kitzbüheler Alpen - und locken ab sofort zusätzlich mit einem speziellen „Neuschnee-Rabatt“ auf Übernachtungspauschalen in Höhe von 35 Prozent, gültig bis Saisonende (www.kitzalps.com ).
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„Die Saison wäre bei uns auch ohne den vielen neuen Schnee bis zum 22. April gegangen“, erzählt Barbara Haid vom Tourismusbüro Kühtai. „Aber so ist es natürlich noch viel schöner.“ Das überschaubare Tiroler Hoteldorf kann so selbstbewusst auftreten, da es in der glücklichen Lage ist, auf 2020 Meter Höhe zu liegen. Von Anfang Dezember bis zwei Wochen nach Ostern geht im höchstgelegenen Wintersportort die weiße Saison. Und so lautet die Web-Adresse des kleinen Kühtai im Sellraintal hoch über Innsbruck auch ganz unmissverständlich www.schneegarantie.at.
Kühtai, ein Gewinner der mäßigen Wintersaison
90 Zentimeter Schneehöhe im Ort (!) hatten die Kühtaier bereits vor dem weißen Niederschlag, den Tief Paul vergangene Woche brachte. Das aus gerade mal zwölf Hotels und vier Gasthöfen, zwei Pensionen und sieben Apartmenthäusern bestehende Straßendorf kann sich so oder so als einer der Gewinnen dieses Winters sehen. In niedrigeren Tallagen wie etwa im Tiroler Unterland oder Südtirol war perfekter Schnee bis Mitte März bekanntlich eher Mangelware. Die Nächtigungszahlen im Kühtai hingegen liegen deutlich im Plus: im Dezember plus vier Prozent, im Januar um sieben und im Februar um zehn Prozent höher als im Vorjahresmonat.
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Dabei ist das Skigebiet kein Lockvogel für Kilometerfresser. Auf gut 37 Pistenkilometer Länge kommen die 19 (zumeist „roten“, also mittelschweren) markierten Abfahrten. Die hat man schnell abgehakt. Wer ausschweifende, talübergreifende Skisafaris liebt oder Tagesausflüge à la „Sella Ronda“ (einmal rund um das Sella-Massiv in Südtirol) schätzt, ist im Kühtai falsch. Doch von Langeweile keine Spur: Besonders, wenn Neuschnee die fünf parallel verlaufenden schwarzen Abfahrten auf dem Nordhang quasi komplett in einziges Off-piste-Areal verwandelt (der Pistendienst überlässt sie ihrem natürlichen Zustand), kann sich auch der Könner mal so richtig abarbeiten. Fast das gesamte Skigebiet ist baumfrei, ein idealer Tummelplatz für Tiefschneefahrer und Snowboarder. So weit das Auge reicht kann man hübsch anzusehende Schwungspuren im unpräparierten Weiß entdecken. Ein untrügliches Indiz dafür, dass nicht nur Anfänger den Weg herauf ins Sellraintal gefunden haben.
Von dem Mondänen allerdings, mit dem sich der seit den Fünfzigerjahren vom Wintertourismus lebende „Ort“ noch in den Achtzigern schmückte, ist heute keine Spur mehr. Allenfalls noch im ehrwürdigen Hotel Jagdschloss Kühtai, einst eine fürstliche Jagdresidenz, das heute noch mit viel k. u. k.-Flair und Zirbenholz Romantiker glücklich macht.
Als Pistenhirsche noch vor den Liegstühlen angaben
Im DSV-Skiatlas von 1983 ist nachzulesen: „Panorama-Skilauf steht jeden Tag auf dem Brettl-Programm des Kühtaier Publikums, das es sportlich, aber auch mondän liebt ... Das Kühtai belebt sich zwischen November und Mai zu einem internationalen Ski-Treffpunkt mit 918 Hotel- und 40 Pensionsbetten ... Man ist im gesunden Höhenklima und natürlich beim Après-Ski unter sich.“ Fotos von einem vor einem Schlepplift bereit stehenden Hubschrauber oder einem Porsche 911, der vor einer staunenden Menschenmenge einen behelmten Skifahrer hinter sich herzieht (Skijöring), beleben die Skiatlas-Doppelseite. Und als Tipp für gute Skifahrer wird die Abfahrt vom Hochalter empfohlen, „... unter dessen Gipfel Sie von der Bergstation in die mit zwei Kilometern längste Abfahrt des Kühtai-Gebietes steigen können. Bei der Überwindung der 446 Höhenmeter bietet sich als besonderes Schmankerl die Schußfahrt durch das Kanonenrohr an. Die letzen Schwünge werden von den Pistenhirschen hier bevorzugt direkt vor den Liegestuhl-Reihen und Restaurant-Terrassen zelebriert, die nahtlos an das reine Pistenvergnügen anschließen. Die Talstationen der Lifte liegen so nah zusammen, daß sie zu Fuß erreicht werden können.“
Und genau daran hat sich hier nichts geändert. Weshalb sich der kleine Erholungsort vor allem für Familien eignet, die die kurzen Wege, damit verbundenen Komfort und Sicherheit sehr zu schätzen wissen. Praktisch jedes Hotel liegt direkt an einer Piste, das muss ein anderer Wintersportort erst mal nachmachen. Bei einer Gesamtbettenzahl von 1400 und einer Beförderungskapazität der Liftanlagen von mehr als 16.000 Personen pro Stunde gibt es keine Wartezeiten. Kühtai selbst spricht vom „anstandslosen Skivergnügen“.
Quelle: Welt
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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buzi
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Beitrag von buzi »

Kann ich nur bestätigen, immo sind die bedingungen gut wie nie! War gestern in Davos! Besser gehts nicht! Super Schnee, Sonne! Ein Traum...
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