Falsche Beschneiungsstrategie? - Oberndorf im Abseits

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snowflat
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Falsche Beschneiungsstrategie? - Oberndorf im Abseits

Beitrag von snowflat »

Oberndorfer Touristiker sehen sich im Abseits

Schwere Fehler in der Beschneiungsstrategie werfen Oberndorfs Touristiker dem St. Johanner Bergbahnchef Ingo Karl vor. Dieser dementiert.

Bild
Die Bauernpenzingbahn war heuer nur wenige Tage in Betrieb.
Bild: Fusser


Im abgelaufenen, schneearmen Winter war das gemeinsame Skigebiet zweigeteilt: Künstlich beschneite Pisten auf der St. Johanner Seite des Kitzbüheler Horns, hingegen grüne Wiesen und ein nur auf wenige Tage beschränkter Betrieb der Penzingbahn in Oberndorf. Zur Verzweiflung der Oberndorfer Touristiker, die der Geschäftsleitung der St. Johanner Bergbahn nun schwerwiegende Versäumnisse in der Beschneiung vorwerfen.

Bahn als Zubringer
In einem Rundschreiben beklagen sie, dass "durch das Unvermögen der Bergbahnführung, die beschlossene Schneestrategie auch in die Tat umzusetzen, den Tourismusbetrieben erheblicher wirtschaftlicher Schaden entstanden ist".

Zumindest als Zubringer in das Skigebiet müsste die Penzingbahn auch in schneearmen Zeiten ständig in Betrieb sein, fordert der Oberndorfer Wirt Christian Stöckl im Gespräch mit der TT. "Für uns ist es eine Katastrophe, wenn die einzige Bahn im Ort still steht."

Bergbahnchef Ingo Karl weist die Vorwürfe zurück. Die im Jahr 2000 beschlossene Beschneiungsstragie, wonach der St.?Johanner Harschbichl und die Oberndorfer Übungswiese Priorität vor der Vierer-Sesselbahn Penzing und der Oberndorfer Bauernpenzingbahn haben, sei auch im heurigen Winter konsequent umgesetzt worden.

Forderungen gebündelt
Karl: "Das ist anhand unserer Aufzeichnungen nachweisbar." Für eine starke Beeinträchtigung hat außerdem das Sturmtief Kyrill gesorgt. Nach dem Orkan wurden die Schneekanonen von Oberndorf wieder zur dringenden Beschneiung auf den Harschbichl abgezogen. Ein reiner Zubringerdienst mit der Oberndorfer Bahn war nicht möglich, sagt der St.?Johanner Bergbahnchef. "Ohne beschneite Piste geht von der Oberndorfer Bergstations ins St. Johanner Skigebiet gar nichts."

Die erzürnten Touristiker wollen Karl nun einen zehn Punkte umfassenden Forderungskatalog vorlegen, nachdem ein gemeinsamer Gesprächstermin geplatzt ist. Karl lotet bereits die Möglichkeiten für den Ausbau der Beschneiungsanlage samt Speichersee aus. "Die geplante Erweiterung des Skigebiets auf das Kitzbüheler Horn ist zweitrangig."
Quelle: TT
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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schifreak
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St Johann

Beitrag von schifreak »

schon der Hammer, wie sich die Schigebiete unterscheiden, wenns um die Beschneiung geht. Überhaupt iss die schwarze Abfahrt nach Oberndorf die anspruchvollste und Beste Piste im ganzen Schigebiet. Und die Beschneiung dieser Piste wär wirklich wesentlich wichtiger, als ne Verbindung mitm Horn, was sowiso n Witz iss, da vom Horn nie ne Abfahrt nach St. Johann runter gehn könnt.Nur reine Felsen-- was soll das bringen. Höchstens hinten vom Raintal könnt ma ne Abfahrt zum Grieswirt runtermachn, und dann per Bus wieder ins Schigebiet St. Johann zum Eichenhof. Aber der Raintallift iss heuer ebenfalls nie in Betrieb gwesen...
Nee, also da fehlts a bisserl...Schiwelt iss da vorbildlicher. Da konnt ma wenigstens meistns ins Tal fahrn, auf diesselbe Höhe wie Oberndorf.( Ellmau und Scheffau zumindest, und Söll)
Fabi,alpiner Schifreak

TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
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