Quelle: SNTod bei Skirennen: Funktionär angeklagt
11. April 2007 | 17:17 |
Beim Rennen eines Skiklubs rutschte eine Frau auf die Strecke. Sie wurde von einem Läufer erfasst und getötet. Ein Klubfunktionär muss deswegen vor Gericht.
Salzburg (SN). Ein schrecklicher Unfall bei einem Vereins-Skirennen des SC Elsbethen (Salzburg-Umgebung) am 28. Jänner hat nun ein gerichtliches Nachspiel. Der – als Veranstalter des Rennens auftretende – Obmann-Stellvertreter des Klubs muss sich demnächst wegen fahrlässiger Tötung vor einem Bezirksgericht verantworten. Das berichten die Salzburger Nachrichten in ihrer Donnerstags-Ausgabe.
Eine Urlauberin war im Jänner während des Rennes auf die Strecke gerutscht und von einem Rennläufer mit voller Wucht gerammt worden. Die 62-jährige Frau aus Dänemark starb noch auf der Unfallstelle.
Dem Funktionär des Skiklubs wird im – beim Bezirksgericht St. Johann/Pongau eingebrachten – Strafantrag sinngemäß angelastet, als für die Veranstaltung Verantwortlicher die Rennstrecke nicht ausreichend vom touristisch genutzten Pistenteil abgesichert zu haben. Strafrahmen für fahrlässige Tötung: bis zu ein Jahr Haft.
Was ein damals ermittelnder Polizist zu dem Vorwurf sagt und wie Salzburgs Landesskipräsident Alex reiner darauf reagiert, lesen Sie am Donnerstag exklusiv in den Salzburger Nachrichten.
Die meisten Skirennen auf den Pisten sind doch nur durch simples Flatterband vom Pistenrest abgegrenzt, wenn eine Doppelnutzung stattfindet. Eine "richtige" Abgrenzung durch Netzzäune sind mir bisher noch nicht begegnet. Aber vielleicht wirds ja anderwo so gemacht?