Weniger Skitouristen
14. April 2007
Die Diskussion rund um den Klimawandel habe dem Wintertourismus geschadet. Trotz "fantastischer Bedingungen" vor allem in höheren Lagen habe es bei den Skitouristen einen Rückgang gegeben, sagt Roderich Urschler von den "Austrian Seilbahnpartnern". Seine Begründung: Durch die "sehr emotionell" geführte Diskussion, sei der falsche Eindruck entstanden, dass es schlechte Bedingungen gebe.
Schneekanonen im Einsatz "sehr billig" Eine weitere Verstärkung bei den Investitionen in Beschneiungsanlagen werde erwartet, meinte Urschler. Dies sei eine Folge der sich ändernden Bedingungen für den Wintertourismus. "Der Schnee kommt nach wie vor, aber immer später." Die Anschaffung von Beschneiungsanlagen sei deshalb wie eine Vollkasko-Versicherung für die Skigebiete. Braucht man sie nicht, sind die Anlagen "irrsinnig teuer". Wenn ihr Einsatz nötig ist, und das sei immer öfter der Fall, seien sie dafür "irrsinnig billig". Die Schneekanonen der Zukunft müssen eine schnellere Beschneiung ermöglichen und auch bei höheren Temperaturen einsatzfähig sein. Bei der Interessensgemeinschaft der "Austrian Seilbahnpartner" handelt es sich um die 50 wichtigsten Zulieferbetriebe der Branche.
Die Seilbahnindustrie investiere 500 Mill. Euro pro Jahr in die österreichischen Skigebiete. Das entspreche 50 Prozent des Umsatzes. Der Skisport bringe Österreich eine "enorme Wertschöpfung", sagte Urschler.
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- lanschi
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