Tödlicher Absturz durch Lawine

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Valentijn
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Tödlicher Absturz durch Lawine

Beitrag von Valentijn »

GÖLL-OSTWAND 19.05.2007

Tödlicher Absturz durch Lawine
In der Ostwand auf dem Hohen Göll bei Kuchl (Tennengau) sind Samstagvormittag drei Bergsteiger in einem Schneebrett verunglückt. Einer stürzte 400 Meter in den Tod, einer wurde schwer verletzt.


Viel Neuschnee
Es war Samstagvormittag, 10.00 Uhr. Die drei Bergsteiger waren mit Steigeisen über die Ostwand in Richtung Gipfel des Hohen Göll unterwegs, als es zum Unglück kam, schildert der Tennengauer Bergrettungsmann und Alpinpolizist Felix Köllerer:

"Sie sind ungefähr in der Mitte der Ostwand von einem großen Schneebrett erfasst worden. Es liegt aus den vergangenen Tagen viel Neuschnee im Hochgebirge."

Bergung des Toten schwierig
Der Schneebrett riss einen der drei Bergsteiger rund 400 Meter in die Tiefe. Für den 26-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Er soll aus dem Pinzgau stammen.

Die Bergung des Toten durch die Besatzung des Notarzthubschraubers Christophorus 6 war technisch schwierig.


Ein weiterer Alpinist wurde ebenfalls von der Lawine mitgerissen. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Team des Notarzthubschraubers ins Krankenhaus geflogen.

Der dritte Bergsteiger kam laut Einsatzkräften glimpflich davon. Er wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Erhöhte Gefahr im Steilgelände
Durch die Niederschläge in den vergangenen Tagen kam im Hochgebirge landesweit viel Neuschnee dazu. Experten warnen: Sehr steile Hänge und Rinnen oberhalb von 1.800 Metern Seehöhe - die im Frühjahr bei Skibergsteigern beliebt sind - sollte man wegen der Lawinengefahr auch in den nächsten Tagen meiden.
Quelle: Orf

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