Quelle: SF1Felsbrocken im Calancatal ins Tal gestürzt
400 Personen sind von der Umwelt abgeschnitten
Im bündnerischen Calancatal ist es in der Nacht auf Dienstag zum erwarteten Felssturz gekommen. Etwa ein Drittel der lockeren Felsmasse von bis zu 300'000 Kubikmetern stürzte auf das Gelände des Steinbruchs von Arvigo. Verletzt wurde niemand.
Die Talstrasse, die aus Sicherheitsgründen gesperrt ist, wurde nicht getroffen, wie es an einer Medienorientierung des Tiefbauamts Graubünden in Arvigo hiess.
Rund 400 Personen im Calancatal sind von der Umwelt abgeschnitten, weil die Strasse vorläufig nicht geöffnet werden kann.
Rest stürzt portionenweise ins Tal
Zu weiteren kleineren Felsabbrüchen kam es am Dienstagvormittag. Der Rest der losen Felsmasse dürfte nach Einschätzung der Behörden portionenweise ins Tal stürzen. Auf eine Sprengung des Gesteins an der Felsflanke auf der rechten Talseite wird aus Sicherheitsgründen verzichtet.
Die Behörden rechneten seit Mitte letzter Woche aufgrund von Felsbewegungen mit einem grösseren Abbruch im Volumen von etwa 200 bis 300 Einfamilienhäusern. Das Siedlungsgebiet von Arvigo sollte nach Einschätzung von Geologen nicht betroffen sein. Das Gestein dürfte im Steinbruch sowie im Wald südlich davon zu liegen kommen.
Schweiz: Felssturz schneidet Tal von der Außenwelt ab
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Schweiz: Felssturz schneidet Tal von der Außenwelt ab
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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Felssturz in der Schweiz
Quelle: SF http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/arc ... _gestuerztFelsbrocken im Calancatal ins Tal gestürzt
400 Personen sind von der Umwelt abgeschnitten
Im bündnerischen Calancatal ist es in der Nacht auf Dienstag zum erwarteten Felssturz gekommen. 100'000 bis 150'000 Kubikmeter Gestein stürzten in den Wald und auf das Gelände des Steinbruchs von Arvigo. Verletzt wurde niemand.
Die Talstrasse, die aus Sicherheitsgründen gesperrt ist, wurde nicht getroffen, wie es an einer Medienorientierung des Tiefbauamts Graubünden in Arvigo hiess. Rund 400 Personen im Calancatal sind von der Umwelt abgeschnitten, weil die Strasse vorläufig nicht geöffnet werden kann.
Rest stürzt portionenweise ins Tal
Zu weiteren kleineren Felsabbrüchen kam es am Dienstagvormittag. Der Rest der losen Felsmasse im Gesamtumfang von 200'000 bis 300'000 Kubikmetern dürfte nach Einschätzung der Behörden portionenweise ins Tal stürzen. Auf eine Sprengung des Gesteins an der Felsflanke auf der rechten Talseite wird aus Sicherheitsgründen verzichtet.
Die Behörden rechneten seit Mitte letzter Woche aufgrund von Felsbewegungen mit einem grösseren Abbruch im Volumen von etwa 200 bis 300 Einfamilienhäusern. Das Siedlungsgebiet von Arvigo ist laut Tiefbauamt-Sprecher Peter Stirnimann «absolut nicht in Gefahr». Die Hauptmasse des Gesteins dürfte im Steinbruch sowie im Wald südlich davon zu liegen kommen. Nicht ausgeschlossen ist aber, dass die Talstrasse teilweise verschüttet werden wird.
Heliflüge für Bevölkerung
Wann der Rest des Gesteins von der Felsflanke abbrechen und ins Tal donnern wird, ist laut Behördenangaben ungewiss. Das Gelände wird von Geologen laufend beobachtet.
Seit der Sperrung der Talstrasse sind ein halbes Dutzend kleine Gemeinden im Südtal mit dem Auto nicht mehr erreichbar. Die Versorgung der 400 betroffenen Personen mit Lebensmitteln dürfte laut Stirnimann zumindest bis am Mittwoch gewährleistet sein.
Die Regionalorganisation Orc hat für die Bevölkerung Helikoptertransporte organisiert. Die Flüge werden ab Mittwoch jeweils am frühen Vormittag sowie am Abend durchgeführt.
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am montag soll man wieder ins calanca fahren können:
quelle: radio grischa (www.radiogrischa.ch)
Calancatal erhält Notstrasse
02.06.2007 - 07:45
Das nördliche Calancatal bleibt wegen Felssturzgefahr weiterhin abgschnitten. Das Tiefbauamt will bis Montagmorgen eine provisorische Zufahrtspiste bauen. Diese wird zusammen mit einem Schutzdamm entlang des Flusses erstellt. Die rund 400 Einwohner werden derzeit per Helikopter versorgt. In den vergangenen Tagen waren im Calanca-Tal insgesamt rund 150 000 Kubikmeter Fels zu Tal gestürzt. Geologen rechnen mit dem Absturz von weiteren 200 000 Kubikmetern.
Saison 07/08: 92. Saison 08/09: 53. Saison 09/10: 70. Saison 10/11: 66. Saison 11/12: 68. Saison 12/13: 77. Saison 13/14: 69
Saison 14/15: Gotschna/Parsenn 38, Madrisa 9, Rinerhorn 3, Jakobshorn 4, Schatzalp 1, Grüsch Danusa 1, Brambrüesch 3, Lenzerheide/Arosa 1, Flims/Laax 1, Brigels/Waltensburg 1, Tschappina 1, Diavolezza 4, Corviglia 1, Samnaun/Ischgl 2, Livigno 1, Skitour 2 - Total: 73
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Saison 14/15: Gotschna/Parsenn 38, Madrisa 9, Rinerhorn 3, Jakobshorn 4, Schatzalp 1, Grüsch Danusa 1, Brambrüesch 3, Lenzerheide/Arosa 1, Flims/Laax 1, Brigels/Waltensburg 1, Tschappina 1, Diavolezza 4, Corviglia 1, Samnaun/Ischgl 2, Livigno 1, Skitour 2 - Total: 73
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