Quelle: ORFGroßkontrolle: 45.000 Nächtigungen nicht gemeldet
Gegen die Nichtmeldung der Nächtigungen beim Meldeamt wird jetzt strenger vorgegangen. Allein bei einer Großkontrolle in Schruns sind 45.000 nicht gemeldete Nächtigungen in den letzten fünf Jahren zutage gekommen.
9.000 Nächtigungen am Meldeamt vorbei
Durch die Nichtmeldung ersparen sich Gastronomen das Bezahlen der Gästetaxe. Das wurde bislang eher als Kavaliersdelikt gesehen – dem ist jetzt nicht mehr so.
In den letzten zwei Monaten haben Kontrolleure die Bilanzen von 18 Drei- und Viersternbetrieben in Schruns durchleuchtet. Das Ergebnis: Jährlich 9.000 Nächtigungen sind am Meldeamt vorbeigegangen: Aus Unwissenheit, oder werden vorsätzlich Abgaben hinterzogen?
Rudi Bitschnau vom Alpenhotel Bitschnau ist sich sicher, dass hier keine Absicht vorliege, es sich vielmehr um Schlampigkeitsfehler handle, außerdem seien die Beträge lächerlich.
Gestraft wird nicht
Für die Gemeindekasse sind die fehlenden 50.000 Euro sicher kein Bagatellbetrag. Dennoch reagiert man im Tourismusamt gelassen, man vergleicht sich, gestraft wird nicht. Manuel Bitschnau von Schruns-Tschagguns Tourismus betont, dass die Nachmeldungen meist "gut erklärbar" seien.
Andernorts kontrolliert man noch stichprobenartig. Autonummern werden fotografiert und mit Meldedaten überprüft, Kritiker sprechen von Spitzelmethoden. Wie in Sankt Gallenkirch, wo sich Margit Pfund von der Tourismusdirektion kritisch äußert: Die meisten Betriebe würden die Taxe korrekt zahlen, einige wenige rückten die Branche in ein schlechtes Licht.
Trotzdem: In den nächsten Wochen wird weiter kontrolliert. Im Montafon jedenfalls soll ein einheitliches Meldesystem die Gästeanmeldung künftig erleichtern.
Großkontrolle im Montafon:45.000 Nächtigungen nicht gemeldet
- snowflat
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Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Sag mer's mal so: Das Steuersparmodell mit der nicht ausgefüllten Gästekarte und den Belegen auf'm Bierdeckel sollte doch jedem klar sein. Die Entgangenen 50.000 Eur sind da noch die Spitze des Eisberges. Die meisten Gäste haben nicht nur geschlafen sondern auch gegessen und getrunken...
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Jop, und wenn in Ischgl der Vermieter "zufällig" das Abreisedatum nicht einträgt, dann dauerts an der Kasse bissl länger.
In Italien wird da wesentlich strenger kontrolliert vor allem von Seiten des Finanzamtes. Man muss dort sogar mit rechnen auf dem Nachhauseweg aus dem Tal angehalten zu werden. Dann muss man eine Quitung über seinen Aufenthalt vorlegen können. Dort gehts aber denke ich mehr um die Einkommensteuer als um die Ortstaxe.
Auch tauchen sehr oft Finanzer in den Unterkünften auf und überprüfen. Als ich mal ne Woche in Sulden war, waren die fast jeden Abend im Hotel.
In Italien wird da wesentlich strenger kontrolliert vor allem von Seiten des Finanzamtes. Man muss dort sogar mit rechnen auf dem Nachhauseweg aus dem Tal angehalten zu werden. Dann muss man eine Quitung über seinen Aufenthalt vorlegen können. Dort gehts aber denke ich mehr um die Einkommensteuer als um die Ortstaxe.
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- F. Feser
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gästekarte? welche gästekarte *lol*
solche und andere antworten sind doch zwischenzeitlich total normal wenn man nach der gästekarte frägt. aber ich seh das wie mic: ohne mich läuft da gar nix
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