Klima und Earth Konzerte
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BlauschneeSäntisälbler
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Klima und Earth Konzerte
Einfach noch nal den Bericht lesen... und dann eigene Meinung bilden.... das Klima hat sich früher schon so oft geändert (auch ohne Menschen) und wir bilden uns ein selbst dran Schulde zu sein....und das wir es elbst beeinflussen können ..das ist das größte... und ausgerechnet wir, die jahrelang (40 Jahre) auf keine Umwelteskapaden verzichtet haben machen jetzt den Amis und Chinesen Vorschriften.... Einschränkung vor der umweltvergiftung bin ich dafür aber daß wir das Klima verändern können ..egal in welche Richtung..finde ich ziemlich frech... wer hat dann viel früher das Klima verändert...als es keine Meschen gab???
Schladminger Gletscher
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Der Schladminger Gletscher ist nach dem Hallstätter Gletscher und dem Gosaugletscher der drittgrößte Gletscher des Dachsteingebirges.
In den Jahren um 1850 betrug seine Eisfläche laut Friedrich Simony knapp 199 Hektar[1], nach moderner Schätzung etwa 3,2 km², wobei in diese Flächenangabe auch die Eisflächen zwischen Mitterstein (2.417 m ü. A.) und Gjaidstein (2.794 m ü. A.) einbezogen wurden.
In den 1980er Jahren wurde in seinem Kar die Talstation eines Sesselliftes[2] für den Sommerschilauf errichtet. Heute sind nur noch etwa 33 % der einstigen Fläche des Gletschers erhalten, das sind etwa 0,95 km². Die Abschmelzgeschwindigkeit des Schladminger Gletschers nimmt zur Zeit ab, da sein unterer Rand nunmehr bereits eine Höhe von 2.430 m erreicht hat und in dieser Höhenlage niedrigere Temperaturen herrschen. Im östlichen Bereich unter der Nordwandwand des Koppenkarsteins auf 2.555 m beginnt eine Felseninsel größeren Ausmaßes auszuapern.
Die unter dem Schladminger Gletscher liegenden Almen werden von Vischer als Zlacken (Lackenmoosalm), im lang Kohr (Langkaralm), Das Gaid (Gjaidalm), Taubenkor (Taubenkaralm), Schenbihel (Schönbichlalm) und das Matteregg (Modereckalm) bezeichnet. Auch die Bezeichnungen Schladminger Alm und Verfallene Alm sind zu finden.
Die Sage von der übergossenen Alm spiegelt die vergangene Blütezeit des Dachsteingebirges wider. Vor langer Zeit, so die Sage, war auf den üppigen Almwiesen genug Futter für die Kühe, die im Überfluß Milch gaben, so dass große Käselaibe und würzige Butterstriezel die Vorratskästen der Menschen füllten. Dieser Überfluß machte die Menschen jedoch stolz und übermütig, und sie begannen sich mit der Milch zu waschen und darin zu baden. Damit nicht genug, sie legten die Fußböden mit Käselaiben aus, und verstopften die Fugen der Wände mit Butter. Als Strafe für diesen Frevel begann es in großen Flocken zu schneien und zu schneien und zu schneien, und der Schneefall hörte über Wochen nicht mehr auf, so dass die Almen unter dem Schnee begraben wurde, der bald zu Eis erstarrte.
Dieses Sagenmotiv von der übergossenen Alm, das im Alpenraum im Zusammenhang mit Gletschern häufig anzutreffen ist, erinnert vielleicht an die Kleine Eiszeit, eine dramatische Klimaverschlechterung, die um 1580 einsetzte und über 100 Jahre andauerte. Damals konnten viele Almen nur beschränkt genutzt werden, einzelne Almen mussten sogar aufgegeben werden. Möglicherweise ist diese Sage jedoch noch älter und beruht auf der Existenz bronzezeitlicher Siedlungen, die im Zuge des Gletscherrückgangs durch die Klimaerwärmung nun wieder zum Vorschein kommen. So zeugen die Steinkränze der Fundamente längst verfallener Almhütten von einer vergangenen Blütezeit.
Unter dem Schladminger Gletscher auf 2.040 m ü. A. liegt die Brunngrube oder auch Lange Grube. In diesem langgezogenen postglazialen Kar konnte 1996 eine spätbronzezeitliche Siedlung entdeckt werden. Eine 14C-Datierung erbrachte ein Alter von 3385 Jahren. Ähnliche Funde sind auch von anderen Gletschern bekannt. So konnten Holzstücke mit anthropogenen Bearbeitungsspuren, die von Fernand Navarra 1955 und 1969 angeblich aus einer Gletscherspalte vom Berg Ararat in der Türkei geborgen wurden, mit der Radiocarbonmethode auf ein Alter von etwa 2000 Jahren datiert werden.[3]
Schladminger Gletscher
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Der Schladminger Gletscher ist nach dem Hallstätter Gletscher und dem Gosaugletscher der drittgrößte Gletscher des Dachsteingebirges.
In den Jahren um 1850 betrug seine Eisfläche laut Friedrich Simony knapp 199 Hektar[1], nach moderner Schätzung etwa 3,2 km², wobei in diese Flächenangabe auch die Eisflächen zwischen Mitterstein (2.417 m ü. A.) und Gjaidstein (2.794 m ü. A.) einbezogen wurden.
In den 1980er Jahren wurde in seinem Kar die Talstation eines Sesselliftes[2] für den Sommerschilauf errichtet. Heute sind nur noch etwa 33 % der einstigen Fläche des Gletschers erhalten, das sind etwa 0,95 km². Die Abschmelzgeschwindigkeit des Schladminger Gletschers nimmt zur Zeit ab, da sein unterer Rand nunmehr bereits eine Höhe von 2.430 m erreicht hat und in dieser Höhenlage niedrigere Temperaturen herrschen. Im östlichen Bereich unter der Nordwandwand des Koppenkarsteins auf 2.555 m beginnt eine Felseninsel größeren Ausmaßes auszuapern.
Die unter dem Schladminger Gletscher liegenden Almen werden von Vischer als Zlacken (Lackenmoosalm), im lang Kohr (Langkaralm), Das Gaid (Gjaidalm), Taubenkor (Taubenkaralm), Schenbihel (Schönbichlalm) und das Matteregg (Modereckalm) bezeichnet. Auch die Bezeichnungen Schladminger Alm und Verfallene Alm sind zu finden.
Die Sage von der übergossenen Alm spiegelt die vergangene Blütezeit des Dachsteingebirges wider. Vor langer Zeit, so die Sage, war auf den üppigen Almwiesen genug Futter für die Kühe, die im Überfluß Milch gaben, so dass große Käselaibe und würzige Butterstriezel die Vorratskästen der Menschen füllten. Dieser Überfluß machte die Menschen jedoch stolz und übermütig, und sie begannen sich mit der Milch zu waschen und darin zu baden. Damit nicht genug, sie legten die Fußböden mit Käselaiben aus, und verstopften die Fugen der Wände mit Butter. Als Strafe für diesen Frevel begann es in großen Flocken zu schneien und zu schneien und zu schneien, und der Schneefall hörte über Wochen nicht mehr auf, so dass die Almen unter dem Schnee begraben wurde, der bald zu Eis erstarrte.
Dieses Sagenmotiv von der übergossenen Alm, das im Alpenraum im Zusammenhang mit Gletschern häufig anzutreffen ist, erinnert vielleicht an die Kleine Eiszeit, eine dramatische Klimaverschlechterung, die um 1580 einsetzte und über 100 Jahre andauerte. Damals konnten viele Almen nur beschränkt genutzt werden, einzelne Almen mussten sogar aufgegeben werden. Möglicherweise ist diese Sage jedoch noch älter und beruht auf der Existenz bronzezeitlicher Siedlungen, die im Zuge des Gletscherrückgangs durch die Klimaerwärmung nun wieder zum Vorschein kommen. So zeugen die Steinkränze der Fundamente längst verfallener Almhütten von einer vergangenen Blütezeit.
Unter dem Schladminger Gletscher auf 2.040 m ü. A. liegt die Brunngrube oder auch Lange Grube. In diesem langgezogenen postglazialen Kar konnte 1996 eine spätbronzezeitliche Siedlung entdeckt werden. Eine 14C-Datierung erbrachte ein Alter von 3385 Jahren. Ähnliche Funde sind auch von anderen Gletschern bekannt. So konnten Holzstücke mit anthropogenen Bearbeitungsspuren, die von Fernand Navarra 1955 und 1969 angeblich aus einer Gletscherspalte vom Berg Ararat in der Türkei geborgen wurden, mit der Radiocarbonmethode auf ein Alter von etwa 2000 Jahren datiert werden.[3]
- BigE
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Re: Klima und Earth Konzerte
das stimmt, aber jetzt ist es das erste mal dass der klimawandel menschgemacht ist.BlauschneeSäntisälbler hat geschrieben:.... das Klima hat sich früher schon so oft geändert (auch ohne Menschen) und wir bilden uns ein selbst dran Schulde zu sein....und das wir es elbst beeinflussen können ..
solche sagen gibt es übrigens zuhauf. beispielsweise jene vom vrenelis gärtli, einer alpweide mit prächtigen plantagen und florierender alpwirtschaft im glarnerland. doch da die leute esswaren verschwendeten hat sie gott damit bestraft, dass er die alp in einen gletscher verwandelte. heute, bei (selten vorkommender) klarer sicht von zürich aus gut sichtbar, ist das vrenelis gärtli ein firnfeld...
fruchtplantagen hat es dort garantiert nie gegeben, aber die gletscher waren auch schon weiter zurückgezogen als heute - das stimmt. trotzdem kein blankoscheck für die umweltverschmutzer!
Saison 07/08: 92. Saison 08/09: 53. Saison 09/10: 70. Saison 10/11: 66. Saison 11/12: 68. Saison 12/13: 77. Saison 13/14: 69
Saison 14/15: Gotschna/Parsenn 38, Madrisa 9, Rinerhorn 3, Jakobshorn 4, Schatzalp 1, Grüsch Danusa 1, Brambrüesch 3, Lenzerheide/Arosa 1, Flims/Laax 1, Brigels/Waltensburg 1, Tschappina 1, Diavolezza 4, Corviglia 1, Samnaun/Ischgl 2, Livigno 1, Skitour 2 - Total: 73
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BlauschneeSäntisälbler
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(http://de.wikipedia.org/wiki/Kontrovers ... C3%A4rmung)Im starken Kontrast zur Fachdebatte, in der sie kaum eine Rolle spielen, steht die Präsenz von Kritikern [des Klimawandel-Theorems] in der öffentlichen und politischen, über Medien verbreiteten Diskussion. (...) In der Mehrzahl der untersuchten Artikel werde von den verantwortlichen Journalisten versucht, beide „Seiten“ der Klimaforschung darzustellen und daher den Argumenten von Klimaforschung und Klimaskepsis gleich viel Platz einzuräumen. Diese vermeintliche Ausgewogenheit führe dazu, dass in den Medien der falsche Eindruck grundlegender Dispute in der Klimaforschung erweckt werde, während in der wissenschaftlichen Gemeinschaft mitunter kaum mehr begründete Zweifel bestünden.
Der auf diese Weise durch die US-Medien hervorgerufene Eindruck der Uneinigkeit in der Klimaforschung entspricht nach der Auffassung einer breiten Expertenmehrheit den Gegebenheiten in der Wissenschaftsszene nicht.
Ich verstehe, dass man sich von dieser Art der Berichterstattung täuschen lassen kann. Man kann natürlich auch grundsätzlich der wissenschaftlichen Forschung misstrauen (warum auch immer).
Ansonsten gibt es aber eigentlich keinen Grund mehr, an der menschgemachten globalen Erwärmung zu zweifeln.
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blauschnee:
schau dir einfach mal den gore film an. das soll jetzt keinerlei meinungsbildung sein, aber schau ihn dir an, schau dir diverse auswertungen von eiskernen an, und dann sag mir nochmal dass das ganze nicht haus bzw. menschengemacht ist.
grüße,
florian
schau dir einfach mal den gore film an. das soll jetzt keinerlei meinungsbildung sein, aber schau ihn dir an, schau dir diverse auswertungen von eiskernen an, und dann sag mir nochmal dass das ganze nicht haus bzw. menschengemacht ist.
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Wombat
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Au weia.F. Feser hat geschrieben:blauschnee:
schau dir einfach mal den gore film an.
Die ganze Diskusion geht mir auf den Geist. Das CO2 ist schuld pasta. Solche Dogmen gab es auch schon früher in der Wissenschaft. Phosphat ist schädlich für das Wasser pasta. Nur das die heutigen Tenside gefährlicher sind als Phosphat wird unter den Tisch gekehrt(Tenside haben Hormon ähnliche eigenschaften). Oder: Amerika wurde vor 13500 besiedelt. Punkt. Inzwischen hat man herausgefunden, das dem nicht so ist.
Es findet in meinen Augen keine vernünftige Diskussion statt. Die CO2 Fraktion wirft den Skeptikern einfach nette Worte an den Hals: Lügner Scharlatane, Analphabeten usw. Ich für meinen Teil bin so lang nicht überzeugt, bis mir jemand eine vernünftige Erklärung zur Grafik, die auch im Gore Film zusehen war, gibt> Warum zeigt die Temperatur Kurve von eine 40er bis in die 70er nach unten und geht nicht weiter nach oben. Obwohl der CO2 Gehalt in dieser Zeit steigt.
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BlauschneeSäntisälbler
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Werde mir den Film anschauen (sobald er im Fersehen kommt)...mir gehts auch darum... wenn es wie man so hört die Öl Lobby immer wieder schafft die Brennszoffzellengeschichte und weitere Entwicklungen bewußt zu bremsen und dabei quasi alle mitziehen sieht man doch, daß es niemand richtig ernst ist....
was war den deiner Meinung nach an den früheren Klimaänderungen die Ursache... es wurde kälter und wärmer ohne C0 2; ich glaube immer noch daß die Erde stark genug ist das ganze Rad in Schwung zu halten...fast alle Untersuchungen gründen auf Vermutungen und seriöse Wissenschaftler betonen immer wieder das man einen viel längeren Zeitraum untersuchen muß...
also abwarten...
Bin natürlich bei Umweltschutz usw bei dir .... muß in meiner Fa. auch tagtäglich Ware überwiegend aus Far East importieren (Textil) ... das ist nicht lustig was dort alles in den Flüssen landet....
Krieg mal an alle hin daß wir wieder Made in Germany oder Italy oder sonst wo kaufen...
Seit letzter Woche gibt es eine neue Straße von Shenzen nach Hongkong und trotzdem wird das Container abwickeln immer chaotischer....
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- billyray
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Nein, eben nicht. Eine überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler haben einen ewig langen Zeitraum untersucht und sind sich einig, dass a) eine ungewöhnliche Klimaerwärmung stattfindet und b) der Mensch und sein CO2-Ausstoß daran schuld sind. Eine verschwindend kleine Gruppe von Wissenschaftlern bestreitet das, bekommt aber in den Medien nahezu das gleiche Gewicht bei der Berichterstattung. Daher entsteht der - falsche - Eindruck, man wisse das alles noch nicht so hundertprozentig genau.BlauschneeSäntisälbler hat geschrieben:seriöse Wissenschaftler betonen immer wieder das man einen viel längeren Zeitraum untersuchen muß...
Ganz einfach: Weil sich die Auswirkungen unzähliger Effekte überlagern und Zusammenhänge bisweilen verschleiern können. Die entscheidenden Aussagen an der Stelle sind: a) Über die gesamte Erdgeschichte hinweg hingen Temperatur und CO2-Gehalt eng zusammen. b) Der CO2-Gehalt der Atmosphäre ist in den letzten Jahrzehnten so hoch wie noch nie zuvor. Man muss halt das große Ganze betrachten...!Wombat hat geschrieben:Warum zeigt die Temperatur Kurve von eine 40er bis in die 70er nach unten und geht nicht weiter nach oben. Obwohl der CO2 Gehalt in dieser Zeit steigt.
Andererseits, vielleicht ist ja auch nur die Pasta schuld.
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BlauschneeSäntisälbler
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Wombat
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Und was für welche?billyray hat geschrieben:Ganz einfach: Weil sich die Auswirkungen unzähliger Effekte überlagern und Zusammenhänge bisweilen verschleiern können.
Nur das das CO2 ca. 800Jahre nach der Erwärmung an stieg.billyray hat geschrieben: Die entscheidenden Aussagen an der Stelle sind: a) Über die gesamte Erdgeschichte hinweg hingen Temperatur und CO2-Gehalt eng zusammen.
Lol. Und woher kommt denn die ganze Kohle die wir ausgraben?billyray hat geschrieben: b) Der CO2-Gehalt der Atmosphäre ist in den letzten Jahrzehnten so hoch wie noch nie zuvor.
billyray hat geschrieben:Man muss halt das große Ganze betrachten...!
Eben. Das ganze System ist so kompliziert. Das viel auf Annahmen und Schätzungen beruht. Und diverse Einflüsse wie Wolken und Global dimming gar nicht berücksichtigt sind.
Und was folgern wir daraus? Das die Wissenschaftler im Prinzip nichts wissen. Ausser das die Temperatur ansteigt.
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Jay
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Rofl. Die Erdölindustrie wird einen Teufel tun, sich massiv um Brennstoffzellen undso zu kümmern. Schonmal nachgedacht, wieso?BlauschneeSäntisälbler hat geschrieben:Werde mir den Film anschauen (sobald er im Fersehen kommt)...mir gehts auch darum... wenn es wie man so hört die Öl Lobby immer wieder schafft die Brennszoffzellengeschichte und weitere Entwicklungen bewußt zu bremsen und dabei quasi alle mitziehen sieht man doch, daß es niemand richtig ernst ist...
Du vermutest bzw. glaubst doch auch...BlauschneeSäntisälbler hat geschrieben:was war den deiner Meinung nach an den früheren Klimaänderungen die Ursache... es wurde kälter und wärmer ohne C0 2; ich glaube immer noch daß die Erde stark genug ist das ganze Rad in Schwung zu halten...fast alle Untersuchungen gründen auf Vermutungen
Muss ich jetzt nicht verstehen, den Zusammenhang oder?BlauschneeSäntisälbler hat geschrieben:Seit letzter Woche gibt es eine neue Straße von Shenzen nach Hongkong und trotzdem wird das Container abwickeln immer chaotischer....
Gruss
Jakob
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molotov
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Es gibt doch genau genommen zwei Möglichkeiten.
1. Wir tun was gegen den CO2 Ausstoß und glauben sogut wie allen Wissenschaftlern, die sich zwar nicht 100% sicher sind, aber meinen es recht gut abschätzen zu können. Dann gibts wieder 2 Möglichkeiten: Es schlägt an die Erärmung wird gebremst, und die Erde ist auch in 100 Jahren noch vernünftig bewohnbar.
Es hilft nichts - es wird trotz aller Anstrengungen heißer. Dann hatte die Wissenschaft unrecht.
2. Wir machen weiter wie bisher C02 rauspusten wos nur geht. Dann wirds ziemlich sicher heißer, ob hausgemacht oder von Natur aus ist dann ziemlich egal.
Wenn man genau überlegt gibt es zum CO2 Sparen keine Alternative außer man willl sich später vorwerfen lassen, dass man es nicht mal versucht hat.
So weiter zu machen wie bisher halte ich für schlichtweg asozial gegenüber der nächsten Generation und der jüngesten Generation.
1. Wir tun was gegen den CO2 Ausstoß und glauben sogut wie allen Wissenschaftlern, die sich zwar nicht 100% sicher sind, aber meinen es recht gut abschätzen zu können. Dann gibts wieder 2 Möglichkeiten: Es schlägt an die Erärmung wird gebremst, und die Erde ist auch in 100 Jahren noch vernünftig bewohnbar.
Es hilft nichts - es wird trotz aller Anstrengungen heißer. Dann hatte die Wissenschaft unrecht.
2. Wir machen weiter wie bisher C02 rauspusten wos nur geht. Dann wirds ziemlich sicher heißer, ob hausgemacht oder von Natur aus ist dann ziemlich egal.
Wenn man genau überlegt gibt es zum CO2 Sparen keine Alternative außer man willl sich später vorwerfen lassen, dass man es nicht mal versucht hat.
So weiter zu machen wie bisher halte ich für schlichtweg asozial gegenüber der nächsten Generation und der jüngesten Generation.
- billyray
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Ich bin zwar Wissenschaftler, aber kein Klimaforscher.
Ich wage mich mal weit vor und behaupte, du bist auch kein Klimaforscher.
Entweder wir einigen uns darauf, dass die überwältigende Mehrzahl der Klimaforscher nicht nur eher recht haben könnte als eine Minderheit, sondern, dass sie auch mehr über ihr Fachgebiet wissen als wir und wir ihnen deswegen bis zu einem gewissen Punkt einfach vertrauen müssen.
Oder wir tun so, als verstünden wir etwas von Klimaforschung und hauen uns so lange Halbwissen und gegenseitig nicht nachprüfbare Behauptungen um die Ohren, bis wir alle blutend am Boden liegen.
Und mit Letzterem hätte ich fast angefangen, und das war dumm. Das meinte ich mit "Das führt zu nichts".
Ich wage mich mal weit vor und behaupte, du bist auch kein Klimaforscher.
Entweder wir einigen uns darauf, dass die überwältigende Mehrzahl der Klimaforscher nicht nur eher recht haben könnte als eine Minderheit, sondern, dass sie auch mehr über ihr Fachgebiet wissen als wir und wir ihnen deswegen bis zu einem gewissen Punkt einfach vertrauen müssen.
Oder wir tun so, als verstünden wir etwas von Klimaforschung und hauen uns so lange Halbwissen und gegenseitig nicht nachprüfbare Behauptungen um die Ohren, bis wir alle blutend am Boden liegen.
Und mit Letzterem hätte ich fast angefangen, und das war dumm. Das meinte ich mit "Das führt zu nichts".
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Ich finds ok, daß es in Australien und SüdSüdamerika kalt ist und der Schnee reichlich fällt - totgesagte leben länger.
Neulich war die Insel noch am austrocknen (auch wegen maroden Wasserleitungen) und jetzt steht das Wasser teilweise meterhoch...
hatten wir das nicht alles schon mal... im Schnitt stimmt leider fast wieder!!
Neulich war die Insel noch am austrocknen (auch wegen maroden Wasserleitungen) und jetzt steht das Wasser teilweise meterhoch...
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Herbi
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Noch vor wenigen Jahren redete man vom Waldsterben und dramatisierte dieses wie heute den Klimawandel. Und wie geht es dem Wald heute ??
Nicht besser und nicht schlechter als vor 20 Jahren.(eher besser)
Es gibt einfach Leute die haben ein schlechtes Gewissen wenn es ihnen gut geht. Im Weiteren ist es absolut noch nicht bewiesen, dass CO2 in der Atmosphäre bei den massgebenden Wellenlängen nicht wärmedurchlässig ist. Das Einzige was wirklich stimmt, ist dies, dass die Erdölvorräte irgend wann einmal zu Ende gehen. Aber auch von dieser Begrenztheit redete man schon in den 70 er Jahren und verordnete sogar autofreie Sonntage und seit damals hat man noch jede Menge Vorräte gefunden und es werden auch immer wieder neue gefunden.
Ich finde das Ganze nicht so dramatisch wie es momentan aufgebauscht wird. Wenn es wirklich ernst wird, hat der Mensch noch immer eine rasche Lösung gefunden, so wurden, als es mit dem Ozonloch wirklich Ernst wurde, weltweit in kürzester Zeit die etsprechenden Gase (Halogene Flouride etc.) verboten und durch andere ersetzt.
Gruss Herbi
Nicht besser und nicht schlechter als vor 20 Jahren.(eher besser)
Es gibt einfach Leute die haben ein schlechtes Gewissen wenn es ihnen gut geht. Im Weiteren ist es absolut noch nicht bewiesen, dass CO2 in der Atmosphäre bei den massgebenden Wellenlängen nicht wärmedurchlässig ist. Das Einzige was wirklich stimmt, ist dies, dass die Erdölvorräte irgend wann einmal zu Ende gehen. Aber auch von dieser Begrenztheit redete man schon in den 70 er Jahren und verordnete sogar autofreie Sonntage und seit damals hat man noch jede Menge Vorräte gefunden und es werden auch immer wieder neue gefunden.
Ich finde das Ganze nicht so dramatisch wie es momentan aufgebauscht wird. Wenn es wirklich ernst wird, hat der Mensch noch immer eine rasche Lösung gefunden, so wurden, als es mit dem Ozonloch wirklich Ernst wurde, weltweit in kürzester Zeit die etsprechenden Gase (Halogene Flouride etc.) verboten und durch andere ersetzt.
Gruss Herbi
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schneesucher
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Argumente:
1. Man bestrahlt mit einer Lampe (Modell für die Sonne) eine Kugel, die die Erde darstellen soll. Man misst eine bestimmte Temperatur.
Und nun umgibt man die Kugel zusätzlich mit CO2 Gas. Die Kugel hat nun im ansonsten gleichen Experiment eine höhere Temperatur.
Es ist also im Modell nachweisbar, dass mehr CO2 in der Luft zur Erwärmung führt. (Ein entsprechendes Experiment kann man sich z. B. im Technorama Winterthur vorführen lassen und wurde auch schon in Fernsehsendungen gezeigt)
Es dürfte überhaupt keinen Wissenschaftler weltweit geben, der bestreitet, dass dieses Modellexperiment auch auf die Erde anwendbar ist.
2. Dass es den Treibhauseffekt durch CO2 gibt ist logisch zwingend; Man kann ihn auch anhand der anderen Planeten nachweisen. Auf der Venus (mittlere Temperatur 444 Grad Celsius) ist es heisser als auf dem Merkur (mittlere Temperatur 147 Grad), obwohl Merkur deutlich näher an der Sonne ist. Warum? Die Venus hat eine Atmosphäre, die zu 96,5 % (Wikipedia) aus CO2 besteht.
Komplizierter wird es, wenn man nachweisen will, dass die zusätzlichen CO2 Emissionen des Menschen tatsächlich die gegenwärtige Erwärmung verursachen. Hier gibt es anscheinend eine ganz kleine Anzahl von Wissenschaftlern, die überwiegend in wirtschaftsnahen Universitäten arbeiten, die bestreiten, dass der Mensch tatsächlich die Hauptursache für die gegenwärtige Erwärmung ist. Dieser Umkehrschluss ist schwierig zu beweisen, weil das Klima verzögert reagiert und es neben dem CO2 weitere Einflussfaktoren auf das Klima gibt.
3. Wenn wir uns in einer natürlichen Erwärmungsphase befinden, dann werden wir durch den CO2 Ausstoss eine noch größere Erwärmung haben, als es ohnehin der Fall wäre.
Für mich kein Grund Nichts zu tun!
4. Glaubt wirklich ernsthaft jemand daran, dass es keine merkbare Folgen für die Erde hat, wenn Milliarden Menschen die Atmosphäre jahraus jahrein durch Verbrennung verändern?
5. Im Übrigen ist es auch kein Argument zu sagen, alles CO2, was im Boden war, war auch einmal in der Luft. Wenn im Urzustand der Erde der CO2 Gehalt der Atmosphäre nahe 100% war, dann gab es damals eben noch keine Tiere, die wie der Mensch auf Sauerstoff angewiesen waren, sondern nur pflanzenähnliche Lebewesen, die Sauerstoff nicht ver(brauchen) sondern erzeugen. Wollen wir dahin zurück?!
CO2 Skeptiker ähneln einem Menschen, der akzeptiert, dass alle Organismen altern und deshalb ausnahmslos sterben müssen, aber für sich selbst bestreitet dass er sterben wird, weil ihm dies bis jetzt noch niemand nachweisen konnte (oder wollte
)
1. Man bestrahlt mit einer Lampe (Modell für die Sonne) eine Kugel, die die Erde darstellen soll. Man misst eine bestimmte Temperatur.
Und nun umgibt man die Kugel zusätzlich mit CO2 Gas. Die Kugel hat nun im ansonsten gleichen Experiment eine höhere Temperatur.
Es ist also im Modell nachweisbar, dass mehr CO2 in der Luft zur Erwärmung führt. (Ein entsprechendes Experiment kann man sich z. B. im Technorama Winterthur vorführen lassen und wurde auch schon in Fernsehsendungen gezeigt)
Es dürfte überhaupt keinen Wissenschaftler weltweit geben, der bestreitet, dass dieses Modellexperiment auch auf die Erde anwendbar ist.
2. Dass es den Treibhauseffekt durch CO2 gibt ist logisch zwingend; Man kann ihn auch anhand der anderen Planeten nachweisen. Auf der Venus (mittlere Temperatur 444 Grad Celsius) ist es heisser als auf dem Merkur (mittlere Temperatur 147 Grad), obwohl Merkur deutlich näher an der Sonne ist. Warum? Die Venus hat eine Atmosphäre, die zu 96,5 % (Wikipedia) aus CO2 besteht.
Komplizierter wird es, wenn man nachweisen will, dass die zusätzlichen CO2 Emissionen des Menschen tatsächlich die gegenwärtige Erwärmung verursachen. Hier gibt es anscheinend eine ganz kleine Anzahl von Wissenschaftlern, die überwiegend in wirtschaftsnahen Universitäten arbeiten, die bestreiten, dass der Mensch tatsächlich die Hauptursache für die gegenwärtige Erwärmung ist. Dieser Umkehrschluss ist schwierig zu beweisen, weil das Klima verzögert reagiert und es neben dem CO2 weitere Einflussfaktoren auf das Klima gibt.
3. Wenn wir uns in einer natürlichen Erwärmungsphase befinden, dann werden wir durch den CO2 Ausstoss eine noch größere Erwärmung haben, als es ohnehin der Fall wäre.
Für mich kein Grund Nichts zu tun!
4. Glaubt wirklich ernsthaft jemand daran, dass es keine merkbare Folgen für die Erde hat, wenn Milliarden Menschen die Atmosphäre jahraus jahrein durch Verbrennung verändern?
5. Im Übrigen ist es auch kein Argument zu sagen, alles CO2, was im Boden war, war auch einmal in der Luft. Wenn im Urzustand der Erde der CO2 Gehalt der Atmosphäre nahe 100% war, dann gab es damals eben noch keine Tiere, die wie der Mensch auf Sauerstoff angewiesen waren, sondern nur pflanzenähnliche Lebewesen, die Sauerstoff nicht ver(brauchen) sondern erzeugen. Wollen wir dahin zurück?!
CO2 Skeptiker ähneln einem Menschen, der akzeptiert, dass alle Organismen altern und deshalb ausnahmslos sterben müssen, aber für sich selbst bestreitet dass er sterben wird, weil ihm dies bis jetzt noch niemand nachweisen konnte (oder wollte