Vergangene Skiträume auf Kreta

alles über: geschlossene Skigebiete/Lifte; alte, nicht mehr existente Hersteller etc.
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Harzwinter
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Vergangene Skiträume auf Kreta

Beitrag von Harzwinter » 23.07.2007 - 11:05

Den Namen Kreta verbindet der gemeine Mitteleuropäer üblicherweise mit Gedanken an Badeurlaub, antike Kultur, gutes Essen und Sirtaki. Dass die Insel, die mit ihrer Breitengrad-Lage südlich der nordafrikanischen Küste immerhin Europas südlichster Vorposten ist, auch Wintersportpotenzial bietet, ist wenig bekannt.

Kreta präsentiert sich auf der Landkarte als über 260 km von West nach Ost langgestreckte, schmale Insel. Da sich hier - geologisch gesehen - die afrikanische unter die europäische Erdplatte schiebt, ist quasi ganz Kreta eine einzige Gebirgskette, die sich von West nach Ost in folgende Massive aufteilen lässt:

Weiße Berge oder Lefka Ori mit dem Pachnes (2.452 m) in Westkreta
Ida-Gebirge mit dem Psiloritis (2.456 m) in Zentralkreta
Dikti-Gebirge (2.148 m) in Ostkreta
Thripti-Berge (1.476 m) im äußersten Osten Kretas

Trotz der wenig rekordverdächtigen Gipfelhöhen liegt in den beiden erstgenannten kretischen Gebirgen in der Regel von Dezember bis April eine geschlossene Schneedecke, in Gipfellagen sogar bis Mai/Juni. Die Niederschlagsverteilung nimmt auf der Insel von West nach Ost ab, weshalb die Weißen Berge (Lefka Ori) schneereicher sind als das Ida-Gebirge. "Die Bergregionen erhalten im Winter durchschnittlich 1 200 mm Niederschlag im Jahr, die Westküste erhält ca. 750 mm, Heraklion etwa 500 mm, das östliche Kreta 450 mm und die Südostküste nur rund 200 mm." (Quelle: Jürgen Lehmann, Die Entwicklung des Fremdenverkehrs auf Kreta unter besonderer Berücksichtigung der Gemeinde Plakias", Berlin 2000)

Das Innere der Weißen Berge und des Ida-Gebirges ist dünn besiedelt, landwirtschaftlich schwach genutzt und entsprechend abgeschieden. Dabei profitiert das Ida-Gebirge infrastrukturell noch von der Nähe zur Inselhauptstadt Heraklion, der größten Stadt Kretas. So führt heute eine 22 km lange Asphaltstraße vom Städtchen Anogia an den Fuß des höchsten Ida-Gebirgsstocks, des Psiloritis. Das Innere der Weißen Berge ist dagegen nur von Süden über eine 18 km lange Schotterpiste erreichbar. Dorthin - geschweige denn auf den Gipfel des Pachnes - verirrt sich deshalb kaum jemand.

Der besser zugängliche Psiloritis im Ida-Gebirge dagegen hat sich bei der kleinen kretischen Skigemeinde - vermutlich Städter aus Heraklion - als Skitourenziel etabliert, wie einige Webseiten dokumentieren. Nach dem Bau der Asphaltstraße in die Nida-Hochebene am Fuß des Psiloritis wurde hier in den 1990er Jahren Kretas einziger "Ski Resort" angelegt. Bevor die über einen Pass von Nordosten in die Nida-Hochebene abfallende Asphaltstraße an der Taverne in der Nähe der Idäischen Grotte (= "Zeus-Höhle") endet, zweigt nach rechts eine Schotterpiste ab. An diesem Abzweig steht der von Hirten zerschossene Straßenwegweiser "Ski Resort 2 km". Am Ende der heute für Straßen-Pkws kaum noch befahrbaren Piste befinden sich die Ruinen des Stationsgebäudes und zweier stillgelegter, jeweils wenige 100 m langer Seillifte, die die kurze, flache Piste am Nordhang des 2209 m hohen Berges Koussakas bedienten. Hier musste man sich jedoch der Natur geschlagen geben: Die im Winter oft starken Nordwinde ließen keinen regelmäßigen, organisierten Skibetrieb zu. Wahrscheinlich war die Zufahrt oft wegen Schneeverwehungen unbefahrbar. Die wintersportlichen Erschließungsmaßnahmen wurden nicht fortgesetzt. Man denkt mittlerweile über die Einrichtung eines Skihanges an der windgeschützteren Südseite des Berges nach. Im Jahr 1999 gab es ein Projekt, mit dem kretische Tourismusunternehmer und Hotels den Wintertourismus auf der Insel fördern wollten. Einer der Slogans war "Vormittags skifahren, nachmittags baden" - so wie in der Sierra Nevada in Südspanien. Das Projekt dürfte nicht nur an der fehlenden kretischen wintersportlichen Infrastruktur, sondern auch am Niederschlagsreichtum der Wintermonate im östlichen Mittelmeer gescheitert sein. Die Wassertemperatur erlaubt das Baden an der kretischen Südküste zwar bis in den Dezember, aber dann ist Schluss.

Im Rahmen meines Kreta-Urlaubs im Juni 2007 hatte ich mir den Besuch der stillgelegten Skistation im Anschluss an die Besteigung des Psiloritis vorgenommen. Da alle Reise- und Wanderführer ausdrücklich die Taverne am Start der Bergtour erwähnten, bezog ich diese fest in meine Proviant- und Getränkeplanung ein. Die "Taverne" erwies sich vor Ort jedoch als unbewirtschaftete Bauruine. So musste ich die schattenlose 1200-Höhenmeter-Tour bei wolkenlosem Himmel und 35°C mit den mitgeführten 1,5 Litern Wasser und zwei Stück Obst bestreiten. Nach 4,5 Stunden Auf- und Abstieg über geröllbedeckte Pfade warteten noch 2,5 Stunden Heimfahrt nach Westkreta auf mich. Völlig ausgetrocknet, mit schmerzendem Kopf und brennendem Mund schaukelte ich den japanischen Miet-Kleinwagen im ersten Gang die o.g. Schotterpiste in Richtung "Ski Resort" hinauf, bis der Trassenzustand eine Weiterfahrt ohne Unterbodenschäden nicht mehr zuließ. Einen weiteren Fußmarsch auf der Schotterpiste bei brütenden 35°C in sengender Sonne konnte ich mir wegen meines entkräfteten Zustands nicht mehr zutrauen (Selbstschutzinstinkt - wer in dieser einsamen Gegend umkippt, wird erst Tage später gefunden). Die Schotterpiste wand sich noch sichtbar über einige Hügel ins Nichts, Wintersporteinrichtungen waren keine zu sehen. Ich wähnte mich auf dem falschen Weg und kehrte unverrichteter Dinge um. Erleichtert plünderte ich eine halbe Stunde später in Anogia, wo die Bergstraße zum Psiloritis startet, den Getränkekühlschrank des nächstbesten Geschäfts. Heute weiß ich, dass ich nur etwa einen Kilometer vor dem Ziel aufgeben musste - schade.

Karte Einordnung Psiloritis-Gebirge auf Kreta
© Karte http://www.mymaps.de
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Ausschnitt Kreta Touristikkarte 1:100.000, Der Westen: Psiloritis-Gebirge mit Ski Resort
© Harms-IC-Verlag / http://www.harms-ic-verlag.de
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Ausschnitt Kreta Touristikkarte 1:100.000, Der Westen: Ski Resort und Nida-Hochebene (Detail)
© Harms-IC-Verlag / http://www.harms-ic-verlag.de
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Nida-Hochebene und Ski Resort aus der Vogelperspektive
© Google Earth
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Ski Resort aus der Vogelperspektive (Detail)
© Google Earth
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Abzweig der Schotterpiste von der Asphaltstraße zum Ski Resort
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Da ich leider keine eigenen Fotos vom ehemaligen "Ski Resort" auf Kreta anbieten kann, bleibt mir an dieser Stelle nur die Wiedergabe der freundlicherweise überlassenen Sommerfotos von http://www.kreta-impressionen.de ...

Ruine Stationsgebäude
© H. Vogel / http://www.kreta-impressionen.de
Bild

Antrieb oberer Seillift
© H. Vogel / http://www.kreta-impressionen.de
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Ruine Stationsgebäude, Pistenraupengarage, Kassenhäuschen und Antrieb unterer Seillift
© H. Vogel / http://www.kreta-impressionen.de
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URL zu allen Fotos: http://www.kreta-impressionen.de/orte/nida_4.htm (wird leider zur Startseite umgeleitet)

... sowie die Wiedergabe der folgenden Winterfotos von Crete Tournet, auf denen - für Betrachter mit guten Augen - beide Seillifte noch in Betrieb zu sehen sind. Einer bedient den unteren Hangteil auf der rechten Seite, einer den oberen auf der linken Seite:

Bild Bild Bild Bild Bild Bild

© aller Fotos: Crete Tournet / http://www.crete.tournet.gr bzw. Multimedia Systems Center AE, Chania / http://www.msc.gr
Direktlink: http://www.crete.tournet.gr/all-im-0-en ... showId=273

So sieht es übrigens im Winter auf dem höchsten Psiloritis-Gipfel, dem Timios Stavros (2456 m), aus - unter dem Eispilz verbirgt sich eine Kapelle:

© Costis Charalampakis / http://www.panoramio.com/user/35670
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Zuletzt geändert von Harzwinter am 02.07.2015 - 15:33, insgesamt 2-mal geändert.


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Beitrag von skilinde » 23.07.2007 - 11:39

Super Bericht! Hast Dir eine ordentliche Flasche Wasser verdient.

...und auch gleich ein Rätsel gelöst:
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 241#366241


Bei solchen Berichten fällt mir immer ein, dass ich auch mal im Winter in ein Sommerresort muss, wo man Baden und Skifahren an einem Tag kann, obwohl das Skigebiet hier schon etwas klein gewesen wäre.

2012/2013 - 23 Tage: NSW (3), Bregenzer Wald (6), Hochhäderich, Kleinwalsertal, Bialka, Sella (7), Alpe Lusia, San Martino (3)
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Beitrag von Harzwinter » 23.07.2007 - 12:16

Zzzzzzzz ... danke - das Rätsel hab' ich gar nicht gesehen! :-)

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Beitrag von starli » 23.07.2007 - 20:35

Erstaunlich, wo es überall LSAPs gibt...
- Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2018-30.9.2019 (121 Tage, 73 Gebiete)
- Alternatives, übersichtlicheres und kompakteres Alpinforum-Design gewünscht? Hier lesen und gratis installieren: http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 13&t=57692

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Beitrag von k2k » 23.07.2007 - 21:23

Alexis Sorbas lässt grüssen :D

Merci für die interessante Reportage.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)

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Beitrag von Mannerl » 24.07.2007 - 08:55

danke schön für die Arbeit die du dir gemacht hast!

war auch schon mal auf Kreta. War mitte Juni dorten. Man konnte sogar noch Schnee auf den Bergen sehen. Eigentlich nicht vorstellbar.
Von den Bildern die hier gepostet worden sind müßte das Gebiet augenscheinlich viel mehr hergeben als ein paar prähistorische Lifte. Auch in den Alpen gibt es Winde, Verwehungen etc. . Aus touristischer Sicht wäre ein Neubau meiner Meinung nach was besonderes.

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Beitrag von Harzwinter » 24.07.2007 - 14:11

Auf Kreta schneit es in normalen Wintern immer wieder bis unter 1000 m hinab, in ganz seltenen Fällen sogar bis an die Küste. Das sind dann die Wetterlagen, bei denen uns die Tagesschau Araber in Nahost bei der Schneeballschlacht zeigt. Der letzte Winter muss auf Kreta wohl genau so schneearm ausgefallen sein wie in unseren Breiten, jedenfalls waren die Berge im Juni völlig schneefrei. Fotos aus 2003 und 2004 dagegen zeigen die Hochlagen von Lefka Ori und Idagebirge noch verschneit.

Mit einem wintersportlichen Neubeginn auf Kreta ist es heute das selbe Problem wie mit dem Wintersport in den Alpen: Investiert wird nur dort, wo auch Einnahmen erwartet werden können. Welche Aufgabe wartet, wenn man auf Kreta ernsthaft Wintertourismus aufbauen wollte, zeigt die in der folgenden Tabelle dargestellte Saisonalität des kretischen Charterflug-Tourismus 1999 (Quelle: Griechischer Tourismusverband). Die Zahlen sind natürlich veraltet, aber an der Besucherverteilung dürfte sich nicht viel geändert haben. Auf Kreta sind die meisten Touristenunterkünfte folglich nur von Mai bis Oktober geöffnet.

Saisonalität des kretischen Charterflug-Tourismus 1999

Bild

Quelle: Griechischer Tourismusverband

Darüber hinaus sind die wintersportfähigen Bergregionen (ab ca. 1800 m) zu schlecht erreichbar. An den Rand der Lefka Ori führen z.B. von Norden nur die Straßen zur Omalos-Hochebene und zur Askifou-Hochebene. Der Gebirgskern ist nur von Süden über eine lange Schotterpiste erreichbar.

Wenn auf Kreta überhaupt jemals Skisporteinrichtungen gebaut werden, so werden das bestenfalls ein oder zwei Einzellifte als Wochenendziel für die Städter sein. Immerhin gibt es in Chania, Rethymnon, Heraklion und Lassithi Skiclubs. :-)

So weit ich es prüfen konnte, gibt es auf Kreta übrigens trotz der Gebirgigkeit der Insel keine Seilbahnen. Vielleicht wird dort nur der Straßenbau gefördert.


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Re: Vergangene Skiträume auf Kreta

Beitrag von intermezzo » 09.07.2012 - 20:18

Soeben von einem Kreta-Urlaub zurück: Sogar jetzt noch im Juli (im Moment ist es dort unten 35 Grad und heisser) hat es sowohl auf den Nord- als auch Südhängen noch weite ausgedehnte Schneefelder! Laut Einheimischen muss der letzte Winter extrem niederschlagsreich gewesen sein. Stelle dann noch ein oder zwei Bilder rein.

@Harzwinter:

Lese immer wieder mit grossem Genuss Deine höchst interessanten Berichte. Auch wenn ich diesen kannte schon kannte: Dennoch immer wieder aufs Neue eine schöne Freude!

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Re: Vergangene Skiträume auf Kreta

Beitrag von Delirium » 09.07.2012 - 21:44

Jo, die großen Schneefelder sind mir auch aufgefallen, als ich vorletzte Woche dort war.

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Re: Vergangene Skiträume auf Kreta

Beitrag von Harzwinter » 09.07.2012 - 23:29

Oh, dass das hier noch jemand liest ... 8O

Danke Euch beiden fürs Feedback! Auch nach dem zweiten Kreta-Urlaub bleibt die Insel mein bisheriger Favorit für die Mischung aus Badeurlaub, Bergsteigen und Kultur. Zypern, Korfu und Mallorca konnten nicht mithalten. Korsika, Sardinien und Sizilien stehen noch aus. Im Rahmen des zweiten Kreta-Urlaubs sind wir im Dikti-Gebirge im Osten der Insel gewandert. Das hat mir nach den Lefka Ori am zweitbesten gefallen (Wanderungen auf den Dikti und zum Karfi). Immerhin fand ich am Dikti dann mein ersehntes Schneefeld. :D Über Wintersport im Dikti-Gebirge konnte ich aber nichts in Erfahrung bringen. Verblüffenderweise gibt es am Dikti ... eine Moräne! Auch über sie habe ich leider rein gar keine Info gefunden. In den Thripti-Bergen noch weiter östlich hab' ich mir seinerzeit noch den Afendis Stavromenos gegeben, wie der Dikti eine lange Bergtour mit ca. 1300 Höhenmetern. Auf Schneereste braucht man dort aber höhenbedingt nicht mehr zu hoffen.

[Edit / Nachtrag]

Es sind sogar schon deutsche Tourengeher nach Kreta geflogen, scheiterten dort aber an Wetter, mangelnder Schneeräumung oder Sommerbereifung des Mietwagens ...

Bei Youtube finden sich erstaunlicherweise diverse ältere und neuere Videos vom Skitourenfahren in den Lefka Ori / Weißen Bergen und am Psiloritis, in denen man die Wintersportbedingungen der kretischen Bergwelt gut sehen kann. Direkt einbinden möchte ich sie der Anzahl wegen hier nicht, daher stelle ich nur die Links zur Verfügung:

Crete ski mountaineering 2010
Heraklion Crete-Mt. Idi Psiloritis,2456m-Touringski turbo route, May 2011
Mt.Idi Psiloritis, Crete - Greece, Ski Touring, 3 Jan2011
Skiing powder on Psiloritis, Mt Ida, Crete, Greece
Timios Stavros Chapel 2456m Psiloritis Mt. Crete
Touring ski in Lefka Ori, 2012 Jan04 Poria Melintaou
TouringSki Late season Skiing Crete's highest mountain (Psiloritis), Greece

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Re: Vergangene Skiträume auf Kreta

Beitrag von vovo » 10.07.2012 - 19:04

Sehr interessant - dass es auf Kreta auch kalt werden kann, hab ich im Oktober 2006 mitbekommen, als es ein ziemliches Unwetter hatte. Von dem LSAP hab ich damals leider noch nichts gewusst. Auf Zypern war das zwar anders, aber irgendwie war ich da zu faul, ein Auto zu mieten und von Agia Napa bis zum Olympus hoch zu gurken. (Dort gibt es auch noch eine Sesselbahn und ein, zwei richtige Schlepper.)

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Re: Vergangene Skiträume auf Kreta

Beitrag von intermezzo » 10.07.2012 - 19:34

Hier noch wie versprochen drei Bilder von Anfang Juli 2012 aus dem Süden Kretas. Die Schneefelder auf der Nordseite waren logischerweise noch um einiges ausgedehnter als die auf der voll der Sonne ausgesetzten Südhänge.

Blick von der Messara-Ebene bei Tymbaki in Richtung Psiloritis-Massiv mit dem 2456 Meter hohen Timios Stavros und seinen Firnschneefeldern:

Bild

Zoomaufnahmen:

Bild

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Re: Vergangene Skiträume auf Kreta

Beitrag von Harzwinter » 11.07.2012 - 11:45

Danke @ intermezzo für die aktuellen Fotos zur Schneelage auf Kreta. Einige paar repräsentative Bergweltfotos vom Juni 2007 und Juni 2009 kann ich hier auch noch einstellen.

@vovo: Skigebiet auf Zypern siehe hier: http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 58&t=27902 :D


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Re: Vergangene Skiträume auf Kreta

Beitrag von Wombat » 13.07.2012 - 15:53

Ich war bis jetzt der Meinung, das es auf Kreta 4 Skilift gab??
13/14 Engelberg 5, Whistler 13, Sörenberg 1, Adelboden 1, Rüeschegg-Eywald 0.5, Grindelwald 1, Portes du Soleil 1, Belalp 1, Hoch-Oetz 1, Obergurgel-Hochgurgl 6
14/15 St. Anton a. A. 3, Ischgl 1, Zürs 0.5, Sörenberg 1, Grindelwald 1, Port du Soleil 1, Alta Badia 6, Gröden 2, Araba 1, Sella Ronda 2, Kronplatz 1, Cortina d'Ampezzo 1, Pizol 1
15/16 Flumserberg 1, Sörenberg 0.5, Fieberbrunn 4, Kitzbühl 1, Skiwelt 1, St. Johann in Tirol 0,5 , Adelboden 1 ; Engelberg 1 , Port du Soleil 1, Grindelwald 1.
16/17 Ischgl 7; Sörenberg 1; Gröden 1, Sella Roda 3, AB + Araba 4, nur Alta Badia 3, Val die Fasa 2, 3 Zinnen
17/18 Adelboden 1. Grindelwald 1, Sörenberg 0,5, Sölden 1, Obergurgl 4,5
18/19 Arzt hat gemeint, ich soll auf die Saison verzichten, wegen der Diskushernie.

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Re: Vergangene Skiträume auf Kreta

Beitrag von chr » 13.07.2012 - 19:15

Harzwinter hat geschrieben:Da alle Reise- und Wanderführer ausdrücklich die Taverne am Start der Bergtour erwähnten, bezog ich diese fest in meine Proviant- und Getränkeplanung ein. Die "Taverne" erwies sich vor Ort jedoch als unbewirtschaftete Bauruine.
Meine Frau und ich waren im August 2006 dort. Da war die Bauruine noch bewirtschaftet. Der Wegweiser zum Schiresort war damals auch schon zerschossen und ich wollte damals auch mit dem Auto dort hin fahren. Wir haben aber gleich bei der Abzweigung bemerkt, dass die Straße nicht Twingo-tauglich ist.
SAISON 19/20: 7xDolomiti Superski, 1xGoldeck, 1xTurracher Höhe, 1xKreischberg, 3xKitzsteinhorn, 1xPräbichl, 1xBrunnalm Hohe Veitsch, 2xNiederalpl, 1xGemeindealpe, 2xAnnaberg, 7xStuhleck, 1xSt. Corona Erlebnisarena, 3xMönichkirchen, 1xJauerling, 1xKirchbach, 1xEplény

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Re: Vergangene Skiträume auf Kreta

Beitrag von Harzwinter » 14.07.2012 - 00:34

Wombat hat geschrieben:Ich war bis jetzt der Meinung, das es auf Kreta 4 Skilift gab??
Nein, das mit den vier Liften ist Zypern, Skigebiet Troodos / Mount Olympos. Siehe Forumslink oben. Einer der vier Lifte auf Zypern wurde durch eine gebraucht-3SB aus den Dolomiten ersetzt. In Troodos-Ort gab es als 5. Lift einen Übungslift mit Betonstützen, von denen nur noch die Stummel stehen.

Auf Kreta gab es außer den beiden Seilliften im Ski Resort an der Nida-Hochebene keinen einzigen Skilift, was angesichts der Möglichkeiten und angesichts der normalen Schneesituation, die viel besser ist als auf Zypern, erstaunlich ist. Auf Kreta gibt es m.W. sogar bis heute keine einzige Seilbahn, was angesichts der großartigen und vielfältigen alpinen Topographie der Insel noch erstaunlicher ist.
chr hat geschrieben:Meine Frau und ich waren im August 2006 dort. Da war die Bauruine noch bewirtschaftet. Der Wegweiser zum Schiresort war damals auch schon zerschossen und ich wollte damals auch mit dem Auto dort hin fahren. Wir haben aber gleich bei der Abzweigung bemerkt, dass die Straße nicht Twingo-tauglich ist.
Als ich 2007 vor Ort war, standen in der Bauruine der Taverne in der Nida-Hochebene Kühlschränke und Tische, aber nichts ließ auf aktive Bewirtschaftung schließen. Auch ich habe sofort bemerkt, dass die Piste zum Skiresort eigentlich nicht Nissan Note-tauglich ist, doch wo ein Wille ist, ist normalerweise auch ein Weg. :D Wäre es nicht der bis dahin heißeste Tag des Jahres gewesen, wäre ich den Rest der Trasse gelaufen. Bei der Hitze nach der langen Bergtour in der Einsamkeit aber lieber nicht ...

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Re: Vergangene Skiträume auf Kreta

Beitrag von miki » 12.05.2015 - 23:20

Über den 1. Mai (genauer: vom 26. April bis 3. Mai) sind wir nun schon das zweite Mal in der Folge für eine Woche ins Mittelmeer geflogen; nach Mallorca 2014 war heuer Kreta am Programm. Obwohl sowas eigentlich eines Forumlers unwürdig ist - noch vor wenigen Jahren sind wir in diesem Termin regelmässig nach Tignes oder Val Thorens gefahren - muss ich zugeben dass es für einen Hitzemuffel wie mich fast die ideale Zeit für einen Urlaub am Meer ist. Bei maximal +23 Grad macht es wirklich Spass die Gegend zu erkunden, und da gibt es auf Kreta wirklich viel zu sehen. Es war schon unser 7. Griechenland - Urlaub, aber der erste in dieser Jahreszeit (normalerweise fahren wir im September, einmal waren wir auch schon in der ersten Woche Oktober auf Rhodos, da war das Klima schon vergleichbar angenehm, wenn auch immer noch wärmer als jetzt Anfang Mai).

Zum ex - Skigebiet mit dem zerschossenen Wegweiser sind wir nicht gefahren, aber ich will wenigstens mal ein paar Fotos mit den schneebedeckten Bergen zeigen:

Dikti - Gebirge (die östlichste der 3 Gebirgsmassive) von der Lassihti - Hochebene:
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Auch von unserem Hotel in Chersonissos ... :
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... konnte man in der Ferne einen Teil von Dikti mit Restschnee sehen (baden im Meer mit Blick auf Schneefelder hat auch was :biggrin: ):
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Oros Idi (die mittlere Gruppe) von Norden, genauer von der Hauptstadt Heraklion aus - leider war es gerade an diesem Tag sehr diesig, deshalb ist das Foto nicht besonders gut geworden, aber man kann gut erkennen dass oben noch sehr viel Schnee liegt:
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Oros Idi von Süden (Standpunkt Phaistos, nur wenig entfernt vom Standpunkt von wo intermezzo seine Bilder gemacht hat) - auch auf dieser Seite wäre durchaus noch die eine oder andere Restschneeabfahrt für Starli und mich möglich ;D :
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Die Insel ist für 1 Woche einfach zu gross, deshalb haben wir uns vorgenommen, dieses Jahr nur die östliche Hälfte ein wenig zu erkunden. Die westlichste Gebirgsgruppe, Lefka Ori, habe ich deshalb nur vom Flieger aus gesehen:
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Generell sah mit vor allem die mittelere Gruppe, Oros Idi, doch recht geeignet um sie mit ein paar Liften und Pisten zu beglücken :wink:, die anderen beiden sehen mir zu schroff und steil aus. Kein Wunder dass man dort in den 90ern das inzwischen leider geschlossene Skigebiet geplant hat - bei dieser Gelegenheit vielen Dank @ Harzwinter für das ausführliche Bildermaterial vom LSAP - Skigebiet und die Links. Schade, mit einem gescheitem Skigebiet hätte man dort Ende April / Anfang Mai wirklich die Möglichkeit, am Vormittag ski zu fahren und am Nachmittag im Meer zu baden.
Auf Kreta sind die meisten Touristenunterkünfte folglich nur von Mai bis Oktober geöffnet.
Also ganz kann ich das nicht bestätigen: die meisten Hotels, Restaurants etc. hatten Ende April schon offen und es war auch nicht ihre erste Woche der Saison. Angeblich beginnt die Saison in den meisten Betrieben zu Ostern.

Jetzt aber noch en wenig OT: wie bereits geschrieben, es war schon unser 7. Griechenland - Urlaub in 12 Jahren und jedes Mal nehmen wir uns für ein paar Tage einen Mietwagen, also es wäre zu erwarten dass wir uns an das Autofahren auf Griechisch bereits gewohnt haben. Stimmt aber nur teilweise, bis auf Rhodos waren alle Inseln die wir bisher besucht haben relativ dünn besiedelt und die Strassen sind normale zweispurige Landstrassen. Auf Kreta hingegen gibts lange Abschnitte von zwei- und vierspurigen 'Schnellstrassen', und die sind schon mal gewöhnungsbedürftig. Vom Standstreifen der als rechte Fahrspur benutzt wird (bis man als blöder Tourist die Regel begriffen hat, wird man einige Male von einheimischen Taxifahrern oder jungen Typen in schwarzen BMWs von hinten angeblinkt, und wenn man nicht schnell genug nach rechts verschwindet wird man eben über die Doppellinie überholt - in diesem Fall MUSS eben der entgegenkommende schleunigst den Standstreifen benutzen :twisted: ) ... :
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... Radrennfahrern auf der Schnellstrasse:
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... zwischendrin wird am Standstreifen auch mal geparkt und die Strasse überquert:
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... und neben normalen autobahänhnlichen niveaufreien Kreuzungen, Kreisverkehren und stinknormalen T - Kreuzungen gibts auf der in allen Autokarten eingezeichneten Schnellstrasse mindestens eine Ampelkreuzung:
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Benjamin Franklin: “Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety.”

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Re: Vergangene Skiträume auf Kreta

Beitrag von starli » 13.05.2015 - 12:33

Ah, also doch nicht in Spanien Skifahren gewesen :)

Ja, da hat es in einigen Alpen-Skigebieten zu der Zeit schon weniger Schnee. Die Hänge sähen auch gut skibar aus.
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Re: Vergangene Skiträume auf Kreta

Beitrag von B-S-G » 13.05.2015 - 20:31

Über Ostern war ich auch auf Kreta, allerdings im Westen. Ich hab schon lange vor, einen Bericht zu schreiben, aber garade fehlt leider die Zeit :( . Dann kann ich auch noch ein paar Bildern aus den Weißen Bergen im Westen liefern. Zu diesem Zeitpunkt lag allerdings weniger Schnee.
Zur Saison kann ich sagen, dass sie an Ostern so langsam anlief. Es hatten noch nicht alle Restaurants geöffnet und viele Besitzer waren fleißig am Streichen und Putzen.

In meinem Wanderführer las ich außerdem, dass im Ida-Massiv die Errichtung eines Skizentrums angedacht wird. Ob es sich dabei um das bereits von Harzwinter angesprochene Projekt oder doch um einen neuen Anlauf handelt, kann ich nicht sagen. Der Wanderführer stammt als überarbeitete Auflage aus dem Jahr 2009.


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Re: Vergangene Skiträume auf Kreta

Beitrag von Niester Riese » 18.05.2015 - 12:48

Ich habe mit großem Interesse diesen Bericht über das Skigebiet im Ida-Gebirge gelesen.
Im September 1992 habe ich selber vor den Resten gestanden. Leider habe ich mich damals noch nicht so sehr für Lifte und/oder LSAP interessiert.
1 Bild habe ich in meinen Dia's aber noch gefunden.
Ich konnte im Gegensatz zu Harzwinter aber bis in die ehemalige Skistation fahren, da ich mit einem Motorrad unterwegs war.

Die Landschaft dort oben hat mich jedenfalls sehr fasziniert...
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Re: Vergangene Skiträume auf Kreta

Beitrag von Harzwinter » 19.05.2015 - 11:34

Vielen Dank @miki und @Niester Riese!
B-S-G hat geschrieben:In meinem Wanderführer las ich außerdem, dass im Ida-Massiv die Errichtung eines Skizentrums angedacht wird. Ob es sich dabei um das bereits von Harzwinter angesprochene Projekt oder doch um einen neuen Anlauf handelt, kann ich nicht sagen. Der Wanderführer stammt als überarbeitete Auflage aus dem Jahr 2009.
Angesichts der aktuellen Finanzkrise Griechenlands dürfte ein eventuelles Projekt dieser Art wohl noch lange in der Schublade schlummern. Finanziell wäre es riskant, weil es nur die Inselbewohner selbst als Zielgruppe haben kann (siehe veraltete Besucherstatistik oben - von Dezember bis März kommen nur wenige Touristen nach Kreta). Zuverlässige Schneesicherheit ist eben so wenig gegeben wie für Beschneiung notwendige Wasservorkommen.

2013 hat jemand die Digitalversion eines VHS-Videos von 1999 bei Youtube hochgeladen, das den Talstationsbereich und die Räumlichkeiten des Stationsgebäudes im damaligen Status zeigt ... und der Wegweiser zum Skigebiet war noch nicht zerschossen: :D

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Re: Vergangene Skiträume auf Kreta

Beitrag von Harzwinter » 19.05.2015 - 13:12

Mangels Webcams in den Kretischen Hochgebirgen hier eine Seite, die ein tägliches Foto aus Westkreta liefert. Bis in den aktuellen Mai 2015 wird hier ab und zu die Schneelage in den Weißen Bergen dokumentiert. Natürlich sind viele Fotos von der Küste dabei.

http://www.west-crete.com/crete-daily-photo.php

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Re: Vergangene Skiträume auf Kreta

Beitrag von Harzwinter » 01.07.2015 - 14:56

So, nachdem es zum Skiresort eigentlich nichts Neues mehr zu sagen gibt und ich Ende Mai/Anfang Juni 2015 mit der Familie ebenfalls auf Kreta war (Raum Chersonissos 30 km östlich von Heraklion), möchte ich ein paar kretische Berg- und Altschneefotos beisteuern, um weigstens das Terrain darzustellen. Das ist eigentlich im Kreta LSAP-Thread off Topic, aber für einen kompletten Sommerbericht reicht es auch wieder nicht. Also doch hier.

Wie schon 2009 bzw. 2007 habe ich eine Bergtour auf den Dikti (2148 m, höchster Berg Ostkretas) und den Timios Stavros im Ida-Gebirge (2456 m, höchster Berg Gesamtkretas in der Inselmitte) gemacht. Während es am Dikti nur kleine Restschneefelder gab, lagen im Ida-Gebirge diesmal in Rinnen und Mulden große Altschneemengen. Kreta muss einen sehr schneereichen Winter 2014/15 gehabt haben, worauf auch einige neue Youtube-Videos schließen lassen.

Ida- und Dikti-Gebirge konnte ich bereits aus dem Flugzeug ablichten, die "Weißen Berge" (Lefka Ori) im kretischen Westen habe ich dagegen überhaupt nicht gesehen, weil ich beim Landeanflug auf der falschen Flugzeugseite saß. Aufgrund der schönen Altschneelage im Ida-Gebirge wäre ich dort gern in den ersten Urlaubstagen hingefahren, musste das Vorhaben wegen anderer Prioritäten von Familie und Freunden jedoch aufs Urlaubsende verschieben.

Die Bergtour auf den Dikti ist als Auszug aus einem alten Rother Wanderführer im Internet als PDF verfügbar. Wir ersparten uns die eintönigen untersten 400 Höhenmeter, indem wir mit dem Mietwagen zur Kapelle auf dem Limnakarou-Plateau hinauffuhren (1000 Höhenmeter sind es dann immer noch). Die Tour auf den Dikti ist technisch anspruchslos, aber lang. Man folgt den meist schilderlosen Metallstangen des E4-Fernwanderweges bis in ein Joch an der Dikti-Westflanke und ignoriert die ausgeschilderte Abzweigung zum Nachbargipfel Afendos Christos. Wenige hundert Meter nach dem Joch verlässt man den E4-Pfad nach links bergauf und hält zunächst weglos nach Steinmännchen Ausschau, bis der alte Gipfelpfad auszumachen und farblich markiert ist.

Der schneereiche Winter 2014/15 wurde von den Einheimischen auch am Dikti für Skitouren genutzt. An der Nordflanke des Dikti befinden sich oberhalb der Schuttfläche des Limnakarou-Plateaus steile Karrinnen. Im Winter 2014/15 haben zwei Adrenalin-Locals eine davon per Ski bezwungen. Bei weniger Schnee ist nur die Winterbesteigung ohne Ski drin, aber auch das sieht sehr eindrucksvoll aus.

10 Fotos vom Dikti (vom Juni 2015 sofern nicht anders angegeben), der mir landschaftlich besser gefällt als das sanft geschwungene Ida-Gebirge. Ein bisschen Schnee ist noch drauf:

Der Blick aus dem Flugzeug: So erhebt sich das Dikti-Gebirge in Ostkreta über dem Meer. Die drei Bergspitzen sind (vlnr) Lazaros, Dikti (= Spathi) und Afendos Christos. Die wegähnliche Struktur unterhalb des Dikti-Gipfels ist ein Schuttstrom, den man bei der Besteigung quert. Das oberste Bildviertel wird nach unten von der Lassithi-Hochebene abgegrenzt, die größtenteils verdeckt ist. Unten an der Küste sind Badeorte östlich von Heraklion zu sehen, wahrscheinlich Kato Gouves und Gournes.
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Blick vom Höhenzug über der Lassithi-Hochebene auf die Limnakarou-Hochebene mit ihrem prägenden Schuttstrom und den Dikti. Der kleine Quader rechts im Bild ist die Limnakarou-Kapelle.
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Hier kommen die Felswände und Rinnen des Dikti gut heraus - das Bild könnte auch im Hohen Atlas aufgenommen worden sein. :D
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So schön ist es auf der Limnakarou-Hochebene im Frühjahr! Foto ist aus 2009.
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Limnakarou-Kapelle mit Dikti. Foto ist aus 2009.
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Aufstieg zum Dikti über den E4-Fernwanderweg. Die Felsen erinnern an die Dolomiten ...
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Beim Aufstieg zum Dikti passiert man diese deutlich als solche erkennbare ... Moräne! Aber wie entsteht eine Moräne ohne Gletscher, die es m.W. auf Kreta nie gab ?? Foto ist aus 2009.
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In der oberen Etage des Dikti-Gebirges blühen Ende Mai/Anfang Juni einige Exemplare des kretischen Krokus.
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Am Dikti-Gipfel. An geschützten Stellen haben sich einige Schneefelder gehalten.
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Blick vom Dikti-Gipfel zur kretischen Südküste. Der Blick nach Norden blieb durch dicke Quellwolkenbildung versperrt.
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Von der kretischen Nordküste aus war schon die für Anfang Juni erstaunliche Altschneemenge im Ida-Gebirge in Rinnen und Mulden zu bewundern. Die Aufstiegsroute auf den Timios Stavros, höchster Berg Kretas, ist hier per Google Earth-Bild dokumentiert. Die Taverne auf dem Nida-Plateau, an der die Tour beginnt, war bei meinem Besuch wie schon 2007 morgens geschlossen. Allerdings war ich diesmal mit viel Wasser und Proviant ausgestattet; man ist ja lernfähig. ;) Ich erwartete eine Bergtour in weitgehender Einsamkeit, doch es sollte anders kommen. Beim Aussteigen aus dem Auto wurde ich von einem italienischen Bergwanderer abgefangen, der dem Internet eine fehlerhafte Wegbeschreibung entnommen hatte und bereits den (falschen) Weg zur Zeus-Höhle gelaufen war. Roberto aus dem Raum Cuneo sollte mein Tagesbegleiter werden und der Tag auf italienisch verlaufen, da er keine Fremdsprachen beherrschte. Wir ergänzten uns gut - ich mit der Wegfindung und er mit Spürsinn für Umgehungsmöglichkeiten, wenn der Altschnee auf der Wegtrasse unpassierbar wurde.

Bald nach dem Start galt es erste flache Altschneefelder zu überqueren. Da die Standardroute per E4-Fernwanderweg auf den Timios Stavros in der unteren Hälfte aussichtsarm ist, wählte ich für den Aufstieg die höher gelegene, südexponierte Variante. Steinige Pfade und Schneefelder wechselten einander ab, bis uns nach Ende der Variante auf dem unterhalb des Kamms verlaufenden Weg die früh einsetzende Quellwolkenbildung verschluckte. Nebel, starker Wind und ca. 8°C machten das Szenario ungemütlich. An der Gipfelkapelle auf dem Timios Stavros rissen die Wolken auf und erlaubten die Gipfelrast im Sonnenschein und mit kurzen Blicken zur Nord- und langen zur Südküste. Beim Abstieg gab es in Höhe eines unpassierbaren, steilen Altschneefeld eine Überraschung: Eine 20-köpfige Gruppe aus ca. 25jährigen Griechen, Briten und Franzosen, 50/50 männlich/weiblich, wagte in kurzen Hosen, Kapuzenshirts und Tennisschuhen den Aufstieg. Bis heute ist mir unklar, wie es die Gruppe in dieser Ausrüstung überhaupt über die steinigen Pfade und Schneefelder bis zum Ort unserer Begegnung geschafft hat ... Für den Rückweg wählten Roberto und ich die Normalroute über den E4-Fernwanderweg und waren froh, sie nicht für den Aufstieg benutzt zu haben. Das Hochtal, in dem der E4 weitgehend verläuft, fanden wir großenteils mit mehreren Metern Firnschnee gefüllt vor. Highlight war unser Zu-Tal-Gleiten über durchgängige ~2 km Schneefläche, die noch bestens per Ski befahrbar gewesen wären. Mit so viel Altschnee auf dem Weg hatten wir nicht gerechnet. Als ich am Ende der "Abfahrt" zwei aufsteigenden britischen Trekkern den "Schneebericht" für die vor ihnen liegende Strecke mitteilte, waren die beiden "not amused". Skifahrer haben wir leider keine getroffen. ;)

17 Fotos vom Ida-Gebirge bzw. der Tour auf den Timios Stavros im Juni 2015:

Blick aus dem Flugzeug über die Badeorte Kato Gouves und Gournes zum Ida-Gebirge, das auch den Namen Psiloritis trägt. Der Winter 2014/15 muss dort sehr schneereich gewesen sein - in Rinnen und an geschützten Stellen liegen noch größere Altschneemengen. Die urbane Ansammlung, die sich von rechts in die Bildmitte zieht, ist Heraklion.
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Auch vom Hafen von Heraklion aus sieht die Restschneelage im Ida-Gebirge noch beeindruckend aus.
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Anfahrt in die Nida-Hochebene auf ca. 1350 m Höhe. Die Taverne/Bauruine, an der die Tour auf den Timios Stavros startet, befindet sich etwas links der Bildmitte und ist auf dem Bild nicht zu erkennen. Für die Dokumentation der Schneelage ist sie unwichtig.
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Altschneefelder am Nordhang des Berges Koussakas im Zoom. Die sichtbar planierte Fläche des ehemaligen Skihangs im "Ski Resort" befindet sich unterhalb des dreieckigen Schneefelds. Ich hatte nicht mehr vor, dort hinzugehen, weil die Überreste des sehr kleinen Gebiets im Youtube-Video bestens dokumentiert sind.
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Aufstieg zum Timios Stavros über den Höhenrücken Kolita. So sieht eine Gebirgslandschaft nach 3000 Jahren Abholzung und Überweidung aus. Der höchste Punkt befindet sich noch hinter der letzten sichtbaren Kuppe in den Wolken.
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Weiter bergauf über den Variantenweg an Schneefeldern vorbei ...
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... und darüber hinweg.
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In den Hochlagen des Ida-Gebirges blühen zur Zeit der Schneeschmelze Millionen Exemplare des Kretischen Krokus, massenhaft mehr als im Dikti-Gebirge.
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An der Kapelle auf dem Gipfel des Timios Stavros reißt die durchziehende Quellbewölkung auf und lässt die Sonne scheinen. Windbedingt hält sich auf dem Kamm kein Schnee.
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Der Schnee wird von den Winterstürmen in die zahlreich vorhandenen Rinnen geblasen. Diese hier beginnt beim Abstieg über den Fernwanderweg E4 ca. 20 Minuten nach Verlassen des Gipfels. Der E4 verläuft am Timios Stavros weitgehend in einem kleinen Hochtal, das bei unserem Besuch Anfang Juni 2015 über seine vollen ~2 Kilometer (!) noch fast durchgängig mit Firnschnee gefüllt war.
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Weiter geht es im Hochtal bergab - hier liegt der Fernwanderweg E4 unter ca. 3 m Firnschnee!
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Weiter und weiter zieht sich die Schneerinne ... hätten wir doch bloß Skier dabei gehabt!
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Weiter unten im Hochtal, immer noch auf Altschnee - ideale Frühjahrsskibedingungen!
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Erst nach einer halben Stunde zügig-gleitendem Abstieg auf Firnschnee ist Schluss mit der weißen Pracht.
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Blick zurück durchs mit Altschnee gefüllte Hochtal, in dem der Fernwanderweg E4 in Richtung Gipfel des Timios Stavros verläuft.
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Menschen sind nicht die einzigen Lebewesen, die sich im Ida-Gebirge auf Schnee vergnügen. :D Keine Ahnung, warum die ausgewilderten Ziegen so gern darauf laufen. Das haben wir bei unserem Besuch mehrfach gesehen.
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Re: Vergangene Skiträume auf Kreta

Beitrag von starli » 02.07.2015 - 12:29

Wenn schon nicht Ski, dann nächstes Mal wenigstens eine kleine Plastikrodel einstecken ;)
- Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2018-30.9.2019 (121 Tage, 73 Gebiete)
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Re: Vergangene Skiträume auf Kreta

Beitrag von Harzwinter » 02.07.2015 - 15:27

Hab' ich auch schon gedacht - so ein kleiner, spartanischer Zipfelbob halt. Mit so einer schönen, langen Schneerinne bzw. Abfahrt hat zuhause in Deutschland aber keiner gerechnet. Und wenn doch - wir haben bei der 20 kg-Fluggepäck-Beschränkung auch ohne Zipfelbob zuhause genug Gepäck aus unseren Koffern wieder herausnehmen müssen. Und versuch' mal, auf Kreta einen Zipfelbob zu kaufen ... :lach:


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